An-Nisa 19: O ihr Gläubigen! Es ist euch nicht erlaubt, euch mit Gewalt zu Erben von Frauen zu machen. Drängt sie auch nicht darauf, einen Teil von dem, was ihr ihnen gegeben habt, wieder an euch zurückzugeben, es sei denn, sie haben offensichtlich eine Schamlosigkeit gezeigt. Kommt gut mit ihnen aus. Wenn ihr sie nicht mögt, so sollt ihr wissen, dass ihr möglicherweise auch das nicht mögt, was Allah für euch zu einer sehr guten Sache machen wird.

A. Metin Saruhan · 20. November 2017 · An-Nisa

Übersetzung

O ihr Gläubigen! Es ist euch nicht erlaubt, euch mit Gewalt zu Erben von Frauen zu machen. Drängt sie auch nicht darauf, einen Teil von dem, was ihr ihnen gegeben habt, wieder an euch zurückzugeben, es sei denn, sie haben offensichtlich eine Schamlosigkeit gezeigt. Kommt gut mit ihnen aus. Wenn ihr sie nicht mögt, so sollt ihr wissen, dass ihr möglicherweise auch das nicht mögt, was Allah für euch zu einer sehr guten Sache machen wird.

Tafsir

Vor dem Islam haben einige Stämme die Frauen sehr schlecht behandelt. Sie beanspruchten eine Frau, deren Mann gestorben war, als ihr eigenes Erbe und heirateten sie mit Gewalt, auch wenn sie nicht wollte. Wenn sie wollten, verkauften sie sie an andere und nahmen die mahr für sich selbst. Außerdem würden sie nicht von sich ablassen, um ihr nicht das Erbe ihres Mannes zu geben. Mit dem Islam erwachten die Frauen zum Leben. Sie nahmen ihren Platz unter den Menschen auf die schönste Weise ein.

Ein Mensch, der den Islam lebt, will eine Frau nicht mit Gewalt haben. In einem der Verse sagt Allah (swt): "Haltet eure Frauen nicht mit Gewalt unter eurer Ehe". In dieser Hinsicht will ein Muslim niemals eine Frau mit Gewalt besitzen. Denn ein solches Verhalten ist in unserer Religion verboten und haram.

Die Bedeutung dieses Verses ist, dass Sie sie nicht unter Druck setzen sollen, um die Mieten oder das Eigentum, das Sie ihnen gegeben haben, zurückzubekommen, es sei denn, sie begehen ein schändliches Fehlverhalten wie Diebstahl oder Ehebruch, und Sie sollen sich nicht von ihnen scheiden lassen. Benutzen Sie nicht die Ausrede, dass Sie Ihre Frauen nicht mögen und versuchen, sich von ihnen scheiden zu lassen und etwas von dem zurückzunehmen, was Sie ihnen zu Unrecht gegeben haben. Verstehen Sie sich gut mit Ihren Ehefrauen, sie sind Ihre Lebenspartner und Ihnen anvertraut. Wenn Menschen ihre Frauen nicht mögen, mögen wir vielleicht etwas nicht, das Allah für uns sehr gut machen wird. Allah kennt das Unsichtbare, wir kennen es nicht. In diesem Fall könnten wir von dem Unterhalt profitieren, den Allah (swt) der Frau gibt, die wir nicht mögen. Vielleicht wird von der Frau, die wir nicht mögen, ein rechtschaffener Sohn geboren und wir haben einen Sohn, der ein Segen für uns sein wird. Oder wir mögen einen Sohn nicht, der ein Segen sein wird.

Es ist also nicht wichtig, ob die menschliche Seele es mag oder nicht. Das Wichtigste ist, die menschliche Seele zu vervollkommnen und nach den Versen Allahs zu urteilen. Wenn die Menschen tun, was Allah (swt) sagt, werden sie das Leben finden. Wenn sie etwas anderes tun, werden sie weltliche und ätherische Nöte erleiden, und die Menschen werden ihren eigenen Seelen in beiden Welten Unrecht tun.

Was im Video gesagt wird

(?) können sie fragen.

Sure An-Nisa, Vers 19: O ihr, die ihr glaubt! Es ist euch nicht erlaubt, Frauen gegen ihren Willen zu erben.

