Al-Baqarah 239: Wenn ihr (etwas) befürchtet, so verrichtet (eure Gebete) beim Laufen oder auf eurem Gefährt. Wenn ihr wieder in Sicherheit seid, so gedenkt Allah (verrichtet eure Gebete), so wie er es euch gezeigt hat, was ihr zuvor nicht wusstet.

A. Metin Saruhan · 19. September 2016 · Al-Baqarah

Übersetzung

Wenn ihr (etwas) befürchtet, so verrichtet (eure Gebete) beim Laufen oder auf eurem Gefährt. Wenn ihr wieder in Sicherheit seid, so gedenkt Allah (verrichtet eure Gebete), so wie er es euch gezeigt hat, was ihr zuvor nicht wusstet.

Tafsir

Wenn Sie auf einem Kamel oder zu Pferd unterwegs sind und die Straße gefährlich ist oder Sie durch eine Stadt kommen, in der es wilde Tiere gibt, und Sie keinen sicheren Platz zum Beten finden, wenn es Zeit zum Beten ist, können Sie auf dem Berg beten, egal in welche Richtung Sie schauen, mit der Absicht, zum Baytullah zu gehen. Wenn Sie in einem Auto oder einem Flugzeug unterwegs sind, können Sie an dem Ort beten, an dem Sie sitzen, wenn die Zeit knapp wird. Wenn Sie achtzehn Stunden oder neunzig Kilometer von Ihrem Wohnort entfernt zu Fuß unterwegs sind, dann werden die Pflichtgebete mit Allahs Gnade in zwei Rak'ahs verrichtet. Nur das Fard-Gebet des Maghrib muss in vollem Umfang verrichtet werden. Wenn Sie auf einem Pferd reiten und gefährliche Straßen überqueren, wird das Gebet verrichtet, sobald Sie in Sicherheit sind, und zwar entsprechend der Etikette.

(Erinnern Sie sich an ihn auf die Art und Weise, die Allah Sie gelehrt hat, während Sie es nicht wussten) (beten). Als uns die Gabe des Gebets gegeben wurde, wussten wir nicht, wie wir es verrichten sollten. Allah lehrte den Propheten (Friede sei mit ihm), wie man es verrichtet, und zwar durch das Ereignis des Miraj. Der Prophet (Friede sei mit ihm) lehrte seine Gefährten und auf diese Weise wurde klar, wie man im Islam betet. Auf diese Weise hat Allah sowohl die Größe Seines Wesens gezeigt als auch die Menschen gelehrt, wie sie das Gebet auf Reisen, in Zeiten der Gefahr und in normalen Zeiten nach den Regeln des Gebets verrichten können. Der Befehl "wie Allah euch gelehrt hat" bedeutet, dass die Pflichtgebete für die Menschen zu den richtigen Zeiten verpflichtend sind. Zusätzlich zu den Pflichtgebeten sind die vom Propheten (Friede sei mit ihm) verrichteten Gebete ein Geschenk an uns als Sunna. Propheten sind Gesandte Allahs. Sie tun niemals etwas aus eigenem Antrieb. Sie unterlassen nicht, was Allah befohlen hat. Die zusätzlichen Sunnahs, die Sie verrichten, erhöhen jedoch Ihre Belohnungen und ersetzen die Pflichtgebete, die Sie nicht verrichten konnten und die Ihnen geschuldet sind, und befreien Sie von der Schuld der Zeiten, die Sie schulden.

Das wajib von wajib ist, dass Allah es uns nicht zur Pflicht gemacht hat, in der Nacht zu beten. Aber Er hat dem Propheten (SAW) befohlen, das Nachtgebet zu verrichten und indirekt auch seiner Ummah befohlen, das Nachtgebet zu verrichten. In diesem Fall ist das Wajib-Gebet ein Ersatz für das Nachtgebet und ist für die Ummah des Propheten (Friede sei mit ihm) verpflichtend geworden. Der Prophet (Friede sei mit ihm) ließ seine Gemeinde das Wajib-Gebet nach dem Isha'-Gebet verrichten, weil er befürchtete, dass sie müde sein und in der Nacht einschlafen und das Nachtgebet, das Wajib, verpassen könnten. Dieses Gebet, das die Muslime verrichten, ist ein Ersatz für das Nachtgebet. In dieser Hinsicht gibt es Weisheit in den Sunnahs und Wajibs.

