Vortrag vom 12. August 2023

A. Metin Saruhan · 12. August 2023 · 2023

Was im Video gesagt wird

Wo sind wir stehen geblieben?

Es gibt viele Fragen. Es gibt viele Fragen, Hodscha. Seite 203, (?) 2. Sure Al-Hidschr, 12. Wir sind bei Sure Ibrahim stehen geblieben. Sure Ibrahim.

Wir sind bei Sure Yusuf, Vers 53, Seite 241 stehen geblieben. Jetzt öffnen wir auch diese Stelle hier.

Da steht „Schüler, Gast“. Wer ist dieser Schüler-Gast? Schüler-Gast.

Gast, Gast. (?), möge Allah mit Ihnen zufrieden sein, Hodscha. Meine Herren, (?) und so weiter. Hier ist es ja schon zu Ende.

Und du? Du weißt, auch wenn jene Welten verschlossen sind, in dem, was wir nicht wissen können, eine Vertrautheit damit wie. Warte, mal sehen.

Ja.

Jetzt gibt es hier eine Frage.

Das hat sich noch nicht geöffnet. Ich weiß nicht, warum es sich nicht geöffnet hat.

Es ist offen. Es ist offen, es ist da. Es ist da, offen.

Friede sei mit Ihnen, mein Herr.

Unser Herr sendet den edlen Koran, damit er von den Menschen leicht verstanden wird, auf Arabisch. Mein Herr, als unser Herr den Bund schloss, wenn jede Seele Arabisch konnte, auch wenn jene Welten verschlossen sind, ist es, weil es in unserem Gedächtnis so etwas wie eine Vertrautheit damit gibt, dass wir ihn leichter verstehen können? Möge Allah mit Ihnen zufrieden sein, mein Herr, heißt es. Ja. Was sagst du?

Ich habe es nicht verstanden. Was fehlt? Ich habe es nicht verstanden, Hodscha. Du hast die Frage nicht verstanden? Ich lese die Frage noch einmal.

Mein Herr, unser Herr sendet den edlen Koran, damit er von den Menschen leicht verstanden wird, auf Arabisch. Mein Herr, als unser Herr den Bund schloss, wenn jede Seele Arabisch konnte, auch wenn jene Welten verschlossen sind, ist es, weil es in dem, was wir nicht wissen können, so etwas wie eine Vertrautheit damit gibt, dass wir ihn leichter verstehen können, heißt es. Das könnt ihr nicht wissen; ohne es gesehen zu haben, könnt ihr es nicht wissen. Allah, der Erhabene, hat den edlen Koran auf Arabisch gesandt, damit er besser verstanden wird. Besser. Was heißt „besser“? Das liegt daran, dass alle Sprachen vom Arabischen abstammen.

Arabisch ist die reichste Rede unter den Sprachen. Da alle Sprachen davon abstammen, haben alle Sprachen mehr oder weniger einige Wörter des Arabischen in ihrer eigenen Sprache. Aber als Allah, der Erhabene, mit uns sprach, haben wir Ihn in der Sprache, die wir auf der Welt sprechen, verstanden. Wir haben Seine Rede verstanden. Vielleicht sprach Er Arabisch, aber der Engländer verstand dieses Arabisch in seiner eigenen Sprache. Die Franzosen verstanden es in ihrer eigenen Sprache. Womit ist das vergleichbar?

Ein englischer Redner spricht. Die anderen haben Kopfhörer in den Ohren und hören in ihrer eigenen Sprache zu. So wie das. Jeder hörte die Rede Allahs, des Erhabenen, in seiner eigenen irdischen Sprache. Auch ich hörte sie in meiner eigenen Sprache. Ich hörte sie auf Türkisch. Ja. Deshalb sage ich es so. Wir sagen es nicht aus unserem eigenen Kopf.

Das ist die Antwort auf diese Frage.

Gehen wir zu einer anderen Frage.

Gibt es noch eine Frage, die wir nicht verstanden haben? Lesen wir sie noch einmal.

Er sendet ihn auf Arabisch, mein Herr. Weil der Koran die reichste Sprache ist und weil die Rede Allahs, des Erhabenen, auf Buchstaben beruht, damit die Menschen ihn besser verstehen können, Sprache für Sprache, sendet Er ihn auf Arabisch, einer weiten Sprache. Denn Allahs Rede beruht auf Buchstaben. Deshalb, wie ich vorhin sagte, haben alle Sprachen, die auf der Erde gebrauchten Sprachen, ein wenig etwas von der Wurzel des Arabischen. Da sich also sogar ein Stück Arabisch in ihre eigenen Sprachen gemischt hat, damit sie den Koran besser vermitteln, sendet Er ihn ohnehin auf Arabisch. Dann gibt es noch eine Frage von einem Gast.

Wenn wir über jemanden Argwohn hegen und ihm gegenüber Schlechtes empfinden oder denken, liegt das an einem Mangel unserer eigenen Nafs? Möge Allah mit Ihnen zufrieden sein, mein Herr. Es ist nicht richtig, über jemanden Argwohn zu hegen. Es gibt nichts, was nicht durch die Herzen der Menschen geht. Das ist kein Argwohn. Solange du es nicht in die Tat umsetzt, geht alles durch dein Herz. Das heißt nicht unbedingt, dass es dein Mangel ist. Aber wenn du es programmierst, planst und in die Tat umsetzt, dann kommt es vom Mangel deiner Nafs. Aber durch das Herz der Menschen gehen auch schlechte Gefühle.

Du hegst auch Argwohn über sie. Du machst dir auch Vermutungen über sie. Aber du sagst nichts. Du redest, als wäre nichts gewesen. Dann merkst du, dass alles, was durch mein Herz ging, Unsinn war. Es war die Verführung des Satans. Ja.

Hier gibt es noch eine Frage. Friede sei mit Ihnen, mein Herr. Wenn ich es in einer Lektion nicht falsch gehört und falsch verstanden habe, erinnere ich mich, so etwas gehört zu haben. Ich erinnere mich, gehört zu haben, dass niemand ein (?) Gebet verrichten kann. Mein Herr, gilt das auch für den Propheten (Friede sei mit ihm)? Und außerdem, mein Herr, wieder wenn ich es nicht falsch gehört und verstanden habe: Wenn wir mehr als die Hälfte des Gebets im Gedenken an Allah, in Besinnung verrichten, nimmt unser Herr dieses Gebet dann an, als hätten wir ein vollständiges Gebet verrichtet, und belohnt es, mein Herr? Möge Allah mit Ihnen zufrieden sein.

