Yūnus 25: Allah ruft seine Diener ins Land des Friedens und jener, der es wünscht, betritt seinen rechten Weg.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Allah ruft seine Diener ins Land des Friedens und jener, der es wünscht, betritt seinen rechten Weg.
Tafsir
Allah (swt) liebt die Menschen so sehr, dass Er sie in die Wohnstätte des Friedens ruft. Er hat den Willen in die Hände der Menschen gelegt. Allah hat ihnen den richtigen und den falschen Weg gezeigt. Auf eine Weise, die jeder Verstand verstehen kann, erklärt der Heilige Koran, indem er den Menschen Beispiele vor Augen führt und an ihren Verstand appelliert, dass Allahs Existenz wahr ist und dass diejenigen, die nicht an Ihn glauben, in die Hölle kommen werden, während diejenigen, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben, die Wohnstätte des Friedens, d.h. das Paradies, erreichen werden.
In diesem Vers lädt Er die Menschen in das Land des Friedens ein, weg von allen Arten von Unglück und Schwierigkeiten, und lädt sie zum Frieden und zum Paradies ein, wo alle Arten von Segnungen verfügbar sind.
(Wer will, wird Seinen rechten Weg betreten). Allah behandelt alle Seine Diener in dieser Welt gleich. Wenn Allah Seine Diener nicht gleich behandeln würde, hätte Er diejenigen, die sich in dieser Welt gegen Ihn auflehnen, vernichtet oder ihnen weltliche Segnungen vorenthalten. Er würde sie in Armut leiden lassen oder sie nicht vor Unheil bewahren. Aber da Allah alle Menschen in dieser Welt gleich behandelt und die Tore der Wohnstätte des Friedens für alle Seine Diener geöffnet hat, wird Allah demjenigen, der Allah darum bittet, diese Wohnstätte niemals vorenthalten. Wer aber die Wohnstätte des Friedens nicht wünscht, dem wird Er diese Wohnstätte des Friedens niemals geben und diese Menschen darin ansiedeln. Und wer sich von Allah und Seinem Gesandten abwendet und nicht an das Jenseits glaubt, für den ist die Hölle der Ort, den er erworben hat. Was für ein böser Ort der Rückkehr!
Was im Video gesagt wird
Wir sind bei Vers 25 der Sure Yunus angekommen. Dieser Vers wurde falsch ausgelegt; wir haben das Richtige geschrieben. Sure Yunus, ja, Vers 25 – was steht dort? Allah ruft Seine Diener zur Wohnstätte des Friedens, und Er leitet, wen Er will, auf den rechten Weg, heißt es. Nun, richtig ist: Allah ruft Seine Diener zur Wohnstätte des Friedens. Er lädt sie ins Paradies ein. Aber Er führt nicht, wen Er will, auf den rechten Weg. Alle Diener sind Diener Allahs. Alle Seine Geschöpfe sind Diener Allahs. Und Allah – Eleysallahu bi-ahkemi'l-hâkimîn. Er ist der Richter der Richter. Er macht niemals Unterschiede zwischen Seinen Dienern und begeht kein Unrecht. Also leitet Er nicht, wen Er will, auf den rechten Weg.
Sieh, da heißt es, Er leitet, wen Er will, auf den rechten Weg. Dabei ruft Allah Seine Diener zur Wohnstätte des Friedens, und wer will, betritt Seinen rechten Weg. Wer will, betritt Seinen rechten Weg.
Du kannst Allah nicht beschuldigen. Du kannst Allah nicht Unterschiede zwischen den Menschen machen lassen. Du kannst Allah nicht mit Schuld überzeugen. Du kannst Ihm nicht widersprechen. Das ist ein Einwand. Das ist ein Einwand gegen Allah. Ihn Unterschiede zwischen den Dienern machen zu lassen. Hieß es nicht im Vers, Deine Barmherzigkeit gilt in dieser Welt allen? Wenn Seine Barmherzigkeit in dieser Welt allen gilt, wie kannst du Ihn zwischen Seinen Dienern unterscheiden lassen und sagen, Er leitet, wen Er will, auf den rechten Weg? Nun, Hodscha Efendi, wer Allah gehorcht, den leitet Er natürlich auf den rechten Weg.
