Ash-Shu'ara 148: Und mitten in Getreide und Dattelbäumen mit sanften Blumen.

A. Metin Saruhan · 13. Dezember 2017 · Ash-Shu'ara

Übersetzung

Und mitten in Getreide und Dattelbäumen mit sanften Blumen.

Tafsir

Glaubst du, dass du für immer in den Feldern und Dattelpalmen bleiben wirst, deren Knospen angenehm und zart sind, in denen Allah dich beschenkt und dich mit allem versorgt hat, was deine Bedürfnisse befriedigt, indem er es über die Erde verstreut hat?

O mein Volk! Denkt ihr nicht, dass so viele von euch sterben und vergehen? Ihre Taten bleiben in dieser Welt und sie gehen mit leeren Händen ins Jenseits. Sie kehren nicht wieder zurück. Wenn der Moment des Todes kommt, wachen Sie auf und sehen die Wahrheit. Aber Sie werden im Jenseits Rechenschaft ablegen über das, was Sie in dieser Welt getan haben, und Sie werden niemals in diese Welt zurückkehren. Täuschen Sie sich also nicht mit den Segnungen dieser Welt. Er sagte: "Seid Allah, dem Geber dieser Segnungen, dankbar, damit es euch gut geht.

Was im Video gesagt wird

Sure Asch-Schu'ara, Vers 148 „Und inmitten von Saatfeldern und Dattelpalmen mit zarten Knospen“, heißt es. Wie schön. Die Menschen hängen sich daran. Sie hängen an ihren Weinbergen, ihren Gärten. Den Geber sehen sie nicht. Sie meinen, sie hätten es selbst gemacht. Mit all eurer Versorgung, die Allah, der Erhabene, euch geschenkt hat und die eure Bedürfnisse stillt, hat Er euch versorgt, indem Er sie über die Erde ausbreitete; glaubtet ihr, inmitten dieser Saatfelder und Dattelhaine mit schönen, zarten Knospen für immer bleiben zu können? Nun, ich habe das bei manchen Menschen selbst erlebt. Einer kauft eine Wohnung.

Er sieht die Wohnung. „Wenn ich hier doch eine Weile leben könnte“, sagt er. Das kennst du wohl auch. „Wenn ich hier doch eine Weile leben könnte.“ Sagtest du zu ihm: „Du hast hundert Jahre zu leben, sollen wir zweihundert daraus machen?“ Er würde (?) sagen, nicht wahr? Zweihundert Jahre. Warum geschieht das nun? Es kommt von schwachem Glauben. Worauf stützen wir das? Wieder sagen wir es gestützt auf den Vers. „Sie“, heißt es. Also die Juden, die christliche Welt. „Sie wünschen sich“, heißt es, „hätten wir doch tausend Jahre zu leben.“

(?) Glaube, wirklich. (?) des Glaubens. Wenn man zu mir sagte: „Lebe hundert Jahre“, ich würde es nicht, mein Freund. Aber der Prophet sagt: „Wünscht euch nicht den Tod.“ „Einen Augenblick auf der Welt zu bleiben ist (?) als tausend Jahre unter der Erde zu liegen“, sagt er. Gut, aber. Und wenn ich hundert Jahre lebe, garantierst du mir, dass ich normal leben werde? Garantierst du mir, dass mein Körper gesund sein wird? Was, wenn ich unter Krankheiten, unter Qualen stöhne? Freund, ist dies nicht ein vergänglicher Ort? Wie lang meine Lebenszeit auch ist, dort soll sie für mich enden. Freund, lass mich meine Reise fortsetzen.

Vor uns liegt noch eine Reise. Wir wurden in der Welt des Lahut erschaffen. Wir wurden in die Welt der Seelen erhoben. Wir waren an der Reihe und kamen auf die Welt. Am Ende unseres Lebens auf der Welt werden wir sterben. Wieder werden wir in den Barzach erhoben. Dann bricht der Jüngste Tag an. Dann werden unsere Körper wieder auferweckt. Sie treffen auf die Seelen. Dann gehen wir zum Großen Gericht. Nachdem wir dort vor Allah, dem Erhabenen, abgerechnet haben, danach haben wir Ruhe. Paradies, Hölle. Die Sache ist erledigt. Wir sind noch Reisende, Reisende.

Was soll ich damit, zwei, drei Jahre zu leben?

Ja. Schau, wie schön. Denk an das Ende.

O mein Volk! Bedenkt ihr denn nie, dass so viele Menschen unter euch sterben und dahingehen? Was sie getan haben, blieb auf der Welt, und in die Welt des Jenseits sind sie mit leeren Händen gegangen. Und sie kehren nie wieder zurück. Wenn der Augenblick des Todes kommt, werdet ihr erwachen und die Wahrheiten sehen.

Wenn der Augenblick des Todes kommt, werden wir erwachen. Wie werden wir die Wahrheiten sehen? Izâ belegati'l-hulkûm. Wenn die Seele die Kehle erreicht. Hîne'izin tenzurûn. Na los, holt sie doch zurück. Ve nahnu akrabu ileyhi minkum ve lâkin lâ tubsirûn. Alle Verwandten, heißt es, haben sich um ihn versammelt. Sie warten darauf, dass seine Seele ausfährt. „Seid ihr ihm mit eurer Macht näher oder Wir?“, heißt es. Dort sieht er alles, was er sein ganzes Leben lang erlebt hat, in einer Sekunde, so wie der Rauch einer Zigarette sich vor den Augen verflüchtigt; in einer Sekunde: „Schick mich noch einmal zurück.“ Schickten Wir euch nicht einmal, sondern mehrmals zurück, er würde wieder dasselbe tun.

Ja.

Wenn der Augenblick des Todes kommt, erwacht man. Ihr seht die Wahrheiten. Doch man geht in die Welt des Jenseits, aus der es keine Rückkehr gibt, um für das, was ihr auf der Welt getan habt, Rechenschaft abzulegen. Und ihr könnt nie wieder auf die Welt zurückkehren. Lasst euch also nicht von den Gaben dieser Welt ablenken und betrügt euch nicht selbst. Dankt Allah, dem Erhabenen, der diese Gaben schenkt, damit ihr das Heil erlangt. Hat er gesagt. Wer sagt das? Ihr Prophet. Ja.