Was im Video gesagt wird

Wir erklären Vers 239. Wenn ihr etwas fürchtet: Wir sind unterwegs, wir sind Reisende, der Weg ist gefährlich, es gibt Löwen, es gibt Tiger, oder es gibt Räuber. Verrichtet eure Gebete zu Fuß oder reitend, sagt Er. Sagt Er. Das heißt, worauf ihr auch reitet, worauf ihr auch seid: im Auto im Auto, auf dem Kamel auf dem Kamel, ist es ein Esel, ein Maultier, ein Pferd, darauf. Wenn ihr in Sicherheit seid, gedenkt Seiner so, wie Allah es euch gelehrt hat, als ihr es nicht wusstet; betet. Wenn ihr in Sicherheit seid. So, wie Allah es euch gelehrt hat. Wie? Ruku, Qiyam, Sadschda, Tahiyyat. Nun, warum kannst du das auf dem Kamel, im Auto nicht recht tun?

Du kannst es nicht recht tun. Wenn du also Ruhe erlangst, wenn du Sicherheit erlangst, nicht Ruhe, sondern wenn du Sicherheit erlangst, wenn du nach Hause zurückkehrst.

Du: Unser Herr befiehlt uns, das Gebet so, wie Er es uns gelehrt hat, zu verrichten; in diesem Fall das Gebet, auch auf Reisen, zu Fuß, 18 Stunden, in Kilometern: Wenn man sich 90 Kilometer entfernt, beginnt der Reisestatus. Unser Herr lässt von unseren vierrak'atigen Pflichtgebeten zwei entfallen. Erleidet auf der Reise keine Mühsal. Ich habe euch zwei Rak'at des Gebets geschenkt, sagt Er. Ja. Ich erkläre es hier. Sehen wir mal. Was haben wir erklärt?

Lesen wir auch unseren Tafsir.

Wenn der Mensch auf einer Reise (?) unterwegs ist, der Weg gefährlich ist oder er durch ein (?) zieht, in dem es wilde Tiere gibt, wenn ihr, sobald die Gebetszeit kommt, keinen sicheren Ort findet, kannst du auf dem Reittier mit der Absicht zum Baytullah, gleich in welche Richtung du blickst, dein Gebet verrichten. Ja. Denn du bist unterwegs. Du fährst nach Westen. Die Gebetszeit verstreicht. Der Baytullah aber liegt im Süden. Darum sagt Allah, der Erhabene, in Seinem Vers: Zuerst sucht man die Qibla, dann sind alle Richtungen Allahs Qibla, sagt Er. Es ist Allahs Richtung.

In welche Richtung ihr euch auch stellt, du wirst natürlich so suchen. Findest du sie nicht, so ist, in welche Richtung ihr euch auch stellt, dort Allahs Richtung, sagt Er. Das heißt, du hast dich dem Baytullah zugewandt. Die Taten hängen von der Absicht ab, nach dem Wort des Verses. In diesem Fall, wenn möglich, nun, wenn du auf einem Esel, auf einem Pferd, auf einem Maultier unterwegs bist, wendest du dich zur Qibla, auf dem Pferd, auf dem Esel, sprichst den Takbir und verrichtest dein Gebet wieder in Richtung des Weges, den du gehst. Du fliegst im Flugzeug und kannst das Flugzeug nicht in diese Richtung drehen.

