Al-Baqarah 279: Wenn ihr euch von Zinsen nicht abwendet, so seid ihr benachrichtigt über den Krieg, den Allah und sein Gesandter den Zinstreibenden erklärt haben. Wenn ihr Reue zeigt und davon absieht, so gehört euch euer Kapital. Weder habt ihr damit Unrecht begangen, noch wurde euch Unrecht getan.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Wenn ihr euch von Zinsen nicht abwendet, so seid ihr benachrichtigt über den Krieg, den Allah und sein Gesandter den Zinstreibenden erklärt haben. Wenn ihr Reue zeigt und davon absieht, so gehört euch euer Kapital. Weder habt ihr damit Unrecht begangen, noch wurde euch Unrecht getan.
Tafsir
Haram ist süß für Menschen, deren Nafs nicht reformiert ist. Deshalb weiß er selbst, egal wie viel Allah (swt) sagt, dass Zinsen haram sind, aber er kann sie nicht aufgeben. Mit der Liebe zur Welt, der Versuchung des Satans und den Begierden des Nafs haben diese Menschen den Weg in den Sumpf des Unglaubens gewählt. Wenn sie wissen, dass Zinsen haram sind und sie weiterhin Zinsen zahlen und Menschen unterdrücken, sollten sie wissen, dass Allah und Sein Gesandter ihnen den Krieg erklärt haben. Allah und Sein Gesandter werden sich nicht gegen Sie stellen und sich nicht mit Ihnen duellieren. Allah hat Türen, die unbekannt sind, und aus diesen unbekannten Richtungen umschließt Er nach und nach die Menschen und führt sie ins Unglück. Zu einem Zeitpunkt, an dem Sie glauben, das Heil erlangt zu haben, stellen Sie fest, dass Unheil über Sie hereingebrochen ist. In diesem Moment sind Sie allein und unglücklich. Es gibt keine Macht, die sich gegen Allah und Seinen Gesandten stellen kann. Wenn Sie also immer noch versuchen, sich gegen Allah und Seinen Gesandten zu stellen, obwohl Er Sie so eindringlich gewarnt hat, wer könnte grausamer zu Ihrer eigenen Seele sein als Sie selbst?
(Wenn Sie bereuen und abschwören, gehört Ihr Kapital Ihnen. Ihnen wird weder Unrecht noch Unrecht widerfahren). Allahs Gesetze für soziale Zusammenarbeit und Solidarität unter den Menschen sind lebensspendend.
Wer leugnet die Verse Allahs (swt)? Wer wendet sich von diesen Gesetzen ab? Nur die Feinde Allahs halten sich für groß unter den Menschen und die Diener Allahs für klein. Wenn sie mächtig werden, finden sie Gefallen daran, die Schwachen zu unterdrücken. Sie unterdrücken die Menschen und leben schmarotzend unter ihnen. Sie wenden sich von den Gesetzen Allahs ab. Und wer sich in der Zeit der Unwissenheit in einem solchen Zustand befand und dann bereut und nach den Versen Allahs urteilt und Buße tut und auf Zinsen verzichtet, dem vergibt Allah seine Sünden, denn er hat keine andere Tür, an die er sich wenden kann, außer an Allah. Sie können ihr Kapital behalten, sie können ihr Kapital behalten.
Auf diese Weise wird den Menschen weder Unrecht noch Unrecht getan. Wenn er auf die Zinsen verzichtet und das Kapital zurückerhält, ist er in der Lage, den Menschen Geld zu leihen, und er wird auch belohnt.
Was im Video gesagt wird
Sure Al-Baqara, Vers 279: Wenn ihr die Zinsen nicht aufgebt, dann wisst um den Krieg, den Allah und Sein Gesandter gegen die Zinsnehmer eröffnet haben. Allah, Allah! Wenn ihr bereut und davon ablasst, gehört euer Kapital euch. Ihr habt weder Unrecht getan noch Unrecht erlitten. Allah, dem Erhabenen, der diese Welten aus dem Nichts erschuf, kann sich niemand widersetzen. Denn Allah, der Erhabene, hat jedes Atom, das Er erschuf, innerhalb Seiner Herrschaft erschaffen. Darum sagt Allah, der Erhabene: Wir haben Macht über alle Dinge. Das heißt, Er hält alles, was Er erschuf, in Seiner (?) und hat es nach Seinem eigenen Willen so, dass kein Wesen sich Ihm widersetzen kann, erschaffen.
