Al-Baqarah 164: Unzweifelhaft kann ein denkendes Volk in der Erschaffung der Himmel und der Erde, in der Aufeinanderfolge der Nächte und Tage, in den Schiffen, die auf dem See schwimmend zahlreiche, für die Menschen nützliche Güter tragen, in dem Wasser, welches Allah vom Himmel herab sendet und damit toter Erde wieder Leben gibt, in der Verbreitung aller Lebensformen auf der Erde durch ihn, in der Verwaltung der Winde und den Wolken, die zwischen Himmel und Erde auf sein Befehl warten, Beweise (für die Existenz und die Einheit Allahs) finden.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Unzweifelhaft kann ein denkendes Volk in der Erschaffung der Himmel und der Erde, in der Aufeinanderfolge der Nächte und Tage, in den Schiffen, die auf dem See schwimmend zahlreiche, für die Menschen nützliche Güter tragen, in dem Wasser, welches Allah vom Himmel herab sendet und damit toter Erde wieder Leben gibt, in der Verbreitung aller Lebensformen auf der Erde durch ihn, in der Verwaltung der Winde und den Wolken, die zwischen Himmel und Erde auf sein Befehl warten, Beweise (für die Existenz und die Einheit Allahs) finden.
Tafsir
In den folgenden Versen appelliert Allah (swt) an den Verstand und bittet darum, dass Allah (swt), der Eigentümer aller Wesen ist, die Er mit Seinem Wissen erschaffen hat, durch die Gabe des Verstandes, die Er den Menschen gegeben hat, erkannt wird. Wenn die Menschen die Schöpfungen Allahs untersuchen, sehen sie die Existenz Allahs als Beweis für Seine Existenz durch die Gabe des Verstandes. Die Weisheit in dem Vers (Wahrlich, bei der Erschaffung der Himmel und der Erde folgen Nacht und Tag aufeinander) besteht darin, dass es mehr Sternhaufen, Galaxien und große Planeten am Himmel gibt, als wir zählen können. Diese Planeten bewegen sich seit der Erschaffung des Universums am Himmel. Andererseits nähert sich kein Planet einem anderen Planeten oder entfernt sich von ihm, und die Sterne nähern sich nicht und entfernen sich nicht voneinander. Würden sie sich einander nähern oder entfernen, würden die Planeten am Himmel miteinander kollidieren und die Ordnung des Universums wäre gestört und die Apokalypse würde ausbrechen. Gleichzeitig gibt es am Himmel die Systeme Erde, Sonne und Mond. Durch ihre Rotation umeinander hat Allah (swt) den Mondkalender in den Himmel gesetzt. Er hat auch die Erde um die Sonne rotieren lassen, um die Jahreszeiten und Jahre zu schaffen. Gleichzeitig hat die Drehung der Erde um ihre eigene Achse den Tag und die Nacht geschaffen. Wenn wir darüber nachdenken, gibt es bei der Drehung der Erde um ihre Achse solche millimetergenauen Berechnungen, dass sich die Erde seit ihrer Erschaffung weder eine Sekunde weniger noch eine Sekunde mehr gedreht hat, obwohl sie sich mit einer Geschwindigkeit von vierzigtausend Kilometern in vierundzwanzig Stunden bewegt. So wie der Nordpol und der Südpol mit millimetergroßen Magnetmassen ausgestattet sind, stoßen sich die gleichen Pole dieser Magnetmassen gegenseitig ab, so dass sich die Erde mit einer Geschwindigkeit von vierzigtausend Kilometern in vierundzwanzig Stunden um ihre Achse bewegen kann. Dies zeigt uns Allahs Macht der Schöpfung durch seine Allwissenheit.
Die Bedeutung dieses Verses ist, dass Allah (swt) alle Wesen aus Wasser erschaffen hat. In diesem Sinne hat Er die Meere geschaffen, damit die Menschen von ihnen profitieren können. Der Auftrieb des Wassers entsteht, wenn ein Gegenstand im Wasser versinkt und sein spezifisches Gewicht das Wasservolumen trägt, das dem Volumen des untergetauchten Gegenstandes entspricht. Auf diese Weise zeigen diejenigen, deren spezifisches Gewicht schwerer ist als das von Wasser, die Fähigkeit, sich über Wasser zu halten, da der Auftrieb des Wassers, das sie tragen, genauso groß ist wie ihr Volumen. In diesem Fall werden die Meere für den Transport genutzt. Allah (swt) hat es den Menschen ermöglicht, in den Ländern jenseits des Meeres zu reisen und Handel zu treiben, und gleichzeitig hat Er alle Arten von Fischen und Lebewesen, die Er in den Meeren erschaffen hat, in den Dienst der Menschen gestellt.
