Al-Hajj 78: Übt Dschihad für Allah mit Recht. Ihr seid (aufgrund der Tatsache, dass ihr glaubt, gegenüber den übrigen Menschen) die Erwählten. Bezüglich der Religion hat Er euch keine Schwierigkeiten auferlegt. Auch in der Religion eures Vaters (Abraham) war dies so. Damit der Prophet euer Zeuge wird, und damit ihr zu Zeugen für die Menschen werdet, hat Er sowohl in den früheren Büchern, als auch in diesem (im Koran) euch den Namen Muslime gegeben. So verrichtet das Gebet, spendet Almosen, und haltet euch an Allah ganz fest. Er ist euer Gott. Welch ein schöner Gott, welch ein schöner Helfer.

A. Metin Saruhan · 28. September 2016 · Al-Hajj

Übersetzung

Übt Dschihad für Allah mit Recht. Ihr seid (aufgrund der Tatsache, dass ihr glaubt, gegenüber den übrigen Menschen) die Erwählten. Bezüglich der Religion hat Er euch keine Schwierigkeiten auferlegt. Auch in der Religion eures Vaters (Abraham) war dies so. Damit der Prophet euer Zeuge wird, und damit ihr zu Zeugen für die Menschen werdet, hat Er sowohl in den früheren Büchern, als auch in diesem (im Koran) euch den Namen Muslime gegeben. So verrichtet das Gebet, spendet Almosen, und haltet euch an Allah ganz fest. Er ist euer Gott. Welch ein schöner Gott, welch ein schöner Helfer.

Tafsir

Dschihad um Allahs willen, indem man ihm die gebührende Aufmerksamkeit schenkt: Wenn ihr angegriffen und verletzt werdet, unterlasst nicht den Dschihad und die Kriegsführung. Kämpfen Sie mit Ihrem Vermögen und Ihrem Besitz. Lassen Sie die Religion Allahs nicht hinter sich. Oder zögern Sie nicht, den Dschihad zu führen, um die Religion des Islam unter den Menschen zu verbreiten und die Wahrheit über die Falschheit aufzuklären.

Allah hat den Islam als Religion für die Menschheit ausgewählt. Wer von der Religion des Islam beherrscht wird, gehört zu den auserwählten Dienern Allahs. Seien Sie also gesegnet mit der Religion des Islam. Wenn Sie Ihren Platz unter den auserwählten Dienern eingenommen haben, machen Sie das Beste daraus, indem Sie Ihre Position zu schätzen wissen. Sagen Sie die Wahrheit, indem Sie sich so verhalten, dass Sie den Menschen ein Beispiel geben. Greifen Sie niemals zur Falschheit. Stellen Sie sich auf die Seite der Unterdrückten, indem Sie Allahs Gerechtigkeit auf Erden verbreiten. Reichen Sie dem Waisenkind, dem Waisenkind und dem Gestrandeten eine helfende Hand. Beleuchten Sie die Wege der Menschen, indem Sie ihnen von der wahren Religion Allahs erzählen. Verneigen Sie sich und werfen Sie sich nieder, beten Sie, fasten Sie und geben Sie Zakat.

Allah (swt) hat denjenigen, die den Islam angenommen haben, keine Schwierigkeiten in der Religion auferlegt. Zur Zeit einiger Propheten vor dem Islam, als die Stämme nicht auf Allahs Gebote hörten, hat Allah ihnen einige Verbote auferlegt. Mit dem Propheten Jesus (Friede sei mit ihm) hob Er einige der Verbote auf, und mit dem Propheten (Friede sei mit ihm) hob Er alle Verbote auf und vereinigte alle Religionen unter der Religion des Islam. Allah hat die Menschen nicht mit Schwierigkeiten in der Religion belastet.

(Als er sagte: "So war es in der Religion eures Vaters Abraham", meinte er, dass diejenigen, die Muslime sind, aus dem Volk von Hadrat Abraham als Volk stammen. Als Ummah gehören sie zur Ummah des Propheten Muhammad (SAW). Selbst zur Zeit von Hazrat Ibrahim hat Allah den Menschen keine Verbote auferlegt.

