Yūnus 60: Was ist die Meinung derer, die gegenüber Allah Lügen erfinden, über ihr Ende (am Jüngsten Tag)? Unzweifelhaft besitzt Allah Gunst gegenüber den Menschen. Doch die meisten von ihnen zeigen keine Dankbarkeit.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Was ist die Meinung derer, die gegenüber Allah Lügen erfinden, über ihr Ende (am Jüngsten Tag)? Unzweifelhaft besitzt Allah Gunst gegenüber den Menschen. Doch die meisten von ihnen zeigen keine Dankbarkeit.
Tafsir
Diejenigen, die in die Fußstapfen ihrer Vorfahren treten, ohne etwas über Allah und das Jenseits zu wissen, diejenigen, die sagen: "Das haben wir von unseren Vorfahren gesehen", und die weiterhin den Dreck tun, der ihrem Ego gefällt, was denken sie über ihr Schicksal im Jenseits aufgrund der Lügen, die sie gegen Allah fabrizieren? Was sie in ihrem Kopf tun, ist richtig. Sie sind die Elite des Volkes. Was auch immer sie tun, Allah wird ihnen Recht geben und Allah wird sie beschützen, denn sie sind Allahs Verwandte. Das Paradies ist ihr Recht. Natürlich werden solche Menschen erfundene Geschichten erzählen, um sich zu rechtfertigen. Aber wenn sie mit dieser Art von Verhalten ins Jenseits übergehen, wird ihr Platz die ewige Hölle sein. Sie werden dort qualvolle Qualen erleiden.
Gewiss, Allah ist sehr gnädig zu den Menschen. Wenn sich die Menschen angesichts all der Segnungen, die Allah (swt) ihnen zuteil werden ließ, von Allah (swt) abwenden, aber zur Besinnung kommen, sich Allah zuwenden und bereuen, dann vergibt Allah (swt) ihnen, denn Er ist sehr vergebend und barmherzig zu Seinen Dienern. Er wird auch ihre Sünden in gute Taten umwandeln. Denn Allah ist sehr gnädig zu seinen Dienern. Er ist derjenige, der sie von all ihren Mühen befreit.
Aber wenn die meisten Menschen nicht für die Segnungen Allahs danken, obwohl Allah ihnen gegenüber sehr gnädig war, und sich von Allah abwenden, dann werden sie im Jenseits um so mehr von Allahs Barmherzigkeit beraubt, je mehr sie sich von Allah abwenden.
Was im Video gesagt wird
Sure Yunus, Vers 60: Was meinen die, die gegen Allah Lügen erdichten, über ihr Ende am Tag der Auferstehung?, sagt Allah, der Erhabene. Er fragt die Menschen nach jenem Tag. Was wird wohl ihr Ende sein? Bei einem Menschen, der nicht an die Auferstehung nach dem Tod glaubt, zeigt sich sein Ende, wenn er am Tag der Auferstehung die Wahrheit sieht. Gewiss, Allah ist huldvoll gegen die Menschen, heißt es. Doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. Wer sind sie? Dieser Vers ist ein Vers, der sich direkt an Nichtmuslime richtet. Natürlich werden auch Verse, die sich an Nichtmuslime richten, den Muslimen als Quelle der Lehre gezeigt.
Hier heißt es nun: diejenigen, die gegen Allah Lügen erdichten, ihr Zustand am Tag der Auferstehung; ein Mensch, nach diesem Vers, auch wenn ein Muslim keine Lügen gegen Allah, den Erhabenen, erdichtet und das Jenseits nicht leugnet, der Islam, ein muslimischer Mensch, der ohne Scheu vor Allah und Seinem Gesandten, ohne Gottesfurcht, den Launen seines Nafs folgend, als ob er selbst das Gewand eines Gelehrten angelegt hätte, aus Gier nach Führung Versen falsche Bedeutungen zu geben versucht, und schließlich, obwohl Allah und Sein Gesandter es nicht gesagt haben, sagen sie, diese Hadithe, Allah und Sein Gesandter hätten es so gesagt, was nicht stimmt; ein Mensch, der gegen Allah Lügen erdichtet — in diese Lage gerät er.
Nun, das Licht des Islam lässt ihn nicht in dieses Lügenerdichten fallen, sondern Lügen. Es lenkt ihn zur Verleumdung. Zur Verleumdung. Obwohl Allah es nicht sagte, obwohl Sein Gesandter es nicht sagte, sagt er, sie hätten es so gesagt. Eine Verleumdung entsteht. Verleumdung. Bei der Lüge geht es nun darum, wissentlich, bewusst Allah Eigenschaften zuzuschreiben, Allah Teilhaber beizugesellen, nicht an das Jenseits zu glauben. Verleumdung kann bewusst oder unbewusst sein, aber der Mensch hat das Licht des Glaubens. Das heißt, er hat das Licht des Tauhid aus dem Glaubensbekenntnis. In diesem Fall bleibt auch dieser Mensch gemäß diesem Vers, auch wenn er nicht ewig für die Hölle bestimmt ist, derselben Befragung ausgesetzt. Was wird wohl sein Ende sein?