Nun, bei dem Ersten, was du gehört hast, fehlt ein wenig. Ein wenig. Der Prophet (Friede sei mit ihm) sagt: Es gibt niemanden, der im Gebet ganz im Gedenken an Allah betet. Er sagt es auch zu Ali; „Ich kann es“, sagt er. Wenn du es tust, sagt er, gebe ich dir meine Weste. Ali (möge Allah mit ihm zufrieden sein) stellt sich zum Gebet. Am Ende der zweiten Rak'a fragt er sich: Gibt er mir seine alte oder seine neue Weste?

Ja. Bring jetzt nicht den Propheten (Friede sei mit ihm) hinein, denn über ihn gibt es in keinem Hadith etwas zu dieser Sache. Mein Herr, wir sagen das über alle Menschen, über die Welten. Ja, gewiss, der Mensch ... Allah, der Erhabene, hat die Menschen aus der Art der Vergesslichen erschaffen, und die Menschen sind zerstreut. Hätten die Menschen die Qualen, die Mühen, die Schmerzen, die sie im Leben erlebten, nicht vergessen, wäre das Leben für sie unerträglich geworden. Deshalb schweift der Mensch selbst im Gebet ab; sei es nur für einen Moment, kommt ihm etwas in den Sinn. (?) In diesem Fall heißt das nicht, dass er gebetet hat, ohne Allahs, des Erhabenen, zu gedenken.

Was sagt der Prophet (Friede sei mit ihm)? Wenn du den Großteil des Gebets, also mehr als die Hälfte, im Gedenken an Allah, den Erhabenen, verrichtest, hast du dein Gebet vollständig verrichtet, sagt er. Das entspricht Versen. Wir haben euch nicht frei von Fehlern erschaffen; wenn ihr fehlerhaft wärt, sagt Er, würde Ich euch vernichten und Diener erschaffen, die Fehler begehen, sagt Er. Wie schön. Und Er hat die Menschen aus der Art der Vergesslichen erschaffen. Natürlich, wenn der Mensch etwas anfängt, kommen ihm manche Dinge in den Sinn, und er erinnert sich daran. Und wenn er sich erinnert, heißt das nicht unbedingt, dass er es verlassen hat oder das Gebet verlassen hat.

Ja. Es gibt noch eine Frage. Gut. Friede sei mit Ihnen, Hodscha. Sure Ar-Ra'd, Vers 43, Seite 254, nach der Diyanet-Übersetzung: Sag, als Zeuge zwischen mir und euch genügen Allah und der Prophet bei Ihm, der das Wissen über das Buch hat, heißt es. Während nach dem Arabischen die Bedeutung etwa „es genügen die, die das Wissen über das Buch besitzen“ ist, haben sie gesagt: „es genügt der Prophet, der das Wissen über das Buch hat“. Es ist, als ob die Bedeutung entstanden wäre, dass, um zu bezeugen, dass Muhammad (Friede sei mit ihm) der Gesandte ist, es einen anderen Propheten gäbe. Verstehe ich es falsch?

Einen Moment, schauen wir uns das jetzt an. Öffnen wir Vers 41 auf Seite 254. Es ist besser, den Vers zu lesen.

Seite 254

52 53, 54, Seite 254, so etwas gibt es hier nicht, äh, Ar-Ra'd Sure, Sure Ar-Ra'd da, da, da, einen Moment, 41, ah, 43. Seite (?) 41, steht da. Es war 43. Schau, was es sagt: Die Ungläubigen sagen, du bist nicht einer, der als Gesandter geschickt wurde. Sag: Als Zeuge zwischen mir und euch genügen Allah und bei Ihm der Prophet, der das Wissen über das Buch hat, heißt es. Richtig. Hier sagt er ja selbst, dass er der Gesandte Allahs ist. Und im Wissen über das Buch, über den Propheten, Muhammad (Friede sei mit ihm): dass sein Name im Evangelium Ahmad ist, dass sein Name auch in manchen Büchern vorkommt, dass sein Name Muhammad ist, da es so gesagt wird, und da Er ihn als Siegel der Propheten gesandt hat, sag auch du: Ich, (?) Muhammad, als Er einen Gesandten schickte, der Gesandte Allahs, hier ist es richtig.

Das Wissen über das Buch, das heißt, Allah, der Erhabene, hat Muhammad (Friede sei mit ihm), den Propheten, als Gesandten geschickt. Ja, ich bin Allahs Diener und Gesandter, sagt er. Was sagt es hier? Sie sagen: Als Zeuge zwischen mir und euch genügt Allah. Was sagt es? Ve yekûlü'llezîne keferû, (?) (Friede sei mit ihm) sagt es. Wie schön er es sagt. Ve yekûlü'llezîne keferû. Das heißt, die Ungläubigen sagten: Du bist kein Gesandter. Kul kefâ billâhi şehîden. Das heißt, sie kommen als Zeugen, heißt es. Ve beyneküm ve men indehû ilmü'l-kitâb. Das Wissen über das Buch, heißt es. Mit seinem Wissen.

Was ist also das Wissen über das Buch? Er hat mich als Gesandten geschickt. Das ist das Wissen über das Buch. Allah, Gesandter. Das heißt, Allah genügt, und das Wissen über das Buch genügt auch, heißt es. Im Wissen über das Buch, das heißt im Buch, wird Folgendes gesagt: Muhammad ist Allahs Diener und Gesandter, heißt es. Er ist als Barmherzigkeit für die Welten gekommen, heißt es. Ve mâ erselnâke illâ rahmeten li'l-âlemîn. Das ist ja das Wissen über das Buch. Das heißt, es sagt es. Er ist ein Prophet, heißt es. Und der Prophet sagt: Auch ich bin ein Prophet. Und Allah sagt: Da er es so sagt, genügt Allah als Zeuge, heißt es.

Der Vers ist richtig. Du hast es manchmal falsch verstanden. Oder unvollständig verstanden. Nicht falsch, aber etwas unvollständig. Ja. Die Ungläubigen sagen, du bist nicht einer, der als Gesandter geschickt wurde. Sag: Als Zeuge zwischen mir und euch genügen Allah und bei Ihm der, der das Wissen über das Buch hat, der Prophet. Das Wissen über das Buch: dass Allah, der Erhabene, Muhammad (Friede sei mit ihm), den Propheten, als Gesandten geschickt hat, ist das Wissen über das Buch, und ich bin der Gesandte, (?) dieses Wissen über das Buch, will er sagen. Verstanden? Das ist die Bedeutung. Ja. Auch das ist so. Richtig.

Gibt es noch etwas? Sure Ibrahim, 45. Vers, Seite 260, wieder in der Diyanet-Übersetzung: Derer vor euch, die euch selbst Unrecht taten, in deren Wohnstätten habt ihr gewohnt, so steht es. Hier das Wort „euch selbst“: als ob die, die vorher lebten, als ob sie den jetzt Lebenden Unrecht getan hätten, so eine Bedeutung entsteht. Wäre es hier nicht eine richtigere Bedeutung, statt „die euch selbst Unrecht taten“ zu sagen: „die ihren eigenen Seelen Unrecht taten“? fragt er. Nun, manche Leute hier, wenn sie anfangen, sich in manchem koranischen (?) auszukennen, machen viele solche Fehler. Eigentlich ist das falsch.