(In dem Wasser, das Allah vom Himmel herabsendet und die tote Erde wiederbelebt), sagt Er in seinem Vers: Wenn das Wasser, das aus den fließenden Gewässern, Flüssen, Seen und Meeren auf der Erde verdunstet, eine Wolkenschicht am Himmel bildet, wenn diese Wolken auf eine Schicht kalter Luft treffen und diese Wolken kondensieren und sich verdichten, um Wassertröpfchen zu bilden, und wenn sich dieses Wasser auf der Erde in Regen verwandelt, erwachen alle Lebewesen auf der Erde, die Wasser brauchen, Tiere und Pflanzen, zum Leben. Das trockene Land wird durch dieses Wasser grün. Allah (swt) hat siebzehntausend Welten erschaffen und nach einer Überlieferung sogar achtzehntausend Welten. Der Grund für ihre Erschaffung: So wie die Rädchen einer Uhr sich gegenseitig ergänzen, damit sie funktioniert, und wenn eines der Rädchen in den Rädchen fehlt, wird die Uhr funktionsunfähig, so ergänzen die Lebewesen auf der Erde wie die Rädchen einer Uhr das Gleichgewicht der anderen und sorgen für die Ordnung des Universums. In diesem Fall wird unsere Welt zu einem Filter. Die Biene, der Wolf, der Vogel, jeder hat einen Schöpfungszweck. Jeder von ihnen ist auf einer Mission. Ein Beispiel: In Afrika wurden einst Leoparden gejagt, um Raubtiere zu vernichten. Als die Zahl der Leoparden zurückging, tauchten Affen mit großen Körpern auf, die koteten und Maisfelder beschädigten. Da wurde ihnen klar, dass das Gleichgewicht der Welt gestört wird, wenn eine Art von Lebewesen reduziert wird. In einer anderen Stadt wollten die Fischer die Zobel, die ihre Fische plagten, ausrotten und machten sich auf die Jagd nach Zobeln. Als die Zahl der Zobel zurückging, stellten sie fest, dass das Wasser durch das Auftauchen kranker Fische im See verschmutzt war. Da wurde ihnen klar, dass die Otter nicht die Fische jagen, die sie selbst jagen würden, sondern dem Gleichgewicht der Natur dienen, indem sie die kranken Fische fressen. Allah (swt), der alle Lebewesen auf der Erde verstreut hat, sorgt für das Gleichgewicht der Welt, indem er diese Lebewesen dazu bringt, der Erde und der Natur zu dienen.
(Es gibt viele Zeichen für einen denkenden Menschen, wenn Er die Winde und die Wolken zwischen der Erde und dem Himmel lenkt). Allah (swt) hat all diese Welten programmiert und Allah (swt) weiß, was im Universum bis zum Tag des Jüngsten Gerichts geschehen wird. In dieser Hinsicht weiß Allah (swt), wo und wie viel Regen auf die Erde fallen wird. Die Menschen können vorhersagen, wo es regnen wird. Aber sie können niemals wissen, wie viel es regnen wird. Zum Beispiel kann man heute vorhersagen, dass es in dieser Stadt zu dieser und jener Stunde regnen wird. Aber sie können nicht vorhersagen, wie viel Regen pro Quadratmeter fallen wird. Niemand außer Allah weiß, wie viel Regen wo fallen wird und wie viel, bis hin zu jedem einzelnen Wassertropfen. Mit dem Auftreten von Tiefdruck- und Hochdruckereignissen, die wir als Wetterereignisse bezeichnen, an den Orten, die Allah (swt) mit dem Auftreten dieser Ereignisse will, den Bewegungen der Luftbewegungen von Hochdruck zu Tiefdruck, der Ausrichtung der Wolken auf diese Seite, erklärt Er uns mit dem Vers "auf Seinen Befehl", dass es von Ihm selbst angeordnet ist.