(Er hat euch Muslime genannt, sowohl in den vorangegangenen Büchern als auch in diesem (dem Koran), damit der Prophet (Friede sei mit ihm) ein Zeuge für euch ist und ihr ein Zeuge für die Menschheit seid). Der Prophet (Friede sei mit ihm) wird ein Zeuge für seine Ummah und für alle Propheten sein. Denn Allah hat den Propheten zuerst erschaffen. Aus seiner Seele schuf Er die Seelen der Propheten. In diesem Fall ist der Prophet Muhammad (Friede sei mit ihm) der größte aller Propheten und Menschen. Allah hat den Propheten auch lebendig gemacht. In dieser Hinsicht wird Allah den Propheten (Friede sei mit ihm) zu einem Zeugen sowohl für seine Ummah als auch für alle Propheten machen.

Da Allah (swt) die Bücher vor dem Heiligen Qur'an gesandt hatte und die Menschen, die diesen Büchern (Thora, Zabur und Injeel) unterworfen waren, islamischer Natur waren, nannte Er sie Muslime. Diese Völker wurden auch deshalb Muslime genannt, weil sie ihren Büchern zu jener Zeit folgten und nicht von Allahs Befehl abwichen. Da es sich bei der Thora, den Psalmen und dem Evangelium um Verse aus dem Koran handelt und sie alle den Koran bilden, befanden sich diese Völker, indem sie den Büchern unterworfen waren, die sie damals besaßen, in der gleichen Lage, als ob sie dem Koran unterworfen gewesen wären, und deshalb nahmen sie den Namen Islam an.

(Verrichten Sie also das Gebet, zahlen Sie die Zakat, und halten Sie an Allah fest. Er ist Ihr Beschützer. Wie gut ist Er, wie gut ein Helfer). Allah hat alle Bücher im Qur'an zusammengefasst. Er hat den Heiligen Qur'an als Barmherzigkeit für die Welten gesandt. Die Muslime sind Zeugen für diejenigen, die dem Qur'an den Rücken kehren, für diejenigen, die das Buch Allahs als Buch leugnen, für die Völker, die nicht zum Islam konvertieren. Verrichten Sie das Gebet und zahlen Sie die Zakat. Und halten Sie an Allah fest. Denn um morgen als Zeuge vor dem Jüngsten Gericht zu erscheinen, dürfen Sie die Dunkelheit des Unglaubens der Kuffar nicht beneiden und müssen die Gebote Allahs erfüllen. In dieser Hinsicht zeigt Allah allen Menschen die Wahrheit. Er erinnert auch diejenigen, die sagen, dass sie Muslime sind, an ihre Pflichten und weckt sie mit seinen Versen.

Wenn Menschen im Reich des Eigentums leben, ist Allah der mawla der Menschen. Denn es gibt keinen anderen Gott außer Ihm. Allah ist der beste Mawla. Weil Allah den Menschen kein Unrecht zufügen will. Er vergibt ihnen ihre Fehler, wenn sie sie bereuen. Allah ist der Besitzer der Gerechtigkeit. Er gibt jedem genau das, was er verdient hat. Allah ist gnädig, barmherzig, großzügig und gewährt jedem, der darum bittet, das, was er will, zum Guten für ihn. Er bringt die Menschen nicht in Bedrängnis und belastet sie nicht mit Mühsal. Allah ist der beste Helfer. Kein Geschöpf kann den Menschen so helfen wie Allah ihnen hilft. Allah wird den Menschen sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits helfen. Er wird die guten Taten der Rechtschaffenen vervielfachen, um sie für ihre guten Taten zu belohnen, und Er wird ihre Rechnungen schnell begleichen und sie an die besten Plätze setzen.

Also, o Mensch! Es gibt niemanden, der dir näher steht als Allah, und du hast kein anderes Mittel zur Rettung außer Allah. Seid nicht hartnäckig und absichtlich ungläubig gegenüber Allah, und tut euren Seelen nicht Unrecht. Es gibt keinen Helfer oder Fürsprecher für den Menschen außer Allah. Auch hat der Mensch keine andere Stütze, auf die er sich verlassen kann, außer Allah.

