An-Nisa 57: Diejenigen, die glauben und gute Taten verrichten, werden wir in Paradiese stecken, in denen sie ewig bleiben werden und unter welchen Bäche fließen. Dort gibt es für sie saubere Dinge und wir setzen sie unter einem kräftigen (angenehmen) Schatten.

A. Metin Saruhan · 12. November 2017 · An-Nisa

Übersetzung

Diejenigen, die glauben und gute Taten verrichten, werden wir in Paradiese stecken, in denen sie ewig bleiben werden und unter welchen Bäche fließen. Dort gibt es für sie saubere Dinge und wir setzen sie unter einem kräftigen (angenehmen) Schatten.

Tafsir

Und diejenigen, die an Allah und seinen Gesandten glauben und an den Jüngsten Tag glauben, diejenigen, die Allahs Gebote befolgen, im Tal Allahs gibt es Gärten. Sie werden hier in Ewigkeit bleiben. Es gibt Landschaften wie die Welt, mit allen Arten von Natur, mit Flüssen, die durch sie fließen, mit Gärten und Obstplantagen. Da die menschliche Seele beim Anblick von etwas frustriert ist, wurden das Wetter und die Naturlandschaften, die sich jeden Moment farbenfroh verändern, für diejenigen geschaffen, die Allah und Seinem Gesandten gehorchen und an das Jenseits glauben, und ihre Plätze sind bereit und warten auf sie.

(Die erste Bedeutung hier ist, dass der Lebensunterhalt, den Allah erschaffen hat und den Allah denen geben wird, die das Paradies erreichen werden, rein ist. Der Schöpfer von Ihnen betont, dass das Leben in dieser Welt nicht wie das Leben in dieser Welt ist, mit einem bisschen Haram vermischt mit dem, was Sie verdienen, und sagt, dass das Angebot des Lebensunterhalts, den Er für Sie geschaffen hat, rein ist.

Die zweite Bedeutung und der Sinn dieses Verses ist, dass es unbefleckte und unberührte, von Menschen unberührte und unberührte, die reinen Dschinns und Dschilmans gibt, die den Menschen als Ehefrauen gegeben werden. Sie werden mit ihren Gatten unter einem süßen Schatten sein, der nicht dunkel und trübe ist. Allah ist mit ihnen zufrieden und sie sind mit Allah zufrieden und sie befinden sich in der Glückseligkeit des ewigen Lebens. Die Menschen, die das Paradies erreichen, werden ein unsterbliches Leben in ewigem Frieden und Ehrfurcht führen, unter der Barmherzigkeit Allahs (swt), mit den Segnungen, die sie in der Welt nicht erlangen konnten, mit der Erfüllung ihrer Wünsche und Sehnsüchte, im Land der ewigen Glückseligkeit im Paradies.

Gesegnet sind diese Menschen, die diesen Zustand erfassen.

Was im Video gesagt wird

Sure An-Nisa, Vers 57: Und die glauben und gute Werke tun, werden Wir, um ewig darin zu bleiben, in Gärten bringen, unter denen Flüsse fließen . Dort gibt es für sie ganz reine Dinge, und Wir bringen sie in einen dichten, angenehmen Schatten . Dicht und angenehm. Das heißt, er lässt dich weder frieren noch, nun, erhitzt er dich. Dicht und angenehm. Da, in einem schönen Weinberg und Garten, in schönen Villen, in Schönheiten, die du dir nicht vorstellen kannst, wo die Luft ständig die Farbe wechselt, wo das Ringsum seine Gestalt wechselt — denn jeder Mensch wird es müde, auf eine Sache zu schauen.

Weil alles voller Licht ist, wird der Mensch in jener Welt des Paradieses, an der er sich nicht sattsehen kann, für immer leben. Euch könnte so etwas in den Sinn kommen: Hodscha, wird man sich nicht langweilen? Jetzt gebe ich dir ein Beispiel aus der Welt. Ein Mann hat Krebs bekommen. Er wird sterben. In Qualen. Immer noch bemüht er sich, gerettet zu werden. Ob ich wohl leben kann? Ob ich wohl gerettet werde? Oder irgendwo, mein Herr, hat er Krebs, es wird weitergehen, er lässt sich das Bein abnehmen, amputieren; ach, er bleibt ohne Bein, ohne Arm, oder lässt sich Organe aus dem Körper entfernen; er kämpft ums Leben.