Allah (swt) beweist Seine Existenz mit vielen anderen Wissenschaften und sagt: "Es gibt viele Beweise für einen denkenden Menschen". Für einen denkenden Menschen sind all diese Welten nicht zufällig entstanden, und diese Wissenschaften sind nicht aus dem Nichts entstanden. Es gibt also eine Kraft, die dieses Universum erschaffen hat, und indem sie sich selbst vorstellt, informiert sie jeden intelligenten Menschen mit Beweisen, dass sie der Eigentümer und absolute Herrscher dieser Wesen ist und dass es keine andere Gottheit außer Allah (swt) gibt.
Was im Video gesagt wird
Wir kommen zu Vers 164. Vers 164 — 163 haben wir gelesen, nicht wahr? Vers 164. Gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde, im Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag, in den Schiffen, die, beladen mit nützlichen Dingen, auf dem Meer dahinfahren, im Wasser, das Allah vom Himmel herabsendet und mit dem Er die tote Erde belebt, darin, dass Er jede Art von Lebewesen auf der Erde verbreitet, im Lenken der Winde und der zwischen Erde und Himmel auf Befehl bereitstehenden Wolken, liegen für Leute, die nachdenken, viele Beweise für Allahs Dasein und Einheit, heißt es. Schau, wie schön es das hier versinnbildlicht.
Auch im zuvor Erklärten: Es gibt keinen Gott außer Allah. Jeder Verständige muss das so wissen, sagten wir. Auch hier sagt es Allah, der Erhabene, so schön. Nun werden wir das Satz für Satz erläutern.
Lesen wir zuerst, was wir geschrieben haben; wenn dort etwas fehlt, ergänzen wir das Fehlende. Nicht dass etwas fehlt — wir gehen kurz darüber.
In den folgenden Versen will Allah, der Erhabene, indem Er den Verstand anspricht, Allah, der Erhabene, Eigentümer aller Wesen, die Er mit Seinem Wissen erschaffen hat, durch die göttliche Gabe des Verstandes, die Er den Menschen gegeben hat, erkannt werden. Was sagt Er? Gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde — denk nach, sagt Er, sinne nach. Diese Himmel und die Erde, und was zwischen beiden ist — wie werden sie erschaffen? Und wie drehen sich diese ohne Säulen, ohne sich voneinander zu entfernen oder einander zu nähern, um ihre eigenen Achsen, sodass Nächte und Tage entstehen? Denk darüber nach. Ist das eine menschliche Kraft, eine sterbliche Kraft?
Allah bewahre. Warum sagt Er das also? Diese Stelle hier ist schön. In den folgenden Versen, 165-166, wird es so weitergehen. Allah, der Erhabene, will, indem Er den Verstand anspricht, Allah, der Erhabene, Eigentümer aller Wesen, die Er mit Seinem Wissen erschaffen hat, durch die göttliche Gabe des Verstandes, die Er den Menschen gab, erkannt werden. Wenn die Menschen untersuchen, was Allah erschaffen hat, sehen sie dank der Gabe des Verstandes in ihnen Allahs Dasein als Beweis an sich selbst. Sie werden sagen: Allah gibt es gewiss. Das sagen sie. Allah gibt es gewiss.
Ja, nehmen wir nun das hierher.
Wenn die Menschen untersuchen, was Allah erschaffen hat, sind sie dank der Gabe des Verstandes in ihnen dazu gekommen, Allahs Dasein als Beweis an sich selbst zu sehen. Die Weisheit im Vers, gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde, im Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag: In den Himmeln gibt es Sternhaufen, mehr als wir zählen können, viele Galaxien und große Planeten. Galaxien, große Planeten. Diese Planeten ziehen seit der Erschaffung des Universums durch die Himmel.
Dennoch nähert sich kein Planet einem anderen Planeten, und diese Sterne nähern sich einander weder, noch entfernen sie sich voneinander. Würden sie sich einander nähern oder voneinander entfernen, würden die Planeten in den Himmeln zusammenstoßen, die Ordnung des Universums zerbräche, und der Jüngste Tag bräche an.
Auch die Ordnung der Himmel zerbräche.
