Al-Furqan 31: So hat jeder Prophet seine Feinde, die aus den Schuldigen bestehen. Als Rechtleiter und Helfer genügt dein Erschaffer.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
So hat jeder Prophet seine Feinde, die aus den Schuldigen bestehen. Als Rechtleiter und Helfer genügt dein Erschaffer.
Tafsir
Diejenigen, die nicht an Allah glauben, die Polytheisten und die Ungläubigen, sind vor Allah schuldig, weil sie grausam zu ihren Seelen waren, weil sie Allah und das Jenseits verleugnet haben. Weil sie sich gegen ihren Schöpfer auflehnten und Seinem Befehl nicht gehorchten. Sie haben sich von Allah abgewandt, indem sie das taten, was Allah verbietet. Außerdem stellen sie Allah Partner zur Seite. Solche grausamen Verbrecher tauchen in der Zeit eines jeden Propheten auf. Sie verfolgen die Propheten Allahs und belügen die Propheten, um die Menschen von Allah abzuwenden. Sie versuchen auch, die Menschen von Allah abzubringen, indem sie behaupten, dass es keine Auferstehung nach dem Tod gibt.
Solche Taghuts tauchen in jedem Zeitalter und zu jeder Zeit des Propheten auf und erfüllen ihre Pflichten. Sie erfüllen ihren Bund mit Allah und bereiten ihren Platz in der Hölle als Feinde Allahs vor.
Als der Prophet (Friede sei mit ihm) unserem Herrn ihre Situation schilderte, sandte Allah dem Propheten (Friede sei mit ihm) diesen Vers, und Er empfahl den Heiligen Propheten und den Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm).
O Habibim! (Jeder Prophet hat also Feinde unter den Verbrechern), und er sagt dem Propheten (SAW), er solle sich nicht um diese Leute kümmern, jeder werde seine Pflicht tun und seinen Bund mit Allah erfüllen. Der Vers sagt weiter, dass diese Verbrecher schließlich gefasst und an ihren rechtmäßigen Platz geschickt werden.
(Dein Herr ist ausreichend als Führer und Helfer). Das heißt, Allah hat Sie mit einer Rechtleitung zu den Menschen gesandt. Angesichts des Unglaubens der Ungläubigen an Sie sagt Er, dass Ihr Herr für Sie als Führer und Helfer ausreicht.
Was im Video gesagt wird
Wir sind bei Vers 31 der Sure Al-Furqan stehen geblieben, sagt unsere Tochter und erinnert uns daran. Das ist ein Vers, der falsch ausgelegt wird. Lesen wir die falsche Fassung, dann die richtige, und hören wir gemeinsam, wie er ausgelegt wird. Mein Gesandter, so haben Wir für jeden Propheten Feinde unter den Schuldigen entstehen lassen. Du meine Güte, sieh dir an, wie der Vers ausgelegt wird.
Wenn ein abergläubischer Mensch nach seinem Verstand so redet, kommt das dabei heraus.
Allah, der das Universum makellos erschuf und frei von jeder mangelhaften Eigenschaft ist, soll einerseits einen Propheten senden und andererseits unter den Schuldigen Feinde für den Propheten entstehen lassen? Das kann nicht sein. Was heißt es? Mein Gesandter, so haben Wir für jeden Propheten Feinde unter den Schuldigen entstehen lassen.
Dein Herr genügt als Rechtleiter und Helfer. Wem genügt Er? Wem genügt Er hier? Wem genügt dein Herr, der Rechtleiter? Wenn Er unter den Schuldigen einen Feind für den Propheten entstehen ließ, wird dann Allah, der Erhabene, unser Herr, ihnen genügen oder dem Propheten? Richtig ausgelegt lautet er so. So hat jeder Prophet Feinde unter den Schuldigen. Nun, Abu Dschahl und Abu Lahab waren dem Propheten feind. Hat Allah, der Erhabene, sie etwa entstehen lassen, mit den Worten: Sei Muhammad feind? Schon beim Vers Elestü bi Rabbiküm, als Allah, der Erhabene, mit den Menschen einen Bund schloss, ließ unser Herr in der Welt des Lahut die Gefühle der Menschen nach ihren Wünschen und Begehren ihnen als Schicksal aufschreiben, und als sie auf die Welt kamen, setzten sie dieses Schicksal durch ihre Taten um und erhielten Lohn und Sünde.
Demnach würde Allah, der Erhabene, einerseits einen Propheten senden und andererseits unter den Schuldigen Seinem Propheten Feinde entstehen lassen. Allah, Allah.
Und diese Leute sagen, wir sind Gelehrte, und wollen Koranübersetzungen auslegen. Sie wollen die Verse des Korans auslegen.