Da, wo du bist: Die Taten hängen von der Absicht ab. Du kannst auch die Qibla nicht kennen, auf welcher Seite sie ist; du weißt nicht, wohin das Flugzeug fliegt. Aber wenn du nach (?) etwas findest, kannst du mit einer leichten Neigung in diese Richtung den Takbir sprechen und dein Gebet vor dir verrichten, da, wo du sitzt.

Wenn du im Auto fährst, lenkst du das Auto ohnehin, du kannst dich nicht drehen. Du sprichst den Takbir da, wo du bist. Und fährst am Steuer weiter deines Weges. Denn auf der Straße gibt es keinen Platz zum Anhalten. Der Verkehr fließt. Du bist in der Stadt, die Gebetszeit wird verstreichen. Du kannst auch nicht auf der Straße anhalten. Auch in diesem Fall setzt du dein Gebet fort. Ja.

Wenn du dich auf einer Reise 18 Stunden oder 90 Kilometer von deinem Wohnort entfernst, werden (?) Allahs an die Menschen die Pflichtgebete als zwei Rak'at verrichtet. Zwei Rak'at erlässt dir Allah, der Erhabene.

Nur die Pflicht des Abendgebets wird vollständig verrichtet. Denn es hat drei Rak'at. Allah, der Erhabene, erlässt dir diese eine Rak'at nicht, Er lässt es dich als drei Rak'at vollenden. Wenn man (?) unterwegs ist, wenn du gefährliche Wege passierst, wenn man Sicherheit erlangt, wird das Gebet nach seinen Regeln und Riten verrichtet. Was heißt das? (?) bist du an einen sicheren Ort gekommen. Es ist auch Zeit da. Du hältst an. Du steigst ab. Du verrichtest dein Gebet.

Gedenkt Seiner so, wie Allah es euch gelehrt hat, als ihr es nicht wusstet. Das heißt, wir wussten nicht, wie man betet. Aber unser Herr hat es uns kundgetan. So lasst uns von nun an Seiner auf diese Weise gedenken. Betet. Als das Gebet geschenkt wurde, wussten wir nicht, wie es zu verrichten ist.

Allah lehrte den Propheten (Friede sei mit ihm) mit dem Ereignis der Himmelfahrt, wie das Gebet verrichtet wird. Ja. Und indem der Prophet (Friede sei mit ihm) es seine Gefährten lehrte, wurde so verstanden, wie im Islam das Gebet verrichtet wird. In dieser Hinsicht hat Allah sowohl die Erhabenheit Seines Seins als auch den Menschen, auf Reisen, in Gefahr, in normalen Zeiten, wie die Gebete nach ihren Riten zu verrichten sind, gelehrt. Der größte Lehrer ist Allah, der Erhabene. Unser größter Lehrer. Hodscha, wie kannst du das sagen? Ist Er etwa unser Lehrer? Er hat uns den Koran als Gesetz gesandt, unseren Verstand unvollkommen erschaffen; wenn wir diesem Gesetz folgen, ist Er, der es uns sandte, dann nicht ein Lehrer?

Ist Er nicht der Lehrer der Lehrer? Ja, der Lehrer der Lehrer. Der unseren Weg erhellt, ein Licht hält, uns vor Schwierigkeiten sicher macht, schützt; ja, die Pflichtgebete sind für die Menschen zu ihren Zeiten mit ihren Regeln und Riten als Pflicht zu verrichten. Was sind die Regeln und Riten? Du nimmst eine gute Waschung, die Gebets- waschung. Wie nimmst du die Gebetswaschung? Nun, zuerst sprechen wir die Basmala; deine Hände und so weiter, nachdem du sie so schön gewaschen hast, bis zu den Handgelenken. Kennst du das Bittgebet der Waschung, oder sonst Amentü billahi lesend, nimmst du dreimal Wasser in den Mund.