Was ist „ihre eigenen Seelen“? Was ist „sie taten sich selbst Unrecht“? Sich selbst Unrecht tun geschieht wegen ihrer eigenen Nafs. Wegen ihrer selbst. Hier haben beide dieselbe Bedeutung. Hier fehlt nichts. Schau jetzt. Öffnen wir Seite 260. Das ist die Stelle von vorhin.

273, 267 262 Auf Seite 260, Vers 45: Derer vor euch, die sich selbst Unrecht taten, das heißt, in einer Stadt, bevor ein Volk kam, hat zuerst das Volk dort sich selbst Unrecht getan. Was heißt, sich selbst Unrecht tun? Es heißt, sie taten ihrer eigenen Nafs Unrecht.

Denn Geist, Nafs und Leben sind eins. Der Körper ist getrennt. Da nun Geist, Nafs und Leben eins sind, heißt „sie taten sich selbst Unrecht“: sie taten ihrer Nafs Unrecht. Sie taten sich selbst Unrecht. Nun muss man hier sehr genau auf die Rede Allahs, des Erhabenen, achten. Allah spricht zu einem Körper, und Er spricht auch zum Geist. Hier spricht Er zum Geist, nicht zum Körper. Sie taten nicht dem Körper Unrecht, sie taten ihrer eigenen Nafs Unrecht. Da hier Körper und Geist eins sind, da Er den Körper unter den Befehl des Geistes gestellt hat, hat der Körper hier keine Schuld. Wäre der Körper schuldig gewesen, hätte der Körper sich selbst Unrecht getan, Wenn ihr mit einem Treiber vor Mich kommt: das heißt, der Geist treibt den Körper.

Mit einem Treiber, das heißt, Er sagt es zum Körper. Wenn ihr mit einem Treiber vor Mich kommt, wer ist der Treiber? Der Geist. Mein Herr, zu wem sagt Er es? Hier sagt Er es zum Körper, zum Körper. Er spricht den Körper an. Wir werden eure Münder verstummen lassen, eure Füße binden und eure Hände sprechen lassen, sagt Er. In diesem Fall sagt der Geist: Warum sprichst du gegen mich? Das ist jetzt der Vers. Wer spricht hier? Der Geist. Nun spricht auch der Körper. Er sagt: Der mich sprechen lässt, ist Allah, sagt er. Hier nun: das Sprechen des Geistes, das Sprechen des Körpers. Hat Allah, der Erhabene, den Körper angesprochen?

Hat Er den Geist angesprochen? Das muss man unterscheiden. Weil ihr das nicht unterscheiden könnt, bringt ihr es durcheinander. Wenn Er hier „Nafs“ gesagt hätte, mein Herr, wo ist dann der Körper? Im Körper diese Nafs, die Nafs, im Körper, lenkt sie ihn. Das heißt, sie lässt auch den Körper handeln. Ist der Körper dann getrennt? Die Nafs hat es getan, ist der Körper dann getrennt? Zusammen mit dem Körper. Was ergibt sich dann? „Euch selbst“. Das heißt, hier sind Körper und Geist alles dasselbe. Es bedeutet „dir selbst, deiner eigenen Nafs“. Sonst hat der Körper keine Schuld. Zum Beispiel: Ich bin mit mir selbst hingegangen und habe mich von einer Klippe gestürzt.

Mein Körper hat hier keine Schuld. Allah, der Erhabene, wird mich packen: Das anvertraute Gut, das Ich dir gab, warum hast du dir selbst das Leben genommen, bevor Ich es nahm? Man muss diese Stellen hier also gut begreifen. Was sagt es jetzt? Welcher Vers war das? 45. Der Vers. Derer vor euch, die euch selbst, euch selbst Unrecht taten, wie schön es sagt: „euch selbst“, das heißt vom Körper in den Geist hinein, derer, die euch selbst Unrecht taten, in den Wohnstätten habt ihr gewohnt. Wenn Allah, der Erhabene, ein Volk vernichtet, bringt Er an seine Stelle ein anderes Volk. Das Volk wurde also vernichtet, ist fort, und an seine Stelle kommt ein anderes Volk. Allah erschafft ein anderes Volk.

In einem Vers sagt Er sogar Folgendes:

Obwohl nur wenig Zeit vergangen war, seit Wir ihre Vorväter vor ihnen vernichtet hatten, wie sie doch in die Spuren ihrer Vorväter zurückkehrten, ihren Vorvätern glichen, sagt Er. Wie schön. Ja. Das heißt, du kannst nicht nach einem einzigen Vers deuten. Hier gibt es viele Verse.

Derer vor euch, die euch selbst Unrecht taten, in deren Wohnstätten habt ihr gewohnt. Zum Beispiel unterdrückte Pharao die Kinder Israels. Was tat Er? Er rettete die Kinder Israels. Und Pharao ließ Er im Meer ertrinken. An ihre Stelle setzten sich andere. Ja, wie Wir mit ihnen verfuhren, ist euch ganz deutlich geworden, und Wir haben euch auch Beispiele gegeben, sagt Er. Das heißt, was Er jenem vernichteten Volk angetan hat, oder den Menschen vor denen, an deren Stelle ihr wohnt, hat Allah, der Erhabene, erzählt. Wie Wir mit ihnen verfuhren, ist euch ganz deutlich geworden, und Wir haben euch auch Beispiele gegeben, sagt Er. Was ist das? Warne vor einem Tag, an dem die Strafe zu ihnen kommt, kommen wird.

Warne. Daher, an dem Tag, an dem die Ungerechten sagen: O unser Herr, für eine kurze Frist gib uns Aufschub, damit wir Deinem Ruf folgen und den Gesandten folgen, wird ihnen gesagt: Habt ihr nicht vorher geschworen, dass es für euch kein Ende gibt? sagt Er. Das ist über das Jenseits gesagt. Er hat sie also vernichtet. Wie sie vernichtet wurden, hat Allah, der Erhabene, deutlich gezeigt, und diese hat Er danach gebracht. Wo diese gewohnt hatten, das heißt, über das Volk, das Er vernichtet hat, (?) hat Er sie angesiedelt. Auch hier sagt es das so schön. Derer vor euch, die euch selbst Unrecht taten, die euch selbst Unrecht taten, in den Wohnstätten habt ihr gewohnt. Das heißt, in den Wohnstätten derer, die sich selbst Unrecht taten, habt ihr gewohnt.

