Al-Anbya 90: Wir haben auch sein Gebet erhört und ihm Johannes gegeben. Seine Frau haben Wir für ihn fruchtbar gemacht (damit sie Kinder gebären kann). Sie (all diese Propheten) beeilten sich in Wohltaten, flehten Uns hoffend und fürchtend an. Sie waren in tiefer Ehrfurcht gegenüber Uns.

A. Metin Saruhan · 7. März 2018 · Al-Anbya

Übersetzung

Wir haben auch sein Gebet erhört und ihm Johannes gegeben. Seine Frau haben Wir für ihn fruchtbar gemacht (damit sie Kinder gebären kann). Sie (all diese Propheten) beeilten sich in Wohltaten, flehten Uns hoffend und fürchtend an. Sie waren in tiefer Ehrfurcht gegenüber Uns.

Tafsir

Allah erhörte auch das Gebet von Hadrat Zakariyya. Er schenkte ihm einen Sohn, der sein Erbe werden sollte. Es wird berichtet, dass Hadrat Zakariyya hundert Jahre alt war und seine Frau neunundneunzig Jahre alt war, als er Allah um einen Sohn bat, der sein Erbe sein sollte. Obwohl er alt war und seine Frau unfruchtbar war, hat Allah Macht und Wissen. Er ist omnipotent. Er erschafft, was Er will.

Alle diese Propheten haben eine tiefe Ehrfurcht vor Allah (swt) und sie streben nach dem Guten und guten Taten. Sie suchten Allahs Wohlgefallen. Sie fürchteten Allah und hofften auf Seine Barmherzigkeit.

Zakariyya, Friede sei mit ihm, war ein Nachkomme von Salomon, Friede sei mit ihm. Er war das Oberhaupt der Bayt al-Muqaddes. Er war auch ein Prophet. Seinem Sohn Yahya wurde schon in jungen Jahren das Prophetentum verliehen. Er wurde gemartert, weil er keine Fatwa nach den Wünschen von Hadrat Hiredus, dem Oberhaupt von Beni Israel, erlassen hatte, da er von der Shari'ah von Hadrat Jesus (Friede sei mit ihm) regiert wurde. Dieses Ereignis fand etwa ein Jahr vor der Himmelfahrt von Jesus (Friede sei mit ihm) statt. Die Unterdrücker, die ihren Propheten getötet hatten, wurden von Allah (swt) so bestraft, wie sie es verdient hatten. Ihr Heimatland wurde verwüstet, ihre Generationen wurden ausgelöscht.

Was im Video gesagt wird

Wir erhörten sein Gebet. Wir schenkten ihm Johannes. Und Wir machten seine Frau fähig, ihm ein Kind zu gebären. Sie, all diese Propheten, eilen zu guten Taten. Sie flehten Uns an, hoffend und fürchtend. Sie waren Uns gegenüber voller tiefer Ehrfurcht.

Auch wenn wir ihre so tiefe Ehrfurcht nicht nachempfinden können, jene tiefe Ehrfurcht, (?) unsere Tränen stillt nicht.

Allah, der Erhabene, hat auch das Gebet des Zacharias erhört.

Er schenkte ihm einen Sohn, der sein Erbe sein sollte. Als Zacharias von Allah, dem Erhabenen, einen Sohn als Erben erbat, war er 100 Jahre alt, und seine Frau war 99 Jahre alt, so wird überliefert. Obwohl er alt und seine Frau unfruchtbar war – Allah besitzt Macht und Wissen. Er ist zu allem fähig. Was Er will, was Er beschließt, erschafft Er. Allah. All diese Propheten sind voller tiefer Ehrfurcht vor Allah, dem Erhabenen. Und sie eilen zum Guten und zur Güte. Sie suchen Allahs Wohlgefallen. Sie fürchten Allah und hoffen zugleich auf Allahs Barmherzigkeit. Zacharias (Friede sei mit ihm) stammt aus der Nachkommenschaft Salomos (Friede sei mit ihm).

Er war das Oberhaupt von Bait al-Maqdis. Zugleich ist er ein Prophet. Seinem Sohn Johannes wurde (?) das Prophetentum geschenkt. Weil Johannes (Friede sei mit ihm) an das Gesetz Jesu (Friede sei mit ihm) gebunden war, ist er, weil er kein Fatwa nach dem Wunsch des Herodes, des Oberhaupts der Kinder Israels, gab, als Märtyrer getötet worden.

Was ist das Fatwa, das Herodes wollte? Der Herrscher der Stadt.

Er will die Tochter seiner älteren Schwester Herodes geben. Also seinem Bruder.

Herodes' Geschwister hat eine Tochter. Also seine ältere Schwester hat eine Tochter. Er will die Tochter seiner älteren Schwester Herodes geben. Er ruft Johannes zu sich. Er verlangt ein Fatwa. Er will, dass er die Ehe schließt. Ich schließe die Ehe nicht, sagt er. Warum? Ich richte mich nach der Sprache Jesu, sagt er. Aber in der Sprache Moses, sagt er, gibt es das Schließen der Ehe. Sagt er. Johannes sagt ihm kurz und bündig: Ich richte mich nach der Sprache Jesu. Dabei gibt es in der Religion keines Propheten die Ehe mit der Tochter der eigenen Schwester, also dass ein Mädchen ihren Onkel mütterlicherseits heiratet.

Was Allah, der Erhabene, am Anfang gesagt hat, das gilt auch in Ewigkeit. Hier zeigt sich der Vers. Die Rabbiner veränderten Allahs Verse gegen materiellen Gewinn. Wie schön zeigt es sich in diesem Vers. Die, die Allahs Wort gegen materiellen Gewinn verkaufen. Dieses Ereignis hat sich etwa ein Jahr, bevor Jesus (Friede sei mit ihm) in den Himmel erhoben wurde, zugetragen. Die Frevler aber, die ihre Propheten töteten, haben die Strafe, die sie verdienten, von Allah, dem Erhabenen, erhalten. Ihre Heimat wurde verwüstet, ihre Nachkommenschaft ist ausgelöscht worden.