Al-Hijr 4: Es gibt kein von uns vernichtetes Land, über das ein Uns bekanntes Schicksal existiert.

A. Metin Saruhan · 6. April 2017 · Al-Hijr

Übersetzung

Es gibt kein von uns vernichtetes Land, über das ein Uns bekanntes Schicksal existiert.

Tafsir

Allah (swt) hat diese Welten nach einem Programm erschaffen. Deshalb weiß Allah, wie lange die Himmel und die Erde und die Lebewesen dazwischen leben und wann sie untergehen werden.

Die Zerstörung der Städte, die untergegangen sind, ist kein Zufall. Die Zeit, in der diese Menschen in diesen Städten leben und an Allah ungläubig sind und in der sie untergehen werden, ist in dem Buch im Levh-i Mahfuz vor Allah geschrieben. Wenn diese Zeit kommt, wird Allah (swt) Ereignisse herbeiführen, die die Menschen mit ihren eigenen Wünschen und Sehnsüchten herbeisehnen, und er wird den Unglauben dieser Menschen durch konkrete Handlungen verstärken. Wenn sie zu einem Volk werden, das sich im Land vergeht, wird Allah sie vernichten.

Alle diese Ereignisse waren Allah in der Vergangenheit bekannt, und Allah weiß, wo und wie sie bis zum Tag der Auferstehung geschehen werden.

Was im Video gesagt wird

Die Adresse leite ich an meinen Bruder weiter, inschallah, sagt er. Ja, was er letzte Woche geschrieben hat. Nicht wahr? Sure Al-Hidschr, Vers vier: Allah, der Erhabene, sagt: Wir haben kein Land vernichtet, sagt Er, gar kein Land, ohne dass es darüber eine Uns bekannte Bestimmung gab.

Was beweist das? Dass Allah, der Erhabene, die Welten programmiert hat, beweist es. Das ist eins; zweitens beweist es auch diesen Vers: Es gibt kein einziges Lebewesen, das bis zum Jüngsten Tag kommen wird, von dem Wir nicht wüssten, was es nicht tun wird. Also sind alle Welten programmiert. Also das Feuchte und das Trockene – im edlen Koran das Feuchte und das Trockene –, alles, was bis zum Jüngsten Tag kommen wird, lebendig oder leblos, was auch immer erschaffen wurde, das Wissen und die Kenntnis von alldem liegt im Wesen Allahs, des Erhabenen. Die Schlüssel des Verborgenen gehören allein Allah, dem Erhabenen.

Ja. Was heißt es also? Es gibt kein Land, das Wir vernichtet haben – vernichtet haben –, das nicht eine Uns bekannte Bestimmung hatte. Das heißt, als diese Menschen mit Uns den Bund schlossen, in jener Ansprache „Elestü bi Rabbiküm“, haben Wir ihre Wünsche, Begierden und Absichten ihnen als Schicksal geschrieben. Und im Verhältnis zu diesen Schicksalen haben Wir die Welten programmiert. Was sie tun werden, wenn sie in die materielle Welt kommen, ist Uns bekannt. Obwohl alle Menschen bekannt sind, ist auch Uns bekannt, was sie tun werden. In diesem Fall weiß Allah, der Erhabene, schon im Voraus, dass Er sie wegen der abwegigen Taten, die sie begangen haben, weil sie Allahs, des Erhabenen, Befehl nicht befolgten, Sein Gesetz strapazierten und die Grenzen überschritten, vernichten wird.

Aber warum hat Er uns in diese Welt gesandt? Warum hat Er uns gesandt? Damit die Menschen nicht zu Allah, dem Erhabenen, der frei von jeder mangelhaften Eigenschaft ist, sagen: „Mein Allah, hier habe ich Dich wie mich selbst gesehen. Darum konnte ich nicht an Dich glauben. Hättest Du mich in eine verborgene Welt gesandt, hätte ich Dir dort schön gedient.“ Genau dafür sendet Er uns. Ja.

Wie wir immer lesen – gib es mir auf meinem Telefon. Wie wir es euch immer vorlesen, beweist der Vers in Sure Al-Ahzab dies sehr schön. Ja. Schaut, lesen wir euch diesen Vers hier noch einmal vor.

Ja.

In Sure Al-Qasas, Vers 47: Wegen dessen, was sie selbst getan haben, heißt es. Wenn sie ein Unglück trifft – „Unser Herr, hättest Du uns doch einen Propheten gesandt, dann wären wir Deinen Versen gefolgt und wären von den Gläubigen gewesen“ –, würden sie das nicht sagen, hätten Wir dich nicht gesandt. Würden sie nicht sagen: „Hättest Du uns doch einen Gesandten geschickt“, hätten Wir dich nicht gesandt, heißt es. Das heißt, in dieser materiellen Welt – bevor sie in die materielle Welt kamen, zuerst in der Welt des Jenseits –, da Allah, der Erhabene, dem Menschen einen Teil gab – da Er dem Menschen einen Teil Seines Geistes gab –, wurde der Mensch als genaues Ebenbild seines Herrn erschaffen. Da Allah, der Erhabene, kein Wesen erschaffen würde, das Seinem Wesen gleichkommt, hat Er seinen Verstand begrenzt.

