Al-Baqarah 146: Diejenigen, denen wir Bücher zukommen ließen, kannten (den Propheten) wie ihre eigenen Söhne. Angesichts dessen hat eine Gruppe unter ihnen die Wahrheit absichtlich unterdrückt.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Diejenigen, denen wir Bücher zukommen ließen, kannten (den Propheten) wie ihre eigenen Söhne. Angesichts dessen hat eine Gruppe unter ihnen die Wahrheit absichtlich unterdrückt.
Tafsir
Die Juden und Christen, denen das Buch gegeben wurde, hatten die Eigenschaften des Propheten in der Bibel und der Thora niedergeschrieben. In dieser Situation warteten diejenigen, die dem Volk des Buches folgten, auf die Ankunft des Gesandten Allahs. Diejenigen, die nicht lange genug lebten, rieten ihren Kindern, dem Gesandten Allahs zu folgen und auf den Propheten zu warten, indem sie es Generationen nach Generationen erzählten. Jede Generation kannte den Propheten (SAW), wie sie ihre eigenen Kinder durch die Bücher der Bibel und der Thora kannten. Als der Prophet Muhammad (SAW) auf die Welt kam, leugneten einige von ihnen das Prophetentum des Propheten Muhammad (SAW), weil er aus einem arabischen Stamm stammte und ein Waisenkind war. Obwohl sie die Wahrheit und die Realität kannten, haben sie die Wahrheit absichtlich verschwiegen.
Menschen, die einen schwachen Glauben an Gott haben oder rebellische Geister, warten auf den Lauf der Dinge nach ihrer eigenen Vernunft. Sie wollen, dass ein Prophet aus dem Volk hervorgeht, ein Prophet, ein König, ein Missionar oder ähnliches, aus den Söhnen von Menschen, die hohe weltliche Höhen erreicht haben, oder aus den Söhnen von Menschen, die solche Höhen erreicht haben. Der Gehorsam der Menschen gegenüber solchen Menschen bedeutet nicht, dass sie dem Befehl Allahs gehorchen. Der Gehorsam der Menschen gegenüber solchen Leuten ist ein Gehorsam gegenüber solchen Leuten, entweder aus Angst vor solchen Leuten oder aus Ehrgeiz nach einer Position und materiellen Dingen. Gehorsam gegenüber Allah bedeutet bedingungslosen Gehorsam gegenüber demjenigen, den Allah offenbart hat, egal was es ist, und Gehorsam gegenüber Allah durch diese Menschen.
Obwohl also einige unter den Juden und Christen den Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) als ihren eigenen Sohn anerkannten, verachteten sie ihn aus egoistischer und weltlicher Liebe, weil er aus einem arabischen Stamm stammte, und sie schätzten ihn nicht, weil er ein Waisenkind war. In ihrem Stolz, ihrer Arroganz und ihrer Größe rebellierten sie gegen die Gebote Allahs und verleugneten den Propheten, von dem sie wussten, dass er die Wahrheit ist, absichtlich, als ob sie Allah trotzen wollten. In diesem Zustand sind sie zu Ungläubigen geworden. Das ist ihr Erbe von ihren Vorfahren, an das sie sich seit jeher gewöhnt haben. Wie wir in den vorangegangenen Versen erklärt haben, sind dies die Menschen, auf die der Vers zutrifft, in dem Allah (swt) sagt: "Wie ähnlich ihre Herzen einander geworden sind".
Was im Video gesagt wird
Ja.
Wir kommen zu Sure Al-Baqara, Vers 146.
Diejenigen, denen Wir die Schrift gegeben haben, kennen den Propheten, wie sie ihre eigenen Söhne kennen. Das ist der Vers. Dennoch verbirgt eine Gruppe unter ihnen wissentlich das Wahre und die Wahrheit. Eine Gruppe unter ihnen verbirgt das Wahre und die Wahrheit. Warum verbergen sie es? Wegen der Bedeutung, die sie ihrer eigenen Abstammung geben, wegen des Wertes, den sie ihrem eigenen Stamm geben; weil der Prophet nicht aus ihrem eigenen Stamm kam, sind sie es, die ihn leugneten.
