Al-Mu'minun 63: Nein, ihre Herzen (die der Leugner) ist diesbezüglich im Unwissen. Außerdem gibt es weitere Taten (außer der Leugnung und der Gleichstellung anderer Dinge mit Allah), die diese weiterhin zu verrichten pflegen.

A. Metin Saruhan · 2. November 2016 · Al-Mu'minun

Übersetzung

Nein, ihre Herzen (die der Leugner) ist diesbezüglich im Unwissen. Außerdem gibt es weitere Taten (außer der Leugnung und der Gleichstellung anderer Dinge mit Allah), die diese weiterhin zu verrichten pflegen.

Tafsir

Die Herzen derer, die Allah und das Jenseits leugnen, sind in Unwissenheit. Sie haben einen Verstand, der nicht über die Wahrheit nachdenken will, sie haben Ohren, die die Wahrheit nicht hören wollen, und in diesem Zustand wenden sie sich nicht der Wahrheit zu. In Stolz und Arroganz klagen sie Allah an.

Da Allah (swt) die Menschen in Seinem Willen frei gelassen hat, wird Er sie für das, was sie getan haben, zur Rechenschaft ziehen. Aber Menschen, die rebellieren und nicht an Allah glauben, schieben ihre bösen Taten auf Allah. Sie sagen: "Wenn Allah es nicht gewollt hätte, hätte ich diese Übel nicht getan. Zu sagen: "Er hat mich so erschaffen und ich tue diese Dinge", bedeutet, Allah die Schuld zu geben und den eigenen Unglauben zu verstärken. Allah hat jedem Menschen die Wahrheit gezeigt und Propheten und Bücher gesandt, um ihm die guten und schlechten Wege zu zeigen. Aber wenn der Mensch sich mit seinen Feinden, seinem Ego und Satan, anfreundet und tut, was sie sagen, und sich von Allah abwendet und nicht befolgt, was Allah sagt, ist Allah dann schuld? Er wird für das zur Rechenschaft gezogen werden, was er mit seinen eigenen zwei Händen verdient hat.

Menschen mit solchen Ideen und Gedanken wetteifern im Bösen. Diese Menschen, die weit entfernt sind von Ruhm und Ehre, die ihr eigener Verstand als gut darstellt, die aber in Wirklichkeit Gefangene des Egos und Satans sind, gehen über die Verleugnung Allahs hinaus, sie zögern nicht, mit ihren Töchtern und Vätern zu schlafen und ihre Väter mit ihren Töchtern, um ihrer Kinder und ihres Wohlergehens willen. Sie haben auch Kontakt zu ihren Mitmenschen, was Allah verbietet und von den Menschen nicht sehen will, weshalb Er das Volk von Lot vernichtet hat. Solche Menschen praktizieren mit ihrer Homosexualität diese schlechten Eigenschaften, die Allah verbietet.

Allah (swt) sagt in einem Seiner Verse: "Der Mensch ist ein Mensch durch seine Handlungen, und in einigen seiner Handlungen ist er sogar niedriger als ein Tier. Und in einem anderen Vers (sind sie abweichender als Tiere in ihren Handlungen). Sogar Tiere haben einen Sinn für Familie. Im Gegensatz zum Tier, das auf sein Weibchen eifersüchtig ist, verleugnet der Mensch, der gleich einem Mitgeschöpf erschaffen wurde, nicht nur Allah, sondern begeht diese bösen Taten auch, indem er Kontakt zu seinen Mitmenschen hat. In dieser Hinsicht verbreiten sich alle Krankheiten und Leiden von ihnen auf der Erde. Durch ihr Verhalten und ihren Schmutz, indem sie diese Übel unter den Menschen verbreiten, unterdrücken sie die menschliche Welt. In dieser Hinsicht gilt das Unrecht eines Menschen, der Allah verleugnet, nur für seine eigene Seele. Aber die Grausamkeit dieser Menschen gilt sowohl ihnen selbst als auch der Menschheit.

Was im Video gesagt wird

Vers 63 der Sure Al-Mu'min. Allah, der Erhabene – sieh, was Er über die Nichtmuslime sagt: Nein! Ihre Herzen, die Herzen dieser Leugner, sind in dieser Sache in Unwissenheit.