Er hat ihn von Seinem Wesen abhängig gemacht. Und der Mensch konnte in jener Ansprache „Elestü bi Rabbiküm“ aus Ruhm und Ansehen, aus Stolz und Hochmut, aus seiner Erhabenheit heraus den Herrn vor ihm, der ihn erschaffen hatte, nicht als Herrn erkennen. Er wartete auf den Herrn seiner eigenen Vorstellung.

Nun, Ta-Ha, in Sure Ta-Ha, in Sure Ta-Ha, Vers 134: Hätten Wir sie vor diesem, vor dem Koran, vor dem Koran mit einer Strafe vernichtet, heißt es. Hierauf lenke ich eure Aufmerksamkeit. Wenn Er sagt „vor dem Koran“ – der Koran ist als Allahs Wort ewig. Er ist ja Allahs Wort. Wenn Er sagt „vor dem Koran“, bevor Wir die Menschen, die Welten erschufen – bevor Wir die Welten erschufen, das heißt, bevor Wir die Menschen in diese Welt sandten –, hätten Wir sie dort vernichtet, heißt es. Vor dem Koran. Sonst, wenn Er „vor dem Koran“ sagt – dem Propheten (Friede sei mit ihm) wurde der edle Koran herabgesandt.

Dann würde dies für die vor ihm gelten. Es würde gelten. In diesem Fall würden Allahs, des Erhabenen, Verse nach dem begrenzten Verstand mancher Menschen bestimmte Zeiten ansprechen, sodass die Menschen sagen: Das gehörte zu jener Zeit, es gehört nicht zu dieser Zeit. Dabei gelten die Verse von unserem Vater Adam an, von der Vergangenheit an bis zum Jüngsten Tag – die Verse. Kann ich das hier erklären? Könnt ihr diesen Teil verstehen? Wenn Er sagt „vor dem Koran“. Das heißt, sind die Thora, die Psalmen und das Evangelium im Koran? Im Koran. Da die vier Bücher im Koran sind. Nun achte hierauf. Hätten Wir sie vor diesem, vor dem Koran, mit einer Strafe vernichtet, hätten sie gewiss gesagt: „O mein Herr, hättest Du uns doch einen Gesandten geschickt, dann wären wir, bevor wir in diese Erniedrigung und Schande fielen, Deinen Versen gefolgt.“ Ja.

Also: Es gibt kein Land, das Wir vernichtet haben, über das es nicht eine Uns bekannte Bestimmung gab. Wir wissen, was ihr in der Welt tun werdet. Aber in dieser Ansprache „Elestü bi Rabbiküm“, als Ich euch ansprach, saht ihr Mich wie euch selbst und habt Mich euch nicht als euren Herrn vorgestellt, der euch erschuf, habt Mich nicht angenommen. Ihr habt auf den Herrn eurer Vorstellung gewartet. Ihr werdet euren Herrn nicht sehen können, heißt es. Was bedeutet das? Sie sagen, diese würden blind auferweckt. Nein. Es versinnbildlicht, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Denn weil der Nichtmuslim nicht an Allah glaubt, beeinträchtigt sein Nichtglauben Allahs Existenz nicht.

In diesem Fall versinnbildlicht auch der Vers „Sie werden ihren Herrn nicht sehen können“ den Tauhid. Ja. Aber die, die kein Wissen vom Koran haben, werden blind, als Blinde auferweckt. Darum, weil sie mit solchen abwegigen oder falschen Ideen ein Gebäude errichten – auf (?), wobei sie doch mit Worten, die falsch sind, ein Gebäude errichten –, können die Menschen die Wahrheit nicht sehen. Sie können die Verse nicht als Verse nehmen. Und sie reden allerlei verdrehtes Zeug.

Nun, da du die Wahrheit nicht sehen wirst, sagst du, sagst du, sagst du, sie werden die Wahrheit nicht sehen. Ja.

Sure As-Sadschda, Vers zwölf.

