Ali 'Imran 70: O Buchbesitzer! Warum leugnet ihr die Ayets Allahs, obwohl ihr (die Wahrheit) seht und kennt.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
O Buchbesitzer! Warum leugnet ihr die Ayets Allahs, obwohl ihr (die Wahrheit) seht und kennt.
Tafsir
Allah hat jedem intelligenten Menschen einen Verstand gegeben, der ihn erkennen kann. Daher ist jeder Mensch mit einem Verstand in der Lage, die Existenz Allahs zu erkennen. Das liegt an der Kunst Allahs, zu den Menschen zu sprechen, und an Allahs unendlichem Wissen. Daher weiß jeder Mensch von der Existenz Allahs und versteht die Verse Allahs. Wie wir jedoch im obigen Vers erwähnt haben, wird ein Mensch, der einmal die Liebe zum Unglauben in sein Herz gelegt hat und einen schlechten Bund mit seinem Herrn im Jenseits geschlossen hat, niemals zur Wahrheit kommen. Sie können die Adern des Starrsinns und des Neids in sich nicht austrocknen und die Wahrheit nicht finden. Deshalb können sie, obwohl sie Allah und die Wahrheit kennen, sich nicht davon abhalten, die Verse Allahs zu leugnen.
Was im Video gesagt wird
Vers 70 der Sure Al-i Imran; gepriesen sei Allah, bis dahin sind wir gekommen. O Leute der Schrift! Wir sagen es immer: Man muss die Leute der Schrift sehr gut kennen. Jeder schreibt Bücher, aber niemand kann ein Buch schreiben wie Allah. Deshalb (?) die Leute der Bücher Allah; und wenn es 'Leute der Schrift' heißt, versteht man darunter die Bücher, die von Allah kommen. Das Buch, das von Allah kommt, Leute der Schrift, das heißt, Allah, der Erhabene, der der Herr der Bücher ist, der die Menschen leitet, sie ohne jeden Mangel leitet: das Licht, das Allah, der Erhabene, den Menschen vorgehalten hat, um ihr Leben zu erleichtern, ihnen Frieden zu geben und sie ins Licht hinauszuführen, ihnen vorgehalten.
Das ist also nur der Herr der Bücher, das heißt, damit ein Buch, das niemand schreiben könnte, von unserem Herrn geschrieben und den Menschen gesandt werde: O Leute der Schrift, das heißt, Menschen, die sich an Allahs Buch halten. Leute der Schrift. Menschen, die sich an Sein Buch halten. Aber auch das verlassen wir. Wir halten uns auch nicht an Allahs Buch. Was tun wir? Wir wissen nichts von Hadith.
Und wir wissen nichts von Wissen. Wenn ich Wissen sage, meine ich, dass wir die Bedeutungen der Verse kennen. Er führt eine Quelle aus dem Buch von dem und dem an, eine Quelle aus Mehmets Buch, aus Ahmets Buch, eine Quelle aus Hasans Buch. Dabei entspricht es weder einem Hadith noch einem Vers. Dieser Arme kann nicht wissen, dass in die Religion des Islam zusammen mit Aberglauben auch absichtliche Worte eingeschleust wurden. Er hat auch diese für Ahmets und Mehmets Buch gehalten. Ja, vielleicht haben die, die sie geschrieben haben, mit aufrichtigem Herzen geschrieben. Aber indem andere sich änderten, indem sich die Bedeutungen der Menschen änderten, und indem absichtliche Worte hineingesetzt, hineingesetzt wurden, sind diese aus dem Buch dieses Menschen verschwunden, und unter dem Namen dieses Menschen führt er sie als Quelle aus dem Buch von dem und dem an. Ohne Kenntnis von Allahs Vers, ohne Kenntnis vom Hadith, mein Herr, hält er sich auf diese Weise für einen Gelehrten.
So ruft Er ihnen zu: O Leute der Schrift! Das heißt, die, die sich an die Schrift halten. Wenn wir uns doch auch an die Schrift hielten. Wenn wir doch Ahmets und Mehmets Wissen lassen und uns an unser Buch halten würden. Warum leugnet ihr Allahs Verse, obwohl ihr die Wahrheit seht und kennt, sagt Er. Obwohl ihr die Wahrheit kennt und seht. Ja.
Was haben wir gesagt? Allah, der Erhabene, hat jedem Vernunftbegabten einen Verstand gegeben, der Ihm Sein Wesen bekannt machen wird. Hätte Allah, der Erhabene, einen Verstand gegeben, der Sein Wesen nicht bekannt machen könnte, würde Allah Eigenschaften zugeschrieben bekommen. Ah, bei jener Ansprache Elest-i Rabbiküm. Was sagt er? Sie sagten ja, sagt er. Ja. Als Er sagte: Ich bin euer Herr, sagten sie ja, sagt er. Nun, Hodscha, du hast vorhin gesagt, dass sie dort leugneten. Ja, dort hat er geleugnet. Nun, diese beiden Worte widersprechen einander. (?) Allah, der Erhabene, gab den Seelen, die Er in jener Welt des Lahut erschaffen hatte, einen Verstand.
