Al-Baqarah 38: Wir sprachen zu ihnen: Steigt alle vom Paradies herab! Ihr sollt wissen, dass wenn Ich euch Rechtleitung zukommen lasse, diejenigen, die sich meiner Rechtleitung anschließen, niemals Angst verspüren werden und für sie auch keine Trauer vorgesehen ist.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Wir sprachen zu ihnen: Steigt alle vom Paradies herab! Ihr sollt wissen, dass wenn Ich euch Rechtleitung zukommen lasse, diejenigen, die sich meiner Rechtleitung anschließen, niemals Angst verspüren werden und für sie auch keine Trauer vorgesehen ist.
Tafsir
Als Adam aus dem Paradies in das Reich des Eigentums geschickt wurde, wurden die Nachkommen Adams, ohne das Paradies zu betreten, mit dem Wort "von dort herabsteigen" für Sie alle belegt, da die Geister aus dem Reich von Berzah in das Reich des Eigentums kamen und es verließen, indem sie ihren Bund lebten.
In diesem Reich des Eigentums, das das Reich des Unsichtbaren genannt wird, habe ich Ihnen Propheten, Gesandte und Bücher gesandt, in denen ich mich Ihnen als Führer vorstelle. Wenn Sie an die Propheten und Bücher glauben, die ich gesandt habe, werden Sie Erlösung und Glückseligkeit erlangen.
Wer an sie glaubt und die Wahrheit erkennt, für den gibt es keine Angst. Denn solche Menschen sind diejenigen, die erkannt und geglaubt haben, dass sie von einem Herrn im Reich des Unsichtbaren erschaffen worden sind.
In der Tat, in der Ansprache (Elestu bi Rabbikum), sind die Menschen, die ihren Herrn erkannt haben, die an Allah (swt) als Herrn geglaubt haben, die ihr Schicksal als gehorsam gegenüber Allah (swt) geschrieben haben, die ihren Bund auf diese Weise geschlossen haben und die ihr Leben in dieser Welt vollenden, indem sie in einem Zustand des Dienens gegenüber ihrem Herrn leben, indem sie seine Gebote und Verbote befolgen, wie von Allah (swt) vorgesehen, diejenigen, die gerettet werden. Für sie wird es am Tag der Abrechnung keine Angst geben.
Allah (swt) sagt in Bezug auf solche Menschen: "Sie haben keine Angst und werden nicht trauern. Warum werden diese Menschen nicht trauern? An jenem Tag wird Allah ihnen das Recht auf Fürsprache gewähren, so dass sie nicht im Elend versinken werden.
Wer auch immer einen guten Bund mit Allah (swt) schließt, Allah (swt) anerkennt, Ihn anbetet und Ihm dient und die Art von Diener wird, die Allah (swt) will, unser Herr, der Richter der Richter, wird solche Menschen sicherlich für ihre Anbetung belohnen, und an jenem Tag wird Er sie mit einem lächelnden Gesicht im Schatten des Throns der Throne willkommen heißen. Sie werden das von unserem Herrn versprochene Paradies ohne jegliche Schwierigkeiten erreichen.
Was im Video gesagt wird
Steigt alle aus dem Paradies hinab, sagten Wir zu ihnen. Was sagten wir in der vorigen Lektion?
Als Allah, der Erhabene, mit unseren Seelen einen Bund schloss, wusste Er, dass sie aufsässig waren, und unterschied die Bewohner des Paradieses von denen der Hölle. Er hat sie gekennzeichnet. Womit? alle (?), Klassen, sagt Er. Ve ashâbü'l-meymeneti mâ ashâbü'l-meymeneh – die zur Rechten. Ve ashâbü'l-meş'emeti mâ ashâbü'l-meş'emeh – die zur Linken. Ve's-sâbikûne's-sâbikûn ülâike'l-mukarrabûn fî cennâti – eine dritte Gruppe, die Gruppe der Vorausgehenden. Diese Gruppen also – in der Hölle, äh, im Paradies – da es den Götzendienern, Ungläubigen, Nichtmuslimen verboten ist – was sagt Er jetzt? Wir sagten zu ihnen: Steigt alle aus dem Paradies hinab.