Nun, hier, dieses Wort, was sagt es? Nein, ihre Herzen, die Herzen dieser Leugner, sind in dieser Sache in Unwissenheit. In welcher Sache? Darin, Allah zu kennen. Darin, Allah zu erkennen. Sie sind in Unwissenheit. Warum? Sie selbst wurden aus dem Nichts erschaffen, ihr Dasein entstand plötzlich. Jeder Mensch, jeder Vernünftige begreift, dass er von einem Herrn, also von einem Schöpfer erschaffen wurde, jeder begreift das. Diese Vernunft hat Allah, der Erhabene, ihnen gegeben. Die Vernunft, die „Akl-ı Maad“ genannt wird. In diesem Fall ist dieser Mensch gegenüber unserem Herrn,

der sie erschaffen hat, bemüht, nicht daran zu denken. Warum? Weil er seinen Herrn, den er in Menschengestalt sieht, aus dem Stolz und Hochmut in sich, aus der Großartigkeit seiner Nafs, als den Herrn seiner Vorstellung erwartet: Der werde sich ihm in jener Großartigkeit zeigen. Und er werde sich vor Ihm niederwerfen. Er weiß nicht, dass Allah, der Erhabene, gegenüber dem Menschen, dem Er gab, was in Seinem Wesen ist, gütig und barmherzig, ohne jeden Druck und, nun ja, Zwang, wollte, dass der Mensch aus eigenem Willen seinen Herrn erkennt. Ohne das zu begreifen, ist er in der Furcht vor einem, der ihn mit Großartigkeit bedrängen wird, und macht sich daran, nach einem Schöpfer Ausschau zu halten, der ihn bedrängt.

Nein, es erscheint keiner. Noch immer gibt es Hoffnung. In der Hoffnung, dass es so einen gibt, leugnet er den, der ihn erschaffen hat. Wenn das keine Unwissenheit ist, was dann? Sieh, was Allah, der Erhabene, sagt. Ihre Herzen, die Herzen dieser Leugner, sind in dieser Sache in Unwissenheit. Außerdem haben sie darüber hinaus, über ihren Schirk und ihr Leugnen hinaus, gewisse schlechte Taten, die sie unablässig tun. Über diesen Schirk, über das Beigesellen von Partnern zu Allah hinaus haben sie noch schlimmere Taten, sagt Er. Diese Taten tun sie unablässig. Wenn ein Mensch, der keine Furcht vor seinem Herrn hat, ins Netz, in die Falle des Teufels gerät, macht der Teufel ihn natürlich zu einem, der sich gegen Allah auflehnt und dem Allah keinesfalls vergeben wird – das heißt, wer Allah verlässt und dem Teufel folgt, für die Übel, die du in diesem Zustand begehst, wird ihm keinesfalls vergeben. Wann wird ihm vergeben?

Wenn er es bereut und umkehrt. Wenn er seinen Herrn erkennt, wird ihm vergeben. Doch solange er dem Teufel folgt, wird ihm für die Übel, die er begeht, niemals vergeben; wird ihm vergeben, wird er ohnehin Muslim. Er kommt ins Paradies. So ist wegen des Schmutzes, den sie aus eigenem Willen begangen haben, ihre ewige Bleibe die Hölle. Ihr ewiges Lager, ihre Ruhestätte, ihre Unterkunft ist die Hölle. Außerdem leben sie untereinander homosexuell. Obwohl sogar Tiere mit einem Partner, manche bis zum Tod mit einem Partner, leben, sind manche dieser Menschen so – wir hören es – ihre Frauen fahren als Touristen in Ferienhäuser, sie fahren in andere Länder.

Man fragt sie: Wenn deine Frau dort mit einem anderen schläft, wie stehst du hier dazu? Das ist auch ihr Recht, sie hat auch Bedürfnisse, sagt er. Sie darf das, sagt er. Nun, wird ein Mensch mit solchem Denken und solcher Gesinnung nicht niedriger als ein Tier, das sein Leben mit einem Partner verbringt? Obwohl Allah, der Erhabene, den Menschen als edelstes Geschöpf erschuf – in Seinem Vers heißt es ja: Der Mensch ist Mensch durch seine Taten. Durch manche Taten ist er sogar niedriger als ein Tier, sagt Er. Ja. So ertränken diese Menschen, neben dem Beigesellen von Partnern zu Allah, auch durch ihr Streben nach schlechten Taten die Erde im Schmutz. Auch alle Keime verbreiten sich von ihnen aus.