Zwischen den Propheten vergingen höchstens zweihundert Jahre. Zweihundert Jahre.
Zwischen dem Propheten (Friede sei mit ihm) und Jesus vergingen vierhundert und einige Jahre. Vierhundert. Nie war der Abstand zwischen Propheten so lang gewesen. Die Juden fürchteten: Wird der Jüngste Tag anbrechen? Wann wird Allah, der Erhabene, Seinen Propheten senden? Sie wissen es. In der Schrift in ihren Händen, in der Tora, in den Psalmen und im Evangelium steht das geschrieben. Geschrieben. Auch Allah, der Erhabene, sagt es über euren Propheten (Friede sei mit ihm). Sieh, sie kennen seine Eigenschaften, wie sie ihre eigenen Söhne kennen. Wieder kennen sie ihn, wie sie ihre eigenen Söhne kennen, sagt Er.
Warum? Weil sie aus der zuerst erschaffenen Seele des Propheten (Friede sei mit ihm) stammen. Deshalb sagen sie, alle Propheten: Ich bin der Erste des Islam.
Die aus der Seele des Propheten Erschaffenen. Deshalb kennen und wissen sie den Propheten sehr gut. Dazu stammen auch die Seelen der Völker aus den Seelen der Propheten. In diesem Fall wussten diese Menschen aus den Büchern in ihren Häusern, dass der Prophet kommen würde. Als 400 Jahre dazwischen vergingen, begannen sie zu fürchten, der Jüngste Tag breche an. Als schließlich das Siegel der Propheten, Muhammad (Friede sei mit ihm), als Barmherzigkeit für die Welten kam, leugneten sie, weil er nicht aus ihrem eigenen Stamm kam, den Propheten (Friede sei mit ihm). In Wahrheit bestand ihre Leugnung schon früher.
Was sagt Er über früher? Allah, der Erhabene, in Seinem Vers: Bismillahirrahmanirrahim. Ehaze rabbüke min benî Âdeme zürriyyetehüm ve eşhedehüm alâ enfüsihim e lestü bi rabbiküm. (?) Die ganze Sache endet hier. Warum? Hier endet die Sache. Wir haben mit denen, die aus der Nachkommenschaft der Kinder Adams hervorgehen würden, einen Bund geschlossen, sagt Er. Wie diese Hohlköpfe in der Übersetzung geschrieben haben, in der Übersetzung: Aus Adams Nachkommenschaft holte Er ihre Lenden hervor, aus ihren Lenden holte Er ihre Nachkommenschaft hervor, sagen sie. Gibt es hier denn Lenden? Gesegnete Leute.
Wie schreibst du Allah Eigenschaften zu? Er holte ihre Nachkommenschaft aus ihren Lenden und schloss mit ihnen einen Bund. Sieh dir nun den Verstand an, den Verstand. In der Welt, sagt Er? Im Mutterleib? Oder (?).
Wenn du Allah mit dem Kind im Mutterleib einen Bund schließen lässt, hast du Allah so gering geschätzt, dass du Ihn mit einem Kind, das nichts von sich weiß, einen Bund schließen lässt?