Dieser Verstand besteht darin, dass er weiß, dass er von einem Herrn erschaffen wurde. Was ist das? Dass er von einem Herrn erschaffen wurde; ich sage Herr, weil Herr Schöpfer bedeutet. Der Schöpfer ist nur Allah. Einer der Namen Allahs ist Rab, Schöpfer. Deshalb verwende ich das Wort Rab. Ein Herr hat mich erschaffen. Ich wurde erschaffen. Das weiß er. Aber nicht so, dass er den, der ihm gegenübersteht, erkennen lässt, also nicht so, dass er den Schöpfer als Schöpfer erkennen lässt. Ein Herr, durch den er weiß, dass er von einem Herrn erschaffen wurde. Deshalb liegt der Teilwille, das Wissen oder Nichtwissen, in seiner eigenen Hand.
Erkennen oder Nichterkennen liegt in der eigenen Hand des Menschen. Sonst hätte Allah, der Erhabene, dem Menschen Sein Wesen bekannt gemacht, wie Er es den anderen bekannt gemacht hat. Das ist also der Unterschied zwischen dem Menschen und den anderen Geschöpfen. Dass er seinen Herrn mit seinem eigenen Willen erkennt. In diesem Fall, dass er Allah, den Erhabenen, leugnet, obwohl er weiß, dass er erschaffen wurde: Dass du Mich leugnest, sagt Er, oder das Wort, das du sagst, hat über Mich keine Geltung, sagt Er. Warum hat es keine Geltung? Auch du weißt, dass ein Herr mich erschaffen hat. Dann sage auch Ich dir, er soll sich dir nicht entgegenstellen, Ich habe dich erschaffen.
So vielen Menschen, so vielen erschaffenen Menschen: Hätte Ich dich nicht erschaffen, und wäre ein anderer Herr der Schöpfer gewesen, hätte dieser Schöpfer zugelassen, dass Ich mich so vielen Menschen gegenüber als euren Herrn ausgebe? Ist das denn möglich? Was würde er tun? Er würde ihn vernichten und als Schöpfer hervortreten und sagen: Nein, nicht er, ich bin es. Da kein solcher Anspruch hervorgetreten ist, weißt auch du, dass ich erschaffen wurde. Das ist also die Bedeutung des 'Ja' hier. Aber weil der Teilwille bei dir liegt, weil die Entscheidung, selbst zu urteilen, bei dir liegt, und weil Allah, der Erhabene, sich in keiner Weise in das Urteil einmischen wird, das du fällst, hat, obwohl du dort weißt, dass ich erschaffen wurde, dein Sagen 'Du hast mich nicht erschaffen' keine Geltung über Ihn.
Nehmen wir zum Beispiel an, unser Süleyman Efendi hat einen Roboter gebaut. Und zwar einen Roboter, der sich selbst einen Willen gibt, also selbst urteilt; es ist unmöglich, dass er so etwas baut, das ist allein Allah vorbehalten. Und wenn dieser Roboter zu Süleyman sagte: Du bist nicht mein Herr, also, du bist nicht mein Schöpfer, hätte sein Urteil über Süleyman Geltung? Das ist also die Bedeutung des 'Ja'. Auch sie wissen, dass ein Herr mich erschaffen hat. Das ist wohl deutlich verstanden worden. In diesem Fall also, in diesem Fall, was sagen wir: Allah hat jedem Vernunftbegabten einen Verstand gegeben, der Ihm Sein Wesen bekannt machen wird.
Wenn ich hier sage 'Sein Wesen bekannt machen': einen Verstand, der die Worte 'ein Herr hat mich erschaffen' erkennen lässt, hat Er gegeben; das weiß jeder, ja. In dieser Hinsicht hat jeder Mensch, der Verstand, Verstand hat, die Fähigkeit, Allahs Dasein zu erfassen. Wenn es einen Verstand mit einer Fähigkeit gäbe, die Allahs, des Erhabenen, Dasein nicht erfassen könnte, was die Geisteskranken ausnimmt. Ja. Denn der Verstand (?) rationaler und überlieferter Verstand (?). Mein Herr, hätte Allah, der Erhabene, keinen Verstand geben können, der Sein Wesen bekannt macht, das heißt, hätte Er einen Verstand gegeben, der 'ein Herr hat mich erschaffen' nicht erfassen könnte, dann würde Allah, dem Erhabenen, Allah vom Menschen Eigenschaften zugeschrieben.