Wie Wir mit ihnen verfuhren, ist euch deutlich geworden, und Wir haben euch auch Beispiele gegeben. Nun im Folgenden: Die Strafe für ihre Listen liegt bei Allah; während sie besiegt waren, hatten sie ihre Fallen gestellt. Dabei würden die Berge durch ihre Listen nicht von ihrer Stelle weichen, heißt es. Auch hier liegt eine sehr große Bedeutung. Wir haben die Welten programmiert. Niemand kann aus diesem Programm heraustreten. Wie viele Listen einer auch schmiedet. Jeder wird innerhalb seines eigenen Bundes leben. Sie stellen eine Falle. Auch Wir stellen eine Falle. Aber dass Er sagt „Wir sind die besten Planer“, gehört auch zu diesem Vers.

Ja. Schauen wir, was er noch gefragt hat.

Sure Al-Isra, Vers 73, Seite 288, wieder in der Diyanet- Übersetzung heißt es: Sie hätten dich beinahe von dem abgebracht, was Wir dir offenbart haben. Diese Übersetzung scheint, Gott bewahre, für den Propheten (Friede sei mit ihm) die Bedeutung zu ergeben, als wäre er beinahe vom rechten Weg abgekommen. Könnte man es beim Lesen vielleicht so richtiger ausdrücken: Die Götzendiener wollten dich, damit du Uns lügnerisch etwas anderes zuschreibst als das, was Wir dir offenbart haben, Gott bewahre, abbringen und dich erst dann zum engen Freund nehmen, heißt es. Wenn hier die Worte, die du sagst, nicht im Vers stehen, ziehen die Menschen ihn auch in andere Richtungen.

Du kannst mit dem Vers nicht, äh, so etwas machen, du kannst ihn nicht ändern. Du gibst ihm innerhalb der Verse Bedeutung. Schauen wir auf 288. Was steht dort? Lesen wir diese Stelle.

Vers 73.

Die Götzendiener hätten dich, damit du Uns lügnerisch etwas anderes zuschreibst als das, was Wir dir offenbart haben, beinahe von dem abgebracht, was Wir dir offenbart haben, und erst dann hätten sie dich zum engen Freund genommen, heißt es. Nun, wegen deines Glaubens: Wenn es heißt „sie werden dich abbringen“, können sie ihn ja gar nicht abbringen. Achten wir hier jetzt gut auf. Die Götzendiener hätten dich, damit du Uns lügnerisch etwas anderes zuschreibst als das, was Wir dir offenbart haben, beinahe von dem abgebracht, was Wir dir offenbart haben. Das heißt, sie würden seinen Vers verdrehen und sagen, es müsste so sein, dabei ist es nicht so, und ihn so abbringen.

Und erst dann hätten sie dich zum engen Freund genommen. Schau, sie hätten dich zum Freund genommen. Was ist hier die Bedeutung? Wie sehr sie das auch sagten, dem Propheten nützte das, was sie sagten, niemals etwas, in diesem Sinne.

Sie hätten dich beinahe von dem abgebracht, was Wir dir offenbart haben, und erst dann hätten sie dich zum engen Freund genommen. Also hast du nichts davon angenommen. Allah, der Erhabene, hat den Propheten so erzogen, dass, wie überzeugend sie auch zu den Menschen sprachen, und als sie sagten: Wenn du das annimmst, nehmen wir dich dann zum Freund, was sagt er da? Ich gehe nicht über das hinaus, was Allah sagt. Das tue ich nicht. In diesem Fall gibt es einen Vers, der dem entspricht. Der dem entspricht. Bismillahirrahmanirrahim. Fe in tevellev fe kul hasbiyallâhu lâ ilâhe illâ hû, aleyhi tevekkeltü ve hüve rabbü'l- arşi'l-azîm. Selbst wenn alle, alle Menschen auf einer Seite wären, sag, sagt Er: Allah, der Herr des gewaltigen Throns der Himmel und der Erde, genügt mir, sagt Er. Das heißt, selbst wenn alle sich von dir abwenden.

Deshalb ist auch hier das das Gegenstück zu diesem Vers. Die Verse bestätigen einander ohnehin. Schau, was es hier jetzt sagt. Erst dann hätten sie dich zum engen Freund genommen. Also hat es (?) gesagt. Schau, was du auch sagst, es hat (?) gesagt. Er würde bei Allah keine Zugeständnisse machen. Dieses Wort „hätten“ löst ohnehin alles. Ja. Man muss die Verse sehr gut kennen, Wort für Wort. Auch wenn an manchen Stellen kleine Dinge, wie du sie erwähnst, aufzutreten scheinen, was geschieht am Ende? Es korrigiert es zum Beispiel. Denn für die genaue Entsprechung des arabischen Textes reichen die türkischen Worte nicht aus.

In diesem Fall muss man das Richtigste finden und schreiben. Und an manchen Stellen gibt es tatsächlich Fehler. Die haben wir ja korrigiert. Ja. Schauen wir, was es hier noch sagt.

Da ist ein Schüler, ein Gast. Sure Yusuf, Vers 53, Seite 241. Josef: Die Nafs gebietet übermäßig das Böse. Die Nafs gebietet übermäßig das Böse. Außer wem mein Herr sich erbarmt und wen Er beschützt hat, sagt er. Beschützt uns unser Herr, damit wir nicht in Fehler fallen, vor den Übeln unserer Nafs? Wie ist das? fragt er. Schau, hier gibt es nun einen Fehler. Schauen wir dort nach. Seite 341.

223.

Dort gibt es einen Fehler. Dreihundertsechsunddreißig, neununddreißig, drei eins dreiundfünfzigster Vers. Zweiundfünfzig. Dennoch spreche ich meine Nafs nicht frei. Meine Nafs, schau, er sagt „meine Nafs“, spreche ich nicht frei. Die Frau greift Josef von hinten an und zerreißt sein Hemd, mein Herr; als es zerriss, stellten sie es so dar, als hätte Josef die Frau angegriffen. Aber Zeugen kommen. Wenn das Hemd vorne zerrissen ist, hat Josef angegriffen, heißt es. Wenn es hinten zerrissen ist, hat die Frau angegriffen, heißt es. Als er sieht, dass das Hemd hinten zerrissen ist, sagt er selbst: Ich will meine Nafs nicht freisprechen. Das heißt, ich will mich nicht gegen die Person verteidigen, sagt er.