Was im Video gesagt wird

Ja.

Aus der Sure Al-Hadsch ist Vers 78 ein falsch erklärter Vers. Lesen wir euch zuerst die falsche vor.

Wo ist der Fehler? Schauen wir. Wo ist der Fehler in Vers 78?

Ja, (?), heißt es.

Setzt euch auf Allahs Weg ein, wie es gebührt. Richtig. Wo es heißt, Er hat euch erwählt, liegt hier ein Fehler. Allah, der Erhabene, konnte Seine Geschöpfe nicht kennen; wer Allah, dem Erhabenen, näher war – Er hat uns erwählt. Er hat uns erwählt – und im Islam, unter den Muslimen, hat Er auch die vielen, deren Nafs die Nafs al-ammara ist, die Sünder sind und in die Hölle kommen werden, erwählt? Das heißt, sie schreiben Allah, dem Erhabenen, Eigenschaften zu. Dabei lautet dieser Teil des Verses so.

Wegen eures Glaubens – wir erklären die Bedeutung in Klammern. Wegen eures Glaubens seid ihr über den anderen Menschen ausgezeichnet. Schau. Das heißt, die Bedeutung von "Er hat euch erwählt" ist genau: Ihr seid ausgezeichnet. Wie sind wir ausgezeichnet? Wie stehen wir höher? Wir erklären diese Stelle anhand eures Glaubens. Was heißt es? Wegen eures Glaubens seid ihr über den anderen Menschen, über den anderen Menschen ausgezeichnet. Ja. In Sachen Religion hat Allah, der Erhabene, euch keine Bürde auferlegt. In Sachen Religion. So war es auch in der Religion eures Vaters Abraham. Damit der Prophet Zeuge über euch sei und ihr Zeugen über die Menschen seid, hat Er euch sowohl in den früheren Büchern, also in der Thora, den Psalmen und dem Evangelium, als auch in diesem, also im Koran, Muslime genannt.

Also sind in den Psalmen, in der Thora und im Evangelium auch diejenigen, die ihnen folgten, auf der Fitra des Islam. Auch sie sind auf der Fitra des Islam. Denn Allah, der Erhabene, hat Seine Verse so gesandt, dass sie sie verstehen. Dann, als sich mit der Zeit die Kapazität des Verstandes erweiterte, als – in einem Zustand, in dem niemandem eine Last aufgebürdet wird, die er nicht tragen kann – der Verstand ins Spiel kam, hat Er dieselben Verse in weiterentwickelter Form, Seine Verse, die bis zum Jüngsten Tag fortbestehen werden, im edlen Koran gesammelt und den Menschen gesandt. Ja. Was sagen wir jetzt? Damit er Zeuge über euch sei und ihr Zeugen über die Menschen seid, hat Er euch sowohl in den früheren Büchern als auch in diesem, im Koran, Muslime genannt.

So verrichtet das Gebet, gebt die Zakat und haltet euch fest an Allah. Er ist euer Schutzherr. Welch vortrefflicher Schutzherr. Welch vortrefflicher Helfer.

Welch vortrefflicher Schutzherr, welch vortreffliche Stütze, welch vortrefflicher Freund ist Er, heißt es. Sich auf Allahs Weg einsetzen, wie es gebührt. Wenn ihr angegriffen werdet und Gewalt erleidet, scheut euch nicht, euch einzusetzen, (?). Setzt euch mit eurem Hab und Gut ein. Werft Allahs Religion nicht hinter euch. Oder, um die Religion des Islam den Menschen bekannt zu machen, um die Wahrheit gegenüber dem Falschen darzulegen, haltet euch nicht davon zurück, euch einzusetzen. Ja. Wie schön. Wie schön sendet Allah, der Erhabene, Seine Verse den Menschen.

Allah hat für die Menschen den Islam als Religion erwählt. Wer an die Religion des Islam gebunden ist, ist unter Allahs ausgezeichnete Diener eingetreten. Ausgezeichnete Diener. Ja. Nicht erwählte. Ausgezeichnete Diener. Das heißt, unter jenen Menschen ein auserlesener, also erhöhter Mensch. Ja.