„Alle“ (?). Die aus den Lenden unseres Vaters Adam kommen. Alle, die aus seinen Nachkommen hervorgehen werden, sagt Er. Alle. Steigt nun hinab auf die Welt. Ja. Wenn euch von Mir eine Rechtleitung kommt – was ist diese Rechtleitung? Gesandte, Propheten, Nabis, Gelehrte, Bücher. Wenn euch von Mir eine Rechtleitung kommt. Denn in dieser Welt sind wir in einer verborgenen Welt. Wir begnügen uns nur mit dem, was wir gelernt haben, so viel wir wissen. So in dieser verborgenen Welt eine Rechtleitung für euch, also Führer, die euch den Weg erleuchten, euch Frieden bringen, eure Schwierigkeiten lösen – bis Ich jene sende, die sie lösen, sagt Er.
Bis Ich sende. Wenn sie kommt, wenn die Rechtleitung kommt, wisst, dass es für die, die Meiner Rechtleitung folgen und ihr verbunden sind, niemals Furcht gibt. Wenn ihr ihnen also folgt, habt ihr keinerlei Furcht. Denn das ist Mein Befehl, sagt Er. Sie teilen euch Meinen Befehl mit. Was ist es? Sie teilen Allahs Befehl mit.
Jetzt kommt mir hier, hier kommt mir dabei, mein Herr, die Antwort an jemanden, der mir früher eine Nachricht schickte, in den Sinn. „Hodscha“, sagt er, „jeder sagt, mein Weg ist richtig“, sagt er. „Mein Weg ist richtig“, sagt er. „Auch du sagst, mein Weg ist richtig. Ich höre dir seit einer Woche zu“, sagt er. „Und du erklärst sehr schön. Ich werde weiter zuhören“, sagt er. „Woher soll ich also wissen, dass du nicht wie die anderen Scharlatane bist, Hodscha? Kannst du es mir beweisen?“, sagt er.
Nun nehme ich es dieser Person nicht übel. Warum nehme ich es ihm nicht übel? Um einen Menschen Scharlatan nennen zu können, um ihn Scharlatan nennen zu können, muss er diesen Menschen kennen.
Wenn ihm das, was ich erkläre, sehr gefällt, wenn ich nicht über die Verse hinausgehe und nicht aus meinem eigenen Kopf spreche, nicht aus meinem eigenen Kopf spreche, und das, was ich erkläre, die Verse stützt, dann ist es sehr abwegig, diesen Menschen Scharlatan zu nennen. Außerdem: Einen Menschen Scharlatan zu nennen, ohne ihn zu kennen, zeigt, dass dieser Mensch sehr unwissend und ohne Wissen ist, oder es bedeutet, aus Gefühlen des Nafs heraus dem Gegenüber beleidigende Worte zu sagen. Doch die, die das sagen, sind Menschen, die das in ihrer eigenen Person erleben. Denn der Gläubige ist sein Spiegel.
Ja. Erstens: Er kennt mich nicht. Ich bin ein Sayyid. Sayyid. Abstammend von Hazrat Husain.
Unsere Abstammung geht auf Imam Dschafar as-Sadiq zurück.
Ich sage nicht – du begehst eine Sünde, wenn du ein solches Geschlecht Scharlatan nennst. Wenn du es denen aus diesem Geschlecht sagst, die es verdienen, hast du recht. Denen aus diesem Geschlecht, die es verdienen. Aber so etwas zu einem solchen Menschen zu sagen, mein Herr, zu einem Menschen, den du nicht kennst, nie getroffen hast – jener Mensch, jenes Menschen Niedrigkeit, seine Unwissenheit, aus den Zuständen seines Nafs oder aus gewissen Gefühlen des Nafs – das ist eine Beleidigung der Person. Er hätte höflicher sprechen können. „Du sagst, du seist der Qutb der Zeit. Kannst du das beweisen, Hodscha?“, hätte er sagen können.
Nicht wahr? Mein Herr, deshalb sagten wir, wir nehmen es ihm nicht übel. Denn wegen seiner Unwissenheit und sogar wegen der Worte seines eigenen Niveaus sehen wir es ihm nach.