Mein Herr, denn die Nafs gebietet übermäßig das Böse, sagt er; die Nafs, er sagt die Wahrheit, denn die Nafs will niemals Allahs Befehl ausführen; die Nafs ist so erschaffen. Nun muss man hier Geist, Nafs und Leben kennen; diese drei sind eins, der Körper ist getrennt. Ja, in Adams Körper, nachdem Allah, der Erhabene, die Erde erschaffen hatte, uns, in der Welt des Lahut, als Geist, Nafs und Leben, (?), und nachdem Er es in jenen Körper gesetzt hatte, sagte Er: Werft euch vor ihm nieder. Er hat nicht jene Erde in Menschengestalt gebracht und, ohne den Geist hineinzusetzen, gesagt: „Werft euch vor ihm nieder.“ Wenn du hier Geist, Nafs und Leben kennst: der Zustand des Geistes, was ist er? Was ist der Zustand der Nafs?

Was ist der Zustand des Lebens? Das wirst du wissen. Das Leben ist Lebendigkeit. Es soll dich frisch halten. Die Nafs wird dich zum Bösen führen. Zum Bösen, (?). Wenn du dich nun von diesem Geist mitreißen lässt ... das heißt, du bist ein Befehlshaber. Er sagt es zum Geist. Du bist ein Befehlshaber. Aber deine Nafs wird essen, trinken, Verkehr haben, sagen wir, Genuss haben, leben. Sie wird kosten. Wenn du übermäßig über sie herrschst, wenn du übermäßig ihr nachjagst, wird sie dich ins Verderben stürzen, sagt Er. Wenn du dein Leben auf normale Weise ordnest, deine Ehe normal führst, sagen wir, dein Essen, dein Trinken, deinen Gottesdienst, die schlechten Dinge, die deine Nafs von dir begehrt, manche davon, tust du nicht.

Zu wem sagt Er das? Zum Geist. Der Geist ist der Befehlshaber. Wenn du ihre Zustände nicht kennst und hier nach deinem eigenen Verstand sagst, das wird so, jenes wird so, irrst du dich sehr. Zuerst muss es eine Wurzel geben. Diese Wurzel wirst du kennen. Was ist hier der Geist, was ist die Nafs, was ist das Leben, was sind ihre Aufgaben? Gäbe es die Nafs nicht, könnte der Mensch das Leben nicht genießen. Es wäre zum Beispiel wie ein pflanzliches Dasein. (?) Mit der Nafs hingegen wirst du umhergehen, festhalten, Genuss haben, mein Herr, Verkehr haben, aber Allah, der Erhabene, hat alles an ein Gesetz gebunden; du wirst es am rechten Platz tun, sagt Er. Wenn es danach geht, sagt Er, schau, wenn es nach dieser Nafs geht, und du, sagt Er, als ihr Befehlshaber, sagt Er, wenn du dieser Nafs folgst, sagt Er, erniedrigt sie dich, richtet dich zugrunde, sagt Er.

Aber wenn du, so wie Ich es sagte, diese Nafs unter deinem eigenen Befehl hältst, sagt Er, mache Ich dich zum Wesir, erhöhe Ich dich, sagt Er. Denn du wirst der Nafs nicht folgen. Du wirst mit dem, was Allah sagte, auf Allahs Weg weitergehen.

Ja.

Denn die Nafs gebietet dir übermäßig das Böse, sagt er. Er hat recht. Die Nafs ... denk jetzt einmal so. Du bist ein gläubiger Mensch. Du bist aufgebrochen und man hat dich mit einem Auftrag nach England geschickt. Oder nach Amerika geschickt. Man sagte: dort, äh, in Texas, in einer Bar, wirst du diesen Auftrag erfüllen. Nun, du bist gläubig, aber man schickt dich. Diese Bar ist die Welt. Nun bist du gläubig, aber in dieser Bar schützt du dich einmal, schützt dich zweimal, und beim dritten Mal fängst du an, ein wenig nachzugeben. Danach, wenn du dich dort von der Strömung mitreißen lässt, wenn du vergisst, von wem du geschickt wurdest und was dein Auftrag ist, gehst du übermäßig zum Bösen, siehst du.

Das ist es. Das sagt Allah, der Erhabene. Deshalb, wenn wir stets im Glauben, im Gedenken an die Wahrheit bleiben, und das sind unsere fünf täglichen Gebete, und außerdem unser Tasbih, zum Beispiel gedenken wir manchmal unseres Herrn. So versuchen wir, gegenüber Allahs Geboten, mein Herr, stets wach zu bleiben. Denn die Nafs gebietet übermäßig das Böse. Je tiefer man taucht, desto mehr füllt es sich. Im Vers „Aduvvallâhi ve aduvveküm“: eure Feinde und Allahs Feind, heißt es. Das haben sie auch falsch gedeutet. Allah ist niemandes Feind; gemeint sind die, die Allah feind sind.

Was dem Menschen feind ist, ist die Nafs: die Nafs ist Feind, der Satan ist Feind, die Welt ist Feind. Die Welt. Und seine Freunde sind sein Verstand, sein Glaube, die Eingebung, die Allah ins Herz des Menschen gibt. Das sind nun drei Freunde und drei Feinde. Deinen Platz wirst du selbst bereiten. Bist du auf der Seite des Freundes oder des Feindes? Und wenn du diese Wissenschaften nicht kennst, an solchen Stellen ... das ist so falsch gedeutet worden. Wenn ihr sagt „deuten wir es so“, kommen alle Fehler von hier. Wenn der Mensch ein wenig zu verstehen beginnt, kommen alle Fehler in der Religion, nach dem Verstand, weil es keine Wurzel gibt, als falsche (?) zum Vorschein.

Sie geben dem Raum. Deshalb ist das nicht eure Sache, so nach dem Motto „so ist es richtiger, so falscher“. Denn das entspricht einer Wissenschaft. Einer Wissenschaft. Die Wissenschaft des Korans: Wenn mit einem einzigen so gedeuteten Vers gesagt wird, dass sie so maßlos ist, musst du ihre Wurzel kennen. Wozu wurde diese Wurzel gegeben? Allah gibt uns diese Nafs ohnehin so maßlos. Aber der Geist ist über die Welten hinaus sehr ehrwürdig. Er hat Willen über alles. Diesem Geist gibt Er diese Nafs. Du wirst das Leben genießen, es kosten, es auskosten, aber je nach Lage wirst du es genießen. Sonst, wenn du übertreibst, ergreift dich die Nafs, reißt dich mit und führt dich schließlich auf den Weg zur Hölle, einen der beiden Wege.

Ja. Und wenn derselbe Mensch nicht übertreibt und seine Nafs beherrscht, geht der Freund, einer davon, auf dem Weg zum Paradies auf dem rechten Weg und bringt dich ins Paradies. So ist es.

Ja. Mein Herr hat sich erbarmt und beschützt, außer, heißt es. Außer wem mein Herr sich erbarmt und wen Er beschützt hat. Was ist das? Wir machen Fehler. Fehler. Wenn wir einen Fehler machen, bereuen wir. Wenn wir dann die Sünde bereuen, die wir mit unserer Nafs begangen haben, vergibt unser Herr uns diese Sünde. Da: Meine Barmherzigkeit hat Meinen Zorn übertroffen, sagt Allah, der Erhabene, in Seinem Vers. Und die Tür der Reue ist stets offen. Das ist auch hier gemeint. Ja.