So seid mit der Religion des Islam geehrt. Wenn ihr euren Platz unter den ausgezeichneten Dienern eingenommen habt, dann kennt den Wert eures Platzes und werdet ihm gerecht. Verhaltet euch den Menschen zum Vorbild und sagt die Wahrheit. Greift niemals zur Lüge. Verbreitet Allahs Gerechtigkeit auf der Erde und steht dem Unterdrückten bei. Reicht der Waise und dem Vaterlosen, dem gestrandeten Reisenden eure helfende Hand. Erklärt den Menschen Allahs wahre Religion und erhellt ihre Wege. Verbeugt euch und werft euch nieder. Betet, fastet und gebt die Zakat, damit ihr die Wahrheit findet. Damit ihr Allahs Barmherzigkeit erlangt.

Und damit ihr gegenüber den Nichtmuslimen Zeugnis über sie ablegt. Wie werdet ihr Zeugnis ablegen? Allah, der Erhabene, (?). Seht, diese Menschen: Ich habe die Thora, die Psalmen und das Evangelium in einem Buch gesammelt. Ich habe den Koran gesandt. Diese gehorchten dem, was von Allah kam, dem Koran, und dem zuletzt gekommenen Siegel der Propheten, Muhammad (Friede sei mit ihm). Sie unterwarfen sich dem, was Ich gesandt habe, sie beteten, verbeugten sich und warfen sich nieder, gaben die Zakat, fasteten. In diesem Fall habt ihr dem Propheten, dem als Barmherzigkeit für die Welten gesandten Propheten, den Rücken gekehrt.

Ihr habt dem einen Allah Familie und Kinder zugeschrieben. In diesem Fall: Seht ihr diese Meine Diener, die an den Islam gebunden sind, die also glaubten und Meine muslimischen Diener sind? So werden wir über sie Zeugnis ablegen. Indem wir beten, fasten, die Zakat geben, Gutes tun, uns an Allahs religiöse Gebote binden, werden wir gegenüber den anderen Menschen, den Nichtmuslimen, dadurch, dass wir Allahs Gebote erfüllen, Zeugnis über sie abgelegt haben. Unser Herr wird uns ihnen als Beispiel zeigen. Wenn wir uns also so kleiden, dass wir den Nichtmuslim übertreffen, und sie beneiden, wenn wir mit ihnen Tag und Nacht zusammen sind, dann wird natürlich bei dieser Denkweise am Ende unser Gehen im Islam sehr bezeichnend sein.

Ja. Deshalb sagen wir: So seid mit der Religion des Islam geehrt. Wenn ihr euren Platz unter den ausgezeichneten Dienern eingenommen habt, also Muslime geworden seid, dann kennt den Wert eures Platzes und werdet ihm gerecht. Das heißt, wenn du deinen Herrn – dass es keinen Gott außer Allah gibt – mit dem Glaubensbekenntnis bezeugst: eşhedü en la ilahe illallah, ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt, und eşhedü enne Muhammeden abdühü ve Resulühü. Muhammad ist Sein Diener und Gesandter – wenn du das sagst und seine Bedingungen erfüllst, wenn du betest, wenn du fastest, wenn du deine Zakat gibst, wenn du zur Pilgerfahrt gehst, was wird dann geschehen?

Und wenn du dich auf einem geraden Weg an die religiösen Gebote deines Herrn bindest, dann wird Allah, der Erhabene, dich den Menschen, die diesem Glaubensbekenntnis den Rücken gekehrt haben, als Zeugen zeigen. Also kenne deinen Platz. Kenne den Wert in Allahs Religion.

Verhaltet euch den Menschen zum Vorbild und sagt die Wahrheit. Greift niemals zur Lüge. Verbreitet Allahs Gerechtigkeit auf der Erde und steht dem Unterdrückten bei. Reicht der Waise und dem Vaterlosen, dem gestrandeten Reisenden eure helfende Hand. Erklärt den Menschen Allahs wahre Religion und erhellt ihre Wege. Verbeugt euch und werft euch nieder. Betet. Fastet und gebt die Zakat. Ja. Wie schön. Die Lebensweise der Religion des Islam. Menschen, die so leben, leben in Frieden. Allah, der Erhabene, hat in Sachen Religion denen, die mit dem Islam geehrt sind, keine Bürde auferlegt. Ja.