Jetzt lesen wir es noch einmal. Die falsche Fassung des Verses. Dann lesen wir einmal die richtige. Danach kommen wir zur Erklärung. Mein Gesandter, so haben Wir für jeden Propheten Feinde unter den Schuldigen entstehen lassen. Dein Herr genügt als Rechtleiter und Helfer. Ja. Und richtig: So hat jeder Prophet Feinde unter den Schuldigen. Dein Herr genügt als Rechtleiter und Helfer.
Die Allah, den Erhabenen, leugnen, die Götzendiener und die Ungläubigen, diese Menschen sind, wenn sie gegen ihre eigene Nafs Unrecht tun, weil sie Allah und das Jenseits leugnen, schuldig vor Allah. Schuldige Menschen vor Allah. So wie die Menschen eines Staates, wenn sie gegen das Gesetz dieses Staates handeln, ein Verbrechen begehen.
Wenn also ein Mensch nicht an die Propheten glaubt, die Allah, der Erhabene, gesandt hat, wenn er sich gegen die Religion stellt, die Allah, der Erhabene, gesandt hat, wenn er die Gaben, die Allah, der Erhabene, gegeben hat, isst und trinkt und sie an die Welt bindet, wenn, obwohl Allah, der Erhabene, den Menschen als edelstes Geschöpf erschuf, der Mensch mit seinem eigenen Dasein, mit Gefühlen der Nafs, mit Überheblichkeit, mit Ruhm und Ansehen, mit Stolz und Hochmut Allah, dem Erhabenen, den Rücken kehrt und sich für jemand Großes hält, was sind diese dann, wenn nicht schuldig?
Ja.
Denn sie haben sich gegen den Schöpfer aufgelehnt. Sie hörten nicht auf Seinen Befehl. Indem sie sich mit dem abgaben, was Allah verboten hat, kehrten sie Allah den Rücken. Außerdem haben sie Allah Partner beigesellt. Solche ungerechten Schuldigen treten zur Zeit jedes Propheten auf. Sie bedrängen die Propheten Allahs und erklären, um die Menschen von Allah zu entfernen, die Propheten zu Lügnern. Außerdem versuchen sie, indem sie den Menschen einreden, es gebe nach dem Tod keine Auferstehung, die Menschen von Allah zu entfernen. So treten solche Taghuts in jedem Zeitalter und zur Zeit jedes Propheten hervor und erfüllen ihre Aufgabe.
Gegenüber Allah und nach dem Bund, den er gab: Welchen Bund er auch erklärte, den erfüllt er. Als Feinde Allahs bereiten sie sich ihre Plätze in der Hölle. Als der Prophet (Friede sei mit ihm) unserem Herrn ihre Lage vortrug, hat Allah, der Erhabene, indem Er diesen Vers dem Propheten (Friede sei mit ihm) sandte, den edelsten Gesandten und geehrten Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) (?).
O Mein Geliebter! So entstehen für jeden Propheten Feinde unter den Schuldigen, sagt Er und lässt den Propheten (Friede sei mit ihm) wissen, dass er sich um diese Menschen nicht kümmern soll, dass jeder seine Aufgabe tun und den Bund, den er Allah gab, ausspielen wird. Dass diese Schuldigen am Ende ergriffen und an die Orte geschickt werden, die sie verdienen, verkündet Er in der Fortsetzung des Verses. Was wird also aus ihnen? Wie werden sie ergriffen? Im Vers, in dem Er sagt: Jede Seele wird den Tod kosten, und eure Rückkehr ist zu Mir, wird der Mensch durch die Taten, die er in der Welt vollbracht hat, beweisen, was für ein Mensch er ist, und wenn der Mensch dann sein Leben vollendet hat und auf der Reise ins Jenseits eine Weile in seinem Grab gewartet hat, werden die Erden zu einer anderen Erde und im Himmel ein anderer Himmel. Wenn auf der Erde (?) hervorgebracht wird, (?) gibt es kein Ausweichen, nach dem Vers, in dem Er das sagt, versammelt sich jeder am Ort der Versammlung, und wenn er in jenem höchsten Gericht, Eleysallâhu bi ahkemi'l-hâkimîn, von Allah, dem Erhabenen, dem Richter der Richter, zur Rechenschaft gezogen wird, dann, sagt Er, überlass sie Mir.
Ja. Dein Herr genügt dir als Rechtleiter und Helfer, sagt Er, verkündet Er. Das heißt, Allah hat dich mit Rechtleitung zu den Menschen gesandt. Angesichts dieses Verhaltens der Ungläubigen, dass sie euch leugnen, genügt euch als Rechtleiter und Helfer euer Herr, verkündet Er. Ja.