Ar-Ra'd 11: (Für jeden Menschen) gibt es vor und hinter ihnen Verfolger (Engel), die diese auf Befehl Allahs beschützen. Allah ändert das bei einem Volk Vorhandene solange nicht, bis dieses seine Eigenschaften ändert. Sobald ein Volk von Allah etwas Schlimmes wünscht, gibt es kein Zurück mehr, (wenn der Befehl Allahs erteilt ist). Sie haben auch keine Helfer außer Allah.

A. Metin Saruhan · 17. Juni 2017 · Ar-Ra'd

Übersetzung

(Für jeden Menschen) gibt es vor und hinter ihnen Verfolger (Engel), die diese auf Befehl Allahs beschützen. Allah ändert das bei einem Volk Vorhandene solange nicht, bis dieses seine Eigenschaften ändert. Sobald ein Volk von Allah etwas Schlimmes wünscht, gibt es kein Zurück mehr, (wenn der Befehl Allahs erteilt ist). Sie haben auch keine Helfer außer Allah.

Tafsir

Es gibt Anhänger vor und hinter dem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), die ihn beschützen. Allah (swt) sagt in einem Seiner Verse, dass Sie von vielen Wesen beschützt werden, die Sie nicht einmal kennen. Da die Menschen ihr Leben lang ihr Schicksal leben, werden sie vor Unfällen oder Ereignissen in ihrem Leben geschützt, die außerhalb ihres Schicksals liegen.

Allah (swt) erklärt eindeutig, dass der Prophet (Friede sei mit ihm) beschützt wird und dass kein Lebewesen dem Propheten (Friede sei mit ihm) etwas antun kann.

(Allah ändert nicht, was in den Menschen ist, solange sie nicht ändern, was in ihnen selbst ist) Allah (swt) sagt in einer anderen Ayat (Vers): "Was auch immer ihr seid, das ist die Art von Vorgesetzten, die Wir über euch bringen". Was auch immer ein Mensch wert ist, Allah gibt ihm genau das, dessen er würdig ist.

Wenn eine Person sehr schlecht ist, werden ihr nicht alle Türen der Barmherzigkeit geöffnet. Oder ein Mensch ist sehr gut, aber ihm wird nicht alles Unheil zuteil. Eine Person ist also gut, und sie wird dafür belohnt. Aber dann wird er schlecht, und dieses Mal wird das, was im Menschen steckt, von ihm entfernt, und der Charakter des Menschen ändert sich. Am Anfang war der Mensch gut, er befolgte Allahs Gebote, die Furcht vor Allah hielt ihn zurück, er ließ sich nicht zu bösen Taten hinreißen. Als der Mensch dann seinem Nafs (Ego) folgte und sich über Allahs Gebote hinwegsetzte, änderte sich sein Charakter und er begann, Handlungen oder Taten zu begehen, die Allah nicht wollte, dass er sie tut. Wenn sich ein Mensch dem Bösen zuwendet, ändert sich zuerst sein Charakter. Hinzu kommt, dass mit dem Verlangen des Nafs und der Versuchung des Teufels Verschwendung und Vergnügungssucht beginnen. Die Person wird in Armut und Depression hineingezogen. Wie auch immer die Situation eines Menschen aussieht, in dem Moment, in dem er seine Situation ändert, ändert Allah das, was in ihm ist. Aber solange die Menschen ihre Situation nicht ändern, ändert Allah auch nicht, was in ihnen ist. Er nimmt nicht zurück, was er gibt.

(Wenn ein Volk Allah um etwas Böses bittet, gibt es für sie kein Zurück mehr. Sie haben keine Helfer außer Allah). Wenn ein Mensch nicht an Allah und das Jenseits glaubt und Allah um ein Unglück bittet, zum Beispiel: "Wenn es Allah gibt, dann soll Er mir dies oder jenes antun oder mir ein Unglück bescheren", dann gibt es niemanden, der das Unglück, das über diese Person oder diese Gemeinschaft kommen wird, abwenden kann, denn Allah ist allhörend und allwissend. Wenn sich diese Menschen jedoch zu Allah bekehren, bevor das Unheil kommt, und erkennen, dass sie Allah in ihrer Unwissenheit ungehorsam waren und sich auf die Seite Allahs stellen, dann gibt es für sie keinen Retter außer Allah. Auf diese Weise vergibt Allah Seinen sündigen Dienern und verzeiht ihnen.