Nun, hast du Allah in der Welt gesehen, dass du sagst, Allah, der Erhabene, habe in der Welt auch noch einen Bund geschlossen? Auch das vergisst du und sagst es. Nun, steht dort etwas von „aus ihren Lenden"? Was sagt Er? Sieh, Er schloss einen Bund. Des edlen Herrn (?), dein Herr, von wem? Er schloss mit Adam einen Bund. Was sagt zuhurihim? Dieses zuhuruhu, sagt Er, wird hervortreten, hervortreten, an die Nachkommenschaft, mit denen, die aus Adams Nachkommenschaft hervorgehen würden. Wo? In der Welt von Lahut erschuf Er die Seelen, sandte Adam in die Welt, errichtete in unserer Mutter Eva die Menschenfabrik, sandte ihn; mit denen, die aus seiner Nachkommenschaft hervorgehen würden, sagt Er, mit denen, die hervorgehen würden, schloss Er in der Welt von Lahut einen Bund, und uns, enfüsihim, sagt Er. Gegen ihren Nafs und (?) nahm Ich zum Zeugen, sagt Er.
Ich nahm zum Zeugen.
Diejenigen, die nichts davon wissen oder diese Welten nicht gesehen haben, die jene Orte nicht kennen, können diesen Versen keine Bedeutung geben, selbst wenn sie der Gelehrteste der Gelehrten sind. So gehen sie in die Irre. Deshalb sagen wir, sie sind Schlafwandler. Sie wissen nichts von sich selbst. Ich sage es ja gerade mit Blick auf diesen Punkt. Sie haben diese Welten nicht gesehen, sie wissen es nicht. Sie wissen nichts von sich selbst.
Wüssten sie von sich selbst, wüssten sie, was der Geist ist. Als jener heilige Geist zu Maria kam, hauchte Gabriel, sagen sie, Gabriel. Wenn das Gabriel ist, sieh, wenn es Gabriel ist, ich spreche nach ihren Worten,
haben sich dann etwa Gabriel und unsere Mutter Maria vereinigt und so entstand dieses Kind, würde ich sagen. Das würde ich sagen. Und niemand kann das verhindern. Das ist mein Verstand. Allah schreibt es mir auch nicht als Sünde an. Wenn es so ist, wenn Er ihn sendet, wenn er der Geist ist, wenn der Geist Gabriel ist; aber Gabriel ist nicht der Geist. Allah, der Erhabene: Sie fragen dich nach dem Geist; sag, er ist ein Befehl von Mir. Allah, der Erhabene, der aus einem Teil davon, den dein Verstand nicht fassen kann, die Seelen von Millionen Menschen erschafft; da der ganze Geist Sein Wesen ist, kannst du ihn nicht begreifen. Diese Tür schließe ich.
Denn dieser kleine Verstand ist nicht in der Lage, das zu begreifen. Der Verstand (?) auch dorthin nicht.
Deshalb muss man auf die Worte achten. Auf die Worte. Islamische Websites, hört gut zu. Wenn ihr eure Website gegründet habt, erklärt den Islam gut. Erklärt ihn gut. Erklärt ihn gut um Allahs willen. Wendet euch ja nicht (?) zu, legt nicht den Finger dorthin, wovon ihr nichts wisst. Wenn eure Absicht ist, dem Islam zu dienen, lernt gut. Lernt wirklich.
Dennoch verbarg eine Gruppe unter ihnen wissentlich das Wahre und die Wahrheit, sagt Er. Wer waren sie? Die Juden. Eine Gruppe. Weil er nicht aus ihren Reihen kam.
In den Händen der Juden und Christen, denen die Schrift gegeben wurde, waren das Evangelium und die Tora, und im Evangelium und in der Tora standen die Eigenschaften des Propheten geschrieben. In den Psalmen ebenso. Daher erwarteten die Leute der Schrift, die der Schrift folgten, das Kommen des Propheten. Das heißt, das Kommen des Propheten (Friede sei mit ihm); nicht weil sie ihn kannten, sie warteten darauf, dass ein Prophet kommt. Ein Prophet wird kommen. Diejenigen, deren Leben nicht ausreichte, rieten ihren Kindern, dem Propheten zu folgen, und Generation um Generation erzählend, erwarteten sie den Propheten.
