Ash-Shu'ara 216: Wenn sie dir widersprechen, so sprich: „Ich bin sicherlich fern von dem, was ihr tut“.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Wenn sie dir widersprechen, so sprich: „Ich bin sicherlich fern von dem, was ihr tut“.
Tafsir
Allah spricht die Menschen weiterhin in der Person des Propheten (Friede sei mit ihm) an. O Prophet! Und wenn sie sich dir widersetzen, dann sag: "Ich bin weit entfernt von dem, was ihr tut.
Der Prophet (Friede sei mit ihm) kam als Barmherzigkeit zu den Welten und wurde gesandt, um die guten Sitten zu vollenden. Und die Sunna, die der Prophet (s.a.w.w.) verrichtet hat, diente dem Wohl seiner Umma. In diesem Fall wendet sich Allah (swt) an den Propheten (s.a.w.w.) und in der Tat an die Menschheit: O gläubige Gelehrte der Ummah von Muhammad! Wenn Sie die Menschen zur Wahrheit aufrufen und sie sich Ihnen widersetzen, streiten Sie nicht mit ihnen und behandeln Sie sie nicht schlecht. Sagen Sie einfach: Ich bin frei von dem, was ihr getan habt.
Das heißt, oh Menschen, die die Wahrheit nicht akzeptieren! Der Weg, auf dem Sie sich befinden, ist ein dunkler und sumpfiger Weg. Dies ist der Weg der Abtrünnigen. Allahs Weg hingegen ist ein gerader Weg, der Weg der Rechtleitung. Es ist der Weg des Lichts und der Erlösung. Sagen Sie also: "Ich bin mir über Ihre Wege und Ihre Taten absolut im Klaren.
Was im Video gesagt wird
Bei Sure Asch-Schu'ara, Vers 216, sind wir angekommen.
„Wenn sie sich dir widersetzen, sag: Ich bin gewiss fern von dem, was ihr tut."
Ja. Also warum sagt er so – er ist als Barmherzigkeit für die Welten gekommen. Warum wendet er keinen Zwang gegen sie an? Wie schön er es sagt, schau, was er sagt. „Ich bin gewiss fern von dem, was ihr tut." In der Religion gibt es keinen Zwang. Warum nicht? Bei der Ansprache Elestü bi Rabbiküm wurde jedem sein Wunsch und Verlangen, sein Ziel als Schicksal vorgeschrieben.
Gemäß diesen Schicksalen wurden den Menschen Charaktere gegeben. Jeder Mensch kam in diese Welt, um zu beweisen, was für ein Mensch er ist.
Wenn ich nun Zwang gegen dich anwende, scheinst du vielleicht aus Angst zu gehorchen, aber deinen Verstand oder dein Gehirn, dein Denken kann ich nicht in Ketten legen.
Ja. Darum, was sagen wir? „Wenn du nach der Verkündung immer noch denselben Weg gehst, bin ich frei von dem, was du tust" – sag das, sagt er. Denn du wirst dich beweisen, und ich werde mich beweisen. Vor wem? Vor Allah, dem Erhabenen, der die Welten erschuf. Ja.
Allah, der Erhabene, spricht in der Person des Propheten (Friede sei mit ihm) weiterhin die Menschen an. „O ruhmreicher Prophet, wenn sie sich dir widersetzen, sag: Ich bin von dem, was ihr tut, gewiss fern", gebietet er. Der Prophet (Friede sei mit ihm) ist als Barmherzigkeit für die Welten gekommen und wurde zudem gesandt, um den guten Charakter zu vervollkommnen. Auch die Sunnas, die der Prophet übte, sind für das (?) seiner Umma. In diesem Fall spricht Allah, der Erhabene, indem er den Propheten (Friede sei mit ihm) anspricht, in Wahrheit die Menschen an: „O Muhammad! Ihr gläubigen Gelehrten deiner Umma, wenn ihr die Menschen zur Wahrheit einladet und sie sich euch widersetzen, streitet nicht mit ihnen."
Streiten wir etwa? Wir erklären und gehen. Wir sehen, der Mensch versteht nicht. Deins dir, meins mir. Leküm dînüküm veliye dîn. Allah gebe ihm Heil. Ja.
„Und behandelt sie nicht schlecht. Nur (?), sagt: Sagt: Ich bin frei von dem, was ihr tut." Sage ich es nicht auch so? Beweise ich mich nicht auch so der Welt mit dem, was ich sage? Was sage ich? Diese haben die Verse falsch ausgelegt. Diese haben Allah, dem Erhabenen, Eigenschaften zugeschrieben. Ihr Menschen, die ihr sagt „Ich bin gläubig, ich bin Gelehrter", ich sage: Kommt, lasst mich euch das erklären. Wenn ich falsch liege, bringt mich auf den rechten Weg. Wenn ihr (?) – wenn ihr sagt: „Ich beanspruche die Wahrheit, ich liebe die Wahrheit, ich habe mich der Wahrheit zugewandt, ich werde sie den Menschen erklären", dann erklärt die Wahrheit.