Dreimal ziehst du Wasser in die Nase. Dreimal wäschst du dein Gesicht schön, die Stirn, und so an den Rändern der Ohren, unter dem Kinn schön. Dann wäschst du dreimal diese rechte Hand bis zu den Ellbogen. Und du liest (?). Und dreimal auch die linke Seite, nachdem du sie bis zum Handgelenk gewaschen hast, so, dass mindestens ein Viertel des Kopfes bestrichen wird, nun, bestreichst du ihn mit der Hand. Nachdem du die Hand wieder (?), bestreichst du mit diesen Handrücken dein Ohr, diesen Nacken hier. Die Ohren wäschst du schön mit diesen kleinen Fingern. Du reinigst sie. Danach den rechten Fuß bis zum Knöchel, schön, die Zehenzwischenräume waschend, wäschst du; danach auch den linken Fuß schön, wieder die Zehenzwischenräume, bis zur Ferse wäschst du, und hast deine Waschung genommen.

Dann in deiner schönen sauberen Kleidung, die edle Sunna: eine Kappe, Socken an den Füßen, schön bedeckt; was ist bei Männern die Schamzone? Zwischen Taille und Knien; doch Allah, der Erhabene, sagt in Seinem Vers: Wenn ihr zum Gebet steht, zieht eure saubere Kleidung an. Ja. Du ziehst deine schöne Kleidung an. O Herr, ich beabsichtige, das Gebet der heutigen Zeit zu verrichten, sagst du. Also so. Zweitens, zweitens. Abend, Abend. Er spreche den Takbir. Du sagst Allahu Akbar. Diese rechte Hand umfasst mit Daumen und kleinem Finger das Handgelenk der linken Hand. Diese drei Finger lege er darauf.

Ist es ein Mann, legt er die Hände über den Nabel. Sind es unsere Frauen, legen sie sie auf die Brust. Beim Takbir bringen die Männer diese Daumen so, dass sie die Ohrläppchen berühren, und die Finger schließt er. So offen macht er sie beim Takbir nicht. Jemand sprach den Takbir so. Man sagte: Auf wie viele Allahs zeigst du? Ja. So. Anstand. Das heißt: Ich habe mich ergeben, mein Allah, Dir, so; Frauen sprechen den Takbir so, bis auf Kinnhöhe. Nachdem er die Hände gelegt hat, liest er zuerst das Subhanaka. Dann liest er die Fatiha. Dann liest er im Stehen die Zusatzsure. Er sagt Allahu Akbar und geht in den Ruku.

Nachdem die Bewegung zur Ruhe kommt, sagt er dreimal Sübhâne Rabbiye'l- azîm. Semiallahu limen hamideh sagt er. Danach Rabbenâ leke'l-hamd, wenn er sich so aufrichtet, verweilt er auch dort eine Weile. Eine Weile. (?) haben sehr lange gestanden. So lange, dass sich Vögel auf ihre Köpfe setzten, sagt man. Nun, dann geht er mit Allahu Akbar in die Sadschda. Und wie wird die Sadschda gemacht? Auf sieben Gliedern. Auf sieben Gliedern. Die Zehen, eins. Die Knie, zwei. Die Hände, drei. Was haben wir gemacht? Sechs. Das heißt, zweimal Zehen, zwei Knie, vier. Zwei Hände, sechs. Stirn und Nase. (?) so, dass es sieben sind.

(?) sechs. Nachdem die Bewegung dort zur Ruhe kommt, sagst du dreimal Subhane Rabbiyel Ala. Mindestens dreimal; du kannst es fünf-, sieben-, neunmal sagen. Dann sagt er Allahu Akbar. Du sitzt eine Weile im Tahiyyat. Du sitzt dort so lange, wie man ein Subhane Rabbiyel Azim oder Allahu Akbar sagt.