Gewiss, mein Herr ist Allvergebend, Barmherzig. Schau, wie schön es das sagt, am Ende sagt es das. Er ist Allvergebend, sehr Barmherzig, heißt es. Er hat uns nicht frei von Fehlern erschaffen. Es kann sein, dass wir für einen Moment unserer Nafs folgen. Aber jener Prophet folgte ihr nicht. Ich werde meine Nafs nicht freisprechen, sagte er. Schau, wie schön er es sagt. Es liegt ja alles offen da, sagt er. Aber für die Menschen: Wenn einer der Nafs folgt und der Mensch weiß, dass er mit der Nafs maßlos war, und tut, was Allah nicht will, was hat der Mensch dann getan? Er ist in Sünde gefallen. Da, sagt Er, wenn du merkst, dass du gesündigt hast, bitte Mich um Vergebung, und lass Uns dir vergeben, sagt Er. So sagt Er es ja.

Mein Herr hat sich erbarmt und beschützt, außer, sagt Er uns. Denn Er ist sehr barmherzig. Gewiss, mein Herr ist Allvergebend, sehr Barmherzig, heißt es. Ja.

Schauen wir, was es hier jetzt noch sagt. Hier gibt es noch eine Stelle. Er hat hier viel so geschrieben, aber es ist gut. Er hat das also gelesen; er liest es. So Gott will, wird er es gut verstehen. Er wird reifen.

Das haben wir erledigt. 203. Seite, steht da. Auf Seite 203.

12. Wir sind bei Sure Al-Hidschr, Vers 12 stehen geblieben. Maschallah, wir haben ziemlich lange weitergemacht. Mit Fragen. Welche Seite ist es (?)?

Zweihundertdritte Seite.

184, 193 199, 201 203. Ja.

Auf Seite 203 Sure Al-Hidschr ... hier ist es nicht, was ist das? Du hattest es auch geschrieben. Sure Al-Hidschr 12, Hodscha. Al-Hidschr 12? 12, Hodscha. Warum? Auf Seite 203 gibt es so etwas nicht.

Gehen wir zu 202. Da ist Sure Ar-Ra'd. Auf 202. Ja? Auf 203 ist wieder Sure Ar-Ra'd.

Danach kommt Sure Ibrahim. Hier steht Sure Al-Isra.

Da steht Sure Al-Hidschr. Dabei kommt Sure Ibrahim.

Auf 203 ist es, Hodscha. Auf 203 ist es. 203, 12. Al-Hidschr 12. Schau jetzt. Das hier ist Seite 203. Hier gibt es keine 12. Komm, schauen wir. Seite 203, Sure Ar-Ra'd, 42. Schau. Zweihundert (?), neununddreißig. Wir haben ja diese Ergänzungen gemacht, deshalb hat es sich verschoben. Ah. Wir haben Ergänzungen gemacht, du hast recht. Äh, Sure Al-Hidschr, einen Moment, schauen wir. Schauen wir jetzt von hier aus, von hier. Etwas weiter unten, etwa drei Seiten weiter unten. Drei Seiten weiter unten. Noch weiter unten. Ja. Schauen wir. Öffnen wir (?) zweihundert. Nein, zweihundertsechs. Zweihundertsechs, weiter.

Ja, dort ungefähr, Hodscha. Zweihundertsechs. Sure Ibrahim, etwas weiter unten. Noch einmal, gehen wir noch einmal. Sure Al-Hidschr neununddreißig. Ja. Sure Al-Hidschr zwölf. Es gab einige Lücken. Wir haben diese Lücken korrigiert. Die Seiten haben sich nach vorne verschoben. Es ist nicht zurückgefallen, es ist nach vorne gerückt.

Wir lesen den Vers in Sure Al-Hidschr, der falsch gedeutet wurde. So lassen Wir ihn, den Unglauben, in die Herzen der Schuldigen eindringen, heißt es. Allah lässt in niemandes Herz Schuld eindringen. Hätte Er Schuld eindringen lassen, hätte Allah, der Erhabene, nie einen Bund mit uns geschlossen. Denn warum hat Er einen Bund mit uns geschlossen? Damit jeder sich mit seinem eigenen Willen sein Begehren und seinen Wunsch gibt. Denn wir sagten, der Wille ist zweierlei. Einer ist der umfassende Wille, einer der Teilwille. Allah, der Erhabene, hat einen Teil aus Seinem Wesen so erschaffen, dass er sich nach eigenem Begehren und Wunsch programmieren lässt.

Nach eigenem Begehren und Wunsch. Wenn irgendein Geschöpf etwas macht, etwas erfindet ... zum Beispiel gibt es heute Computer, eben künstliche Intelligenzen; sie sprechen von selbst. Aber sie sprechen auf Grundlage eines Wissens. Das heißt, sie sprechen auf Grundlage eines Programms. Jemand hat ein Programm gemacht. Nach diesem Programm kann sie antworten. Sonst hat sie keinen eigenen Willen. Das heißt, es gibt keinen Willen. Und es ist kein Leben in ihr. Mit eigenem Willen zu sprechen ist etwas anderes. (?) entscheiden, denken, seinen Besitzer kennen, seine Befehle ausführen oder rebellieren. Aber in der künstlichen Intelligenz gibt es keine Rebellion.

Dann sagen sie: Wenn sich diese Dinge ändern, werden sie rebellieren, wir können sie nicht aufhalten, sagen sie. Dabei, wenn es in den Programmen, die sie gemacht haben, eine Störung gibt, wird sie diese Sache dann in dem Moment tun. Davor fürchten sie sich. Deshalb, bei uns, jene ... zum Beispiel ein lebloses Wesen, das kannst du vernichten. Aber wir wurden von Allah, dem Erhabenen, angesprochen und als Teil aus Seinem Wesen erschaffen. In diesem Fall liegt unser eigener Wille in unserer eigenen Hand. Gemäß diesem Willen lässt Allah, der Erhabene, in niemandes Herz Verderbnis, Böses, mein Herr, Feindschaft eindringen. Jeder wird nach seinem eigenen Begehren und Wunsch zur Rechenschaft gezogen.

Was er nach eigenem Begehren und Wunsch von unserem Herrn erbeten hat, danach hat er sein Leben programmieren lassen. Was sagt es? So lassen Wir ihn, den Unglauben, in die Herzen der Schuldigen eindringen, heißt es. Dabei, warum hat Allah, der Erhabene, uns erschaffen? Schau, hier beschuldigen die Menschen ihren Allah mit Seinen eigenen Worten. Sie legen Allah Worte vor, die Seinen eigenen Worten widersprechen. Schau, sagt Er, Wir haben jenen Unglauben in die Herzen der Schuldigen eindringen lassen, heißt es. Dann hätte Er uns so erschaffen: „Du wirst einer für die Hölle sein, und du wirst einer für das Paradies sein“?