Nicht den Aberglauben, sage ich. Nicht den Aberglauben, sage ich. Und das verkünde ich der ganzen Welt. Ich bin frei von dem, was sie tun. Das sage ich. Ja, sie sind auch Muslime. Ich bin auch Muslim, aber nicht von all ihrer Anwendung der Verse, sondern von ihrer Anwendung dieser abergläubisch ausgelegten Verse bin ich frei.
Was sollen wir noch sagen? Wenn wir Muslime sind, ruft mich ein Mensch, der Muslim ist, wegen dieser meiner Worte zu sich: „Komm, Freund, komm. Was willst du sagen? Wir kennen das so. Diese Verse sind so. Sag mir das Richtige, die Wahrheit davon" – das soll er sagen. Erklären wir es. Wenn ich falsch liege, soll er sagen: „Nein, du liegst falsch. Schau, das ist so", und mich auf den Weg bringen. Wir sind Muslime. Wo bleibt das Emr-i bi'l-maruf? Ich übe seit Jahren Emr-i bi'l-maruf. Über sie ist Totenerde gestreut.
Ja. Wie schön er es sagt. Auch ich bin von ihren abergläubisch ausgelegten Versen, die Allah Eigenschaften zuschreiben, frei. Ich bin frei vom Aberglauben, den sie verkündet haben, Allah, der Erhabene, bringe, wen er will, ins Paradies und, wen er will, in die Hölle. Die mein tatsächliches Tun Allah anhängen – diese Elenden, die so weit gehen, Elende nenne ich sie – die Allah Eigenschaften zuschreiben, die Gottesdienste oder Übeltaten eines Menschen aufheben und ihn ins Paradies bringen, den aber, der Gottesdienst verrichtet, in die Hölle. Klar – wenn Allah wollte, brächte er dich ins Paradies.
Wenn er nicht wollte – dabei: wer will, ins Paradies, wer nicht will, (?). Warum? Wenn ich das Gebot meines Herrn nicht erfülle, komme ich in die Hölle. Wenn ich das Gebot meines Herrn erfülle – mein Herr lenkt mit seiner Eigenschaft der Gerechtigkeit das All gerecht. Bei ihm findest du keine Ungerechtigkeit. Also, wenn ich sein Gebot erfülle, komme ich ins Paradies.
Allah hat die Menschen, viele der Menschen und Dschinn, nicht für die Hölle erschaffen. So sagen sie. In Sure Al-A'raf, Vers 179. Lautstark – jetzt sind sie zu unserem Wort gekommen. In den Koranübersetzungen, die dieses Jahr (?) geschrieben haben, sagen sie jetzt, was wir sagen. Die alten sind weg. Was sagen sie jetzt?
„Die Hölle wurde für viele der Menschen und Dschinn erschaffen", sagen sie jetzt, in der diesjährigen. Lautstark haben wir das korrigieren lassen. Lautstark.
Wir sagen: Der Geist ist nicht Gabriel. Wir sagen: Der Geist ist nur im Menschen. Wir sagen: Der universale Geist ist bei Allah, dem Erhabenen. Du erkennst an, dass es zwei Willen gibt, aber wenn du sagst, einen der Willen aufzuheben heiße nicht, ihn zu leugnen, dann bringst du so heraus: Allah, der Erhabene, bringt, wen er will, ins Paradies, wen er will, in die Hölle. Keinen der Willen kannst du aufheben. Die Menschen werden nach den Entscheidungen ihres Willens zur Rechenschaft gezogen.
Den Willen, den Willen des Menschen kannst du ihm nicht nehmen, ihn nicht für nichtig erklären. Selbst wenn du ihn nicht für nichtig erklärst, kannst du nicht Allahs, des Erhabenen, Willen über diesen Menschen einsetzen und ihn zum Bösen oder Guten lenken lassen.
Mit diesem Verständnis haben die Leute den Koran – Terroristen, ja, man sagt ja „Islam ist terroristisch" – in die Lage von Terroristen zu bringen versucht. Seit einem Jahrhundert spielen sie so ihr Spiel mit ihnen. und sie haben die Verse eingeschränkt: Sure Al-A'raf, Vers 172, den Vers, der die eigentliche Lebensader ist – sie haben eine solche Klausel dazu gesetzt, dass sie keinesfalls darauf eingehen, ihn auch nicht erklären wollen; sie haben ihn mit Asche bedeckt, zugedeckt; der Grund: Wenn du darauf eingehst, gerätst du in die Klasse der Qadariyya; gehst du etwas weiter, gerätst du in die Klasse der Mu'tazila, fällst in den Stand der Irrenden.
Und die gesegnete Sure Al-A'raf, Vers 172 – wie schön dieser Vers es sagt. „Wir schlossen einen Bund mit denen, die aus der Nachkommenschaft der Kinder Adams hervorgehen sollten", heißt es.