Ja, zugleich gibt es in den Himmeln die Systeme von Erde, Sonne und Mond. Durch ihr Kreisen umeinander hat Allah, der Erhabene, den Mondkalender an den Himmel gesetzt. Wiederum, indem Er die Erde um die Sonne, die Erde um die Sonne kreisen lässt, hat Er die Jahreszeiten und die Jahre hervorgebracht. Indem Er die Erde um die Sonne kreisen lässt. Und zugleich sind durch die Drehung der Erde um ihre eigene Achse Nächte und Tage entstanden. Wenn wir darüber nachdenken, liegen in der Drehung der Erde um ihre eigene Achse so millimetergenaue Berechnungen, dass, millimetergenau, kein Verstand und kein Begreifen daran heranreicht.
An diese millimetergenauen Berechnungen reicht der menschliche Verstand nicht heran. Denn es ist eine millimetergenaue Berechnung mit riesigen Massen, riesigen Gewichten. In einer Zahl, die uns nicht in den Sinn kommt, die magnetische Masse, der Magnetismus von Südpol und Nordpol, mit dem Gewicht jener Zahlen, die unseren Verstand übersteigen, indem die magnetischen Massen einander abstoßen, dreht sich die Erde auf die millimetergenaue Sekunde zugleich um ihre eigene Achse. Im Lauf der Zeit dreht sie sich immer in vierundzwanzig Stunden. Weder eine Sekunde vor noch eine Sekunde zurück. Das berechnen zu können.
Aber jetzt dreht sie sich etwas zu kurz.
Infolge einiger Ereignisse und bei dem Jüngsten Tag, den die Menschen mit eigenen Händen herbeiführen werden — Allah, der Erhabene, was sagt Er im Vers? Wir erschaffen, was Wir erschaffen, fest. Fest. Nun, bricht über das fest Erschaffene der Jüngste Tag herein? Nein. Aber der Jüngste Tag wird anbrechen. Den Jüngsten Tag werdet ihr mit euren eigenen Händen herbeiführen, sagt Er. Wie sollte meine Kraft dafür reichen? Nein. Benutzt du Parfümsprays? Bringst du dem Ungläubigen (?) Geld ein? Damit er das Geld aus diesem Parfüm bekommt, damit er dieses Weltliche bekommt, das Weltliche, das sein Gott ist, haben die Stoffe in diesem Parfüm die Ozonschicht durchlöchert?
Reißen ständig Löcher und Lücken auf? Wozu dient die Ozonschicht, Hodscha? Die Ozonschicht filtert die ultravioletten Strahlen der Sonne und verhindert ihre Schäden. Wenn diese ultravioletten Strahlen die Erde direkt erreichen, dann löschen sie den Magnetismus am Nordpol aus.
Je mehr seine Kraft abnimmt, da die magnetische Kraft des Südpols bestehen bleibt, gegen den, dessen Kraft abnimmt, wenn diese abstoßende Kraft gleich bleibt, wird natürlich die Drehung der Erde um ihre eigene Achse eingeschränkt. Das wird sich künftig noch mehr öffnen. Und je mehr es sich öffnet, desto mehr wird der Magnetismus des Nordpols gelöscht. Dann wird die Erde am Nullpunkt beginnen, sich rückwärts zu drehen.
Das Untergehen der Sonne im Westen und ihr Aufgehen im Westen wird geschehen. Dann wird der Hadith eintreten: Jahre wie Monate, Monate wie Wochen, Wochen wie Tage, Tage wie Stunden, Stunden wie Minuten und Minuten wie Sekunden — wenn es so heißt, was wird geschehen? Wegen der Zentrifugalkraft, durch die Drehung der Erde um ihre eigene Achse, wegen der Zentrifugalkraft wird die Erde explodieren; sie wird den Punkt der Explosion erreichen und explodieren. Da hast du den Vers: Wenn die Berge wie Wolken vorüberziehen, wenn die Meere anschwellen, wenn die Erde hinauswirft, was in ihr ist, wenn der Himmel wie geschmolzenes Metall fließt.
Wie schön es das sagt. Wie schön, wie deutlich die Verse sind.
Jene Feuerschicht der Erde, die wir Magmaschicht nennen, jene Vulkane — wie sie die Meere anschwellen lassen, nicht wahr? Wir sehen es, wenn es in den Meeren hervorbricht. Wenn sie also explodiert, was wird die Erde wegen der Zentrifugalkraft tun? Die Meere — natürlich halten jene Vulkane nicht stand, sie werden bersten. Sie werden bersten. Und die Erde wird hinauswerfen, was in ihr ist. Denn nun ist sie explodiert, es ist vorbei.