Und die Menschen würden nichts wollen. Ja. Das rührt von Allahs Kunst her, zu den Menschen zu sprechen, und von Allahs unendlichem Wissen, haben wir gesagt. Was haben wir gesagt? Er hat die Fähigkeit, Allahs Dasein zu erfassen. Das heißt, dass Er Verstand gibt. Auch das rührt von Allahs Kunst her, zu den Menschen zu sprechen, und von Allahs unendlichem Wissen. In dieser Hinsicht kennt jeder Mensch Allahs Dasein und versteht die Verse, die von Allah kommen. Das versteht er. Aber, wie wir im obigen Vers erwähnt haben, wenn der Mensch erst einmal die Liebe zum Kufr in seinem Herzen festsetzen lässt.
Wenn er erst einmal seinem Herrn am Anfang (?) einen schlechten Bund gibt. Danach können diese Menschen nie wieder zum Richtigen kommen. Warum können sie nicht kommen? Weil diese Menschen sich gegenüber Allah, dem Erhabenen, dort gegen Ihn aufgelehnt haben, gesagt haben: Du bist nicht mein Herr, haben sie gesagt. Nun, auch du weißt doch, dass ein Herr mich erschaffen hat. Ja, ich weiß, sagt er. Ich weiß. Nun, wo ist dieser Herr? Der Herr in seiner Vorstellung. Auf den wartet er ja. Er wartet auf ihn. So sagt Allah, der Erhabene, im Vers: Sie werden ihren Herrn nicht sehen. Wo? In der Welt des Jenseits.
Sie werden ihren Herrn nicht sehen. Warum? Es gibt keinen Herrn, den sie sich vorgestellt haben, der erscheinen könnte. Und das symbolisiert ohnehin La ilahe illallah. Es symbolisiert den Tauhid. Ja.
Die Worte werden einander immer entsprechend den Versen bestätigen. Hier: Aber, wie wir im obigen Vers erwähnt haben, wenn der Mensch erst einmal die Liebe zum Kufr in seinem Herzen festsetzen lässt. Wenn er erst einmal seinem Herrn am Anfang (?) einen schlechten Bund gibt. Danach können diese Menschen nie wieder zum Richtigen kommen. Sie können die Adern des Starrsinns und Neides in sich nicht austrocknen und die Wahrheit finden. Warum? Wie wir vorher, kurz vorher gesagt haben, hat er den Willen seines eigenen Wunsches und Begehrens sich als Schicksal schreiben lassen. Und da Allah, der Erhabene, diese Schicksale nicht ändert, gemäß dem Vers 'Wenn Wir nicht wollen, könnt ihr nicht wollen': Wenn der Mensch einmal die Liebe zum Kufr in seinem Herzen festgesetzt und seinen Bund so gegeben hat, ist es unmöglich, dass er (?).
Nun, Hodscha, im Land des Unglaubens gibt es so viele Menschen; gibt es dort keine, die Muslime werden? Von ihnen. Also kehren sie doch um. Sie kehren um, aber Allah, der Erhabene, ist frei von mangelhaften Eigenschaften. Warum ist Er frei davon? Der befindet sich mitten im Kufr. Er wird dorthin eine islamische Seele setzen, die aus jenem Kufr stammt. Eine islamische Seele. Obwohl dieser Mensch mitten in jenem Kufr lebt, wird er, nachdem er ein bestimmtes Niveau erreicht hat, sehen, dass das Kufr ist. Er wird Allahs Dasein und Einssein erfassen und zu dem Bund zurückkehren, den er selbst gegeben hat.
Er wird den Islam annehmen. Allah, der Erhabene, wird das anderen Menschen als Beispiel zeigen. Schau, wird Er sagen, auch dieser kam wie du mitten in jenem Kufr. Aber dieser hat die Wahrheit gefunden und ist umgekehrt. Du hast früher, mit dem Zustand des Kufr, du konntest aus jenem Kufr (?) nicht wie er umkehren. Auch dieser war früher Islam. Und Ich habe dich als seinen Bruder, als Geschwister, von derselben Mutter und demselben Vater, von denen, die Leute des Kufr sind, kommen lassen, aber gemäß dem Bund, den er dort gab, ist er umgekehrt und du konntest es nicht. Das ist dein eigener Zustand, und so lässt Er es ihn sich selbst beweisen.
Er lässt ihn sich selbst zum Zeugen werden. Was sagt also der Vers? Habt ihr gemeint, ihr würdet sterben, ohne zu beweisen, was für ein Mensch ihr seid? Wie schön hat Allah, der Erhabene, in den Versen alles offen hineingeschrieben. Deshalb kehren diese auch nicht um, aber nur die, die diesen Charakter haben. Aus diesem Grund können sie sich, obwohl sie Allah und die Wahrheit, also die Wirklichkeit, kennen, nicht davon abhalten, Allahs Verse zu leugnen. Denn das ist ihr Charakter.