Ein Beispiel, ein Beispiel dafür, ein Beispiel dafür, dass es so war, ist der Vater von Abu Ayyub. Salman al-Farisi. Hm? Salman al-Farisi. Das ist etwas anderes. Das ist etwas anderes. Salman al-Farisi lebte 500 Jahre. Mönche hatten ihm von einem kommenden Propheten berichtet. Er wurde als Sklave, als Gefangener verkauft. Und schließlich gab Allah, der Erhabene, ihm bis zum Propheten (Friede sei mit ihm) ein Leben, und er sah den Propheten (Friede sei mit ihm); er ist ein Gefährte. Dieser Salman al-Farisi war der Sohn des Königs auf dem Thron der persischen Magier; er verließ diesen Ort und ging fort. Dann, in der Grabenschlacht, war es bei der Beratung des Propheten diese ehrwürdige Person, die sagte, lasst uns einen Graben ausheben.
Das ist etwas anderes. Und auch, einander ratend, der Vater von Abu Ayyub: (?) vielleicht werde ich ihn nicht sehen; dieses anvertraute Gut, dem Propheten (Friede sei mit ihm), wenn du ihn siehst, gib es ihm. Wenn du ihn nicht sehen kannst, gib es deinem Sohn, sagt er. Und er legt es in eine Truhe. Abu Ayyub.
Als der Prophet (Friede sei mit ihm) nach Medina, der Erleuchteten, kam, wohnte er als Gast im Haus von Abu Ayyub. Als sie beisammensitzen und sprechen: O (?), bring das anvertraute Gut deines Vaters, sagt er. Er holt es aus der Truhe und bringt es. Sein Vater sagt: Nimm auch mich in deine Umma auf. Und ich habe dich in meine Umma aufgenommen, sagt er. Obwohl er ihn nie gesehen hatte. Ja, ich habe an dich geglaubt, ich habe an dich geglaubt, sagt er, ich glaube an dich, ich weiß auch, dass du kommen wirst, nimm mich in deine Umma auf, sagt er.
Das ist eines der Wunder des Propheten (Friede sei mit ihm). Es waren also 400 Jahre dazwischen vergangen; nach diesen 400 Jahren, als der Prophet kam, kehrten sie, allein aus Starrsinn, Hochmut und Stolz, weil er nicht aus ihrem eigenen Volk war, dem Propheten (Friede sei mit ihm) den Rücken.
Was sagten wir? Diejenigen, deren Leben nicht ausreichte, rieten ihren Kindern, dem Propheten zu folgen, und Generation um Generation erzählend, erwarteten sie den Propheten. Jede Generation kannte mit dem Evangelium und der Tora in ihren Händen, so wie sie ihre eigenen Kinder kennt, den Propheten (Friede sei mit ihm). Da sie die Eigenschaften des Propheten kannten, seine Eigenschaften kannten, leugneten mit dem Kommen Muhammads (Friede sei mit ihm) in die Welt einige Gruppen unter ihnen, weil der Prophet aus dem arabischen Volk kam und eine Waise war, das Prophetentum Muhammads (Friede sei mit ihm).
Obwohl sie das Wahre und die Wahrheit kannten, verschlossen sie wissentlich die Wahrheit.
Ist das Prophetentum ausgerechnet der Waise Abu Talibs geblieben?, sagten sie. Ja. Wäre es zu dem und dem gekommen, der hat Hab und Gut. Die haben Hab und Gut. Allah, der Erhabene, gebt acht, keiner der Propheten, die Er sandte, war wohlhabend. Mose? Seine Mutter warf ihn in den Nil. Als Wunder ließ Er ihn im Palast des Königs in den Händen seines Feindes nähren. In den Händen seines Feindes ließ Er ihn nähren. Und schließlich, als er den Kopten tötete, verließ er auch diesen Ort und ging fort. Allein also. Abraham? Sein Vater war Götzendiener; auch er verließ (?) und ging fort. Er verließ seinen Vater, verließ seine Heimat und ging fort.