Was im Video gesagt wird

Sure Ar-Ra'd, Vers 11. Dieser ist ein falsch ausgelegter Vers; schauen wir, wo er falsch ist. Gehen wir zuerst das Falsche durch. Sure Ar-Ra'd.

Für ihn gibt es vor ihm und hinter ihm Nachfolgende, die ihn auf Allahs Befehl schützen, Engel. Richtig. Niemand erleidet in seinem Leben außerhalb seines Schicksals irgendein Unheil. Denn außerhalb seines Schicksals lässt Allah jedes Unglück, das ihn treffen würde, durch diese Nachfolgenden abwenden. Sonst lebt ein Mensch 70 Jahre, 80 Jahre, 60 Jahre. Außerhalb seines Schicksals wird ihm durch Zufall nichts geschehen. Also in 60–70 Jahren. Ja. Als wir mit Ahmet auf dem Schießplatz arbeiteten, regnete es (?). Ja. Wir schlossen die Werkstatt. Wir gehen zur Busstraße. Wir wollen zur Universität fahren. Ja.

Wir sind am Ende der Straße. Ein Brotwagen, der Bäcker (?). Hodscha, er kam, und sein Spiegel traf mich. Der Vorderreifen fuhr über meinen Schuh, über meinen kleinen Zeh. Obwohl der Spiegel mich traf, legte sich plötzlich ein Nebel über meine rechte Seite. Der Wagen fuhr vorbei. Mir ist nichts passiert. Der Mann – wir sahen uns im Spiegel in die Augen. Im Spiegel. Wir sahen uns in die Augen, aber der Mann gab Gas und fuhr weg. Aber der Mann war fassungslos. Er suchte mich. Er dachte, ich sei unter den Wagen geraten. Ahmet ist Zeuge. Wo ist Ahmet? Dort. Nicht wahr, Herr Ahmet? Es stand also nicht in unserem Schicksal.

Nein, siehst du, du wirst beschützt. So ist es, Hodscha. Die Verse. Und wir flunkern ja so schön, nicht wahr?

Die Beweise sind auch hier. Ja.

Lesen wir zuerst die falschen und schauen, wo er falsch ausgelegt wurde. Vor ihm und hinter ihm gibt es Nachfolgende, die ihn auf Allahs Befehl schützen, Engel. Ja.

Auch mir ist viel passiert. Ich erzähle auch ein, zwei davon, wir unterhalten uns ja.

Wir fuhren aus Ankara los, auf der Straße nach Kayseri, wir wollten also nach Kayseri. Von dort wollten wir nach Kırşehir weiter. Oder nach Kırşehir und dann nach Kayseri.

Im Auto waren 4–5 Leute.

Ich überholte das Fahrzeug. Ich überholte den Lastwagen, der vor mir fuhr. Und da kommt doch ein schnelles Auto entgegen! Unmöglich, dass wir davonkommen.

Ich sah, wie das Auto zweimal sprang. Allah ist Zeuge, und ich bin Zeuge. Die, die es bezeugt haben, sind nicht hier. Das Auto machte zwei Sprünge. Einer: In dem Moment, als ich überholte, in die Mitte der Straße und vor das Fahrzeug. Da kamen wir davon.

Und ich fahre auf seiner Seite, wieder treffe ich auf dieselben Autos. Wir werden zusammenstoßen, das geht nicht anders. Unmöglich davonzukommen. In dem Moment verlor ich das Bewusstsein. Eine Ohnmacht überkam mich. Dann sah ich, wie das Auto auf so etwas wie einem Flugfeld fuhr. Ich wusste nicht, wo das war. Dann kam ich zu mir. Ich fahre in der Gegend von Hendek auf jener (?) Autobahn. So etwas habe ich vier-, fünfmal, vier-, fünfmal erlebt. Es stand nicht in meinem Schicksal, wir kommen davon. Ja. Das also sind die Verse.