Nach diesem Vers – es ist uns gerade eingefallen, deshalb sagen wir es. Was sagt der Vers? Jetzt hör gut zu. Wir sagten zu ihnen: Steigt alle aus dem Paradies hinab. Wenn euch von Mir eine Rechtleitung kommt – ja, wenn euch von Mir eine Rechtleitung kommt –, wisst, dass es für die, die Meiner Rechtleitung folgen und ihr verbunden sind, niemals Furcht gibt. Sage ich euch also: Kommt auf meinen Weg? Niemals, Gott bewahre. Ich sage: Kommt auf Allahs Weg. Auf Allahs Weg. Was ist Allahs Weg? Es ist der edle Koran und Allahs Verse. Sage ich euch außerhalb der Verse etwas aus meinem eigenen Kopf? Könnt ihr mir das beweisen?
Das ist das Erste. Nach dem Hadith, in dem es heißt „Die Gelehrten sind meine Erben“: Wenn dieser Gelehrte Allahs Verse erklärt, kannst du dann zu diesem Gelehrten sagen: „Auch du bist ein Scharlatan“? Um das sagen zu können, verzieht sich einem der Mund. Der Mund verzieht sich einem.
Das ist das Zweite. Drittens: Da Allahs Verse erklärt werden, und du das sehr gut weißt, und es dir sehr gefällt, denkst du dann gar nicht nach? Gebrauchst du deinen Verstand nicht? Zu dem Menschen, der dir Allahs Verse erklärt, kannst du nicht höflicher sprechen?
Ja.
So schlägt der Satan auf den Nafs des Menschen ein.
Meine Herren, ich sage euch niemals, mein Weg sei schön, Gott bewahre.
Ich sage, Allahs Weg ist schön. Allahs Weg. Auch mein Weg ist Allahs Weg. Wenn ich euch zu mir selbst einlade, könnt ihr mir sagen, was ihr wollt. Hätte ich die Menschen schon früher genommen, wäre vielleicht bis heute die Welt mir gefolgt.
„Ich kenne dich nicht“, sagt er. Ich sei also gerade erst aufgetaucht. Mag sein. Ich spreche seit vierzig Jahren. Ich spreche seit vierzig Jahren. Du hast mich vielleicht gerade erst kennengelernt. Oder die Menschen haben mich vielleicht gerade erst kennengelernt. Muss man denn ins Fernsehen gehen und Falsches erzählen? Auch dorthin hat man mich eingeladen. Auch dorthin hat man mich eingeladen. Zur Zeit von (?). Noch bevor (?) herauskam, riefen sie mich.
„Hodscha, komm und erkläre es den Menschen“, sagten sie. Und ich sagte: Ich komme nicht. „Warum kommst du nicht, Hodscha? Wärst du nicht glücklich?“ Bei so viel Wissen nicht, sagte ich. „Wie kannst du das nicht sein?“ Wenn ich erkläre, erkläre ich die Wahrheit. Dann schließen sie dein Fernsehen, sagte ich. „Hodscha, dann zensieren wir ein bisschen“, sagte er. Zensur. Genau dieser Zensur komme ich nicht nahe. Wenn du es zensierst, machst du es zu einem Vogel mit gebrochenen Flügeln, sagte ich. Also geh und such dir Leute, die zu dir passen, sagte ich. Verstehst du jetzt? Wer sind die, die bei TRT sprechen?
Mit TRT meine ich: Wer sind die, die im Fernsehen sprechen?
Menschen mit gebrochenen Flügeln, die der Sucht nach Führerschaft verfallen sind. mit falschen Fatwas. Ja. Wir fahren mit dem Vers fort – als dieser Vers kam, war das eine schöne Antwort an diese Person. Wir sagten zu ihnen: Steigt alle aus dem Paradies hinab. Wenn euch von Mir eine Rechtleitung kommt, wisst, dass es für die, die Meiner Rechtleitung folgen und ihr verbunden sind, niemals Furcht gibt, und sie werden nicht traurig sein, sagten Wir. Wer sind sie? Die, die Allahs Gebot verbunden sind, Menschen. Wem? Den Gesandten, die Allah als Boten schickte, den Nabis, und – da nach den Gesandten kein Prophet mehr kommt – die, die den Gelehrten folgen.