Wenn er verleumdet. Würde ein Mensch, der Allah und Seinen Gesandten fürchtet, versuchen, die Bedeutung eines Verses zu erklären, den er nicht kennt? Oder würden Menschen ohne Wissen über Hadithe von etwas, das kein Hadith ist, sagen, das ist ein Hadith, und Allah, den Erhabenen, oder Seinen Gesandten verleumden? Was wird also aus diesen? Schau dir nun die Redekunst Allahs, des Erhabenen, an.
Zwei Elemente, also den Nichtmuslim und den Muslim, führt Er in Seinem Wort zusammen. Obwohl der Nichtmuslim auch verleumdet und obwohl der Muslim in derselben Lage ist, schau, wie Er spricht, was sagt Er? Gewiss, Allah ist huldvoll gegen die Menschen, heißt es. Gegen wen? Gegen die, die das Glaubensbekenntnis sprechen, auch wenn sie verleumden; weil er es so gelernt hat, sagt er es, weil er es für wahr hält, und Allah, der Erhabene, unterscheidet diesen Menschen vom anderen, dem Nichtmuslim, der aus Trotz spricht. Schau dir die Schönheit des Wortes an. Gewiss, Allah ist huldvoll gegen die Menschen.
Doch die meisten von ihnen sind nicht dankbar. Wer sind sie? Diesmal die Nichtmuslime. Weil es heißt: die meisten. Nichtmuslime sind nicht dankbar. Sie können die Wahrheit nicht sehen.
Siehst du die Feinheit des Verses? Wie schön.
Menschen ohne Wissen über Allah und das Jenseits, die in den Spuren ihrer Vorfahren gehen und sagen: „So haben wir es von unseren Vorfahren gesehen“, die mit dem Schmutz weitermachen, der ihrem Nafs gefällt, wegen der Lügen, die sie gegen Allah erdichten — was meinen diese über ihr Ende im Jenseits, was ist die Meinung dieser Menschen? Wir erklären das. Ihrer Meinung nach ist richtig, was sie tun, ihrer Meinung nach. Weil er in den Spuren der Vorfahren geht, sie so gesehen hat — ihrer Meinung nach, sagen wir. Eigentlich folgt er nicht seinem Verstand, sondern den Launen seines Nafs, und will, dass auch sein Verstand so ist. Ihrer Meinung nach.
Was sie tun, ist richtig. Sie sind die Auserwählten der Menschheit.
Die Auserwählten der Menschheit.
Bei den Freimaurern gibt es ja eine Einteilung der Menschen in Grade.
Die Menschen — wie ich euch vorhin erzählt habe, lasst es uns auch hier unseren Kindern erklären. Kein Mensch ist höher oder niedriger als ein anderer. Hätte Allah die Menschen in solchen Klassen und Rängen erschaffen, würden Allah Eigenschaften zugeschrieben. Er hat all unsere Seelen gleich erschaffen. In dieser Hinsicht, bei den Menschen, die auf die Welt kommen — weil uns das (?) des Jenseits verschlossen ist, weil in jedem Menschen ein Teil von Allah, dem Erhabenen, ist, ein Teil, seine Seele, die Seele Allahs, des Erhabenen, weil diese Seele, die es im Universum sonst nicht gibt, im Menschen ist — kannst du, wenn du einen Bettler mit einem Staatspräsidenten vergleichst, den Bettler nicht unter den Staatspräsidenten stellen.
Nicht unter den Ministerpräsidenten. Nicht unter die Minister. Als Mensch, wohlgemerkt. Als Mensch ist der Wert des Menschen immer gleich. Seine Barmherzigkeit im Universum gilt allen; doch Allah, der Erhabene, unterscheidet. Wo liegt der Unterschied? Der Unterschied richtet sich nach dem Gottesdienst zwischen Allah und dem Menschen, nach seiner Nähe zu seinem Herrn. Heute stehen weder Sultane noch Staatspräsidenten — wenn man sie mit einem Hirten vergleicht, beim Hirten — vielleicht ist bei Allah der Hirte in der Stellung ihres Vorgesetzten. Oder ihres Kommandanten. Bei Allah steht er in hohen Rängen.
