Al-Insan 2: Die Wahrheit ist, dass Wir den Menschen aus einem gemischten Wasser (aus dem Sperma und der Eizelle) erschaffen haben. Damit er einer Prüfung unterzogen wird (um Zeuge dessen zu werden, was für ein Mensch er ist), haben Wir ihn hörend und sehend erschaffen.
Inhalt
Erläuterung
Die falsche Auslegung
Die Wahrheit ist, dass Wir den Menschen aus einem gemischten Wasser (aus der Sperma und der Eizelle) erschaffen haben. Damit Wir ihn einer Prüfung unterziehen, haben Wir ihn hörend und sehend erschaffen.
Die richtige Übersetzung
Die Wahrheit ist, dass Wir den Menschen aus einem gemischten Wasser (aus dem Sperma und der Eizelle) erschaffen haben. Damit er einer Prüfung unterzogen wird (um Zeuge dessen zu werden, was für ein Mensch er ist), haben Wir ihn hörend und sehend erschaffen.
Erläuterung
Dies ist die falsche Stelle in diesem Vers: Wir haben ihn hören und sehen lassen, damit Wir ihn prüfen können. Wahrlich: Und Wir haben ihn hören und sehen lassen, damit er geprüft wird (um ihn zu prüfen, was für ein Mensch er ist).
Wenn sie diesen Vers mit der Aussage einleiten, dass Wir ihn hören und sehen ließen, um ihn zu prüfen, ist es so, als wüsste unser Herr nicht, was für ein Mensch er ist, aber indem Er ihn in die Welt schickt, wird Er als Ergebnis der Prüfung herausfinden, was für ein Mensch er ist. Wenn die Verse auf diese Weise verdreht werden, widerspricht das dem Vers unseres Herrn, dass es kein einziges Lebewesen gibt, das bis zum Tag der Auferstehung kommen wird, von dem wir nicht wissen, was es tun wird. Der korrekte Anfang des Verses lautet wie folgt: "Und Wir ließen ihn hören und sehen, damit er geprüft werde (um ihn zu prüfen, was für ein Mensch er ist)."
Was im Video gesagt wird
Wir sind bei der Sure angekommen. Hier gibt es nicht viele Fehler.
In Sure Al-Insan, im zweiten Vers, gibt es einen Fehler. Wahrlich, Wir haben den Menschen aus einem gemischten Tropfen erschaffen, aus dem Samen von Mann und Frau, heißt es. 'Um ihn zu prüfen, haben Wir ihn hörend und sehend gemacht', heißt es. Er stellt sich Allah immer wie dich und mich vor, er lässt Ihn Seinen Verstand nur so weit gebrauchen wie deinen, Allah, und dass Er uns prüfen wird, ohne zu wissen, was wir tun werden; dass Er uns, mein Herr, erschaffen hat, um uns zu prüfen. So sagt er. 'Wahrlich, Wir haben den Menschen aus einem gemischten Tropfen erschaffen, aus dem Samen von Mann und Frau; um ihn zu prüfen, haben Wir ihn hörend und sehend gemacht', sagt er.
Dabei, als der Mensch nach eigenem Wunsch und Begehren mit Allah, dem Erhabenen, den Bund schloss, was er ohnehin nicht weiß, in Sure Al-A'raf, Vers 172, haben sie die Sache dort ohnehin abgeschlossen; und wenn du das öffnest, nennt er dich, mein Herr, einen Fatalisten. Schau, damit du mich einen Fatalisten nennen kannst, müsste ich dir sagen, was mein Schicksal einen Augenblick später ist. Bruder, du kannst nicht sagen, was einen Augenblick später in deinem Schicksal steht. Aber deinen Bund mit Allah, dem Erhabenen, kannst du nennen. Was sagst du also? Ich weiß es, darum sage ich es. Was weißt du? Schau, ich kenne meinen Bund, meinen Bund.
Was meine Gefühle auch sind, diese Gefühle kennt Er genau. Denn der Geist (?). Ein Teil von Ihm. Nun, wenn du Wasser analysierst, was kommt heraus? Zwei Wasserstoff, ein Sauerstoff, nicht wahr? Es wird Wasser. Ihre Verbindung ist Wasser. Und woraus ist der Geist zusammengesetzt? Was ist er? Allah weiß es. Er weiß, in welchem Zustand dieser Geist ist. Er kennt uns. Danach legt Er unsere Wünsche und Begehren innerhalb unseres eigenen Willens in uns als Charaktere an. Nun, Allah, der meinen Willen so in mich legt, wie er ist, hat Seinen eigenen Willen von mir genommen, und meinen Willen... wenn Er selbst Seinen Willen an mir ausübte, was will Er dann von mir, wenn Er mich Böses tun lässt?
So berechnen die Menschen Allah wie ihren eigenen Verstand, und als sprächen sie Allah gegenüber auf Augenhöhe, nehmen sie den Vers leicht und übersetzen ihn so. Arme Menschen. Sie wollen auch nicht lernen. Und wenn du es so erklärst, nennen sie dich einen Irrgläubigen. Denn Allah, der Erhabene, beschreibt dieses (?) so schön. 'Sie versuchen, es über die Wahrheit zu werfen', sagt Er. Dieses (?). 'Doch die Wahrheit ist gekommen und das Falsche ist vergangen', sagt Er. Denn die Verse bestätigen einander. Du aber lässt die Verse einander widersprechen. Beweise es. Ja. Dabei ist das Richtige: Wahrlich, wahrlich, Wir haben den Menschen aus einem gemischten Tropfen erschaffen, aus dem Samen von Mann und Frau; um ihn zum Zeugen gegen sich selbst zu machen, was für ein Mensch er ist, um geprüft zu werden, haben Wir ihn hörend und sehend gemacht. Dass er geprüft wird: 'Meintet ihr, ihr würdet sterben, ohne zu beweisen, was für ein Mensch ihr in der Welt seid?' Ist dieser Vers nicht der Beweis dafür?
Nicht wahr? Alle. Ja. Deshalb haben sie die Verse alle falsch, ganz schief übersetzt. Die Menschen sind voller Aberglauben, mein Herr (?).
Und wenn du die Wahrheit erzählst, widerspricht sie dem Aberglauben. 'Dieser Mann erzählt Lügen und Fehler', sagen sie. Denn er hat nichts dahinter (?). Denn er weiß nichts von den Versen.
Wenn er die Verse nur ein wenig kennte... Wir lesen Romane. Wir lesen andere Bücher. Die Bücher von Ahmet und Mehmet, mein Herr, gehen wir durch. Aber unser eigenes Buch lesen wir nicht. Und selbst wenn wir es lesen, denken wir nicht darüber nach. Da hat einer geschrieben: Allah bringt, wen Er will, ins Paradies und, wen Er will, in die Hölle. Ist Allah denn ein Tyrann? Er kennt hier den Willen nicht, was er ist, was der Wille ist, weiß er nicht. Dass es zwei Willen gibt: der Allwille, Allah erschafft, was Er beabsichtigt. Der Teilwille: Er hat den Menschen nach dessen eigenen Wünschen und Taten programmiert.
Davon wissen sie nichts. Und dann kennen die Menschen die Worte, die andere erfunden haben, sehr gut, und weil es ihnen passt, haben sie es so gelernt. Und zu dem, der die Wahrheit sagt, sagen sie: Du bist ein Irrgläubiger.