Und ein Gelehrter sagt dazu, wohlgemerkt, Allah sei nicht zu sehen. Schau, was der Vers jetzt sagt – soll ich dem Gelehrten glauben? Oder besser gesagt: Soll ich einem Menschen glauben, der sich als Gelehrter ausgibt? Oder soll ich dem Vers glauben? Schau jetzt, was sagt der Vers? Die Zeit, in der jene Sünder vor ihrem Herrn die Köpfe senken und sagen werden: „Unser Herr, wir haben gesehen, wir haben gehört; nun schick uns zurück in die Welt, dann tun wir gute Taten; nun glauben wir fest“ – sieh diese Zeit nur einmal, heißt es. Willst du jetzt einem Möchtegern-Gelehrten, der sagt „Ich bin Gelehrter“, glauben, dass Allah nicht zu sehen sei?

Willst du das glauben? Wenn also Allah, der Erhabene, der „Eleysallâhu bi-ahkemi'l-hâkimîn“ sagt, der Richter der Richter, beim größten Gericht jeden zur Rechenschaft ziehen wird – wird ein unsichtbarer Allah uns an einem Ort, den ich nicht sehen kann, zur Rechenschaft ziehen?

Ist diese Welt nicht ein Abbild und Schatten des Jenseits? Ziehen uns die Richter nicht von Angesicht zu Angesicht zur Rechenschaft? Dann sollen die Richter auch unsichtbar sein. Diese Welt ist ein Abbild und Schatten des Jenseits. Wo verstecken sie diese Verse? Und sie geben sich auch noch als Gelehrte aus. So bringen sie den Islam in einen entarteten Zustand. Diese Leute, die an der Spitze des Islam stehen, bringen den Islam in diesen Zustand. Und jeder Dahergelaufene setzt sich an die Spitze eines Ordens. Orden (?). Hier Ahmet Efendi, da Mehmet Efendi, dort war es Hacı Efendi – einer, der ein Alif für einen Dachbalken halten würde, nach ihren eigenen Launen, in den Gefühlen des Nafs, obwohl sie selbst einen Anführer bräuchten, flößen sie den Menschen ihre eigenen Ideologien ein und blähen die Muslime mit Falschem auf.

Ja. Sie sagen Folgendes: „In der Welt konnten wir sehen, hier können wir nicht sehen, mein Allah“, sagen sie. Ja. Nun hier (?) sagt Allah, der Erhabene, dass sie dort in Achtlosigkeit waren; diesen Teil verstehen sie nicht. Das ist im übertragenen Sinne. Im übertragenen Sinne. Er sagt ja: „Hätten sie Mich doch hier gekannt.“ Sie: „In der Welt konnten wir sehen, jetzt können wir nicht sehen.“ Wenn Er das sagt, ist nicht blind und sehunfähig gemeint. Allah, der Erhabene, gebraucht Seine Worte im übertragenen Sinne. Er gebraucht sie im Gleichnis, Er gebraucht sie im wörtlichen Sinne. Hier bezieht Er es darauf, dass sie mit diesem ihrem Charakter,

weil sie auf den Herrn ihrer eigenen Vorstellung warteten, immer noch nicht an Allah glauben konnten. „Wir können immer noch nicht sehen“, heißt es. Also sind sie hier blind und sehunfähig, heißt es. Wie schön das gesagt ist. Da ist wieder ein Vers: Sie sind blind und sehunfähig. Ohne Religion. Sie können die Wahrheit nicht erkennen. Warum? Warum blind, warum sehunfähig? Weil sie jenes „Elestü bi Rabbiküm“ – jenes „Elestü bi Rabbiküm“ ja zugedeckt, unter der Asche begraben haben, es den Menschen ja nicht erklären – das ist ja das Spiel der Nichtmuslime, dich dorthin zu ziehen, wohin er will. In diesem Fall also – jenen Bund kennt man nicht –: Des Menschen eigener Wunsch, sein Begehren und seine Absicht – gemäß dem Vers „Wenn Wir nicht wollen, könnt ihr nicht wollen“ und „Von Uns ist ein Wort ergangen; bei Uns ist ein Buch, das in der wohlverwahrten Tafel verwahrt ist; danach wird weder etwas hinzugefügt noch weggenommen“ – gemäß diesem Vers wurde, was jeder nahm und wollte, zu seiner Absicht, und die Absicht wurde zum Schicksal.

Als der eigene Wille, der Teilwille, mit dem universalen den Bund schloss, mischt sich der universale Wille nicht mehr in den Teilwillen ein. In diesem Fall gehen diese armen Leute, die sich als Gelehrte ausgeben, auch nicht auf diese Stellen ein. Sie lassen Allah, den Erhabenen, den Menschen den Willen nehmen, lassen Allah, den Erhabenen, die Menschen Kufr begehen. Lassen Ihn ihre Herzen versiegeln. Lassen Ihn also, wen Er will, ins Paradies bringen und wen Er will, in die Hölle. Seht, auf welch falschem Fundament sie gebaut haben. Die Muslime dieser Welt sind so. Den Muslimen der Welt haben sie es so eingeflößt.