Auch den, der Allah gehorcht, leitet Er nicht auf den rechten Weg. Der Mensch geht seinen eigenen rechten Weg. Er geht den Weg Allahs. Im Menschen gibt es einen Teilwillen (irade-i cüz'iye). Es gibt ein Urteil, das der Mensch fällt. Urteil. Auch das verstehen sie falsch. Es heißt, das Urteil gehört allein Allah. Nein. Das Urteil ist meins, mein Urteil. Ich werde (?) in Taten umsetzen. Solange wir leben, ist das Urteil unser. Ah. An jenem Tag gehört das Urteil allein Allah. Warum sagst du nicht 'an jenem Tag'? Das Urteil gehört nicht allein Allah – du stiftest Verwirrung. An jenem Tag gehört das Urteil allein Allah.
Welcher Tag ist das? Die Stunde wird anbrechen. Wir werden im Jenseits wieder auferweckt. Das Große Gericht wird eingesetzt. An jenem Tag, bei jenem Großen Gericht, hat Allah, der Erhabene, weder eine Gefährtin noch einen Partner noch einen Ebenbürtigen, der an Seiner Stelle entscheiden könnte. An jenem Tag gehört das Urteil allein Allah.
So muss man das verstehen. Verwirrt die Köpfe der Menschen nicht mit falschen Worten und halben Versen.
'Nein, wen Er will, bringt Er dorthin, wen Er will, hierhin.' Beschuldigst du, (?) unter den Dienern Allahs, Allah, den Erhabenen, der Ungerechtigkeit? Ja. Es ist an der Zeit, das zu korrigieren, inschallah. Das wird korrigiert werden.
Allah, der Erhabene, ruft sie zur Wohnstätte des Friedens, weil Er (?) sehr liebt. Mit dem Vers – passt das jetzt zusammen, passt das zu dem Vers, wie sie ihn ausgelegt haben? Es heißt, Allah ruft Seine Diener, alle Seine Diener, zur Wohnstätte des Friedens, und es heißt, dass Er leitet, wen Er will, auf den rechten Weg. Na also – Du rufst alle, und dann doch nur, wen Du willst? Wozu war dann das Rufen gut? So ein Unsinn, also.
Allah ruft also Seine Diener zur Wohnstätte des Friedens, und wer will, geht Seinen rechten Weg. Weil Allah, der Erhabene, die Menschen sehr liebt, ruft Er sie zur Wohnstätte des Friedens. Er hat den Menschen den Teilwillen in die Hand gegeben. Allah hat ihnen die krummen und die geraden Wege gezeigt. Auf eine Weise, die jedes (?) verstehen kann, indem Er den Menschen im edlen Koran Beispiele gibt, ihren Verstand anspricht, dass Sein Dasein die Wahrheit ist und dass die, die Allah leugnen, in die Hölle kommen, und die, die auf Allah und das Jenseits hören – ins Paradies, die Wohnstätte des Friedens, also dass Er ihnen Sein Paradies gewähren wird – das macht Er klar.
Allah, der Erhabene. Nun, wenn du sagst, Allah, der Erhabene, leitet, wen Er will, auf den rechten Weg, leugnest du dann nicht diesen Vers? Bismillahirrahmanirrahim. Leugnest du nicht diesen Vers? Allah, der Erhabene, sagt doch über die, die aus der Nachkommenschaft der Kinder Adams hervorgehen werden: Wir schlossen einen Bund. (?) Zeugen gegen sich selbst (?) deines Herrn. Allah, der Erhabene, ist es, der die Wünsche und das Begehren der Menschen (?) als Schicksal schreibt. Warum schließt Er dann in diesem Vers einen Bund mit uns, und wir kommen hierher in die Welt, und Er leitet, wen Er will, und lässt, wen Er will?
Menschen, die von den Versen nichts wissen. Sie verstehen die Bedeutungen der Verse doch gar nicht. So begreifen sie es, so reden sie. (?) (?)
Auch in diesem Vers ruft Er die Menschen zur Wohnstätte des Friedens – fern von allerlei Unglück und Not, zu dem Frieden, wo es jede Art von Gaben gibt, und in Sein Paradies lädt Er sie ein. Allah, der Erhabene, lädt ein. Nun bekomme ich eine Nachricht, in der steht: Wegen des Interesses, das Sie unserer neu eröffneten Einrichtung gezeigt haben, laden wir Sie ein, heißt es. Wir laden Sie ein – bitte sehr. Du bist nicht hingegangen. Wenn ich nicht hingehe, die Einladung nicht annehme, kann ich dann von den Gaben profitieren, die sie mir anbieten würden? Kann ich das? Sie würden etwas geben. Auch Allah, der Erhabene, sagt: O Meine Diener, wenn ihr Meiner Einladung folgt, werde Ich euch Mein Paradies geben, sagt Er, Mein Paradies.