Gehen wir hier in das Schicksal hinein und sagen wir, dass bei Allah, dem Erhabenen, das Schicksal des einen so und das des anderen so ist? „Wir ließen sie gegen sich selbst Zeugnis ablegen. Und wir schlossen mit ihnen einen Bund", heißt es. Wir schlossen einen Bund. Sage ich nun in diesem Vers, was ich eine Sekunde später tun werde? Nein. Kaum öffne ich den Mund, kommt vielleicht Gottes Ruf, und ich bin fort. Man weiß ja nicht, wann Gottes Ruf kommt. Gehe ich hier in das Schicksal hinein? Nein. Gehe ich auf die Entstehung des Schicksals ein? Ja. Wie Allah, der Erhabene, mit uns einen Bund schloss, versuche ich euch zu erklären. Wo? Bei der Ansprache Elestü bi Rabbiküm.
Was ist das für ein Ort? Das ist die Welt Lahut. Der Ort, an dem die Seelen erschaffen wurden. Weißt du davon? Wenn ich dir diese Wahrheit erkläre, wenn ich dir den Ort beschreibe, wo unsere Seelen erschaffen wurden – dass, als Allah, der Erhabene, sagte „Ich bin euer Herr", die Menschen dort, die Seelen, Allah, den Erhabenen, wie einen Menschen sahen und auf den Herrn ihrer eigenen Vorstellung warteten – was sagst du? Dort – das verschließt du. „Wenn er in der Welt Gutes tut, nennt Allah, der Erhabene, ihn gut. Wenn dieser Mensch Böses tut, nennt Allah, der Erhabene, ihn schlecht." Also, ohne Wissen von der Zukunft, nennt Allah, der Erhabene, ihn je nach seinen Taten gut oder schlecht. Hieß es nicht: „Es gibt kein einziges Lebewesen bis zum Jüngsten Tag, von dem wir nicht wissen, was es tun wird"? Wohin ist dieser Vers verschwunden?
Hat Allah, der Erhabene, nicht gesagt: Bei der Ansprache Elestü bi Rabbiküm habe ich euch angesprochen, „Wir schlossen mit der Nachkommenschaft der Kinder Adams (?) einen Bund, damit ihr nicht sagt, wir hätten davon nichts gewusst." Damit ihr nicht sagt, wir wussten nichts. „So haben wir es gemacht" – und in Sure Ta-Ha, Vers 134, was sagt der Vers? „Hätten wir sie für ihre Taten bestraft", heißt es, „hätten sie genau so gesprochen", heißt es: „Hättest du uns Propheten und Bücher gesandt, wären wir nicht in diese niedrige Schande gefallen." Mein Lieber, schau, der Vers, der der Ansprache Elestü bi Rabbiküm entspricht – sein Gegenstück.
Weil sie dort unseren Herrn in Menschengestalt sah, glaubte sie nicht an Allah, den Erhabenen, wandte aus Stolz und Hochmut den Rücken und wartete auf den Herrn ihrer eigenen Vorstellung. Also sagen wir – wir beweisen es aus den Versen. Wir sagen: Allah, der Erhabene – sie leugneten Allah aus Stolz und Hochmut. „Lügnerische Ungläubige", sagt er. Wenn die Verse einander immer stützen, dann kläre du mich über das Gegenteil auf. „Und woher weißt du das?" Nun, ich bin ein Mensch, der von meinem Herrn selbst erzogen wurde. Wäre ich nicht von meinem Herrn erzogen worden, wären in diesen Gesprächen viele Widersprüche untereinander entstanden.
Aber schau, wie schön wir alle Verse miteinander bekräftigen. Wenn also dieser Mann kein Arabisch kann, wenn dieser Mann kein äußeres Wissen hat, wenn dieser Mann auch kein Hafiz ist und so spricht, wie spricht er, woher spricht er? Warum denkst du nicht nach? Selbst wenn heute ein Prophet erschiene, selbst wenn der wahre Mahdi erschiene, würdest du auch ihn leugnen. Ja. So wie man die Propheten leugnete, als sie zu ihrer Zeit kamen. Auch sie werden leugnen.
Wir fahren fort.
Also: O ihr Menschen, die ihr die Wahrheit nicht annehmt, der Weg, den ihr geht, ist ein finsterer, sumpfiger Weg. Dieser Weg, den ihr eingeschlagen habt, ist der Weg der Irrenden. Der Weg Allahs hingegen ist ein ganz gerader Weg, der Weg der Rechtleitung. Er ist der Weg des Lichts und der Rettung. Deshalb: „Ich bin von den Wegen, die ihr geht, und den Taten, an denen ihr festhaltet, entschieden frei" – sagt das, gebietet er, heißt es. Auch ich bin entschieden frei von den Versen, die sie abergläubisch ausgelegt haben. Und vor Allah, und um es auch der Welt zu verkünden, habe ich eine Übersetzung geschrieben und herausgebracht.
Aus ihrem (?), ihren niederen Gefühlen, weil sie sich gegenüber dem Stolz, den ihnen ihr Titel gibt, klein fühlen, führen sie seit sechs, sieben Jahren den Prozess.
Aber den letzten Schlag werden sie einstecken. Ja.