Den Gelehrten. Sagt Allah, der Erhabene, es denn umsonst: Das Hinscheiden eurer Gelehrten ins Jenseits ist wie das Untergehen der Sonne und die Dunkelheit, wie das Kommen der Dunkelheit – in dem Vers, in dem Er das sagt, ist das enthalten. Bis eine Rechtleitung kommt. So erkläre ich euch, damit falsche Lehren und Aberglaube aus unserer Religion entfernt, herausgezogen werden, die Verse mit einem Wissen, das Allah, der Erhabene, auch mir gegeben hat. Und je mehr ich die Verse erkläre, desto mehr entfaltet sich euer Verstand. Heute seht ihr im Fernsehen die Fehler der Menschen, die sagen „Ich bin es“.
Sage ich etwas Falsches? Ihr sagt das ja. „Hodscha, ich sehe die Fehler so vieler Menschen“, sagt ihr. Seht ihr? Nicht fehlerlos. Alle sagen das. Wonach? Weil Allahs Verse so sind, dass unser Verstand sie erfassen kann, zeigen sie uns die Wahrheit und die Rechtleitung. Die Verse. Aber was nach dem Verstand gesagt wird, wird am Verstand gemessen; die Menschen gegenüber denen, die die Verse nach ihrem eigenen Verstand mit einer Reihe von – mein Herr – Aberglauben ausschmücken, geraten in Krisen. Manche sagen: „Hodscha, kann das so sein?“
Das Abwägen liegt nun bei euch.
Über Menschen zu urteilen liegt bei euch.
Ja. Als Adam (Friede sei mit ihm) aus dem Paradies in die Welt des Mulk geschickt wurde –
auch für die, die aus Adams Nachkommen kommen werden: Ohne ins Paradies einzutreten, kommen die Seelen aus der Welt des Barzach in die Welt des Mulk, leben ihren Bund und gehen – deshalb ergeht das Wort „Steigt alle von dort hinab“ an sie.
Was heißt das? Erläutern wir das etwas mehr. Allah, der Erhabene, erschuf uns in der Welt des Lahut. Und – Bismillahirrahmanirrahim – Wir haben mit denen, die aus der Nachkommenschaft der Kinder Adams hervorgehen, einen Bund geschlossen. Wir sagten: Wir sind euer Herr. Wir sind euer Herr. Er schloss mit jeder Seele einen Bund und brachte uns in die Welt des Barzach. Dann – zu der Seele, deren Zeit gekommen ist, ohne ins Paradies zu gehen: Steigt alle hinab, das heißt, nachdem ihr in der Welt des Mulk bewiesen habt, was für Menschen ihr seid, der Jüngste Tag; nach dem Jüngsten Tag wieder die Auferstehung, dann die Abrechnung beim Höchsten Gericht; danach werdet ihr in eure ursprüngliche Heimat, Paradies und Hölle, aufgeteilt, sagt Er.
Also: Steigt alle von dort hinab – woher? Aus dem Paradies, auf die Welt. Ja, waren sie im Paradies? Nein; sie kommen aus der Welt des Barzach auf die Welt, ohne ins Paradies zu gehen.
Verstanden, nicht wahr? Ich lese es noch einmal; nach dieser Erklärung wird es besser verstanden. Als Adam aus dem Paradies in die Welt des Mulk geschickt wurde. Auch die, die aus Adams Nachkommen kommen werden, ohne ins Paradies einzutreten – was sagten wir vorhin? wurden in der Welt des Lahut erschaffen. Bei der Anrede Elestü bi-Rabbiküm schloss Allah, der Erhabene, mit ihnen einen Bund: Ich bin euer Herr. Und weil die Seelen, ohne ins Paradies einzutreten, aus der Welt des Barzach in die Welt des Mulk kommen und ihren Bund leben und gehen, ergeht an euch alle das Wort „von dort“. Ergeht es. Wir sind aus dem Barzach hinabgestiegen.