Darum sind alle Seelen in Ohnmacht. Alle Geschöpfe sind auf Allah angewiesen.
Alle Geschöpfe; in dieser Hinsicht hat Allah, der Erhabene, die Eigenschaft Hayy: der Lebendige. Der den Geschöpfen Leben gibt, aber (?) von den Geschöpfen ist. In diesem Fall: Wer weiter Zinsen nimmt, dem haben unser Herr, Allah, und Sein Gesandter den Krieg erklärt, sagt Er. Wirst du also diesen Krieg gewinnen können?
Wie lange wirst du mit diesen Zinsen weitermachen?
In der Schlacht von Badr, gegenüber einem kleinen muslimischen Heer, angesichts des Heeres von Hunderttausenden der mekkanischen Götzendiener, sagt Allah, der Erhabene, zum Propheten (Friede sei mit ihm): (?) die du gesehen hast, mit den Engeln werde Ich dich unterstützen. Dreitausend Engel, in Reihen aufgestellt. Und sie schlagen die mekkanischen Götzendiener vernichtend. Nun, da mit diesen dreitausend edlen Engeln unseres Herrn, mit Seiner Hilfe für den Propheten (Friede sei mit ihm), der Macht und Stärke unseres Herrn Menschen und Dschinn, dieses Universum, selbst vereint keinen Schaden zufügen könnten, du, mit welchem Mut, nach welchem Verstand willst du, entgegen dem Vers unseres Herrn, mit den Zinsen weitermachen?
Was geht dich das an, Hodscha Efendi? Wenn du sagst ‚bist du mein Vorgesetzter?', ich bin nicht dein Vorgesetzter.
Meine Pflicht ist es, Allahs Befehl zu verkünden.
Ich kann weder dein Schicksal ändern noch mein eigenes Schicksal. Ich erfülle nur den Befehl meines Herrn. Was sagt Er? Gebietet das Rechte (emr-i bi'l-maruf).
Wer sagt: ‚Was geht dich das an, Hodscha Efendi? Bist du mein Vorgesetzter?': morgen vor jenem großen Gericht, wenn du diese Qual siehst, hätten wir dich nicht so mit Allahs Versen gewarnt, würdest du mich an der Gurgel packen. Mein Allah, ich klage gegen ihn. Er hat mich nicht über deine Lage unterrichtet, würdest du sagen und mich beschuldigen. Darum muss jeder seine Pflicht kennen. So wie ich meine Pflicht erfülle, sollst auch du, sobald du das hörst: Da Allah, der Erhabene, in Seinem Vers sagt: Wir machen niemanden für eine Sache verantwortlich, die Wir nicht kundgetan haben, hat nach diesem Vers Allah, der Erhabene, Seine Verse und den Islam sogar denen an den Polen kundgetan.
Und so hat jeder mit den Taten, die er getan hat, sich daran gemacht zu beweisen, was für ein Mensch er ist. Und im Jenseits werden diese Menschen gegen Allah, den Erhabenen, nichts sagen können. Ja, wir lesen unseren Kommentar. Menschen, deren Nafs nicht geläutert ist, schmeckt das Verbotene süß.
Was ist es? Menschen, deren Nafs nicht geläutert ist, schmeckt das Verbotene süß. Warum schmeckt es süß? Warum? Weil der Nafs keinen der Befehle Allahs annehmen will; der Nafs ist gegen Allahs Befehle in Aufruhr. Wenn der Mensch also seinen Nafs nicht mit seinem Glauben zur Reife bringen kann, jene Menschen, deren Nafs nicht geläutert ist, weil sie ihren eigenen Nafs vergöttern, in ihrer Selbstsucht, ihrem Stolz und Hochmut verzehren sie das Verbotene, das sie genommen haben, mit großem Genuss. Und wie ist ein Mensch, dessen Nafs geläutert ist? Geschweige denn das Verbotene zu essen, schon bevor sie es essen, geraten sie in Bedrängnis.