Man muss sehr genau auf die Verse achten. 'Ich bin Muslim' — nein; manche Menschen, die gewisse Taten begehen, die belästigen, die vergewaltigen, die außerhalb der Verse, mit einer Gesinnung außerhalb des Islam handeln — diese verfallen in Kufr. Wir lesen noch einmal. O ihr, die ihr glaubt, es ist euch nicht erlaubt, Frauen gegen ihren Willen zu erben. es sei denn, sie begehen eine offenkundige Schamlosigkeit, und bedrängt die Frauen nicht, um einen Teil dessen, was ihr ihnen gegeben habt, wieder an euch zu bringen.

In unserer Religion gewährt Allah, der Erhabene, den Frauen sehr große Rechte. den Frauen. Ein Mann kann eine Frau lieben. Wenn die Frau diesen Mann nicht will, dann bedeutet es nichts, dass der Mann die Frau liebt. Denn Allah, der Erhabene: Solange diese Frau es nicht will, nehmt sie nicht mit Gewalt. Oder wenn die Frauen nicht in eurer Ehe bleiben wollen, haltet sie nicht in eurer Ehe fest, sagt Er. Damit gibt Er den Frauen die Befugnis. Und die Brautgaben, die Brautgaben, die ihr den Frauen gegeben habt — solange diese Frau keine offenkundige Schamlosigkeit begeht, also solange sie deiner Ehre, deinem Ansehen keinen Schaden zufügt, nehmt das Gegebene nicht zurück, wenn ihr sie scheidet, sagt Er.

Ja. Freilich, wenn sie eine offenkundige Schamlosigkeit begeht, gewährt Allah, der Erhabene, das Recht, einen Teil zurückzunehmen. Was sagt Er? Bedrängt die Frauen nicht, um einen Teil dessen, was ihr ihnen gegeben habt, wieder an euch zu bringen. Lebt in Güte mit ihnen. Wenn sie euch zuwider sind, so wisst, dass euch vielleicht etwas zuwider ist, worin Allah für euch viel Gutes legen wird, sagt Er. Siehst du. Und dein 'Ich mag meine Frau nicht' ist deine Nafs; sie mag auch etwas sehr Gutes nicht, das Allah, der Erhabene, dir geben wird. Deine Nafs. Darum zieht Allah, der Erhabene, einen so schönen Vergleich mit den Frauen. Damit man ihnen nicht zu Unrecht schadet.

Die Menschen.

Vor dem Islam behandelten manche Völker die Frauen sehr schlecht. Die Frau, deren Mann gestorben war, nahmen sie wie ihr eigenes Erbe in Besitz. Auch wenn die Frau es nicht wollte, heirateten sie sie mit Gewalt. Wenn sie wollten, verkauften sie sie an andere und nahmen ihr Recht auf die Brautgabe selbst.

Ja.

Außerdem ließen sie sie nicht gehen, wegen des Erbes ihres Mannes, das ihr zustehen sollte. Das heißt, sie ließen die Frauen nicht gehen.

Mit dem Islam erlangten die Frauen Leben. Sie nahmen auf schönste Weise ihren Platz unter den Menschen ein. Die Frauen. Denn alle Geschöpfe sind Diener Allahs. Allah macht keinen Unterschied zwischen Seinen Dienern.

Auch wenn Er die Frau im Vergleich zum Mann unvollkommen erschaffen hat, hat Er doch gewiss ihre Seelen nicht unvollkommen erschaffen. Da die Seelen jeweils ein Teil von Allah sind, richtet Allah, der Erhabene, gerecht zwischen ihnen. Wer diese Gerechtigkeit auf der Erde abschaffen will, der hat Allah den Rücken gekehrt.

Ein Mensch, der den Islam lebt, will keine Frau mit Gewalt besitzen. Wenn er den Islam lebt, wenn er von Allahs Versen weiß und wenn diese Menschen Allah fürchten, Menschen, die ihre eigenen Begierden angesichts der Furcht vor Allah verlieren können — das sind Menschen, die Allah liebt, und diese werden, abgesehen von leichten Irrtümern außerhalb der Verse Allahs, abgesehen vom Vergessen, das zum Menschsein gehört — denn jeder Mensch ist unvollkommen — sich niemals zu offenkundiger Schamlosigkeit und Auflehnung gegen Allahs Verse hinreißen lassen.

Im Vers sagt Allah, der Erhabene: Haltet eure Frauen nicht mit Gewalt in eurer Ehe fest. Darum will ein Muslim niemals eine Frau mit Gewalt besitzen. Denn solches Verhalten ist in unserer Religion verboten und haram. Es ist verboten.