Der Himmel wird wie geschmolzenes Metall fließen. Wie wird er fließen? Die Ordnung ist zerbrochen. Sie haben sich aus der Anziehung zueinander gelöst. Durch die schnelle Reibung eines Stoffes, aus dieser Reibung entsteht Erhitzung. Und durch diese Erhitzung wird er wie geschmolzenes Metall fließen. Heute, aus der Luftschicht, die unsere Erde umgibt, 83 Kilometer oder 82 Kilometer, wie viel auch immer, wenn sie Raketen, Satelliten starten, wenn sie nicht in einem bestimmten Winkel hinausgehen oder nicht in einem bestimmten Winkel wieder eintreten, dann verbrennt er durch die Reibung. Er verbrennt, denn wegen der Reibung mit dieser Geschwindigkeit an der Luft- schicht wird dieses Metall zu Asche, bevor es die Erde erreicht. So beschützt Allah, der Erhabene, auch unsere Erde vor Meteoriten; wenn jene Meteoriten von außen in unsere Welt eintreten, wenn sie durch jene Atmosphäre eintreten, kommen sie, bis sie jene 82 km zurückgelegt haben, auf der Erde als Asche an, oder sie schlagen mit sehr geringer Wirkung in einem bestimmten Gebiet ein.
So wird unsere Erde auch vor Meteoriten geschützt. Ist diese Ordnung also umsonst errichtet worden? Das heißt, ist diese Ordnung von selbst entstanden?
Aus der Auflehnung der Menschen gegen Allah, aus ihrem Unglauben, aus ihrer Auflehnung nennen sie das nicht Universum, nennen es nicht das Universum, das Allah erschuf; in der Evolution ändern die Wesen ihre Gestalt. Affen werden zu Menschen, Fische werden zu was weiß ich, Robben, werden zu Löwen, werden zu was weiß ich, entwickeln sich ständig. Das heißt, im Lauf der Zeit entwickeln sich die Tiere.
Ob er das wohl selbst glaubt? Wenn er es glaubt, ist er ein Ignorant.
Er glaubt es selbst auch nicht. Sie sagen es nur, um den Menschen den Verstand zu trüben. Heute — du sagtest, wenn er es glaubt, ist er ein Ignorant — werden wir es beweisen. Heute, da man bis zu den Genen hinabgestiegen ist, gibt es eine (?), die die Genstrukturen der Gene verändern kann? Das frage ich.
Wenn es keine (?) gibt, die die Genstrukturen verändern kann, wie haben sich diese Gene von selbst verändert? Allah, der Erhabene, der das so programmiert hat, hat in jene Wesen auch die Samen gelegt, und so wie Er den Menschen bis in seine Fingerspitzen hervorbringt — wie verändern diese armen Menschen diese Geschöpfe und bringen sie von Gestalt zu Gestalt? Und dann werden Tiere zu Menschen, Menschen verwandeln sich in was weiß ich für andere Gestalten, und so weiter und so fort. Die Geschöpfe ändern in der Evolution ihre Gestalt, heißt es. Allah, der Erhabene, hat 17 oder 18 tausend Arten von Geschöpfen erschaffen.
Pass auf — ich rufe jenen unwissenden Menschen zu, die sagen, wir sind Gelehrte, denen, die sagen, es entwickelt sich, rufe ich zu. Wenn eines von ihnen fehlt, kommt man auf der Welt vor Filter, vor Schmutz nicht mehr durch. Hat jenes Geschöpf, das nichts von sich selbst weiß, den Filter dieser Welt geordnet, — Er hat diese Welt mit 17 oder 18 tausend Welten wie das Räderwerk einer Uhr kreisen lassen. Die das so sagen, sind Menschen, die im Zentrum der Unwissenheit leben; sie sind die Saat Abu Dschahls. Zugleich entstehen durch die Drehung der Erde um ihre eigene Achse Nacht und Tag. Wenn wir darüber nachdenken, liegen in der Drehung der Erde um ihre eigene Achse so millimetergenaue Berechnungen, dass sie, obwohl sie seit ihrer Erschaffung in 24 Stunden 40 tausend Kilometer zurücklegt, weder eine Sekunde weniger noch eine Sekunde mehr dreht.