Die, deren Nafs geläutert ist. Sie können es niemals annehmen. Und wenn jemand durch ihn verletzt wurde oder wenn etwas dieser Art geschehen ist, kann dieser Mensch, solange er ihn nicht um Verzeihung gebeten hat, keine Ruhe finden. Die Unterschiede zwischen dem geläuterten und dem nicht geläuterten Nafs. Darum: Sosehr Allah, der Erhabene, es auch sagt, er selbst weiß, dass Zinsen verboten sind, aber er kann vom Verbotenen nicht lassen. Warum? Er hat seinen Nafs vergöttert, die Welt erscheint ihm rosig, und das vergängliche Vergnügen dieser Welt hat ihm das Essen des Verbotenen süß gemacht.
Mit der Liebe zur Welt, den Gelüsten Satans und den Gelüsten des Nafs haben diese Menschen die Wege des Sumpfes des Unglaubens gewählt.
Sagt Allah, der Erhabene, das etwa nicht? Sie sind ewig für die Hölle bestimmt, sagt Er. Also arbeiten Nafs, Satan und Welt, die drei, zusammen. Der Engel der Eingebung, der Glaube und in den Versen, die Allah, der Erhabene, dem Menschen gegeben hat, also der Verstand: Die drei arbeiten als eins. Also Verstand, Engel der Eingebung und Glaube. Engel der Eingebung und Glaube. Diese drei sind eins. Welt, Satan und Nafs: Die drei arbeiten als eins. Du: Der Feind ist in dir, und der Freund ist in dir.
Was ist es? Der Nafs ist in mir. Auch Satan wandert in meinen Adern, und mit der Welt bin ich ganz (?).
Und der Verstand ist in mir. Die Eingebung unseres Herrn, der Engel der Eingebung. Oder Seine Eingebung durch Seine Verse. Und auch der Glaube ist in mir. Von den dreien, welcher stärker ist, dorthin wendest du dich. Wäre der Glaube in dir stark, würdest du deinem Verstand folgen, den Frieden wählen, den deine Eingebung dir zeigt und gibt, und deinen Platz an der Seite deines Herrn, in den Reihen deines Herrn einnehmen. Aber weil dein Nafs nicht gereift ist, weil dir gefällt, was dein Nafs sagt, weil du die Welt rosig siehst, und mit Satans (?) dir hast du Allahs Versen den Rücken gekehrt. Da also Freund und Feind beide in dir sind, o Mensch, kämpfe mit dir selbst, suche keine Feinde hier und dort.
Ja, was ist es? Mit der Liebe zur Welt, den Gelüsten Satans und den Gelüsten des Nafs haben diese Menschen die Wege des Sumpfes des Unglaubens gewählt. Sie wissen, dass Zinsen verboten sind, und machen wissentlich weiter. Wenn sie Menschen Unrecht tun, sollen diese Menschen wissen, dass Allah und Sein Gesandter ihnen den Krieg erklärt haben.
Als Kind war ich sehr unartig, ein Lausbub; meine selige Mutter sagte immer zu mir: Du hast ein Dorf ohne Hunde gefunden und läufst ohne Stock herum, sagte sie. Auch die Zinsnehmer sollen nicht meinen, sie hätten ein Dorf ohne Hunde gefunden und liefen ohne Stock herum; schau, was sagt Allah, der Erhabene? Allah und Sein Gesandter stellen sich nicht vor dich und (?) mit dir. Allah hat von unbekannter Seite solche unbekannten Türen, dass Er aus diesen unbekannten Richtungen die Menschen nach und nach umzingelt und ins Verderben zieht. Also sagen wir denen, die Zinsen nehmen, die Verbotenes essen, die Menschen betrügen: Glaubt ja nicht, ihr hättet ein Dorf ohne Hunde gefunden.