Solange sie keine offenkundige Schamlosigkeit begehen, bedrängt die Frauen nicht, um einen Teil dessen, was ihr ihnen gegeben habt, wieder an euch zu bringen. Gemeint ist in diesem Vers: Solange die Frauen keine schändlichen Taten wie Diebstahl oder Unzucht begehen, bedrängt sie nicht, um die Brautgaben oder Sachen, die ihr ihnen gegeben habt, zurückzuholen, und entreißt sie ihnen nicht, und scheidet sie nicht. Nehmt nicht zum Vorwand, dass euch eure Frauen nicht gefallen, um sie zu scheiden, und versucht dabei nicht, einen Teil des Gegebenen zu Unrecht zurückzunehmen. Lebt gut mit euren Frauen.

Sie sind eure Lebensgefährtinnen und euch anvertraut. Nun, ich kenne viele. Sobald sie ein wenig Geld haben, schweift ihr Blick nach draußen, und sofort verlässt er seine Frau, die ihn so weit gebracht, seine Armut ertragen und jede Mühsal für ihn erduldet hat. Nun, hat dieser Mensch ein Gewissen? Nun, wie dieser Mensch, um seine Begierden zu befriedigen, gegen Allahs Verse verstößt, das sehen wir hier alle. Viele Menschen, wenn sie etwas älter werden, besonders — zwischen 28 und 35 ist ein sehr gefährliches Alter. Wandel — es ist die Zeit, in der Menschen sich wandeln. sie (?) ihre Frauen nicht mögen, und zueinander hart, (?) verhalten sie sich.

Wenn sie diese Jahre hinter sich haben, werden die Menschen etwas sanfter. Manche Menschen schieben auch, wenn sie etwas älter werden, ihre Frau auf den zweiten Platz. Die Seele hat kein Alter. Je älter der Körper wird, desto jünger wird die Seele. Ihre Neigung zu Jüngeren wächst. So kommen ältere Menschen durch ihre Neigung zu Jüngeren dahin, ihre Frauen zu Hause nicht mehr zu mögen. Besonders wenn er etwas Geld sieht, beweist dieser Mensch dann, was für ein Mensch er ist. So also, Allah, der Erhabene — ohne zu beweisen, was für ein Mensch ihr seid, habt ihr Sein Paradies so einfach gewähnt.

Auch wenn er sein Leben lang Gutes getan hat — was er am Ende tun wird, wenn sich die Gelegenheit bietet, das wird durch ihn selbst, vor sich und seiner Umgebung, mit Allah, dem Erhabenen, als Zeugen (?) auf schönste Weise bewiesen. Also muss man sich vor solchen Dingen hüten, sie meiden. Unsere Frauen sind uns anvertraut, wir müssen sie wie unseren Augapfel hüten. Besonders wenn das Alter sie berührt, besonders wenn sie krank werden, müssen wir mehr auf sie achten als auf uns selbst. Der Grund: Der Mann arbeitet draußen. Die ganze Last des Hauses liegt auf der Frau. Das Putzen, die Wäsche, das Kochen, die Kinderbetreuung.

Nun, wenn du deine Verantwortung spürst, wenn dieser Mann seine Verantwortung für die Familie spürt, dann — wenn seine Frau krank wird, wird er all die Arbeit, die diese Frau tun konnte, selbst tun können? Selbst wenn, wie viele Tage lang, und danach wird ihn Müdigkeit überkommen. Und dann fängt er an zu (?), zu (?). Wenn wir uns also um unsere Frauen kümmern, sie wie unseren Augapfel pflegen, besonders wenn sie krank werden, sie auf unserem Rücken tragen, sie aufs Beste untersuchen lassen und ihnen zur Gesundheit verhelfen, dann haben wir Ruhe — wir Männer haben Ruhe. Aber wo ist diese Einsicht bei diesen Männern?

Bei diesen Männern, wo ist diese Einsicht? Wer versteht, versteht natürlich. (?) Nicht alle. Unser Wort gilt denen, deren Blick nach draußen geht und die ihre Frau nicht mögen.