So wie am Nordpol und am Südpol millimetergenaue magnetische Massen angebracht sind, legt unsere Erde, indem die gleichen Pole dieser magnetischen Massen einander abstoßen, unsere Erde, indem die verschiedenen Pole einander abstoßen, um ihre eigene Achse in 24 Stunden mit einer Geschwindigkeit von 40 tausend Kilometern ihren Weg zurück. Das zeigt uns Allahs Schöpfermacht durch Sein Allwissendsein.
Im Vers, wo Er sagt, in den Schiffen, die, beladen mit Dingen, die den Menschen nützen, auf dem Meer dahinfahren, ist die Bedeutung, sagte er: Allah, der Erhabene, hat alles mit Wissen erschaffen. Alle Stoffe haben ein spezifisches Gewicht. Was ein spezifisches Gewicht hat, das schwerer ist als das spezifische Gewicht des Wassers, sinkt im Wasser.
Was ein leichteres spezifisches Gewicht hat, steigt über das Wasser. Aber Hodscha, das spezifische Gewicht von Eisen ist schwerer als Wasser. Warum sinkt es nicht? Ah. Wie Archimedes herausfand. Wie er Heureka, Heureka rief — ein ins Wasser getauchter Körper hat eine Auftriebskraft, so groß wie das Volumen, das er verdrängt. Er hat eine Auftriebskraft, so groß wie das Wasservolumen, das er verdrängt. Die Auftriebskraft des Wassers.
So entstehen Schiffe. Wäre alles derselben (?) unterworfen und hätte dasselbe spezifische Gewicht, würden weder Schiffe auf dem Meer schwimmen, noch würden andere Stoffe, Millionen von Stoffen, entstehen.
Allah, der Erhabene, hat alle Wesen aus Wasser erschaffen. Deshalb hat Er die Meere so erschaffen, dass die Menschen sie nutzen können. Wenn ein Körper auf das Wasser drückt, entsteht mit seinem spezifischen Gewicht, indem er so viel Wasser verdrängt, wie das Volumen des drückenden Körpers ausmacht, die Auftriebskraft des Wassers. Auch was ein schwereres spezifisches Gewicht als Wasser hat, wird dadurch, durch die Auftriebskraft des Wassers, das es entsprechend seinem Volumen verdrängt, indem es auf dem Wasser bleibt, im Transport auf den Meeren genutzt. Richtig? Falsch? Richtig. Ja. Allah, der Erhabene, hat (?) zu den Ländern die Reisen und den Handel der Menschen ermöglicht und zugleich die unzähligen Arten von Fischen und Geschöpfen, die Er in den Meeren erschuf, in den Dienst der Menschen gestellt.
Was ist es? In den Muscheln sind Perlen. Perlen, Perlen.
Kostbare Dinge.
Allah, der Erhabene — wo Er was erschafft.
Mit Dingen, die den Menschen nützen, sagt Er. Wir können nicht zu Ende zählen. Was nützt den Menschen denn nicht? Vom Eisen, vom Gold, von den Mineralien, von der Erde im Inneren der Erde — wir gehen nur darüber hinweg — bis zu ihren Lebewesen, bis zu den Vögeln, die am Himmel fliegen, bis zu den Fischen des tiefen Meeres. Wir können das ja nicht zu Ende zählen. Ja. Indem Allah, der Erhabene, den Menschen als Statthalter auf der Erde erschuf und ihn als Sein Gegenüber ansprach, hat Er auch Seine Geschöpfe dem Menschen unterstellt.
Im Vers, wo Er sagt, im Wasser, das Allah vom Himmel herabsendet und mit dem Er die tote Erde belebt: Indem die Wasser, die aus den Strömen, Flüssen, Seen und Meeren der Erde verdunsten, am Himmel eine Wolkenschicht bilden, indem diese auf eine kalte Luft- masse, eine Schicht, treffen und aus dem Verdichten und Zusammenpressen dieser Wolken Wasser- tröpfchen entstehen und dies als Regen zur Erde zurückkehrt, werden alle Wesen auf der Erde, die Wasser brauchen, Tiere und Pflanzen, lebendig. Die trockene Erde wird mit diesem Wasser grün. Obwohl das Wasser aus der Verbindung von zwei Wasserstoff und einem Sauerstoff entsteht, sind viele Zusatzstoffe darin.