Hat Er anderen Gemeinschaften Bürden auferlegt? In diesem Fall ja. Hat Allah dann nicht Ungerechtigkeit begangen? Schau. Hat Er nicht. Warum nicht? Wenn nun ein Mensch sich schamlos verhält, gegen das Gesetz verstößt, was tun wir? Wir bestrafen ihn, nicht wahr? Damit er es nicht wieder tut. Auch Allah, der Erhabene, hat manchen Menschen Verbote auferlegt. Mit diesen Verboten versuchte Er, sie zu erziehen. Er hat sie nicht vernichtet. Er zeigte ihnen gewisse Härten. Zum Beispiel hat Er ihnen manches wie die Eingeweide und das innere Fett der Tiere verboten. So versuchte Er, sie zu bessern.

Was sagen wir? Allah, der Erhabene, hat in Sachen Religion denen, die mit dem Islam geehrt sind, keine Bürde auferlegt. Vor dem Islam, zur Zeit mancher Propheten, als die Völker auf Allahs Gebote nicht hörten, hat Allah ihnen gewisse Verbote auferlegt. Mit Jesus (Friede sei mit ihm) wurden manche Verbote aufgehoben. Mit dem Propheten (Friede sei mit ihm) hat Er alle Verbote aufgehoben und alle Religionen unter der Religion des Islam vereint. Wenn wir sagen "alle Verbote", dann ausgenommen das religiöse Gebot. Nach dem religiösen Gebot ist es verboten, Aas, Blut, Schweinefleisch und Tiere, die nicht im Namen Allahs geschlachtet wurden, zu essen.

Ja.

Was sagen wir? Er hat sie unter der Religion des Islam vereint. Allah hat den Menschen in der Religion keine Härten auferlegt. Nun, in diesem Fall – was das Essen von Aas, Blut, Schweinefleisch und nicht im Namen Allahs geschlachteten Tieren angeht –, macht Allah, der Erhabene, es uns da nicht schwer?

Er legt auch uns ein Verbot auf. Nein. Er schützt uns. Er schützt uns. Hodscha, welcher Schutz liegt in einem Verbot? Alle Keime zirkulieren im Körper im Blut. Im Blut gibt es rote Blutkörperchen, dann (?) und weiße Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen geben dem Blut seine Farbe. Rot. Die weißen Blutkörperchen sind deine Soldaten; sie vernichten Feinde, die in den Körper eindringen. Das heißt, sie vernichten Keime. Da Blut Keime trägt, da du nicht weißt, ob es Keime hat oder nicht, verbietet Allah dir dieses Blut zu deinem Heil. Das ist eins. Wir kommen zum Aas. Aas ist ja ohnehin verwest. Von Würmern befallen oder zu einer Brutstätte für Keime geworden.

Auch das tut Er, um dich zu schützen. Im Schweinefleisch gibt es Trichinen. Obwohl es bei 300 Grad gekocht wird, sterben diese Trichinen in dem Fleisch nicht. Da sie nicht sterben, schaden sie, wenn sie in den menschlichen Körper gelangen, dem Menschen. Deshalb verbietet Er dir auch das Schweinefleisch. Wir kommen zu den Opfertieren, die nicht im Namen Allahs geschlachtet wurden: auch wenn es einwandfrei, auch wenn es sauber ist, was tust du? Um des Tauhid willen, weil du Muslim bist, weil es keinen Gott außer Allah gibt, weil sie sich in ihrer eigenen Fantasiewelt einen weiteren Gott neben Allah nehmen und ihm opfern, wird es dir verboten. Denn es gibt keinen zweiten Gott.

Auch gemäß dem Vers verbietet Er das. In diesem Fall schützt Allah, der Erhabene, sowohl die Religion der Menschen, ihren Glauben, indem Er sie nicht (?) essen lässt, und das andere schützt Er, weil es dem Körper der Menschen schadet. So zeigt Allah, der Erhabene, den Menschen einen so schönen Weg. Ja.