Ich verlange von euch kein Geld. Ich verlange kein (?). Ich sage nicht: Arbeitet und gebt es Mir. Sagt 'Allah', sagt Er. Gehorcht Meinem Gebot, sagt Er. Verrichte dein Gebet. Gib deine Zakat. Mach deine Pilgerfahrt. (?) die Bestimmungen der Scharia. Erleichtere deine Last, soweit nötig, sagt Er – die Last der Sünden. So gut du kannst, sag Allah; mehr will Ich nicht von dir. Diese Gaben, die Ich dir gegeben habe – obwohl es kein Recht darauf gibt, obwohl sie Meine Schöpfung sind – es gibt kein Recht darauf, sage Ich. (?) Oder besitzt ihr auch nur ein Stäubchen von der Welt?, sagt Er. Wäre es so, würde euch nicht einmal so viel wie der Keim eines einzigen Samenkorns gegeben, sagt Er.
Also bin Ich es, der das Paradies erschaffen hat, sagt Er. Ich bin es, der euch erschaffen hat. Ich bin es, der die Welt erschaffen hat. Ich bin es, der euch beschenkt hat. Dafür, dass ihr einmal 'Allah' sagt, verkaufe Ich euch das Paradies, sagt Er. Das Paradies – die, die das Paradies mit ihrem Leben und ihrem Besitz kaufen.
Welcher Verstand würde da Allah ausweichen? Und wenn es dazu heißt 'wen Er will', gefällt das ihrer Nafs – ich bin (?). Ich bin der überlegene Mensch auf dem Gipfel des (?). Ich bin über die Welten ehrenvoll erschaffen. Dann massakriert (?) (?). Diese seien den Bewohnern an dem und dem Ort überlegen, sagt er. Dabei weiß er nicht, dass die Menschen über die Welten ehrenvoll erschaffen sind.
Kennst du auch den Beweis, Hodscha? Der Beweis ist ganz einfach. Allah, der Erhabene, hat einen Teil von Sich, den Er keinem in den Welten gab, gegeben. Seinen Geist. Kein Wesen außer dem Menschen hat einen Geist. Aber Menschen, die sich selbst nicht kennen, geben auf Webseiten der Katze, dem Hund, allen Geschöpfen einen Geist; (?) – nach eigenem Gutdünken legen sie die Verse so aus. Sie legen sie so aus, wie es ihnen passt. Da also eurer Meinung nach der Mensch einen Geist hat, obwohl er über die Welten am ehrenvollsten erschaffen ist, obwohl er der Statthalter auf der Erde ist – nicht (?) von Ahmet oder Mehmet; Allah, der Erhabene, sagt es über die Menschen – obwohl er der Statthalter auf der Erde ist, obwohl Er Selbst ihn anspricht, ohne Unterschied zwischen den Menschen, ohne Unterschied zwischen den Menschen, da Seine Barmherzigkeit allen gilt, du – wie kannst du das so beschreiben und die Gerechtigkeit Allahs, des Erhabenen, aufheben, wen Er will ins Paradies und wen Er will in die Hölle bringen lassen, dich deiner Abstammung rühmen und sagen 'Wir sind Allahs Nahestehende', und sagen 'Das Feuer wird mich nicht länger als zweihundert Tage berühren'?
So machst du dich daran, Allah, den Erhabenen, ohne Beweis in der Hand zu beschuldigen, und schaffst Klassenunterschiede zwischen den Menschen. Danke. Ja. Danke. Allah bringt nicht, wen Er will, ins Paradies und, wen Er will, in die Hölle. Allah hat den Menschen zwei Wege gezeigt. Der eine ist der Weg der Pein, der andere der Weg der Wonne. Wenn du willst, strebst du nach Wonne, wenn du willst, nach Pein. Der Wille liegt bei dir. Ja.
Er leitet den, der will, auf den rechten Weg. Den, der will.
Nicht, wen Er will. Er leitet den, der will, auf den rechten Weg. Im diesseitigen Leben behandelt Allah alle Seine Diener gleich. Hätte Allah Seine Diener nicht gleich behandelt, hätte Er in dieser Welt die Diener, die sich gegen Ihn auflehnen, vernichtet oder ihnen die Gaben der Welt vorenthalten.