In dieser Welt des Mulk, die verborgene Welt genannt wird, sende Ich als Rechtleitung von Mir für euch Nabis, Propheten und Bücher, die Mein Wesen bekannt machen; durch euren Glauben an die Propheten und Bücher, die Ich sandte, erlangt ihr Rettung und Erfolg.
Nun, danach wird kein Buch mehr kommen, und auch kein Prophet. Was wird also geschehen? Wie ich vorhin sagte, wird Allah, der Erhabene, Gelehrte senden. Gelehrte. Bis zum Jüngsten Tag wird Allah, der Erhabene, Gelehrte heranziehen. Sie sind keine Propheten. Sie sind die Erben des Propheten (Friede sei mit ihm). Sie sind Menschen, die geistig, selbst den Zustand des ilme'l-yakîn erreicht haben, geformt vom Wissen Allahs, des Erhabenen. Sie sind ungelehrt; sie werden herangezogen. Sie werden in der Schule von Uwais al-Qarani herangezogen. Das geht bis zum Jüngsten Tag weiter.
Hier hast du einen Hadith: „Der Heilige meiner Gemeinde ist wie ein Prophet der Kinder Israels“, sagt er. Aber die Armen verstehen auch dessen Bedeutung nicht. „Das ist erfunden“, sagen sie. Erfunden. Nun, wenn es erfunden ist – wenn er sagt „wie ein Prophet der Kinder Israels“, sagt er ja nicht, dass er ein Prophet ist; Diener des Propheten (Friede sei mit ihm) von diesem Rang werden kommen und den Menschen diese Verse erklären, ihnen geistig den Weg erleuchten – nicht die, die mit einem Diplom aus der Schule kommen und sagen „Ich bin der Erbe des Propheten“; die sind es nicht.
Denn das sind Menschen, die für ein Diplom gewisse Kenntnisse erworben haben. Menschen, die von ihrem eigenen Nafs nichts wissen.
Aber wenn er sagt „Der Heilige meiner Gemeinde ist wie der Prophet“, haben diese den Nafs geläutert. Sie haben die Stufe der Ruhe erreicht. Von dort traten sie in den Zustand des ilme'l-yakîn. Durch die Eingebung Allahs, des Erhabenen, haben sie zu gewissen Versen durch Enthüllung oder durch Eingebung das Wort ihres Herrn empfangen und wurden herangezogen – solche Menschen.
Sie werden von Allah erzählen. Sie werden die Verse erklären. Nun frage ich euch. Ich frage auch den Menschen, der dieses Wort sagte. Siehst du bei mir ein Wort, das gegen diese Verse steht? Siehst du bei mir ein Wort, das dem Erzählen von Allah widerspricht?
Dann beweisen meine Worte, was ich selbst bin. Auch Rumi sagt das. „Sag mir ein Wort, und ich sage dir, wo du stehst.“ Wenn du jene Bedeutungen dieses Wortes nicht begreifen kannst, such das Problem bei dir.
Ja. Also diese Menschen, sagt Er – da kein Prophet mehr kommen wird, werden Gelehrte kommen –: Wenn ihr den Versen über Allah, den Erhabenen, die solche Gelehrte erklären, Gehör schenkt und euch an sie haltet, werdet ihr Erleichterung finden, sagt Er. Ihr werdet niemals Furcht haben. Warum? „Mein Allah, auf diesem Weg der Rechtleitung, den mir Dein heiliger Diener oder dieser von Dir herangezogene gelehrte Diener erklärt hat, habe ich den Weg betreten, Deine Barmherzigkeit zu erlangen. Hilf mir. Ich habe diese Aufgabe angenommen, oder was er sagt, leuchtet meinem Verstand sehr ein. Du hast den Verstand so erschaffen, dass er die Verse erkennt, und wahrlich, mit einem Verstand, der Krummes und Gerades unterscheidet, mit dem Verstand habe ich gesehen, dass Dein Weg der Weg der Rechtleitung ist.