Sagt Allah, der Erhabene, nicht in Seinem Vers? Was sagt Er? Eine erniedrigende Strafe wird sie erfassen, sagt Er. Was bedeutet diese erniedrigende Strafe? Wenn er im Jenseits sieht, dass der Mensch, den er verachtete, hohe Ränge erlangt hat, und er selbst, der auf der Welt sein Vorgesetzter, sein Oberer war oder ihn nicht für voll nahm und sich selbst für sehr hoch hielt — wenn dieser Mensch, der sich für sehr hoch hielt, sieht, dass er der Strafe ausgesetzt ist, werden sie innerlich brennen. Das ist eine erniedrigende Strafe. Ja. In diesem Fall hat also kein Mensch einen Wert über einem anderen Menschen.
Alle Menschen sind gleich. Der Wert liegt, wie ich vorhin sagte, zwischen Allah und dem Diener. Zwischen Allah und dem Diener. Er liegt in seiner Nähe zu seinem Herrn durch seinen Gottesdienst. Ja. Dann kannst du auf niemanden herabsehen.
Diese also: Ihrer Meinung nach ist richtig, was sie tun. Sie sind die Auserwählten der Menschheit.
Was immer sie tun, Allah wird ihnen recht geben. Und weil sie Allah nahestehen, wird Allah sie beschützen. Auch das Paradies steht ihnen zu. Solche Menschen werden natürlich erfundene Märchen erzählen, um ihr Ergebnis reinzuwaschen. Ja. Doch mit diesem Verhalten ist bei ihrem Übergang ins Jenseits ihr Platz die ewige Hölle. Dort werden sie in schmerzhafter Qual bleiben. Ja. Gewiss, Allah ist sehr huldvoll gegen die Menschen. Warum ist Allah, der Erhabene, so huldvoll gegen die Menschen? Allah ist nicht wie wir. Wenn wir uns über jemanden ärgern, wollen wir uns an ihm rächen. Wir können ihm nicht so leicht vergeben.
Aber Allah, der Erhabene, ist sehr huldvoll gegen die Menschen, gegen Seine Geschöpfe. Ein Mann ist Götzendiener. Er hat Allah geleugnet. Wenn er umkehrt, hat Allah, der Erhabene, ihm alle Sünden vergeben. Was ist der Grund? Wo liegt der Kern Seiner Huld? Im Kern ist Er huldvoll, aber wo liegt der Kern davon? Der Kern liegt darin, dass Er den menschlichen Verstand unvollkommen erschuf. Allah hat es so gewollt. Weil es Sein Wille ist, ist Er huldvoll gegen die Menschen, und Allah, der Erhabene, wird vergeben. Warum hat Er ihn dann so erschaffen? Was ist der Grund? Weil Er dem Menschen von Seinem Geist gab; Er trennte den Menschen nicht von Seinem Wesen.
Die Gestalten der Menschen sind ein Teil der Gestalten ihres Herrn. Ein Teil. Hätte Er die Menschen also nicht mit unvollkommenem Verstand erschaffen, hätte Er Wesen erschaffen, die Seinem Wesen gleich sind. Da Er also den Verstand des Menschen unvollkommen erschuf, wird der Mensch Fehler machen, durch seinen Mangel seinen Mangel sehen, und wenn er seine Ohnmacht sieht, wird er sich an seinen Herrn wenden und sich vergeben lassen. Das ist die Ohnmacht des Menschen vor seinem Herrn und die reiche Vergebung seines Herrn gegenüber den Menschen. Und hier liegt ja der Kern der Sache.
Sonst kann ein Mensch gegenüber dem, was man ihm antut, gegenüber einem anderen nicht so leicht huldvoll sein. Er kann nicht so leicht vergeben. Wenn der Mensch für den Schmutz, den er getan hat, sich an Allah, den Erhabenen, gewandt und Allah es ihm vergeben hätte, hätte Allah beim Schmutz ein Auge zugedrückt, ein Auge zugedrückt. Wäre nicht Seine Huld, hätte Er nicht einen Teil Seines Geistes gegeben und den Verstand des Menschen nicht unvollkommen erschaffen. Und hätte sich der Mensch mit seinem Schmutz an Allah gewandt, hätte Er diesen Schmutz angenommen. Und wer diesen Schmutz annimmt, hätte die Hölle abgeschafft.