Wenn es hier so ist, und das in Qualen, wo die Welt das Gefängnis des Menschen ist, dann in der Schönheit des Jenseits, wo alles lebhaft seine Gestalt wechselt, an einem Ort, in einer Umgebung, (?), dort ist das Leben ganz anders. Ja. Jetzt können wir einen solchen Vergleich ziehen. Das ist natürlich meine Meinung. Das ist jedermanns Meinung. Es ist wohl weder Sünde noch Schande, wenn ein Mensch sagt, was er denkt.

Allah, der Erhabene, hat die Welten erschaffen. Obwohl Er für immer existiert, obwohl Er ohne Anfang und ohne Ende existiert, obwohl wir nicht wissen, wie lange Er in jener Urewigkeit besteht, bringt es Ihm etwa Überdruss? Bringt es Langeweile? Allah, der Erhabene — und da wir ein Teil von Ihm sind, wird das Leben der Menschen immer innerhalb unseres Wunsches, Verlangens und Willens, in ihrer eigenen Welt, ewig, für immer weitergehen. Ja, die glauben und gute Werke tun, werden Wir, um ewig darin zu bleiben, in Gärten bringen, unter denen Flüsse fließen; dort gibt es für sie ganz reine Dinge, und Wir bringen sie in einen dichten, angenehmen Schatten. Die reinen Dinge, von denen Er spricht: alles, was deine Seele dort begehrt — es gibt keine Einschränkung mehr, also kein Haram, kein Haram; alles ganz rein, du kannst essen, was du willst, denn dort ist alles rein, sagt Er.

Was sagt Er? Für sie gibt es ganz reine Dinge. Also dort — wie Er hier Schweinefleisch, (?) zu Haram gemacht hat, nicht wahr? Manche Dinge, manche Tiere hat Er zu Haram gemacht. Dort gibt es so etwas nicht. Du wirst (?) essen. Alles ganz rein.

Für die, die an Allah und Seinen Gesandten glauben und an den Jüngsten Tag, die Allahs Gebote erfüllen, gibt es die Gärten, die das Versprechen Allahs, des Erhabenen, sind.

Wenn der Mensch seinen Verstand gebraucht, weiß der Mensch, dass er erschaffen wurde.

Obwohl jeder Mensch weiß, dass er erschaffen wurde, obwohl er auch weiß, dass keine Macht diese Welten erschaffen konnte und erschaffen wird — denen, die gegen Allah, den Herrn dieser Welten, absichtlich das Gegenteil dessen tun, was Er sagt, denen, die sich Allahs Versen widersetzen, die, obwohl sie die Wahrheit sehen und verstehen, von ihrer Nafs keine Abstriche machen und zum Falschen abirren — wehe ihnen.

Das sind Menschen, die sich selbst Unrecht tun. Kann man sich Allah überhaupt widersetzen?

Überhaupt, unserem Herrn, der uns erschuf — und unser Herr hat uns erschaffen.

Wir alle sind Diener, die unser Herr erschaffen hat. Wo wir doch zu nichts fähig sind, widersetzt sich der Mensch Ihm und kehrt dem den Rücken, der ihm so viele Gaben schenkte? Obwohl ein Mensch seiner Mutter und seinem Vater nicht so leicht, so leicht den Rücken kehrt, auch wenn sie Fehler machen, und die Kinder sie auf dem Rücken tragen, um ihr Wohlgefallen zu gewinnen, und dieser Mutter und diesem Vater gehorchen, wie kann der Mensch Allah, dem Herrn all dieser Welten, den Rücken kehren? Das kann man einfach nicht begreifen. Mein Verstand fasst das nicht.

Was ist das für eine Nafs? Ja.

In jenem Paradies, sagt Er, bleiben sie ewig. Es gibt alle Arten dessen, was wir Natur nennen, weltähnliche Landschaften, durch die Flüsse fließen, Obstgärten mit Weinbergen und Gärten. Weil der Mensch es müde wird, auf eine Sache zu schauen, wurden die jeden Augenblick bunt wechselnde Luft und die Naturlandschaften für die erschaffen, die Allah und Seinem Gesandten gehorchen und mit Gewissheit an das Jenseits glauben, und Wesen, bereit an ihren Plätzen, erwarten sie. Schaut, und hier schreiben wir, was uns gezeigt wurde. Wesen mit bereiten Plätzen — also Gebäude errichtet, sie stehen bereit, warten.

Bereit.