Ich habe geglaubt, dass dieser Mensch von Dir erzählt, und ich habe den Glauben angenommen. Ich habe an Dich geglaubt, mein Allah“, sagt er. Hält er sich an ihn – habe ich getan, was er sagt –, dann hast du keine Furcht, sagt Er.
Wer ist diese Person? Die Gelehrten, die Allah herangezogen hat. Denn von nun an wird dir kein Prophet kommen. Und da kein Buch kommt, gilt der Koran bis zum Jüngsten Tag. Das ist Allahs Buch. Aus diesem Buch, aus Allahs Buch, werden jene Gelehrten euch erklären.
Jetzt ist es gut verständlich, nicht wahr? Wenn es erläutert wird, wird es sehr schön. Ja.
Denn im Verborgenen, in der Welt des Mulk, hat er begriffen, dass er von einem Herrn erschaffen wurde, und hat an Ihn geglaubt, den Glauben angenommen. Eigentlich bei der Anrede Elestü bi-Rabbiküm? Bei der Anrede. Im ersten Barzach, (?), mit dem Teilwillen in der eigenen Hand, hat er seinen Herrn erkannt, an Allah, den Erhabenen, als Herrn geglaubt, sein Schicksal als Allah, dem Erhabenen, gehorsam schreiben lassen – der Mensch, der seinen Bund so gab und auch in der Welt sein Leben so lebt, wie Allah, der Erhabene, es will, Seine Gebote und Verbote beachtend, als Diener seines Herrn lebend – die ihr Leben so vollenden, sind die, die zur Rettung gelangen.
An jenem Tag der Abrechnung gibt es für sie niemals Furcht. Wer also erkennt, wer hält sich an jene gelehrten Diener Allahs? Wenn du deinen Bund bei jener Anrede Elestü bi-Rabbiküm als Allah, dem Erhabenen, Gehorsamer gegeben hast, das heißt als Gehorsamer gegeben hast, dann nimmst du das Wort der Wahrheit, wo immer du es hörst, sofort an. Denn du hast Allah, dem Erhabenen, einen guten Bund gegeben, du unterscheidest Wahrheit und Falsches sehr gut. Wenn Allahs Verse vorgetragen werden, verstehst du sofort, dass es das Wort der Wahrheit ist, und folgst ihm. Wenn du ein gegen Allah aufsässiger Diener bist – „Mein Geliebter, du kannst die Tauben und die Toten nicht hören lassen“, sagt Er. Oder wenn du deinen Bund in Glaubensschwäche gegeben hast, verbringst du dein Leben in ständigem Zweifel.
Wenn du das Wort der Wahrheit gehört hast und angesichts dieses Wortes der Wahrheit in Zweifel geraten bist und in dir viele Einflüsterungen zu erleben begonnen hast – das sind Zeichen für die Schwäche deines Glaubens, gib acht auf dich. Warum auf dich achtgeben? Weil Allah den Verstand so erschuf, dass er die Wahrheit erkennt. Hätte Er ihn nicht so erschaffen, würde der menschliche Verstand zum Guten und Richtigen nicht (?) sagen. Unmöglich. Da das Wort Allahs, des Erhabenen, immer wahr ist, bestätigt der Mensch bei jedem richtig erklärten Vers die Wahrheit.
Manche Worte, die darüber hinaus erklärt werden, stürzen die Menschen in Krisen.
Wir erklären kein Wort, das wir nicht kennen.
Wir übernehmen auch nicht die Verantwortung dafür. Ja, wir fahren fort.
Allah, der Erhabene, meint solche Menschen, das heißt, es gibt niemals Furcht für diese Menschen. die Folgenden haben keine Furcht. Mit Blick auf solche Menschen: Für sie gibt es keine Furcht, und sie werden nicht traurig sein, sagt Er. Auch nicht traurig. Warum? Diese Menschen werden nicht traurig sein. Allah, der Erhabene – eleysallâhu bi-ahkemi'l-hâkimîn –, das heißt, der Richter der Richter. Allah ist der Richter der Richter. Bei Ihm gibt es niemals Ungerechtigkeit.