Es gibt Salz, es gibt Jod, es gibt Ionen, es gibt dies und das. Es gibt sie, meine ich. Aber wenn es zu Dampf wird, ist es wirklich reines Wasser, zwei Wasserstoff, ein Sauerstoff. Das ist reines Wasser. Wenn es auf die kalte Luftschicht trifft, beginnen durch das Zusammenpressen dieser Wolken und jener Wolken in dichtem Dampfzustand die Wasser als Tröpfchen zu fallen. Nun, so viel Wasser kommt als Tropfen herunter, und fiele es als eine Masse auf unseren Kopf, wäre es um uns geschehen. Berühren sie einander nie? Kommen diese nie wie aus dem ersten (?) ausgeschüttetes Wasser, wie zusammen aus einem Eimer ausgeschüttetes Wasser, ohne einander zu berühren zur Erde herab?
Nun, liegt nicht eine Weisheit darin, dass dieser wie Schnüre fallende Regen, ohne einander zu berühren, zur Erde herabkommt? Liegt kein Wissen darin? Kein Geheimnis?
Was sagten wir in unseren früheren Lektionen? Die Atome jedes Teilchens, ein Signal, das diese Atome um ihre eigene Achse aussenden. Mit diesem Signal, indem die Plus- und Minuspole einander abstoßen und anziehen, kommen diese, ohne einander zu berühren, bis zur Erde herab. Keiner berührt den anderen. Das sind die Sätze der Schöpfungskunst unseres Herrn. Ja.
Nun geben wir auch denen, die die Tiere in der Evolution verändern, hier eine Antwort. Allah, der Erhabene, hat 17 tausend Welten erschaffen, nach einer Überlieferung 18 tausend Welten. Der Grund ihrer Erschaffung: So wie die Räder einer Uhr einander ergänzen und die Uhr laufen lassen, und wenn an diesen Rädern ein Zahn fehlt, die Uhr nicht mehr läuft. Denn sie dreht sich nicht.
Die Geschöpfe auf der Erde ergänzen wie das Räderwerk einer Uhr gegenseitig ihr Gleichgewicht und sichern die Ordnung des Universums.
Die Biene, der Wurm, der Vogel — jedes hat einen Schöpfungszweck. Jedes erfüllt eine Aufgabe. Zum Beispiel ging man einst in Afrika, um Raubtiere auszurotten, auf Leopardenjagd; als die Zahl der Leoparden zu sinken begann, vermehrten sich großgewachsene Affen, die alles verschmutzten und die Maisfelder schädigten. Affen.
Nun frage ich den, der in der Evolution die Tiere verändert, ich frage. Das ist Geschichte, eine Geschichte, die nicht aus dem Kopf geschrieben ist. Wenn es so geschehen ist, haben diese Tiere einander ausgeglichen, sodass diese Welten erschaffen wurden? Diese Welt erhält ihr Gleichgewicht.
Da haben sie verstanden, dass, wenn eine Art der erschaffenen Geschöpfe abnimmt, das Gleichgewicht der Welt gestört wird. Heute rührt man in Europa wilde Tiere nicht an. Man rottet ihre Art nicht aus; die vom Aussterben bedrohten züchtet man nach. Denn jedes von ihnen hat eine Aufgabe. Die Nichtmuslime haben das sehr gut begriffen. Aber aus Starrsinn konnten sie sich trotzdem nicht Allah zuwenden, der die Welten für sie erschaffen hat.
Wieder gehen an einem Ort Fischer, die die Otter loswerden wollen, die ihren Fischen zusetzen, auf Otterjagd. Als die Zahl der Otter zu sinken beginnt, sehen sie, dass sich im See kranke Fische vermehren und das Wasser verschmutzt ist. Da verstehen sie, dass die Otter nicht die Fische jagen, die sie jagen würden, sondern die kranken Fische fressen und so dem Gleichgewicht der Natur dienen.
Allah, der Erhabene, der alle Geschöpfe über die Erde verbreitet hat, lässt diese Geschöpfe der Welt und der Natur dienen und sichert so das Gleichgewicht der Welt.
Warum erzählen wir das?
Warum wir das erzählen? Damit Allah, der Erhabene, indem Er den Verstand anspricht, jedem Verständigen Sein Dasein beweist — deshalb.
Im Lenken der Winde und der zwischen Erde und Himmel auf Befehl bereitstehenden Wolken liegen für Leute, die nachdenken, viele Beweise.