Hodscha, bist du der Einzige, der recht hat?

Hier setzen wir jetzt einen Punkt.

Hier schließen wir das ab. Allah, der Erhabene, sendet alle 3 Jahre einen Kutbul Azam, alle 2–3 Jahre einen Kutbul Aktap. Diesen Kutbul Aktap sendet Er, um die Irrtümer in der Religion zu beseitigen und die Wahrheit zu festigen – Allah, der Erhabene. Und auch wir sind jemand, der gesandt wurde, um diese Irrtümer zu beseitigen und die Wahrheiten zu festigen. Wenn es in dem, was ich sage, ein Wort gibt, das den Versen widerspricht, und es jemanden gibt, der das beweist, dann bin ich ein Lügner und ein Irrender schlechthin. Das sage ich allen Menschen der Welt, ihren Gelehrten. Wenn es einen Menschen gibt, der sich als Gelehrter ausgibt, soll er mir die Wahrheit im Licht der Verse erklären.

Er soll mir nicht Ahmets Buch zeigen. Die Bücher von Ahmet und Mehmet sind auch Bücher, die in ihrer eigenen Ideologie geschrieben wurden. Er soll mich mit Versen, mit Allahs Wort und mit Hadithen, die Allahs Wort entsprechen, überzeugen. Wenn sie auch die Hadithe kennen würden, würden sie von Worten, die der Prophet nicht gesagt hat, nicht verleumderisch behaupten, der Prophet habe sie gesagt. Und wir sichten auch die Hadithe. Ich werde auch die siebentausend Hadithe sichten. Tausend davon, tausendfünfhundert habe ich gesichtet. Jetzt gehen wir zum Druck von tausend Hadithen über. Zum Druck von tausend Hadithen.

Mit dem Krummen und Falschen darin, und auch mit dem Richtigen darin. Wenn sie darüber hinaus in dem, was ich geschrieben habe, einen Fehler sehen, ist er mir aus Versehen unterlaufen, meine ich, aus Versehen. Absichtlich oder bewusst kann es bei einigen, vielleicht bei ein, zwei sein. Ich meine, wir sind Menschen; fehlerlos, fehlerlos ist allein Allah. Wenn also 998, 995 davon richtig sind, kann es bei 3–5 davon einen Mangel geben? Ja, kann es. Kann sein, wir sind Menschen. Aber bei 995 – wenn du bei tausend Hadithen 400 oder 6 lügenhafte, falsche Hadithe als Hadith einschleust, dann sind bei mir zwei oder drei unter tausend Hadithen – nur das ist normal.

Es gibt ja keine. Es gibt keine. So sage ich es. In Ordnung. Ja.

So ist die Lage.

Hier: Al-Qasas – der Sure Vers 47 haben wir euch ja schon vorgelesen. Vorgelesen. Was heißt es? Wenn sie wegen dessen, was sie selbst getan haben, ein Unglück trifft: „Unser Herr, hättest Du uns doch einen Propheten gesandt, dann wären wir Deinen Versen gefolgt und von den Gläubigen gewesen“ – würden sie das nicht sagen, hätten Wir dich nicht gesandt.

Wir haben euch auch Sure Ta-Ha vorgelesen, 134, den Vers. Hätten Wir sie vor diesem, vor dem Koran, mit einer Strafe vernichtet, hätten sie gewiss gesagt: O mein Herr, hättest Du uns doch einen Gesandten geschickt, dann wären wir, bevor wir in diese Erniedrigung und Schande fielen, Deinen Versen gefolgt. Alle Verse, seht, achtet darauf, stützen einander. Hier auch. Ja.

Es gibt kein Land, das Wir vernichtet haben, über das es nicht eine Uns bekannte Bestimmung gab. Allah, der Erhabene, hat diese Welt nach einem Programm erschaffen. Darum liegt es bei Allah, wie lange die Himmel und die Erde und die Geschöpfe zwischen beiden leben und wann sie vergehen werden.

Die Vernichtung der vernichteten Städte ist kein Zufall. Dass diese Menschen in diesen Städten leben und Allah leugnen würden und wann sie vernichtet würden, ist bei Allah in der wohlverwahrten Tafel, im Buch bei Ihm, geschrieben.

Wenn diese Zeiten kommen, schafft Allah, der Erhabene, für das, was die Menschen mit ihren eigenen Wünschen und Begierden ersehnten, Ereignisse, und diese Menschen steigern durch ihre tatsächlichen Taten ihren Kufr. Wenn sie zu einem Volk werden, das auf der Erde die Grenzen überschreitet, vernichtet Allah, der Erhabene, sie. So wie all diese Ereignisse schon vorher bei Allah feststanden, so weiß Allah auch, wo und wie die Ereignisse, die bis zum Jüngsten Tag kommen, geschehen werden.