Bei Ihm werden Seine Geschöpfe gleich behandelt. Denn Allah macht unter Seinen Dienern keinen Unterschied. Es gibt einen Vers. Allah macht unter Seinen Dienern keinen Unterschied. Das heißt: Dieser ist gut, dieser ist schlecht, unter ihnen will ich diesen lieben, jenen lieben – das gibt es nicht. Jeder ist vor Allah, dem Erhabenen, für sein Tun verantwortlich. Deshalb, wenn Er sagt, Er unterscheidet nicht: Zu dem, der Ihn leugnet, sagt Er nicht: „Du hast Mich geleugnet, Ich gebe dir deine Versorgung nicht.“ Damit du beweisen kannst, was für ein Mensch du bist, legt Er dir jede Möglichkeit vor. Er sagt auch nicht, weil „dieser Mir gehorsam ist“: „Da, nimm so viel Besitz“ – mein Herr.
Entsprechend dem Willen jedes Einzelnen, seinem Wunsch und Willen, damit sie sich selbst bestmöglich beweisen können, ihre Versorgung in ihrem Schicksal gibt Er ihnen (?). Deshalb macht Er unter Seinen Dienern keinen Unterschied. In dieser Welt ist jeder vor Allah gleich. Jeder. Warum sind sie gleich? Meine Barmherzigkeit im Universum gilt allen. Kein Unterschied. Jeder wird sich selbst beweisen. Aber im Jenseits gibt es ihn. Nur der Gläubige. Das Jenseits ist anders. In der Welt macht Allah unter Seinen Dienern keinen Unterschied. Ja.
Also: Bei Ihm werden Seine Geschöpfe gleich behandelt. Wer Allah, dem Erhabenen, einen guten Bund gibt, Allah, den Erhabenen, kennt, Ihn anbetet, Ihm dient – unser Herr, der Richter der Richter: Für die Gottesdienste solcher Menschen, wenn sie zu Dienern geworden sind, wie Allah, der Erhabene, es will, wird Allah, der Erhabene, ihn natürlich im Gegenzug (?), und an jenem Tag werden solche Menschen im Schatten des Thrones bewirtet, mit lächelndem Gesicht empfangen; ohne jede Mühsal werden sie das Paradies erlangen, das euer Herr versprochen hat.
Hier gehen wir kurz darüber hinweg.
Warum werden diese Menschen nicht traurig sein?
Hier belassen wir es bei einem allgemein verständlichen Wort. Das sind die rechtschaffenen Diener Allahs, des Erhabenen. Allah, der Erhabene, wird ihnen das Recht der Fürsprache geben. Einem heiligen Diener wird Er das Recht geben, für sieben bis siebzig Menschen Fürsprache einzulegen. In Sure Ad-Duha sagt Er: Dein Herr wird dir geben, und du wirst zufrieden sein. Indem Er es nur dem Propheten (Friede sei mit ihm) sagt, verspricht Er dasselbe auch seiner Gemeinde, die seine Erben sind. Denn sie sind Erben. Wenn also diese Menschen für sieben bis siebzig Menschen Fürsprache einlegen werden – ihre Mutter, ihr Vater, Onkel mütterlicherseits, Tante väterlicherseits, Onkel väterlicherseits, Tante mütterlicherseits, enger Freund, ein geliebter Mensch ist als Muslim gestorben, wird aber mit seiner Schuld in die Hölle gehen, um Strafe zu erleiden.
Als Muslim gestorben allerdings.
Er ist traurig, dass dieser dort hineinkommt. Allah, der Erhabene, wird zu ihm sagen: O du Mein Diener Soundso, nimm deine Lieben. Wie viele Er ihm gewährt – „Nimm so viele Menschen und geh“, wird Er sagen. Also, meine Herren, auch ins Paradies kommt ein Muslim nicht so leicht. Nicht so leicht.
Das ist die große Barmherzigkeit Allahs, des Erhabenen. Aus jeder Sippe geht ein Heiliger hervor. Und diese Heiligen sammeln sie ein. Darum mach keine Abstriche am Islam. Beuge dich davor, dass du einen solchen Herrn hast. Tritt nicht aus Seinem Gebot heraus, damit du dieser Liebe würdig bist.