Wenn Allah der Herr dieser Welten ist, wenn Allah will, dass die Menschen in Frieden leben, in Einheit und Zusammenhalt, wenn Er in diesem Fall den Menschen Seine Gesetze sendet und die Menschen diese Gesetze nicht befolgen, dann stehen sie am Rand des Verderbens. Beispiele dafür aus der Vergangenheit teilt uns unser Herr in Versen mit. Die Allahs Grenzen überschritten, das Volk der Ad, das Volk der Thamud, Pharao, das Volk Salihs, das Volk Lots: Sie alle hat Allah, der Erhabene, vernichtet.
Da der Prophet (Friede sei mit ihm) lebendig ist, da er als Barmherzigkeit für die Welten kam: Wenn ihr von dieser seiner Barmherzigkeit profitiert und doch Allahs Versen den Rücken kehrt, wirst du in der Welt nicht vernichtet, aber den Unglücken entkommst du nicht. Und im Jenseits hast du dir die Heimat der ewigen Hölle erkauft. Die Heimat der ewigen Hölle.
Ja.
Zu einer Zeit, in der du sagst, du hast das volle Heil erlangt, siehst du plötzlich, dass Unglücke über dich hergefallen sind. In diesem Moment bleibst du allein und elend. Es gibt keine Macht, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen könnte. Wenn du also, obwohl Er dich so eindringlich warnt, immer noch versuchst, dich Allah und Seinem Gesandten zu widersetzen: Wer könnte dem eigenen Selbst gegenüber ungerechter sein als der Mensch selbst?
Der Mensch, der für sein eigenes Selbst sein Leben auf die schönste Weise leben will, sammelt in der Welt, ohne nach halal oder haram zu fragen, und im Glauben, er lebe, zieht er in Palästen, Villen, Jachten, Sommerhäusern umher; inmitten jener verbotenen Dinge sagt er, du hast deinen Körper oder deinen Nafs am Leben erhalten; der arme Mensch, jener arme Mensch: Obwohl er so an seinem Nafs hängt, gibt es in Wahrheit niemanden, der seinem Nafs so grausam ist wie er. Hätte dieser Mensch an seinen Nafs gedacht, gäbe es nur einen Punkt, an den er denken würde: Wenn ich den Befehl Allahs, der die Welten erschuf, erfülle, lasse ich meinen Nafs auf die schönste Weise leben, würde er sagen, und das Paradies des Jenseits, jenen Ort der Wonne, würde er, solange er in dieser Welt ist, aufzubauen versuchen.
Also: Dieser Nafs, den der Mensch liebt, um diesen seinen Körper am Leben zu halten, sein Unrecht an den Menschen, das Zinsnehmen, das Betrügen der Menschen, und neben dem Mästen seines Nafs mit dem, was er ihnen nahm, ‚ich lebe' sagend, jener arme Mensch ist seinem Nafs so feind; könnte er das nur wissen! Morgen vor dem großen Gericht (jede Seele wird den Tod kosten und eure Rückkehr ist zu unserem Herrn, sagt der Vers), an jenem Tag der Abrechnung, an einem Tag, an dem das Urteil allein Allah gehört, wie wird er antworten? Sein Ziel ist die ewige Hölle. Die ewige Hölle. Hat dieser Mensch nun seinen Nafs gemästet, oder ist er seinem Nafs feind geworden?
Die Feindschaft, die dieser Mensch seinem eigenen Nafs angetan hat, könnten beide Welten zusammen nicht antun. Einer könnte es nicht. Ich meine, höchstens tötest du mich. Höchstens (?) du mich, und mit Qual, mit Mühe tötest du mich wieder. Aber das ist vergänglich. Wenn ich mich meinem Herrn ergeben habe, werde ich die Wonnen des Jenseits erleben. Eines Tages werde ich von dieser Körperwelt befreit. Du aber, selbst wenn du ewig in den Wonnen dieser Körperwelt lebtest, in dem Moment, in dem du vom Körper befreit bist, in deiner wahren, ursprünglichen Heimat, wenn Geist und Nafs mit der Seele zusammen bleiben: Die Feindschaft, die du dir selbst angetan hast, könnten beide Welten zusammen nicht antun. Darum sage ich: O Mensch, sei vernünftig, vernünftig! Mach ja keine Abstriche bei Allahs Versen.