Sie tun sowohl sich selbst als auch der Menschheit Unrecht. Ja, die Herzen derer, die Allah und das Jenseits leugnen, sind in Unwissenheit. Sie haben Verstand, wollen aber nicht über die Wahrheit nachdenken. Sie haben Ohren, wollen aber die Wahrheit nicht hören. In diesem Zustand kehren sie nicht zur Wahrheit um. In Stolz und Hochmut beschuldigen sie Allah unablässig. Da Allah, der Erhabene, den Willen der Menschen frei gelassen hat, wird Er sie für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen. Doch Menschen, die sich gegen Allah auflehnen und leugnen, (?) die Übel, die sie begehen, Allah. Sie sagen: Hätte Allah es nicht gewollt, hätte ich diese Übel nicht begangen.

Zu sagen, Er habe ihn so erschaffen und darum tue er das, heißt, Allah zu beschuldigen und den eigenen (?) zu vermehren. Ja, möge Allah auch uns vor solchen Dingen, vor Menschen, die so reden, fernhalten und bewahren. Allah hat jedem Menschen die Wahrheit gezeigt; um die guten und schlechten Wege zu zeigen, hat Er Propheten und Bücher gesandt. Wenn der Mensch unbedingt mit seiner Nafs und dem Teufel, die ihm feind sind, Freundschaft schließt, tut, was sie sagen, und Allah den Rücken kehrt, nicht befolgt, was Allah sagt – ist das Allahs Schuld? Ja. Er wird als Gegenleistung für das, was seine beiden Hände erworben haben, zur Rechenschaft gezogen. Sagt unser Herr nicht: Ve men ya'mel miskâle zerratin hayran yerah – das Gewicht eines Stäubchens an Gutem werde Ich aufschreiben.

Ve men ya'mel miskâle zerratin şerran yerah – und das Gewicht eines Stäubchens an Bösem werde Ich auch aufschreiben, sagt Er.

Ja.

Menschen mit solchen Ideen und Gedanken wetteifern geradezu im Bösen. Diese, fern von Ruhm und Ehre, denen ihr eigener Verstand Dinge als gut erscheinen lässt, die in Wahrheit Gefangene der Nafs und des Teufels sind, gehen über das Leugnen Allahs hinaus; für den Fortbestand von Nachkommen und Familie scheuen sie sich nie, dass die Tochter mit dem Vater und der Vater mit der Tochter schläft. Ja.

Es gibt Kinder von uns, die das bezeugt haben.

Es kommt mir zu Ohren. Eines sagt: Eine Jüdin kam. Die Frau ließ ihr Auto reparieren. Um mein Geschlecht fortzusetzen, scheue ich mich nie, mit meinem Vater zu schlafen, sagt sie. Ja. Außerdem – was Allah verboten hat, bei den Menschen nicht sehen will und weswegen Er das Volk Lots vernichtete – verkehren sie mit ihrem eigenen Geschlecht. Solche Menschen treiben Homosexualität, und mit diesem von Allah verbotenen Schlechten (?) tun sie diese Taten unablässig.

In einem Vers sagt Allah, der Erhabene: Der Mensch ist Mensch durch seine Taten. Ja, durch manche Taten ist er sogar niedriger als ein Tier. In einem anderen Vers: Sie sind (?) verirrter als die Tiere. Sieh, sogar Tiere haben eine Vorstellung von Familie. Im Gegensatz zum Tier, das (?) über sein Weibchen eifersüchtig wacht, tun die Menschen, als edelstes Geschöpf erschaffen, über das Leugnen Allahs hinaus, durch Kontakt mit ihrem eigenen Geschlecht diese schlechten Taten. Deshalb verbreiten sich alle Krankheiten und Leiden auf der Erde von ihnen aus. Mit diesem Verhalten und Schmutz verbreiten sie diese Leiden unter den Menschen und tun der Menschheit Unrecht.

Deshalb gilt: Das Unrecht eines Menschen, der Allah leugnet, trifft nur seine eigene Seele. Das Unrecht dieser Menschen aber trifft sowohl sie selbst als auch die Menschheit. Ja.