Vor ihm und hinter ihm gibt es Nachfolgende, die ihn auf Allahs Befehl schützen, Engel. Bis ein Volk die Eigenschaften in sich ändert, ändert Allah nicht, was in ihnen ist. Richtig. Wenn Allah einem Volk Böses will – Allah. Jetzt geht es los. Allah soll einem Volk Böses wollen. Schau. Jetzt geht es los. Hier. Unsinn. „Wenn Allah einem Volk Böses will, dann gibt es dafür kein Zurückweisen. Und sie haben außer Allah keinen Helfer", heißt es. Schau. Er will Böses, und zugleich heißt es, sie hätten außer Allah keinen Helfer. Was sagen wir? Bis ein Volk die Eigenschaften in sich ändert, ändert Allah nicht, was in ihnen ist. Wenn ein Volk Allah um Böses bittet – nicht dass Allah ihm Böses will. Wenn ein Volk Allah um Böses bittet, gibt es, sobald Allahs Befehl ergeht, kein Zurückweisen mehr. Wenn zum Beispiel Vernichtungen geschehen, kann sie niemand mehr abwenden.

Wenn der Befehl von Allah ergeht. Das ist nicht wie bei uns – „Durch Ahmets oder Mehmets Gebet soll es bleiben, soll es abgewendet werden, lasst uns sie beschützen" und so weiter – so etwas gibt es nicht. Ist dieser Befehl ergangen, ist es vorbei. Was heißt das? Wenn ein Volk Allah um Böses bittet? Im Rahmen seines freien Willens. Denn es hat sich gegen Allah aufgelehnt. Wenn der Befehl von Allah ergeht, gibt es dafür kein Zurückweisen, kein Zurückweisen mehr. Sie haben außer Allah keinen Helfer. Also kehre zu Allah zurück.

Vor und hinter dem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) gibt es Nachfolgende, die ihn schützen. Allah, der Erhabene, sagt in einem Vers: Ihr werdet von vielen Wesen geschützt, die ihr noch nicht kennt. Das gilt nicht nur für den Propheten (Friede sei mit ihm). Wir sagen das hier, weil Allah (?) schützt. Was heißt es? Ihr werdet von vielen Wesen geschützt, die ihr nicht kennt, heißt es. Auch die Menschen werden, während sie ihr Leben lang ihre eigenen Wünsche ausleben, in diesem Leben vor Unfällen oder Ereignissen geschützt, die sie außerhalb ihres Schicksals erleiden würden. Allah, der Erhabene, schützt sie.

Wonach schützt Er sie? Habt ihr gedacht, ihr würdet sterben, ohne zu beweisen, was für Menschen ihr seid? Gemäß diesem Vers: Hätte es, wie ich eben erzählte, getroffen oder wäre ich dort umgekommen, hätte ich in meinem Leben meinen Bund nicht erfüllt. In diesem Fall wäre ich, ohne meine Zeit erfüllt, ohne meinen Bund erfüllt zu haben, ins Jenseits übergegangen. Gemäß dem Vers „Habt ihr gedacht, ihr würdet sterben, ohne zu beweisen, was für Menschen ihr seid?", bis wir unsere Zeit, unsere Lebensspanne erfüllt haben, vor solchen Unfällen außerhalb unseres Schicksals, die wir erleiden würden, durch solche Beschützer bewahrt uns unser Herr. Mit Beschützern bewahrt Er uns.

Ja.

Auch die Menschen werden, während sie ihr Leben lang ihre eigenen Wünsche ausleben, in diesem Leben vor Unfällen oder Ereignissen geschützt, die sie außerhalb ihres Schicksals erleiden würden. Dass der Prophet (Friede sei mit ihm) geschützt ist und dass dem Propheten (Friede sei mit ihm) kein Geschöpf etwas antun kann, verkündet Allah, der Erhabene, deutlich. Bis ein Volk die Eigenschaften in sich ändert, ändert Allah nicht, was in ihnen ist. Wiederum sagt Allah, der Erhabene, in einem Vers: Wie ihr seid, solche Herrscher setzen Wir über euch. Was ein Mensch verdient, dafür gibt Allah ihm genau die entsprechende Gegenleistung.

Wenn er es verdient. Denn er will es. Was er will, wird Er ihm geben. Warum gibt Er es? Er hat den Menschen in seinem Willen frei gelassen. Da er in seinem Willen frei gelassen ist, wird Er ihm, was immer er (?) wünschte und wollte, genau so geben. Hätte Allah, der Erhabene, zwischen den Menschen Unterschiede gemacht, würde Ihm eine Eigenschaft anhaften. Dann würde Er die Hölle abschaffen und alle ins Paradies aufnehmen. Wenn ein Mensch sehr schlecht ist, werden ihm als Gegenleistung nicht alle Türen der Barmherzigkeit geöffnet. Und wenn ein Mensch sehr gut ist, werden ihm auch nicht alle Unglücke gegeben.