Wieder sagt er für die zweite Sadschda Allahu Akbar. Du gehst hinab. Dort wieder drei-, fünf-, sieben-, neunmal Subhane Rabbiyel-Ala gesagt, sagt er wieder Allahu Akbar und du stehst zum Qiyam auf. Eine Rak'a ist (?). Und das sind die Regeln und Riten dieses Gebets. So verrichtest du dein Gebet. Und beim Beten ist auch das Stehen im Gebet sehr wichtig. Das Stehen: kein Abknicken auf einen Fuß oder Beugen des Knies oder dergleichen. Genau gleich; die beiden Körperhälften sind ohnehin symmetrisch, so, symmetrisch. Rechts oder links des Menschen (?), gleich. Er hat ihn so erschaffen, dass beim Menschen die eine Seite der Gestalt nicht anders ist als die andere.

Auf den zwei Gewichten dieser symmetrischen Gestalt also, dein Gewicht auf beide Füße zu legen und normalerweise vier Finger breit zwischen deinen beiden Füßen Abstand zu halten. Was, wenn es mehr ist? In Saudi-Arabien zum Beispiel öffnen sie die Füße, Zeh an Zeh, und es wird eine sehr schöne Reihe gebildet. Nun hat jeder nach seiner eigenen Rechtsschule eine Art zu stehen, aber was ist die eigentliche Haltung? Aufrecht auf zwei Füßen stehen. Aufrecht stehen. Außer den Behinderten. Sie können im Sitzen beten. Sie können auf einem Stuhl beten. Außer diesen. Ja. So haben wir die Regeln und Riten erklärt.

Wir fahren fort.

Neben den Pflichtgebeten sind auch die Gebete, die der Prophet (Friede sei mit ihm) verrichtet hat, uns als edle Sunna zum Geschenk gemacht. Ein Geschenk. Eigentlich habe ich es hier als Geschenk geschrieben. Der Gesandte Allahs legt nichts umsonst fest.

Wir haben hier ja gesagt, dass die Propheten Allahs Gesandte sind. Sie tun niemals etwas aus eigenem Antrieb. An dem, was Allah gebietet, nehmen sie weder etwas weg noch fügen sie etwas hinzu. Doch die zusätzlich verrichteten Sunna-Gebete mehren nicht nur deinen Lohn, sie treten an die Stelle der nicht verrichteten, dir als Schuld obliegenden Pflichtgebete und befreien dich von der Schuld der Zeiten, die du schuldest, sagten wir. Ja.

Was das Witr-i Wadschib betrifft: Allah, der Erhabene, hat uns das Nachtgebet nicht zur Pflicht gemacht. Er hat es nicht zur Pflicht gemacht. Das Witr-i-Wadschib-Gebet ist eigentlich ein Nachtgebet. Der Prophet (Friede sei mit ihm) ließ, weil seine Umma müde sein, nachts einschlafen und das Witr-i Wadschib, das Nachtgebet, verpassen könnte, das Witr-i Wadschib nach dem Ischa-Gebet verrichten. Dieses von den Muslimen verrichtete Gebet tritt an die Stelle des Nachtgebets. In dieser Hinsicht liegt Weisheit in den Sunna-Gebeten. In den Sunna-Gebeten; aber Wadschib ist nicht Sunna. Was ist es? O Prophet, der du dich in dein Gewand hüllst und dich hinlegst, du, steh zu einer bestimmten Zeit der Nacht auf.

Etwas früher, etwas nach der Nacht, ja; da die Anrede an den Gesandten Allahs auch eine Anrede an seine Umma ist, (?), wird es deshalb Wadschib.

Ist es mit dem Opfer nicht genauso? Genauso. Was sagt Er? İnnâ a'taynâke'l-kevser. Ich habe dir den Kawthar gegeben. Fesalli li rabbike venhar. Bete, opfere. İnne şânieke hüve'l-ebter. (?) (?). Deine Umma ist dein, sagt Er. Bete, opfere. Also opfere für Ihn; aber da, Wadschib, die Opferfeste; und das Nacht- gebet, bete es; auch für uns Wadschib, wir verrichten es. Auf diese Weise erfüllen wir sowohl mit den Sunna-Gebeten unsere vergangenen Gebete als auch auf diese Weise die Wadschib-Pflichten. Anstelle des Nachtgebets verrichten wir das Witr, das Wadschib. Ja, unser Sohn Haluk stellt eine Frage.