Euer Vater Abraham – wenn es "euer Vater" heißt, ist Abraham gemeint. Denn wenn gefragt wird, wessen Volk, und wir sagen, wir sind vom Volk Abrahams, wird er zu unserem Vater. Wenn gefragt wird, wessen Umma: Der Umma Muhammads (Friede sei mit ihm) gehören wir an. Ja, wenn es heißt, so war es auch in der Religion eures Vaters Abraham, gehören sie zur Umma Muhammads (Friede sei mit ihm). Auch zur Zeit Abrahams hat Allah den Menschen keine Verbote auferlegt. Ja.

Was sagen wir? Wenn es heißt, so war es auch in der Religion unseres Vaters, eures Vaters Abraham, gehören die Muslime als Volk zum Volk Abrahams. Als Umma: Der Umma Muhammads (Friede sei mit ihm) gehören sie an. Auch in der Gemeinde Abrahams hat Allah den Menschen keine Verbote auferlegt. Damit der Prophet Zeuge über euch sei und ihr Zeugen über die Menschen seid, hat Er euch sowohl in den früheren Büchern als auch in diesem, also im Koran, Muslime genannt. Also sind auch in den alten Büchern, wie gesagt, in der Thora, den Psalmen und dem Evangelium, diejenigen, die an jene Propheten, an jene Bücher glaubten, auf der Fitra des Islam.

Dort sendet Allah, der Erhabene, ohne über die Verstandeskapazität jedes Menschen hinauszugehen, ohne ihnen eine Bürde aufzuerlegen, ihnen Seine Verse in begrenzter Form. Als der Verstand ins Spiel kam, hat Er mit den Versen in ihrer klaren Form im edlen Koran Thora, Psalmen und Evangelium versammelt und den edlen Koran als Barmherzigkeit für die Welten gesandt. Deshalb: Damit der Prophet Zeuge über euch sei und ihr Zeugen über die Menschen seid, hat Er euch sowohl in den früheren Büchern als auch in diesem, also im Koran, Muslime genannt. Auch diejenigen, die den Propheten jener Zeit folgten, die an die damals von Allah gesandten Bücher gebunden waren, sind auf der Fitra des Islam.

Ja, auch sie sind Muslime. Der Prophet (Friede sei mit ihm) wird für seine Umma und für alle Propheten Zeugnis ablegen. Denn Allah hat den Propheten (Friede sei mit ihm) als Ersten erschaffen. Und aus seinem Geist hat Er die Geister der Propheten erschaffen. Daher ist Muhammad (Friede sei mit ihm) der Größte aller Propheten und Menschen. Außerdem hat Allah den Propheten (Friede sei mit ihm) lebendig gemacht. Deshalb wird Allah ... der Prophet (Friede sei mit ihm) sowohl über seine Umma als auch über alle Propheten Zeuge sein. Ja.

Allah, der Erhabene – mit den Büchern, die Er vor dem edlen Koran gesandt hat, und die Völker, die diesen Büchern folgten – Thora, Psalmen und Evangelium –, da sie auf der Fitra des Islam sind, hat Er auch ihnen den Namen Muslime gegeben. Auch diese Gemeinschaften haben, da sie zu ihrer Zeit ihren Büchern folgten und nicht aus Allahs Gebot heraustraten, den Namen Muslime erhalten.

Deshalb, da Thora, Psalmen und Evangelium Verse aus dem Koran sind, da sie alle zusammen den Koran bilden, haben diese Gemeinschaften, die zu ihrer Zeit den Büchern in ihren Händen folgten und damit so waren, als wären sie dem Koran gefolgt, den Namen Islam erhalten. So verrichtet das Gebet, gebt die Zakat und haltet euch fest an Allah. Er ist euer Schutzherr. Welch vortrefflicher Schutzherr. Welch vortrefflicher Helfer. Allah, der Erhabene, hat alle Bücher im Koran versammelt. Er hat den edlen Koran als Barmherzigkeit für die Welten gesandt. Gegenüber denen, die dem Koran den Rücken kehren, die Allahs Buch als Buch leugnen, den Völkern, die nicht in die Religion des Islam eintreten, sind die Muslime solchen Menschen gegenüber in der Stellung von Zeugen.