Wenn du es tust, fallen eines Tages Unglücke über dich her. Wie wird ein Mensch einem anderen Feindschaft erweisen? Ich bin der Vorgesetzte von dem und dem. Zum Beispiel will ich jemandem Feindschaft erweisen. Ich gebe ihm einen Posten, einen Posten, befördere ihn, befördere ihn, dann nehme ich ihn von dem Posten und setze ihn auf den niedrigsten Posten herab. Er ist dieses Postens nicht würdig. Weil er des Postens nicht würdig ist, nützt dem Menschen, der sich an jenen Posten, an jenen Luxus gewöhnt hat, auf dem niedrigen Posten, mit dem niedrigen Gehalt, wenn er gerade noch sein Leben fristen kann, die Reue nichts.
Und an ihm: Jener Mensch hat durch seine eigenen Handlungen seinem eigenen Nafs Unrecht getan. Ebenso Allah, der Erhabene: Wenn du glaubst, in der Welt mit jenen Zinsen zu verdienen, gibt Er; Er gibt nicht, aber du nimmst. Ahmets Geld, Mehmets Geld. Unser Herr wartet geduldig auf dich. Er wartet geduldig auf dich, wartet, dass du umkehrst. Schließlich, wenn du in deinem Schicksal an einen bestimmten Punkt kommst, wenn du die Ohrfeige (?), drehst du dich immerzu im Kreis. So wie ein Stück Holz, das man in einen Strudel wirft, jenes Stück Holz sich wie ein Göpelpferd um den Strudel dreht, so drehst du dich auch in der Welt, in einer Presse, zwischen zwei Pressen eingezwängt.
Das ist die Ohrfeige hier. Im Jenseits aber ewige Qual. Wo? Das Höllenfeuer. Der Ort, den Er ‚welch schlimmer Ort der Rückkehr' nennt.
Ja.
Unglücke sind über dich hergefallen, sagt Er. In diesem Moment bleibst du allein und elend. Es gibt keine Macht, die sich Allah und Seinem Gesandten widersetzen könnte. Also, obwohl Er dich so eindringlich warnt, wer? Allah, der Erhabene. Obwohl Er so eindringlich warnt, wenn du immer noch versuchst, dich Allah und Seinem Gesandten zu widersetzen: Wer könnte dem eigenen Selbst gegenüber ungerechter sein als der Mensch selbst? Ja.
Wenn ihr bereut und davon ablasst: Du hast gesehen, dass das kein Ende hat. Eines Tages werden wir zu unserem Herrn zurückkehren. Vor jenem großen Gericht, wenn ich in Seiner Gegenwart zur Rechenschaft gezogen werde, was werde ich antworten, hast du gesagt, hast deinen Verstand benutzt und gesagt: Mein Herr, vergib mir. Du bist umgekehrt. Denn es gibt keine andere Tür.
Euer Kapital gehört euch. Was ist das für ein Kapital? Du hast einem Mann Geld gegeben. 20.000 Lira. 30.000 Lira. Der Mann hat dir gezahlt und gezahlt. 35.000 Lira, 40.000 Lira. Er schuldet dir noch zwanzigtausend Lira, fünfundzwanzigtausend Lira. Denn das sind Zinsen. Du wirst den Mann rufen. Komm, Bruder. Auch wenn ich dir dieses Geld so gegeben habe, wurde ich durch die Verse meines Herrn rechtgeleitet. Und ich habe vor meinem Herrn bereut. Ich hatte dir dreißigtausend Lira gegeben. Du hast mir fünfunddreißigtausend Lira gesagt. Nimm diese fünftausend Lira. Nimm deine 5.000 Lira.