So etwas gibt es nicht. Und warum hat Er einen Bund mit uns geschlossen? Damit jeder mit seinem eigenen Willen, nach eigenem Begehren und Wunsch selbst seinen Weg findet. Und Mich mit seinem eigenen Willen erkennt. Dafür hat Er uns erschaffen. Ich werde ein solches Wesen erschaffen, dass Ich ihm seinen Willen in die Hand gebe. Mit seinem eigenen Willen Mich ... ob Mein Wesen erkannt wird oder nicht, das werde Ich in seine Hand legen, sagt Er. In diesem Fall schließt Er einen Bund mit uns. Wo? In Sure Al-A'raf, Vers 172. Da Er also einen Bund mit uns geschlossen hat, warum sollte unser Herr, der uns unser Begehren und unseren Wunsch (?) gegeben hat, hier Unglauben in mein Herz eindringen lassen?

Weil jener Mensch Allah verleugnet hat, schreibt Er ihm seine Verleugnung als Schicksal vor. Wenn sie das nicht wissen, werden sie es natürlich so schreiben.

So ist es: In den Herzen der Schuldigen ist Unglaube, heißt es. Ja. So, heißt es, lassen Wir ihn, den Unglauben, in die Herzen der Schuldigen eindringen; aber so ist es. Das heißt, in den Herzen dieser Schuldigen ist Unglaube, heißt es. Weil er seinen Herrn vor sich in seiner eigenen Gestalt, in Menschengestalt, sah, konnte er nicht glauben und wartete auf den Herrn seiner Vorstellung. Hätten Wir gewollt, sagt Er, hätten Wir Engel aus den Wolken herabgelassen und euch niederwerfen lassen, sagt Er. Aber Er überlässt den Menschen seinem eigenen Willen. Dort teilen sie sich in drei Gruppen. Ja.

Allah, der Erhabene, lässt in niemandes Herz Unglauben eindringen. Wenn die Verse so gedeutet werden, wird die Eigenschaft unseres Herrn als Tawwab aufgehoben. Diese Menschen haben, als sie bei Qalu Bala den Bund mit unserem Herrn schlossen, unseren Herrn verleugnet und, weil sie auf den Herrn ihrer Vorstellung warteten, unseren Herrn verleugnet. Sonst hat unser Herr in niemandes Herz Unglauben eindringen lassen. Damit jeder Mensch das Szenario des Bundes spielt, den er unserem Herrn im Jenseits gab, hat Allah, der Erhabene, die Menschen in die Welt geschickt. Nachdem jeder Mensch bewiesen hat, was für ein Mensch er ist, kehrt er ins Jenseits zurück. In diesem Fall kann niemand unseren Herrn beschuldigen und, indem er unter den Menschen unterscheidet, sagen, Er habe, wen Er wollte, als Leugner und, wen Er wollte, das heißt (?) gehorsam erschaffen.

Unser Herr ist Tawwab. Er ist der, der die Reue vielfach annimmt. Es heißt ja, Er habe Unglauben eindringen lassen. Damit wird dann auch Tawwab verleugnet. Wenn Er ihn eindringen ließ: Ich habe Unglauben in dein Herz gelegt, bereue, so viel du willst, Ich nehme dich nicht an; das würde es bedeuten. Allah bewahre. Unser Herr ist Tawwab. Er ist der, der die Reue vielfach annimmt. Bis zum Augenblick des Todes der Menschen, das heißt, bis die Seele die Kehle erreicht, Sure Al-Waqi'a, 80, Vers: Wenn die Seele die Kehle erreicht, eben, izâ belegati'l-hulkûm, heißt es. Wenn die Seele die Kehle erreicht, hîneizin tenzurûn.

Na los, bringt sie doch zurück, heißt es. Ve nahnu akrabu. Die Verwandten versammeln sich ringsum und warten darauf, dass die Seele austritt. Seid ihr ihm in Unserer Macht näher oder Ich, sage ich.

Wenn die Seele die Kehle erreicht, bis die Tür der Reue sich schließt, nimmt unser Herr die Reue der Menschen an. Wann schließt sich die Tür der Reue? Nach einer Überlieferung, bis sie diese Mulde in der Kehle erreicht. Nach einer anderen Überlieferung, bis zu diesem Adamsapfel; aber diese Mulde ist stärker. Denn Frauen haben diesen Adamsapfel nicht. In diesem Fall reicht es bis hierher. Da es hier ist, warum nimmt Allah, der Erhabene, die Reue bis dorthin an? Wenn es dort angekommen ist, schließt Er die Tür der Reue. Warum schließt Er sie? Weil Er ihm von der Zeit seiner Mündigkeit bis dahin die Welt zeigt.

Dann gibt es „schick mich noch einmal zurück, sieh, wie ich Dir dienen werde“ nicht mehr. Die Tür der Reue hat sich geschlossen. Das bist du. Selbst wenn Ich dich tausendmal zurückschickte, solange diese Charakterzüge in dir sind, würdest du dasselbe tun. Hodscha, woher weißt du das? Mein Herr hat es mich erleben lassen, deshalb weiß ich es. Ich sage diese Dinge nicht umsonst. Ich erzähle euch immer, was ich erlebt und gesehen habe. Das sind die genauen Entsprechungen der Verse. Und weißt du, wie lange das dauert? Es ist die Zeit von der Mündigkeit bis zum Augenblick des Todes. Wie lange dauert es für dich?

Du siehst Zigarettenrauch, ein Mann bläst ihn aus, da ist Zigarettenrauch. Bis er sich verzieht, erlebst du in dieser Zeit dein ganzes Leben. So viel Zeit. Du lebst Zeit in der Zeit. Ja. Allah, der Erhabene, ist mit Seinem Wissen zu allem fähig.

Danach schließt sich die Tür der Reue, und es gibt kein weiteres Mal.

Nun, Hodscha, dass die Tür der Reue sich schließt und man dann wieder zurückkommt, sagen wir, gibt es dazu einen Vers? Oder sagst du es von dir aus? Wenn du fragst, sage ich dir jetzt den Vers. Hier den Vers sage ich dir jetzt.

Die Sünder werden vor ihrem Herrn die Köpfe senken: „Unser Herr, wir haben gesehen, wir haben gehört, schick uns jetzt in die Welt zurück, damit wir gute Werke tun; nun glauben wir fest.“ Könntest du doch die Zeit sehen, in der sie das sagen, heißt es.