Spürt ihr die Feinheit hier? Ihr habt es wohl nicht verstanden. Verstanden, oder? Denn Allah hat den Verstand des Menschen, wie Er es wollte, unvollkommen erschaffen. Er wird seine Ohnmacht erkennen, seinen Herrn sehen. Als Gegenstück zu diesem Willen ist Seine Huld sehr reich. Sein Vergeben ist sehr (?), nicht etwa, weil Er seinen Schmutz billigt; dass er eine Zeit der Unwissenheit durchlebt, dass sein Verstand es nicht erfasst, weiß Er, und weil Er selbst den Verstand unvollkommen erschuf: Hättet ihr auf der Erde nie einen Fehler begangen, würden Wir euch vernichten und Diener erschaffen, die Fehler begehen, sagt Allah, der Erhabene.
Schau, wie schön hier der Kern von allem herauskommt; so zeigt sich, dass die Menschen bei Allah, dem Erhabenen, sehr ehrenvoll sind, einen sehr hohen Rang erlangen; und was sagt auch Abdulqadir Gilani? Wüsste der Mensch, welchen Platz er bei Allah hat, würde er „la hürke illa yevmelî“ sagen. Das heißt, er würde sagen: Heute gehört die Herrschaft mir allein, sagt er. Ist der Mensch nicht ohnehin der Statthalter auf der Erde? Ja. So kann kein Mensch auf einen anderen herabsehen. Wenn er seinen Herrn kennt, natürlich. Wenn er seinen Herrn kennt.
In diesem Fall kann bei dem Wert, den Allah, der Erhabene, den Menschen gegeben hat, kein Mensch einen anderen für geringer halten als sich. Gerät dieser Mensch in ein solches Umfeld, wird er von so einer Strömung mitgerissen und spürt er mit diesen Gefühlen unter Menschen Stolz, Hochmut, Größe in sich, dann zeigt sich, dass sein Nafs nicht zur Vollkommenheit gelangt ist und seine Hingabe an Allah, den Erhabenen, nur gering ist — eine Glaubensschwäche zeigt sich. Glaubensschwäche. (?) Allah, der Erhabene, macht das, was wir sagten, unsere Gleichheit auf der Erde, die Gleichheit unter den Menschen, auch mit diesem Vers bekannt.
Der Gläubige ist der Bruder des Gläubigen, sein Bruder. Auch wenn ein Muslim am einen Ende der Welt ist und einer am anderen, sind sie Brüder. Unter Brüdern gibt es also nie Überheblichkeit, Stolz, Hochmut oder Eitelkeit gegeneinander. So nimmt der Mensch, oder der Islam, mit dem Licht des Glaubens, das er dem Menschen gegeben hat, den Menschen zum vollkommenen Menschen macht und ihn bei Allah (?) — als Gegenstück zu den Versen, welch schöne Eigenschaften an. Die Nichtmuslime nun, die nicht mit dem Licht des Islam geehrt sind, denen das Gefühl des Islam fehlt, die die Bedeutungen dieser Verse nicht richtig erfassen können, werden natürlich erfundenen Märchen nachlaufen, um ihren Nafs reinzuwaschen. Und sie selbst sind die Auserwählten der Menschheit.
Sie stellen sich über die Menschen. Wie sehr widerspricht das den Versen Allahs — hast du nicht den gesehen, der seinen Nafs zum Gott nimmt, wie Er sagt, die Menschen, die ihren Nafs zum Gott nehmen? Ja.
Gewiss, Allah ist sehr huldvoll gegen die Menschen. Seine Huld haben wir nun erklärt. Dass die Menschen trotz all der Gaben Allahs, des Erhabenen, Allah den Rücken kehren — ja. Abgesehen davon, dass die Menschen Allah, dem Erhabenen, den Rücken kehren: Wenn sie zur Vernunft kommen, sich an Allah wenden und bereuen, vergibt Allah ihnen, da Er Seinen Dienern gegenüber sehr verzeihend und vergebend ist.
Warum vergibt Er? Wir sagten es vorhin: Weil Er den Verstand unvollkommen erschuf, damit er seine Ohnmacht erkennt und zu Allah zurückkehrt; wenn ein Mensch seinen Fehler sieht und Allah, den Erhabenen, um Verzeihung und Vergebung bittet, dann vergibt Allah ihm die Sünden aus seiner Zeit der Unwissenheit und verwandelt sie sogar in Lohn. Wenn er nicht wieder zu diesen Taten, nicht zur Zeit der Unwissenheit zurückkehrt, ja, dann vergibt Er sie und verwandelt seine Sünden in gute Taten, denn Allah ist sehr huldvoll gegen Seine Diener und nimmt ihnen jede Not; doch wenn die meisten Menschen als Antwort darauf, dass Allah so huldvoll mit ihnen umgeht, sich von Allah entfernen und für die Gaben, die Allah gab, nicht dankbar sind, dann bleiben sie, je weiter sie sich von Allah entfernen, im Jenseits von Allahs Barmherzigkeit ausgeschlossen.
Ja.