Friede sei mit dir, Hodscha. Ein 18-stündiger Fußmarsch und das Zurücklegen einer Strecke von 90 Kilometern, das heißt, jetzt legen wir die 90 Kilometer, die erste Strecke, mit Fahrzeugen sehr schnell zurück. Aber trotzdem gelten wir heute, sobald wir 90 Kilometer überschreiten, auch als Reisende. Das wird für uns sehr leicht. Müssten wir nicht auch durchschnittlich 18 Stunden unterwegs sein, diese Frage kommt mir in den Sinn. Möge Allah mit dir zufrieden sein. Ja, du hast die 18-stündige Fußstrecke ja schon zurückgelegt.

Du legst die Fußstrecke zurück. Ein Mensch schafft mit 5 Kilometern pro Stunde in 18 Stunden 90 Kilometer. Nun, damals reisten sie auf dem Pferderücken, sie reisten auf dem Rücken von (?), oder sie gingen zu Fuß. Wenn du mich fragst, kommen mir die Reisen jener Zeit noch leichter vor als die heutigen, mir jedenfalls. Wieso? Nun, ich gehe zu Fuß; die einzige Ausgabe ist, also, mein körperliches Gehen. Auf der anderen Seite, der Seite, die du leicht nennst, gebe ich 20.000, 30.000, 40.000 Lira, 70.000 Lira, 100.000 Lira für ein Auto aus. Ich kaufe Benzin dafür. Bis ich es 90 Kilometer weit bringe, (?) ich eine Ausgabe.

Und um dieses Geld wieder zu verdienen, arbeite ich mehr. Um es kaufen zu können, um es in etwas zu stecken, um das Benzin wieder aufzufüllen. In diesem Fall reist man auf der anderen Seite ständig ohne jede Ausgabe. Die Mühe ist mehr oder weniger bei beiden gleich. Der eine kommt der Zeit nicht hinterher: die Lage der Menschen unserer Zeit. Kommt der Zeit nicht hinterher; der andere hat in der Zeit reichlich Zeit gefunden und macht in dieser Zeit seine Reise. Zu Fuß kommt es dem einen etwas ermüdend vor, aber die Straßen, und dabei sind Unfälle tödlich. Mal fährst du auf, mal fährt man dir drauf, ein Flugzeug stürzt ab, Allahs Schutz sei über dir.

Unser Herr hat also die Gefahren in beiden ausgeglichen. Was sagt Er? (?). Wenn du 90 Kilometer überschreitest, wenn du 18 Stunden zu Fuß gehst, bist du Reisender. In Meiner Hand bist du Reisender. Nach unserem Verstand legen wir in dieser Zeit die 18 Stunden, die 90 Kilometer in einer halben Stunde zurück. In 18 Stunden, in halben Stunden oder in einer Stunde legen wir es zurück. In 18 Stunden, in einer Stunde. Nun, ist das eine dem anderen gleich? Wenn wir das sagen: die Gefahren auf dem (?), Tod und Leben, (?), das Geld, das dafür ausgegeben wird, oder wenn eine Panne passiert, die Zeiten, in denen du dort festsitzt, (?), und in deinem Leben gibt es nur eine Reise.

Das heißt, wenn wir auf die (?) schauen, mehr oder weniger, vielleicht waren die Reisen jener Zeit sogar angenehmer. Ja. So ein (?). In den Gesetzen, die unser Herr erlassen hat, auch wenn die Menschen sich aus ihrem Glauben heraus in dieser Zeit, verglichen mit früher, in einer bequemeren Lage sehen, leben sie, wenn man es eigentlich gut durchdenkt, vielleicht ein viel mühsameres Leben als jene.