Demnach: Ein Mensch ist gut, er erhält die Gegenleistung dafür. Dann aber wendet er sich dem Schlechten zu, und diesmal wird, was in ihm war, von ihm genommen. Zuerst ändern sich die Charakterzüge des Menschen; am Anfang war er gut, er erfüllte Allahs Gebote, die Furcht vor Allah bremste ihn, er griff nicht zum Bösen. Dann folgte der Mensch seinem Nafs; als er Allahs Gebot verließ, änderten sich die Charakterzüge; er begann, Charakterzüge oder Taten zu zeigen, die Allah nicht will. Das heißt, er wurde zu seinen eigenen Charakterzügen. Der Charakter änderte sich nicht; er wurde zu seinen Charakterzügen.

Wenn sich also ein Mensch dem Bösen zuwendet, ändern sich zuerst die Charakterzüge. Daneben beginnen durch das Begehren des Nafs oder die Verführung des Satans Verschwendung und ein Leben in Saus und Braus. Der Mensch wird in Armut und Krisen getrieben. Also: In welchem Zustand ein Mensch auch sei, in dem Moment, in dem er seinen Zustand ändert, ändert Allah, was in ihnen ist. Das heißt, der Mensch – nicht Allah ändert es, der Mensch ändert es, ändert, was in ihm ist. Solange aber der Mensch seinen Zustand nicht ändern kann, ändert Allah auch nicht, was in ihnen ist. Was sagen wir? Solange aber der Mensch seinen Zustand nicht ändert, ändert Allah auch nicht, was in ihnen ist. Und Er nimmt auch nicht zurück, was Er gegeben hat.

Solange er seinen eigenen Zustand nicht ändert. Wenn er das Böse will, erhält er die Gegenleistung. Denn Allah, der Erhabene, erschafft (?) nach den Wünschen und Begehren der Menschen. Dieser Mensch soll ja beweisen, was für ein Mensch er ist; wenn das Böse kommt, wenn das Böse herauskommt, also wenn er es tut, sagt Er zu ihm: Das bist du. Aber Allah, der Erhabene, weiß, was am Ende sein wird. Nur weil er Böses getan hat, heißt das nicht: Du bist ein schlechter Mensch. In seinem eigenen Schicksal gibt es Böses und Gutes. Welche Seite schwerer wiegt, deren Gegenleistung wird dieser Mensch erhalten.

Wog die Seite des Guten schwerer, wird er die Barmherzigkeit Allahs, des Erhabenen, erlangen. Wog die Seite des Bösen schwerer, wird er seine Strafe verbüßen und herauskommen. Wenn er als Muslim ins Jenseits übergegangen ist. Wenn ein Volk Allah um Böses bittet, gibt es dafür kein Zurückweisen mehr. Das heißt, es hat den Propheten geleugnet. Es hat den Koran geleugnet. Schon vorher. Und Er gibt Beispiele. In diesem Fall bittet der Mensch Allah um Unheil. Also: „Wenn das, was du sagst, wahr ist, soll Allah uns doch vernichten", sagt er ja. So sagt er. „Zeig uns doch ein Wunder." Wie Salih zeigt er das Wunder.

Sie schneiden den Kamelen die Beine ab. Und was geschieht? Ist der Befehl ergangen, ist es vorbei.

Sie haben außer Allah keinen Helfer. Wenn ein Mensch nicht an Allah und das Jenseits glaubt und Allah um ein Unheil bittet, zum Beispiel: „Los, wenn es Allah gibt, soll Er mir das antun oder mir ein Unheil schicken" – wenn er solche Worte spricht, dann gibt es gewiss, da Allah der Hörende, der Wissende ist, für das Unheil, das über diesen Menschen oder diese Gemeinschaft kommen wird, niemanden, der es abwenden könnte. Wenn sich aber diese Menschen Allah zuwenden, bevor das Unheil kommt, erkennen, dass sie sich in ihrer Zeit der Unwissenheit gegen Allah gestellt haben, und sich in Allahs Reihen stellen, dann haben auch sie außer Allah keinen Retter.

So vergibt Allah Seinen sündigen Dienern und verzeiht ihnen.