Was ich eben gesagt habe — schaut, das schreiben wir hier ja. Wäre das keine Schauung, käme es aus dem eigenen Kopf, gäbe es darin Worte, die nicht zusammenpassen. Ja, dort gibt es für diese Menschen ganz reine Dinge. Hier die erste Bedeutung: Die Versorgung, die Allah erschaffen hat und denen geben wird, die Sein Paradies erlangen, ist ganz rein. Er betont, dass es nicht wie im diesseitigen Leben ist, wo dem Verdienten, wenn auch wenig, Haram beigemischt ist, und sagt, dass die Versorgung, die Er selbst erschaffen hat, die Gabe von eurem Schöpfer an euch, ganz rein ist. Dass Er den Menschen die Gabe dessen anbietet, was Er selbst erschaffen hat, ist ganz rein.

Und wie ich eben sagte, gibt es die Verbote dort, anders als die Einschränkungen in der Welt, nicht. Die zweite Bedeutung, die dieser Vers meint: Dort gibt es als Ehepartner für die Menschen, die Er geben wird, vom menschlichen Antlitz ungesehen und von keiner Hand berührt, ganz reine Huris und Ghilman. Sie sind mit ihren Ehepartnern unter einem dichten, nicht bedrückenden, angenehmen Schatten . Allah ist mit ihnen zufrieden und sie mit Allah; sie sind in der Glückseligkeit des ewigen Lebens.

Die Menschen, die das höchste Paradies erlangen, werden in ewigem Frieden und Ehrfurcht unter der Barmherzigkeit Allahs, des Erhabenen, die Gaben erlangen, die sie in der Welt nicht erlangen konnten, ihre Wünsche und Sehnsüchte erfüllt sehen und im höchsten Paradies, in der ewigen Wohnstatt der Glückseligkeit, ein todloses Leben leben. Was sagen wir darunter? Wie glücklich diese Menschen, die diesen Zustand erreichen. Wie glücklich. Ja. Das zu erreichen ist nicht schwer. Diesen Zustand zu erreichen, ist nicht schwer. Allah

hat den Menschen begabt erschaffen. Begabt. Wenn der Mensch innerhalb dieser Begabung seine Nafs beherrscht — und hier gibt es einen Kampf mit der Nafs — wenn er sie beherrscht, wenn er sich von den Versen unseres Herrn leiten lässt, findet er sowohl Frieden als auch steigt er Bedeutung um Bedeutung, Stufe um Stufe auf. Er durchschreitet die Zustände der Nafs. Nun, wenn ein Mensch sich wirklich an Allahs Verse aufrichtig klammert — während er sich aufrichtig klammert, kann er falsch verstehen. Das sind Ausnahmen. Das kann sein. Er kann es so verstanden haben.

Mit der Zeit, dass der Mensch auf Halal und Haram achtet, auf Halal und Haram, das Lügen lässt, sich von Klatsch und übler Nachrede fernhält, Allah in sich laut oder leise gedenkt, nachts die Tahajjud- Gebete verrichtet, zu den Menschen barmherzig und großzügig ist — mit solchen Eigenschaften verändern sich die Gefühle des Menschen, sein Herz wird weich, und Allah legt Sein Licht in dieses Herz. Dann fällt weder der Schatten des Ostens noch des Westens darauf. Solange der Mensch also seine Nafs beherrscht, erfährt er auch die Offenbarwerdungen, und durch Allahs Barmherzigkeit erlangt er auch Seine Eingebung.

Ja, in diesem Fall lässt den Menschen, den Menschen, als Gegenleistung für diese Verse, von denen unser Herr spricht, Allah, der Erhabene, so weit Er es ihnen erlaubt, seiner Stufe entsprechend, so viel er tragen kann, die Welten schauen. Manche nennen diese Heilige, Awliya Allah. Manche treten, ohne auf diese Stufen zu schauen, durch die Tür dieses Wissens ein und erlangen das Wissen unseres Herrn. Das heißt, sie erlangen Seine Eingebung. Wenn nur der Mensch sich bessert, seine Nafs beherrscht, zu den Menschen mitfühlend und barmherzig ist. Er soll aufrichtig zu Allah sein. Er soll sich dem, was Allah und der Gesandte sagen, von Herzen fügen.

Aber er ist Mensch, er kann Fehler machen. Wenn er also einen Fehler macht, soll er Allah, den Erhabenen, um Verzeihung und Vergebung bitten. Er soll bereuen und um Vergebung bitten. Und dieser Mensch ist dann wirklich (?). Das heißt, er ist Mensch. Ja.