Lot? Der Sohn seines Onkels. Abraham, der von Nimrod ins Feuer geworfen wurde. Nun, Jesus? (?) hineinsteckend und tötend, der ihm ähnlich gemacht wurde, im Glauben, ich habe ihn getötet, dass Allah, der Erhabene, in Seinem Vers, sie den töteten, den Er ihm ähnlich machte. Dass Er ihn in den Himmel erhob. Muhammad (Friede sei mit ihm)? Sieh, auch er war vaterlos, eine Waise. Keinen von ihnen ließ Er wohlhabend aufwachsen. Keinen von ihnen machte Er wohlhabend. Weißt du, warum? Damit sie ihm nicht ihrer Vorteile wegen folgen, weil er wohlhabend ist,
und die Menschen dann umfallen, umfallen. Aber die, die ihm mit den Kleidern am Leib, mit dem Essen, das sie täglich essen, folgen, folgen ihm aus ihrem Glauben. Nun sagen sie, der als Barmherzigkeit für die Welten gesandte Prophet (Friede sei mit ihm) sei arm gewesen, sagen sie, arm gewesen. Kein Prophet ist, solange er mit Allah ist, arm. Wenn Er will, gibt Allah ihm, jenem Seiner Diener, was Er will, wann Er will. Eines Tages sagt Mose: O mein Herr, ich habe niemanden. Allah, der Erhabene, Kelamullah: Kann einer, der mit seinem Herrn ist, ohne jemanden sein?, sagt Er. Wieder eines Tages, als er sagt, ich bin allein: Kann einer, der mit seinem Herrn ist, allein sein?, sagt Er.
Auch über den Propheten (Friede sei mit ihm) sagen sie, er sei arm gewesen. Und er hat einen Zweizeiler. Auch diesen Zweizeiler hängen sie der Armut an. Was ist dieser Zweizeiler? El-fakru fahrî, el-fakru fahrî; hat er, der Stolz der Welten, das nicht gesagt? Gedenke deines Faqr, gedenke deines Faqr. Dieses mein Herz fand Faqr und Fana.
Im Arabischen ist der Arme ein Miskin, ein Miskin. Einer, der kein Hab und Gut hat. Die Bedeutung von Faqr hier: Wenn dieses ganze Universum jener Person gehörte, jener Person, wenn Allah dieses Universum, diese Geschöpfe jener Person gegeben hätte, weiß sie, dass sie einen Besitzer haben. Nach einem Vers Allahs ist das Erbe der Himmel und der Erde Allahs; sie streift sich davon ab. Sie weiß sogar, dass Er ihren eigenen Körper erschaffen hat. Auch davon lässt sie ab. Wenn sie auch ihre Seele ihrem Herrn übergibt, erreicht sie la mevcude illallah, und das ist die Reinheit. Rein.
So ein Reiner ist das. Jene Armen, Faqr, Arme, was sagt er? Gedenke deines Faqr. Welcher Armut? Nicht der Mittellosigkeit, sagt er, nicht der Mittellosigkeit; mit deinem Glauben gedenke dieses deines Gottvertrauens auf deinen Herrn, sagt er, und nur auf diesem Weg, der der gerade Weg ist, Sirat al-Mustaqim, erlangst du, indem du deines Herrn gedenkst, Frieden und die Barmherzigkeit deines Herrn, sagt er. Das ist „gedenke deines Faqr". Das heißt, gedenke jenes deines Glaubens, jenes deines Herrn, sagt er. He, Mensch! Die nicht wissen, was was ist. Ja.
Unter den Menschen erwarten die, deren Glaube an Allah schwach ist oder die einen aufrührerischen Geist haben, den Lauf der Ereignisse nach ihrem eigenen Verstand. Ja. Das heißt, der Prophet wird wohlhabend sein, sie werden von ihm profitieren, sie werden den Propheten alles tun lassen, was sie sagen, und sie werden in den Begierden des Nafs leben. So. Von den Söhnen eines Propheten, der unter den Menschen hervortreten wird, eines Königs, eines Missionars oder ähnlich angesehener Personen, die hohe weltliche Ränge erreicht haben, oder von Menschen in diesen Rängen wollen sie, dass der Prophet kommt.
