Al-An'am 125: Wer Allahs rechten Weg betreten will, dessen Herz öffnet sich gegenüber dem Islam. Und wer den Irrweg wünscht, dessen Herz verengt sich, als ob er den Himmel emporstiege. Jene, die nicht an Allah glauben, nehmen solchen Schmutz auf sich auf.

A. Metin Saruhan · 20. Februar 2022 · Falsch ausgelegte Verse

Die falsche Auslegung

Wen Allah auch zurecht leiten möchte, dessen Herz öffnet Er gegenüber dem Islam. Wen Er in die Irre führen will, dessen Herz verengt Er, als ob dieser den Himmel emporstiege. Solcher Schmutz trifft diejenigen, die nicht an Allah glauben.

Die richtige Übersetzung

Wer Allahs rechten Weg betreten will, dessen Herz öffnet sich gegenüber dem Islam. Und wer den Irrweg wünscht, dessen Herz verengt sich, als ob er den Himmel emporstiege. Jene, die nicht an Allah glauben, nehmen solchen Schmutz auf sich auf.

Erläuterung

Die falsche Stelle in diesem Vers ist diese: Wen auch immer Allah leiten will, dessen Herz öffnet Er für den Islam. Und wen Er in die Irre führen will, dessen Herz verengt Er, als ob er zum Himmel aufsteigen würde. Das ist die Wahrheit: Wer den rechten Weg Allahs betreten will, dessen Herz ist für den Islam geöffnet. Und wer den Irrtum begehrt, dessen Herz wird verengt, als ob er zum Himmel aufsteigen würde.

In diesem Vers haben sie erneut zwischen unserem Herrn und seinen Dienern unterschieden und den Willen unseres Herrn über die Diener ausgeübt. Doch Allah (swt) hat Seinen Willen nicht auf Seine Diener angewandt. Jeder Mensch hat unseren Herrn dazu gebracht, ihn oder sie mit seinem eigenen Willen zu programmieren.

Wenn Menschen mit gesundem Menschenverstand den falschen Anfang dieses Verses verstehen, werden sie, wenn sie den letzten Satz am Ende betrachten, feststellen, dass die Worte nicht zueinander passen. In ihrem letzten Satz heißt es nämlich Folgendes: Diejenigen, die nicht an Allah glauben, nehmen also Unreinheit auf sich.

Die Menschen sind also frei in ihrem Willen, ob sie an Allah glauben oder nicht. In diesem Fall haben die Menschen, die frei in ihrem Willen sind, ihre eigenen Sehnsüchte und Wünsche als ihr Schicksal geschrieben. Wenn sie hier unseren Herrn beschuldigen, indem sie einen Unterschied zwischen den Menschen machen, bringen sie dann nicht einen Mangel in die Gerechtigkeit Allahs (swt)? Beschuldigen sie nicht unseren Herrn der Ungerechtigkeit unter Seinen Dienern? Beschuldigen sie nicht Allah (swt) der Ungerechtigkeit, indem sie unseren Herrn dazu bringen, zwischen Seinen Dienern zu unterscheiden, einige Menschen in die Hölle zu schicken und Allah (swt) der Grausamkeit zu beschuldigen? Möge Allah solchen Menschen ein gutes Verständnis gewähren.

Was im Video gesagt wird

Da sie es nicht wissen, werden wir es natürlich erklären.

Gleich am Anfang zeigt es den Fehler an. „Wen Allah auf den rechten Weg führen will, dessen Herz öffnet Er für den Islam.“ Wie schön.

Nun hat Allah also zwischen Seinen Dienern, unter dem, was Er erschuf, unterschieden. Was sagt sie? „Wen Allah auf den rechten Weg führen will, dessen Herz öffnet Er für den Islam.“ Nun schreibt sie ohne Scham und ohne Verlegenheit Allah Eigenschaften zu und stellt Ihn als Lügner, als Heuchler hin.

Hodscha, wo ist hier Heuchelei, woher hast du nun, dass Allah lügt, wenn du fragst? Hat Er diesen Koran zu den Welten gesandt? Hat Er ihn zu all Seinen Dienern gesandt? Wenn er zu den Welten kam, wenn er zu den Menschen kam: O Meine Diener, Ich habe euch Muhammad (Friede sei mit ihm) gesandt, den Propheten der Endzeit, und als das Siegel der Propheten, indem Ich Tora, Psalmen und Evangelium im Koran vereinte habe Ich ihn euch allen gesandt, sagt Er. Euch allen. Wenn ihr ihm folgt, findet ihr die Wahrheit und kommt ins Paradies. Wenn ihr leugnet, kommt ihr in die Hölle, den Ort der Strafe (?), sagt Er.

