Al-Fath 10: Zweifellos haben diejenigen, die sich dir angeschlossen haben, sich ausschließlich Allah angeschlossen. Allahs Hand liegt über deren Hand. Wer Allahs Wort (den Rücken zukehrt) bricht, hat es ausschließlich zu seinem Nachteil getan. Wer hingegen Allahs Worten treu bleibt, dem wird Allah eine große Belohnung gewähren.

A. Metin Saruhan · 23. Februar 2022 · Falsch ausgelegte Verse

Die falsche Auslegung

Zweifellos haben diejenigen, die sich dir angeschlossen haben, sich ausschließlich Allah angeschlossen. Allahs Hand liegt über deren Hand. Wer sein Wort bricht, hat es ausschließlich zu seinem Nachteil gebrochen. Wer hingegen seinem Wort gegenüber Allah treu bleibt, dem wird Allah eine große Belohnung gewähren.

Die richtige Übersetzung

Zweifellos haben diejenigen, die sich dir angeschlossen haben, sich ausschließlich Allah angeschlossen. Allahs Hand liegt über deren Hand. Wer Allahs Wort (den Rücken zukehrt) bricht, hat es ausschließlich zu seinem Nachteil getan. Wer hingegen Allahs Worten treu bleibt, dem wird Allah eine große Belohnung gewähren.

Erläuterung

Das ist der Punkt, an dem dieser Vers falsch ist: Wer seinen Bund bricht, bricht ihn nur gegen sich selbst, und wer seinen Bund mit Allah hält, dem wird Allah einen großen Lohn geben.

Der Bund wird im Jenseits geschlossen und vollendet. Unser Herr hat mit jedem einzelnen Menschen einen Bund geschlossen, und sein Schicksal wurde für ihn geschrieben. Nun kann niemand dieses Schicksal brechen oder ändern. Das ist die Wahrheit: Und wer nach dem Wort Allahs urteilt, dem wird Allah einen großen Lohn geben.

In diesem Fall weiß unser Herr, was die Menschen tun werden. Die Taten aller Menschen werden von ihrem eigenen Willen im Rahmen ihres Schicksals ausgeführt, und durch diese Taten bezeugen sie sich selbst und ihren Mitmenschen, was für ein Mensch sie sind. Niemand kann sich über sein Schicksal hinwegsetzen und seine Versprechen brechen, die er im Rahmen seines Bündnisses gegeben hat. Denn unser Herr sagt im 134. Vers der Sura Taha Wenn Wir sie vor diesem (dem Koran) mit einer Pein vernichtet hätten, hätten sie sicherlich gesagt: O Herr, wenn Du einen Gesandten geschickt hättest, wären wir Deinen Versen gefolgt, bevor wir in diese Erniedrigung und Schande gefallen wären. Das Leben in dieser Welt wurde erschaffen, um das Attribut Allahs, unseres Herrn, zu manifestieren. Keiner wird ihn in Frage stellen.

Was im Video gesagt wird

In der Sure Al-Fath, mal sehen, in welchen Versen gibt es einen Fehler? In Vers 10 gibt es einen Fehler. In Vers 10. Was sagt er? „Wahrlich, diejenigen, die dich anbeten, äh, die dir den Treueid leisten, leisten nur Allah den Treueid.“ Ja. Nun heißt es in einem Vers, in einem Hadith: Es gibt eine Hand über jeder Hand, bis zum erhabenen Thron, heißt es. Was bedeutet das? Lernen wir das. Danach verstehen wir den Vers besser. Es gibt eine Hand über jeder Hand, bis zum erhabenen Thron. Der Prophet ist zum Mi'radsch aufgestiegen. Beim Mi'radsch der höchste Horizont, der höchste Horizont. Was ist der Horizont?

Horizont nennen wir den Ort, wo Himmel und Erde, also Luft und Erde, sich treffen. Am Horizont zum Beispiel. Wir sagen, auf dem Meer zum Beispiel, wir sagen, am Horizont ist ein Schiff erschienen. Nun, auch im Jenseits der Ort, an dem Zeit und Raum enden, und der Ort, an dem es Zeit und Raum gibt. Der höchste Horizont. Das heißt, darüber hinaus gibt es nichts mehr. Er tritt aus Zeit und Raum hinaus. Dort begegnet er Allah, dem Erhabenen. Und er empfängt die Hand von Allah, dem Erhabenen. Das ist also auch das Geheimnis des Hadith, der sagt: Es gibt eine Hand über jeder Hand, bis zum erhabenen Thron.

Der Prophet ist zum Mi'radsch aufgestiegen. Er ist Allah, dem Erhabenen, begegnet. Nachdem er von Ihm die Hand empfangen hat, haben die, die in der Welt dem Propheten den Treueid leisten, Allah den Treueid geleistet. Genau so sagt es ja auch. „Wahrlich, diejenigen, die dir den Treueid leisten, leisten nur Allah den Treueid. Allahs Hand ist über ihren Händen.“ Oh, wie schön, da haben wir das erschlossen. Alle Hände, von Hand zu Hand, von Hand zu Hand zum Propheten, vom Propheten erkennen sie Allah (?). „Wer Allahs, wer seinen Bund bricht“ – das ist falsch wiedergegeben, niemand kann seinen Bund brechen.