Wenn die Menschen ihre Frauen nicht mögen — Allah wird für uns vielleicht in etwas viel Gutes legen, das uns zuwider war. Zum Beispiel, etwas, das in Zukunft sehr gut für uns ist — vielleicht haben wir es (?). Wir wollen es vielleicht nicht. Aber in Zukunft brauche ich es wirklich, und es wird meine Lebensader sein. Das können wir nicht wissen. Diesen Vergleich zieht Allah, der Erhabene, auch bei der Frau. Wenn sie dir zuwider ist, sagt Er. Natürlich kannst du nicht wissen, was sie Gutes für dich bedeutet. Du kannst nicht wissen, was die, die dir zuwider ist, Gutes für dich bedeutet. Wenn du deiner Nafs folgst, sagt Er — deiner Nafs —, so wie deine Nafs sie nicht mag, so wie du deine Frau nicht magst, die gut für dich wäre, so magst du vielleicht auch manche Nachkommen nicht, die Wir dir geben werden und die später deine Lebensader sein werden, sagt Er.

Also, o Mensch, (?) deiner Nafs und richte dich nach dem, was Allah sagt, sagt Er. Wie schön weist uns unser Herr hier mit Seinen Versen den Weg.

Das Verborgene kennt Allah, wir kennen es nicht. So nutzen wir vielleicht die Versorgung, die Allah, der Erhabene, unserer Frau gibt, die wir nicht mögen, (?). Vielleicht wird uns von der Frau, die wir nicht mögen, ein frommes Kind geboren, und wir bekommen ein Kind, das uns zum Guten gereicht, oder vielleicht mögen wir auch ein Kind nicht, das uns zum Guten gereichen würde. Also ist es nicht wichtig, ob die Nafs des Menschen etwas mag oder nicht. Wichtig ist, dass der Mensch seine Nafs vervollkommnet und sich nach Allahs Versen richtet. Das ist ohnehin das Wichtige.

Wenn die Menschen tun, was Allah, der Erhabene, sagt, finden sie Leben. Denn Allah, der Erhabene, hat den Menschen unvollkommen erschaffen. Seinen Verstand hat Er unvollkommen erschaffen.

Der Mensch ist auf der Welt ein Wesen, das lernen muss. Er wird lernen. Und mit dem Gelernten wird er vorankommen, seinen Weg erhellen. So, wie der Mensch in der Technik, im gesellschaftlichen Leben, im Umgang mit Menschen, in seinem eigenen Leben sein Leben auf die beste Weise führen und in diesen Zustand gelangen kann — Allah, der Erhabene, mit Seinen Versen uns kundtuend, versuchen wir ihn zu leiten. Er versucht, den Menschen zu leiten. Wenn der Mensch sich also nach den Versen seines Herrn richtet, dann findet dieser Mensch wahrhaftig Leben, findet Frieden. Wenn er aber Allahs Versen den Rücken kehrt, verbringt er sein Leben ohne Frieden und treibt sowohl sein Diesseits in den Bankrott als auch sein Jenseits. Ja.

Wenn die Menschen tun, was Allah, der Erhabene, sagt, finden sie Leben. Wenn sie (?) davon tun, erleiden sie diesseitige und jenseitige Mühsal, und die Menschen haben in beiden Welten sich selbst Unrecht getan. Wie schön sagt es Allah, der Erhabene. Nicht Wir haben ihnen Unrecht getan, sie haben sich selbst Unrecht getan, sagt Er. Wer? Die, die die Gebote Allahs, des Erhabenen, nicht befolgen und Allah, den Erhabenen, (?), die Allah den Rücken kehren, und die Vernichteten, wie das Volk Lots, wie das Volk der Thamud, wie das Volk der Ad, wie Pharao — Allah hat ihnen kein Unrecht getan. Sie haben sich selbst Unrecht getan.

Allah hielt ihnen ein Licht voran. Mit Seinen Versen gab Er Leben. Aus unerwarteten Richtungen, durch unerwartete Türen, die Er ihnen öffnete, ließ Er ihre Versorgung wie eine Barmherzigkeit herabregnen. Aber diese Menschen sahen den nicht, der die Barmherzigkeit gab, sie nahmen die Barmherzigkeit, aßen sie und waren Allah gegenüber undankbar. Und obwohl man Ihm gegenüber undankbar war, gab Allah, der Erhabene, ihnen dennoch. Und was sagte Er? Wir vernichten kein Volk zu Unrecht, das Wir nicht gewarnt haben. Und Er sandte ihnen Propheten aus ihrer Mitte, Er sandte Gelehrte. Er warnte sie. Doch sie folgten jedem widerspenstigen Teufel, folgten der Spur des Taghut, seinen Fußstapfen. Sie kehrten Allah den Rücken.

Darum vernichtete Allah sie.

Dass Allah, der Erhabene, sie vernichtet hat — tut unser Herr ihnen damit Unrecht? Sie haben sich selbst Unrecht getan. Ja.