Sie werden sich vor ihnen hüten, sie werden sie fürchten oder von ihnen profitieren; weil sie von ihnen Vorteile haben, wird der Prophet von ihnen sein, sagen sie.
Was sagt Allah, der Erhabene? Wenn Wir wollten, hätten Wir euch zu einer einzigen Gemeinschaft erschaffen. Er gibt dem Menschen einen solchen Wert, dass der Mensch frei in seinem eigenen Willen erschaffen wird, frei. Niemand übt über ihn Willkür oder Unterdrückung aus. Nicht einmal Allah. Allah lässt auch seinen Willen frei. Am Ende, als Gegenleistung für den Wert, den Er gab, obwohl sie ihren Schöpfer kennen, obwohl sie wissen, ein Herr hat mich erschaffen, ein Allah hat mich erschaffen, Menschen, die dem, der sie erschuf, den Rücken kehren und den Herrn ihrer Vorstellung erwarten und sich an Allah rächen wollen: Denk an die Begierden ihres Nafs. Allah bewahre.
Darauf warteten die Menschen. Dabei schmückt uns Allah, der Erhabene. Mit Engeln auch, sagt Er, hätten Wir euch von den Wolken herabgelassen, und ihr hättet euch niedergeworfen, sagt Er. Sieh also den Wert, den Allah den Menschen gibt. In keiner Weise lässt Er die Menschen auf großes Vermögen, auf Stolz, auf Abstammung, auf Herkunft, auf Reichtum, auf irgendetwas schauen; ihren eigenen Willen zu gebrauchen, befiehlt Er. Ihren Willen. Aber, aber die Menschen, da sie sich ihre eigenen Absichten als Schicksal schreiben ließen, nehmen neben Allah ihre weltlichen Vorteile an und erwarten, dass der Prophet einer der Menschen ist, die hohe Ränge erreicht haben.
Dass Menschen solchen Menschen folgen, heißt nicht, dass sie Allahs (?) folgen. Die Menschen gehorchen solchen Menschen entweder, weil sie sie fürchten, oder aus Gier nach Rang und Besitz. Der Gehorsam gegenüber Allah aber: dass sie dem, den Allah bekannt gemacht hat, wer er auch sei, bedingungslos gehorchen, ist der Gehorsam dieser Personen gegenüber Allah. So haben einige Gruppen unter den Juden und Christen, obwohl sie Muhammad wie ihre eigenen Kinder kannten, mit ihren selbstsüchtigen und weltlichen Gefühlen der Liebe, angesichts dessen, dass Muhammad aus dem arabischen Volk kam, auf ihn herabgesehen.
Und wegen seines Waisenseins schätzten sie ihn nicht, mit dem Stolz, der Arroganz und der Erhabenheit ihres Reichtums lehnten sie sich gegen Allahs Gebote auf und leugneten wissentlich den Propheten, den sie als wahr kannten, als forderten sie Allah heraus.
In diesem Zustand wurden sie Ungläubige. Diese ihre Zustände sind ein seit Langem gewohntes Erbe ihrer Vorfahren. Immer wenn Allah, der Erhabene, einen Propheten sendet, du bist nur ein Zauberer, sagen sie. Oder: Dann zeig uns ein Wunder, sagen sie. Höchstens bist du ein Lügner, sagen sie. So sprachen sie zu den Propheten. Wie wir in den vorigen Versen erklärten, sind sie Menschen, auf die der Vers zutrifft, in dem Allah, der Erhabene, sagt, auch ihre Herzen ähnelten einander, haben wir gesagt.