„Nun, der bricht ihn nur zu seinem eigenen Schaden. Und wer seinen Bund mit Allah erfüllt, dem wird Allah einen großen Lohn geben“, heißt es. Niemand kann seinen Bund brechen oder aus seinem Bund heraustreten. Was ist das also? Allah, der Erhabene, hat mit den Menschen beim Anruf „Elestü bi-Rabbiküm“ einen Bund geschlossen. Ihre Wünsche und Begehren schrieb Er ihnen als Drehbuch und prägte sie jedem von ihnen als Charakter ein. Niemand ist befugt, seinen eigenen Charakter zu ändern. Was sagt Allah, der Erhabene? In einem Vers sagt Er: Wenn Wir nicht wollen, könnt ihr nicht wollen. Was bedeutet das? Wenn Wir nicht wollen, könnt ihr nicht wollen.

Allerdings, sagt Er, liegt es in Meiner Macht, eure Schicksale zu ändern. Aber, sagt Er, Wir werden, nun, niemals in euren Willen eingreifen und uns niemals bei euch einmischen. Denn Wir haben alle Welten nach euren Wünschen und Begehren programmiert, und bei Uns gibt es ein Buch, das in der Wohlverwahrten Tafel verwahrt ist. Und demnach, sagt Er, gibt es in diesem Buch weder einen Mangel noch einen Überschuss. Und von Uns ist ein Wort ergangen. Was ist das? Paradies und Hölle. Von nun an kann jeder, niemand kann seinen Bund ändern. Er kann auch nicht aus seinem Bund heraustreten. Die Sache, dass man nicht aus seinem Bund heraustreten kann, bewerten die Menschen so, doch das ist keine Bewertung, es ist die Wahrheit.

Sie, sagt Er, stellen eine Falle. Und Allah, der Erhabene, sagt: Auch Wir stellen eine Falle. Doch Wir sind die Besten derer, die Fallen stellen, sagt Er. Was ist das also? Der Mensch versucht, außerhalb seines Schicksals eine Falle zu stellen. Wenn er diese Falle außerhalb seines Schicksals stellt, wird er dem Schicksal anderer geschadet haben. So werden im Universum die Fallen, die solche Menschen außerhalb ihres Schicksals stellen, von Allah, dem Erhabenen, zunichtegemacht, und Er bringt sie in ihr eigenes Schicksal, das eigene Schicksal dieser Menschen, zurück. Wenn Er also sagt: Auch Wir bereiten eine Falle, doch die Falle, die Wir bereitet haben, ist besser, meint Er: ohne sich bei irgendeinem Menschen einzumischen, innerhalb ihrer eigenen Schicksale lässt Er die Menschen ihr Leben bis zum Ende leben, und was für Menschen sie sind, lässt Er sie sich selbst durch ihre Taten im Jenseits beweisen.

Lesen wir das jetzt noch einmal, nachdem wir es so weit erschlossen haben. „Wahrlich, diejenigen, die dir den Treueid leisten, leisten nur Allah den Treueid. Allahs Hand ist über ihren Händen. Wer seinen Bund bricht, bricht ihn nur zu seinem eigenen Schaden. Und wer seinen Bund mit Allah erfüllt, dem wird Allah einen großen Lohn geben“, sagt er. Diese Verse wurden hier falsch ausgelegt. Jetzt lesen wir die richtige Fassung. „Wahrlich, diejenigen, die dir den Treueid leisten, leisten nur Allah den Treueid. Allahs Hand ist über ihren Händen. Wer Allahs Bund den Rücken kehrt und abfällt, fällt nur zu seinem eigenen Schaden ab.

Und wer Allahs Worten treu ist, dem wird Allah einen großen Lohn geben.“ Nun hier: Wer Allahs Bund den Rücken kehrt und abfällt – wo ist dieser Bund? Zu Allah, dem Erhabenen, beim Anruf „Elestü bi-Rabbiküm“: Du bist nicht mein Herr, er wartete auf den Herrn in seiner eigenen Vorstellung. So sagt auch Allah, der Erhabene, in Seinem Vers: Wenn Wir, sagt Er, aus den Wolken, sagt Er, mit den Engeln herabgelassen hätten (?), sagt Er, hätten Wir sie sich niederwerfen lassen, sagt Er. Was bedeutet das? Wir haben uns nicht in ihren eigenen Willen eingemischt und sie in ihrem Willen frei gelassen. Was sagt es also hier?

Wer Allahs Bund den Rücken kehrt. Das heißt, wenn Er sagt: Ich bin euer Herr, und er Ihm den Rücken kehrt und auf den Herrn in seiner eigenen Vorstellung wartet und vom wahren Weg Allahs abfällt, fällt er nur zu seinem eigenen Schaden ab. Und wer Allahs Worten treu ist, dem wird Allah einen großen Lohn geben.