Wie treibt Allah, der Erhabene, die Wolken, wie ziehen die Wolken dahin? Wenn Er einem Land Leben geben will, ist in diesem Land Tiefdruck und dort, wo die Wolken sind, Hochdruck. Was bedeutet das? Bei Tiefdruck steigt die Luftschicht dort auf, und Hoch- druck heißt, dass mit dem Aufsteigen jener Luftschicht die kalte Luftschicht dort an die Stelle der aufsteigenden Luftmasse strömt. Das bringt die Winde hervor. Mit Wissen hat Allah, der Erhabene, das Universum erschaffen, mit Wissen. Und indem sie dort auf kalte Luftschichten treffen, verdichten sie sie und lassen Regen fallen. Was sagt also Allah, der Erhabene?
Die Winde sind die Vorboten der Regen, sagt Er. Die Winde. Nun, womit ist das vergleichbar? Nimm einen Tonkrug in die Hand. Füll ihn mit Wasser. Deinen Krug. Dieser Krug lässt Wasser nach außen sickern. Wenn der Wind darauf trifft, wird das sickernde Wasser zu Dampf und fliegt davon. Der Sauerstoff darin, der Sauerstoff, weil er kalt ist, kühlt, was er (?), das Wasser darin wird eiskalt.
Wissen. Und wenn die Winde mit den Wolken an den Ort des Tiefdrucks kommen, verbinden sich Wasserstoff und Sauerstoff in den Wolken, und es entsteht auch eine kalte Luftschicht. Die Masse kühlt ab. Denn der Wind bewegt sich ja, genau wie beim Krug-Beispiel entsteht dort eine Verdichtung. Es beginnt. Zu regnen. Mit Wissen hat Allah, der Erhabene, erschaffen.
Allah, der Erhabene, hat all diese Welten programmiert; was bis zum Jüngsten Tag im Universum geschehen wird, ist Allah, dem Erhabenen, bekannt. Deshalb liegt es bei Allah, dem Erhabenen, wohin auf der Erde wie viel Regen fällt. Nun, es gibt manche Dinge, bei denen die Menschen nicht wissen können, was sie
sind. Zum Beispiel, wie viel Regen auf ein Land fallen wird. Er weiß, dass auf ein Land Regen fallen wird, kann aber nicht wissen, wie viel fallen wird.
Wird ein Mensch heute Gewinn oder Verlust machen? Auch das kann er nicht wissen. Wo wird ein Mensch sterben? Auch das kann er nicht wissen. Ja, so verstehen wir dies: Für jeden Verständigen gibt es einen Herrn, der die Ordnung dieses Universums sichert und es mit Wissen erschaffen hat. Ein Herr, also ein Schöpfer, existiert — Allah existiert. Ja, deshalb: Wohin auf der Erde wie viel Regen fällt, liegt bei Allah, dem Erhabenen. Die Menschen können vorhersagen, wohin Regen fallen wird, aber sie können niemals wissen, wie viel fallen wird. Zum Beispiel kann man vorhersagen, dass heute auf jenes Land ungefähr zu der und der Stunde Regen fallen wird. Aber sie können nicht vorhersagen, dass so viel Regen pro Quadratmeter fallen wird.
Wohin wie viel Regen fällt, bis auf jeden Wassertropfen, weiß außer Allah niemand. Mit den Tiefdruck- und Hochdruckereignissen, die wir Wetterereignisse nennen, mit dem Auftreten dieser Ereignisse an den Orten, die Allah, der Erhabene, will, die Bewegungen der Luft vom Hochdruck zum Tiefdruck, das Hinlenken der Wolken dorthin — mit dem Vers vom Bereitstehen auf Befehl, dass es von Ihm geregelt wird, verkündet Er uns. So verkündet Allah, der Erhabene, der mit noch vielen Wissenschaften Sein Dasein beweist: Für Leute, die nachdenken, gibt es viele Beweise, verkündet Er. Wenn ihr nachdenkt, natürlich, wenn ihr nachsinnt.
Für einen Menschen, der nachdenkt, sind all diese Welten wohl nicht zufällig zusammengekommen und haben diese Wissenschaften hervorgebracht. Dass es also eine Kraft gibt, die dieses Universum erschaffen hat, und dass Er, indem Er sich bekannt macht, Eigentümer und absoluter Herrscher dieser Wesen ist, und dass es außer Allah, dem Erhabenen, keinen anderen Gott gibt, das macht Er jedem Verständigen mit Beweisen kund.