Verrichtet das Gebet, gebt die Zakat und haltet euch auch fest an Allah. Denn damit du morgen beim Großen Gericht Zeugnis ablegen kannst, darfst du die Finsternis des Kufr der Ungläubigen nicht beneiden und musst Allahs Befehle erfüllen. Deshalb zeigt Allah allen Menschen die Wahrheit. Und diejenigen, die sagen "Ich bin Muslim", weckt Er selbst mit Seinen Versen und erinnert sie an ihre Pflichten. Wie schön Er erinnert. O Muslim! Yâ eyyühellezîne âmenû. O ihr, die ihr glaubt! Da ihr Muslime seid – wenn ihr als Muslime auch über die anderen Gemeinschaften Zeugnis ablegen werdet, wird Allah, der Erhabene, jenen Menschen über uns sagen: Seht, diese sind auch Meine Diener, und ihr seid auch Meine Diener.

Weder bei euch noch bei ihnen habe Ich irgendeinen Meiner Willen gebraucht und gesagt: Ihr werdet Muslime, ihr werdet Ungläubige. Zu euch allen habe Ich gesagt: Ich bin euer Herr. Was habt ihr getan? Ihr habt euch abgesondert. Ihr habt an die Existenz anderer Götter geglaubt. Ihr habt geleugnet, dass Ich euch erschaffen habe. Diese Umma hingegen glaubte, dass es keinen Gott außer Mir gibt, glaubte an alle Propheten, erfüllte die Gebote, die Ich gesandt habe. Nun, da diese Meinem Befehl gehorchten und ihr Mir den Rücken gekehrt habt – heute, als Lohn dessen, was jeder mit seinen beiden Händen erworben hat, beim Großen Gericht –, wenn ihr zur Rechenschaft gezogen werdet, wenn ihr hier vor Ihm zur Rechenschaft gezogen werdet: Habt ihr gedacht, ihr beide würdet in dasselbe (?) eingehen und gleich behandelt werden?, sagt Er.

Jeder wird den Lohn dessen sehen, was er erworben hat, sagt Er. Heute ist wegen eurer Auflehnung euer Platz die Hölle. Es ist ein Ort der Qual, sagt Er. Welch schlimmer Ort der Rückkehr ist das. Welch schlimmes Lager ist das, sagt Allah, der Erhabene. Ja.

So weckt Er die Menschen auf, indem Er auch die Muslime so schön an die Verse erinnert. Während die Menschen in der materiellen Welt leben, ist der Schutzherr der Menschen Allah.

Der Schutzherr, Schöpfer und Herr aller Welten ist Allah. Denn es gibt keinen anderen Gott außer Ihm. Welch vortrefflicher Schutzherr Allah ist. Denn Allah will den Menschen kein Unrecht. Er vergibt ihre Fehler mit einer Reue. Allah ist gerecht. Er gibt jedem den vollen Lohn dessen, was er erworben hat. Allah ist gütig. Er ist der Wohltäter. Er ist reich und freigebig. Er gibt jedem, der bittet, seine Bitte zum Guten. Er zwingt die Menschen nicht zu Schwerem und erlegt ihnen keine Bürde auf. Welch vortrefflicher Helfer Allah ist. Kein Geschöpf kann so helfen, wie Allah den Menschen hilft. Allah wird den Menschen sowohl im Diesseits als auch im Jenseits helfen.

Denen, die Gutes tun, wird Er als Lohn für ihre Taten ihre Belohnungen vervielfachen und ihre Abrechnung schnell vornehmen und sie an die schönsten Orte bringen. Also, o Mensch, niemand ist dir näher als Allah. Und was die Rettung angeht, hast du kein anderes Mittel zur Rettung als Allah. Leugne Allah nicht stur und wissentlich. Tu deiner Nafs kein Unrecht. Der Mensch hat außer Allah weder einen Helfer noch einen Fürsprecher. Der Mensch hat außer Allah keinen Halt, an dem er sich festhalten kann. Ja.

In diesem Fall