Er hätte sie in Armut sich winden lassen oder sie nicht aus dem Unglück gerettet. Weil Allah in dieser Welt alle gleich behandelt, weil Er allen Seinen Dienern die Wohnstätte des Friedens vor ihren Türen geöffnet hat, wird Allah niemals jemandem, der sie von Allah erbittet, diese Wohnstätte des Friedens verwehren. Wer aber die Wohnstätte des Friedens nicht will, dem wird Er diese Wohnstätte des Friedens niemals geben und diese Menschen nicht dort ansiedeln. Wer sich von Allah und Seinem Gesandten abwendet und nicht an das Jenseits glaubt – die Wohnstätte, die sie gekauft haben, ist die Hölle. Was für ein schlimmer Ort der Rückkehr, heißt es.
Ja.
Hier, in diesem unserem Satz, ergibt sich eine andere Bedeutung. Hätte Allah Seine Diener nicht gleich behandelt, hätte Er in dieser Welt die Diener, die sich gegen Ihn auflehnen, vernichtet oder ihnen die Gaben der Welt vorenthalten.
Einer unserer Jungen hat neulich gefragt. 'Ich habe nicht verstanden, wie die Menschen an ihrer eigenen Nafs Rache nehmen', sagt er.
Allah, der Erhabene, ruft dich zur Barmherzigkeit, verkündet dir das Paradies, verspricht dir Sein Paradies, wenn du die Religion des Islam lebst – wenn du dem gegenüber Allah den Rücken kehrst, deinem Schöpfer den Rücken kehrst und Seine Gebote nicht erfüllst, und Allah, der Erhabene, dir mit Seiner Eigenschaft der Gerechtigkeit Sein Urteil gibt und dich der Strafe aussetzt – hat dann Allah dich in die Strafe geschickt, oder hast du dir die Strafe selbst zugezogen? Wenn also Allah dich, weil du dich Seinen Geboten widersetzt hast, dieser Strafe ausgesetzt hat, wenn Er dich für deine Taten dorthin gebracht hat, dann hast du selbst an allem Rache genommen.
Dieser Staat hat ein Gesetz. Ich habe ein Verbrechen begangen. Ich stand vor dem Richter. Für mein Verbrechen hat mich der Richter zu 10 Jahren, 15 Jahren, 20 Jahren, 30 Jahren oder lebenslanger Haft verurteilt. Lebenslang, lebenslange Haft. Hat mir dann der Richter dieses Verbrechen gegeben? Der Richter hat die Gesetze angewandt. Wer hat das Verbrechen begangen? Ich. Ich habe an meiner eigenen Nafs Rache genommen, nicht der Richter. Der Richter hat nicht an mir Rache genommen. Durch meine Verbrechen habe ich an meiner eigenen Nafs Rache genommen. Und wer sich den Gesetzen Allahs, des Erhabenen, widersetzt – gegen deinen Herrn, der dich speist, dir zu trinken gibt, dich behütet, dich großzieht, der Dasein, alles, Seine Barmherzigkeit auf dich regnen lässt, gegen deinen Herrn, der dich aus dem Nichts erschaffen hat – wenn du nicht tust, was Er sagt, wenn du Seine Grenzen ausreizt und Seine Grenzen überschreitest, hat dann Allah an dir Rache genommen, oder hast du an dir selbst Rache genommen?
Auch über Pharao heißt es: 'Wir haben an ihm Rache genommen.' Sie haben das immer falsch ausgelegt. Wir sagen: Auch er hat an seiner eigenen Nafs Rache genommen. Denn er hat sieben Wunder geleugnet. Jedes Mal, wenn er eines sah, sagte er: 'O Mose, ich glaube an deinen Herrn.' Als er errettet war, leugnete er wieder. Schließlich, im Roten Meer, um das Volk (?) zu fassen, in jenes Meer, das sich geöffnet hatte, (?) als sie hineingingen, vernichtete Allah, der Erhabene, sie. Somit haben auch sie an ihrer eigenen Nafs Rache genommen. Und das, heißt es, ist die Strafe für jetzt, heißt es. Die Strafe, (?) für jetzt, heißt es.
Was bedeutet das? (?) der Strafe für jetzt. Das weist darauf hin, dass er die Strafe des Grabes erleidet. Und die härteste Strafe, heißt es, ist im Jenseits. Natürlich die Strafe der Hölle. Ja.