Passt das nun zusammen mit diesem Seinem Wort? „Wen Allah auf den rechten Weg geführt hat, führen will, dessen Herz öffnet Er für den Islam.“ Schau. Wie sie Allah als Lügner hinstellt! Wie sie Allah als Heuchler hinstellt! Er würde den Menschen den Koran senden und zugleich den Islam in ihnen öffnen. Er würde ihre Herzen für den Islam öffnen; Er unterscheidet zwischen den Menschen. Allah hat unter Seinen Dienern niemanden bevorzugt. Die Menschen haben sich aus eigenem Willen in Allah Gehorsame oder Aufsässige geteilt. Ja. „Und wen Er irreführen will, dessen Herz macht Er ganz eng, als stiege er in den Himmel.“ Oh, wie schön.

Schau, wie sie diesen Vers wiedergegeben haben. Auch ihr, dass Allah zu allem fähig ist; Allah ist fähig, aber Allah hat auch die Eigenschaft der Gerechtigkeit. Wo hast du Allahs Gerechtigkeit versteckt? Was Allahs Wort in der Urewigkeit ist, heißt es, das ist es auch in Ewigkeit. Allahs Worte widersprechen einander nie.

„So legt Er Unreinheit auf die, die nicht an Allah glauben“, heißt es. Jetzt lesen wir die richtige Fassung: Wer Allahs rechten Weg betreten will, dessen Herz öffnet sich für den Islam. Nicht „wen Allah auf den rechten Weg führen will, dessen Herz öffnet Er für den Islam“; sondern wer Allahs rechten Weg betreten will, dessen Herz öffnet sich für den Islam. Und wer den Irrweg will, dessen Herz wird ganz eng, als stiege er in den Himmel. So laden die, die nicht an Allah glauben, Unreinheit, Schmutz auf sich. Wie schön. Wie kannst du Allah eine solche Eigenschaft zuschreiben? Warum hat Er uns hierher gesandt?

Er hat uns gesandt, damit wir beweisen, was für Menschen wir sind. Wenn Allah, wen Er recht erschaffen will, dessen Herz für den Islam öffnet ... In der Sure Taha: Hätten Wir sie vor dem Koran, heißt es, durch eine Strafe vernichtet, hätten sie so gesprochen, heißt es: Hättest Du uns Propheten und Bücher gesandt, wären wir nicht in diese niedrige (?) gefallen. Nun denn, warum hat Allah, der Erhabene, uns dort, obwohl Er uns kannte, nicht in die Hölle geworfen oder ins Paradies gebracht? Warum widersprichst du diesem Vers damit und gibst ihn falsch wieder? Allah, der Erhabene, weiß also nach dem Bund der Menschen, was sie tun werden.

Also kannst du Allah solche Eigenschaften nicht zuschreiben. Du kannst sein Herz nicht für den Islam öffnen. Würde Allah es nicht öffnen, wenn Er wollte? Doch. Aber Er macht unter Seinen Dienern nicht noch einmal Unterschiede. Die sich aus eigenem Willen selbst programmieren ließen, gegen Allah, den Erhabenen: Bei Menschen, die sich so programmieren ließen, ändert Er ihr Schicksal nicht mehr. Wenn Wir nicht wollten, könntet ihr nicht wollen, sagt Er. Und von Mir ist ein Wort ergangen. Paradies [und] Hölle (?), heißt es. Ja. Dann ändern Wir auch die Schicksale nicht, sagt Er. Warum? Weil bei Uns ein Buch ist, das in der Wohlverwahrten Tafel bewahrt ist.

Danach wird weder etwas hinzugefügt noch etwas weggenommen, heißt es. Das heißt, nach dem Bund, den ihr gegeben habt, habe Ich diese Geschöpfe, die Ich erschuf, und dieses Universum bis zum Jüngsten Tag programmiert. Es wird innerhalb dieses Programms zutage treten, sagt Er. So einfach ist das. Ja.