Deine bestehende Schuld bei mir, deine Zinsschuld, gibt es nicht mehr, Bruder, geh, sagst du ihm. Und du kehrst zu deinem Herrn um und sagst: Mein Allah, vergib mir. Wenn du in diesem Zustand zu deinem Herrn umkehrst, erlangst du den Hadith des Propheten (Friede sei mit ihm): Selbst wenn deine Sünden die Wolken am Himmel erreicht hätten, wenn du mit aufrichtigem Herzen bereust, wird jene Sündenlast in gute Taten verwandelt, sagt er. Und du bist auch den Menschen ein schönes Beispiel geworden. Den Menschen.
In diesem Fall habt ihr weder Unrecht getan noch Unrecht erlitten. Die Gesetze Allahs, des Erhabenen, für soziale gegenseitige Hilfe und Solidarität unter den Menschen geben den Menschen Leben.
Die Menschen werden einander helfen. Das wird sowohl Entwicklung unter uns bringen, als auch werden wir einander gegenüber in der Liebe unseres Herrn, indem wir Seinen Befehl erfüllen, Lohn erhalten. Was sagt Er? Die Gesetze Allahs, des Erhabenen, für soziale gegenseitige Hilfe und Solidarität unter den Menschen geben den Menschen Leben. Und in den folgenden Versen unser Herr, dass den Geldverleihern Spielraum gewährt werde, Verse werden kommen. Auch die werden wir erklären.
Wer leugnet die Verse Allahs, des Erhabenen? Wer kehrt diesen Gesetzen den Rücken? Nur die Feinde Allahs; sie halten sich unter den Menschen für groß und Allahs Diener für klein. Wenn sie mächtig werden, genießen sie es, die Schwachen zu zermalmen. Als Schmarotzer unter den Menschen lebend, tun sie den Menschen Unrecht. Sie kehren Allahs Gesetzen den Rücken.
Wer sind sie? Wer? Lesen wir es noch einmal. Wer sind diese?
Wer leugnet die Verse Allahs, des Erhabenen? Wer kehrt diesen Gesetzen den Rücken? Nur die Feinde Allahs, sagen wir. Die Feinde Allahs. Erstens: Sie halten sich unter den Menschen für groß, Allahs Diener für klein. Schauen sie nicht auf die Muslime herab? Sagen sie nicht: Er lebt wie (?)? Über jemanden, der einem anderen eine kleine Wohltat erweist: ‚Gibt es heutzutage wirklich so einen Menschen?', sagen sie das nicht? Doch, das sagen sie.
Arme Menschen. Schau also auf die Gefühle, die durch Herz und Kopf eines Menschen gehen, der so redet. Gibt es heutzutage wirklich so einen Menschen? Das heißt, du wirst dem Bedürftigen auf den Rücken steigen, ihn zu deinem Sklaven machen, seine Rechte und Ansprüche für nichts achten und ihn nicht als Menschen ansehen. Ja, wie sonst könnte dieser Mensch über einen, der Gutes tut, sagen: Gibt es noch so einen Menschen auf Erden? Schau auf das Gefühl.
Wir beschreiben ja ihre Gefühle. Wenn sie mächtig werden, genießen sie es, die Schwachen zu zermalmen. Als Schmarotzer unter den Menschen lebend, tun sie den Menschen Unrecht. Sie kehren Allahs Gesetzen den Rücken. Wer in einer Zeit der Unwissenheit solche Zustände erlebt und danach Reue empfindet, unterwirft sich, da er keine andere Tür als Allah hat, Allahs Versen, bereut; wenn sie von den Zinsen ablassen, vergibt Allah ihnen ihre Sünden. Ihr Grundkapital gehört ihnen, sie können ihr Kapital zurücknehmen, ihr Grundkapital; so wird weder den Menschen Unrecht getan, noch erleiden sie Unrecht. Wenn er von den Zinsen ablässt und sein Grundkapital zurücknimmt, ist er in der Lage dessen, der Menschen Geld geliehen hat, und erhält zudem Lohn. Ja.