Schau, was es jetzt sagt. Hätten Wir gewollt, hätten Wir gewiss jedem Rechtleitung gegeben, heißt es. Nun (?) hier: Warum hast Du es dann nicht gewollt? Wir haben die Menschen erschaffen, damit Unser Wesen erkannt wird; Wir gaben einen Teil von Uns, einen Teil Unseres Geistes gaben Wir, und indem Wir sie Unserem Wesen gegenüberstellten, wollte Ich, dass sie Mich mit eigenem Willen erkennen, sagt Er. In diesem Fall ließ Ich sie zwischen zwei Wegen wählen. Der eine ist der Weg ins Paradies, der andere der Weg in die Hölle. Also: Hätten Wir gewollt, hätten Wir gewiss jedem Rechtleitung gegeben. Das heißt, Wir waren nicht ungerecht, sagt Er.

Läge es an Uns, läge es an Mir, hätte Ich alle Meine Geschöpfe für das Paradies erschaffen und euch alle ins Paradies gebracht, sagt Er. Aber Ich wollte unter euch den, der Mich mit eigenem Willen erkennt, von dem unterscheiden, der es nicht tut, sagt Er. Doch „Ich werde die Hölle mit einem Teil sowohl der Dschinn als auch der Menschen füllen“, dieses feste Wort ist von Mir ergangen, sagt Er.

Wüsste der Mensch, was ihm widerfährt ... wie schön der Prophet es sagt: Wüsstet ihr, was ich weiß, sagt er, würdet ihr wenig lachen und viel weinen, sagt er. Eine seltsame Welt; worauf verlässt du dich?

Verlässt du dich auf Menschen? Verlässt du dich auf deinen Besitz? Auf deinen Onkel mütterlicherseits, deinen Onkel väterlicherseits, verlässt du dich auf sie? Du hast in nichts eine Sicherheit. Du hast in gar nichts eine Sicherheit. Der Einzige, auf den wir uns verlassen können, ist Allah. Ja.

In Sure Al-Hidschr, Vers neununddreißig, sagte Iblis: Mein Herr, dafür, dass Du mich in die Irre geführt hast, werde ich ihnen auf der Erde die Sünden schön machen und sie alle gewiss in die Irre führen, heißt es. Allah führt niemanden in die Irre. Der Satan ist selbst in die Irre gegangen.

Was sagt es jetzt? Dafür, dass ich in die Irre geführt wurde. Dafür, dass ich in die Irre ging, heißt es. Warum dafür, dass ich in die Irre ging? Weil er hochmütig wurde, sich überhob. Er warf sich nicht vor unserem Vater Adam nieder, und Er sagte: Was hat dich davon abgehalten, dich vor ihm niederzuwerfen? Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aus Erde. Erde reinigt Feuer. Sie reinigt nicht. Aber Feuer reinigt Erde, sagte er. Diese Größe, meine Nafs hat sie dir gegeben. Steig hinab von dort, sagt Er. Ich habe einen Fluch über dich gesprochen, sagt Er. Gib mir ein Leben bis zum Jüngsten Tag, sagt er.

Er wurde einer von denen (?). Er wird in den Blutbahnen der Menschen kreisen. Er wird ihnen (?) geben. Und er wird sie in die Irre führen. Schau, was es jetzt sagt. Iblis sagte: Mein Herr, dafür, dass ich in die Irre ging, das heißt, für meine Auflehnung. (?) Allah hat ihn nicht in die Irre geführt. Für meine Auflehnung. Auf der Erde werde ich ihnen die Sünden schön machen und sie alle gewiss in die Irre führen. Und in einem Vers sagt Allah, der Erhabene, Folgendes: Das sind sehr wichtige Stellen. Der Satan hat sich in seiner Vermutung nicht geirrt, heißt es. Schau, das sind sehr wichtige Verse.

Das heißt, er hat die Menschen in die Irre geführt, aber der Satan kannte die Zukunft nicht. Er hat vermutet, heißt es. Das heißt, seine Vermutung hat sich als richtig erwiesen, heißt es. Der Satan. Schau, hier sagt es das so. Die Vermutung des Satans hat sich als richtig erwiesen, heißt es.

In Sure Saba Sure Saba, mal sehen, welche In Sure Saba, was sagt es dazu? Vierhundertsiebenundzwanzig. Vierhundertsiebenundzwanzig. Dort schauen wir es uns besser an.

Sure Saba, schau auf Vers 20: Wahrlich, Iblis hat seine Vermutung über sie bestätigt gefunden, heißt es. Schau, Iblis hat über sie seine Vermutung bestätigt gefunden. Außer den Gläubigen sind ihm alle gefolgt, heißt es. Außer den Gläubigen. Wer ist ein Gläubiger? Menschen, die zur Nafs-i mutmainna aufgestiegen sind. Sie lassen sich nicht von der Verführung des Satans mitreißen. Sie legen ihr Kopftuch nicht ab und entkleiden sich nicht, wie die Menschen heute splitternackt sind, und zeigen sich nicht bloß. Die Gläubigen. Ja.

Dabei hatte der Satan keinerlei Macht über sie, heißt es. Jetzt lesen wir dort den Vers, der falsch gedeutet wurde. Dabei hatte der Satan keinerlei Macht über sie. Nur damit Wir den, der an das Jenseits glaubt, von dem, der im Zweifel ist, unterscheiden und erkennen, gaben Wir ihm diese Gelegenheit, heißt es; als ob Allah es nicht wusste und diese Gelegenheit gab. Hier wird es falsch gedeutet. Was sagen wir dagegen? Nur damit der, der an das Jenseits glaubt, und die, die im Zweifel sind, voneinander getrennt werden, wurde dem Satan die Gelegenheit gegeben, die er wollte. Dein Herr weiß wahrlich alles, heißt es.

Ja. Niemand kann Allah beschuldigen. Allah: Bis zum Jüngsten Tag gibt es von denen, die kommen werden, kein einziges Lebewesen, von dem Er nicht weiß, was es tun wird. Demnach haben die Menschen die Verse immer verlogen und falsch gedeutet.

Der Gebetsruf ertönt. Es ist acht Uhr geworden. Machen wir Sure Al-Hidschr, Vers neununddreißig in der nächsten Lektion. Zweihundertsechzig, nein, auf Seite zweihundertsieben. Wir sind bei Sure Al-Hidschr, Vers 39 stehen geblieben. Bleibt gesund. Möge Allah, möge Allah euren Weg offen halten. Möge mein Herr uns allen Gesundheit, Wohlergehen und Wohlbefinden schenken. Auf dem geraden Weg, mit den Freunden auf dem Weg, mein Herr, bis wir das Paradies erreichen, möge Er uns gewähren, mit unserem Glauben unseren Weg fortzusetzen. Velayetü aleyh, und die Fatiha.