Al-Furqan 62: Er ist derjenige, der die Nacht und den Tag aufeinander folgen lässt für diejenigen, die Beispiele nehmen und Dankbarkeit zeigen wollen.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Er ist derjenige, der die Nacht und den Tag aufeinander folgen lässt für diejenigen, die Beispiele nehmen und Dankbarkeit zeigen wollen.
Tafsir
Allah (swt) gibt das Beispiel des Wechsels von Nacht und Tag, damit diejenigen, die es wünschen, Ihm danken oder eine Lektion von Ihm erhalten können. Da Allah (swt) das Universum mit Wissen erschaffen hat, beweist Er den Menschen Seine Existenz mit Seinem Wissen durch die übermenschliche Erschaffung des Universums und seiner Bewohner und indem Er sie es in einem Zustand der Ordnung und Regelmäßigkeit betrachten lässt.
Es ist ein großartiges Ereignis, dass sich die Erde um die Sonne dreht, um die Jahreszeiten hervorzubringen, und auch, dass sie sich um ihre eigene Achse dreht, um Tag und Nacht hervorzubringen. Nur Allah, der Schöpfer der Welten, ist dazu in der Lage. Außer Ihm kann keine andere Kraft oder Macht einen Fleck erschaffen, noch kann sie eine Ordnung wie diese Schöpfung schaffen. Wenn die Menschen jedoch diese von Allah geschaffene Ordnung untersuchen, beweisen sie, dass dieses von der Wissenschaft geschaffene Universum von einem Gott erschaffen wurde, und dass Gott allein der Einzige ist.
Die Rotation der Erde mit einer Geschwindigkeit von vierzigtausend Kilometern in vierundzwanzig Stunden aufgrund der Abstoßung der Magnete am Süd- und Nordpol der Erde, die eintausendsechshundertsechsundsechzig Kilometer pro Stunde beträgt, und die Erschaffung von Tag und Nacht. Dies ist ein Ereignis, das nur durch eine göttliche Kraft herbeigeführt und geschaffen werden kann.
Allah zeigt Seine Schöpfung mit Beispielen für diejenigen, die Lehren aus diesen Ereignissen ziehen wollen, oder für diejenigen, die zu Allahs Wesen zurückkehren wollen, oder für diejenigen, die sich nach diesen Ereignissen an Allah erinnern und ihm danken wollen. Allah (swt) informiert die Menschen über Seine Schöpfungen mit Wissen, mit Beispielen, die jeder menschliche Verstand nachvollziehen kann, und dass Seine Existenz ewig und immerwährend ist.
Was im Video gesagt wird
Wir sind bei Vers 62 der Sure Al-Furqan angekommen.
Für die, die eine Lehre ziehen oder danken wollen, ist Er es, der Nacht und Tag aufeinander folgen lässt. Sure Al-Furqan, Vers 62. Mir scheint, hier ist es falsch aufgeschlagen. Schauen wir mal, schauen wir. Ich habe es wohl korrigiert.
Lass mich in meinem Dings nachsehen.
Ich hole es so her.
Ich mache das auf, na komm. Lass mich meinen Koran (?) öffnen. 200
359, nicht wahr? Ja. Al-Furqan Sure – Sure Al-Furqan, bei welchem Vers waren wir? Vers 62, nicht wahr?
56 62 Vers 61. Das ist es auch nicht.
62, zwei, für Menschen, Nacht und Tag, eine Lehre. Aufeinander, ja, um eine Lehre zu ziehen und zu danken.
Für die, die eine Lehre ziehen oder danken wollen. Er ist es, der Nacht und Tag aufeinander folgen lässt. Schauen wir hier in diesem nach. Was soll ich sagen? Dieser sagt dasselbe. Das Wort „wollen“ verwenden sie dort nicht allein.
Hier
haben sie irgendwie das Richtige geschrieben.
Hier haben sie es richtig geschrieben.
„Für die, die eine Lehre ziehen oder danken wollen, die wollen“, heißt es. Richtig.
Allah, der Erhabene, führt, damit die Wollenden Seinem Wesen danken oder eine Lehre ziehen, die Aufeinanderfolge von Nacht und Tag als Beispiel an. Ja.
Als Allah, der Erhabene, das Universum mit Wissen erschuf, beweist Er durch die Erschaffung des übermenschlichen Universums und dessen, was dazwischen ist, indem Er sie in Ordnung und Regelmäßigkeit laufen lässt, den Menschen mit Seinem Wissen Sein Dasein. So ist es ja. Schau dir heute die Erde an. Sie schwebt in einer Leere. In einer Leere, wohlgemerkt. Wir haben keinen Beweis in der Hand. Das heißt, wir haben keine Sicherheit. Unsere einzige Sicherheit ist Allah. Auf der Erde drehen wir uns so in der Leere. Und die Erde dreht sich in 24 Stunden um ihre eigene Achse mit einer Geschwindigkeit von 1666 Kilometern.
In 24 Stunden. Diese Drehung stabilisiert die Erde um ihre eigene Achse. Ihre Drehung. Also nicht in dem Sinn, dass sie sie festhält. Es entsteht ein Zustand, als ob sie sich gar nicht drehte. Und dir kommt es vor, als stündest du still, wo du bist. Es gibt ja Kreisel, wisst ihr. Früher haben wir so Kreisel gedreht. Wenn das Ding schnell dreht, steht es so kerzengerade. Kerzengerade. Es rührt sich nicht. Du sagst dir, es dreht sich gar nicht. Dabei dreht es sich. Wenn es anfängt zu (?), beginnt es zu taumeln. Bei der Erde hat Allah, der Erhabene, ein solches Gleichgewicht geschaffen, dass sie, während sie sich um ihre Achse dreht, an ihrem Platz dasteht, als drehte sie sich überhaupt nicht.
Und wir auf ihr, ganz ruhig, ganz fest – Allah, der Erhabene, hat Wissen und Universum erschaffen. Wer Verstand hat – die Erschaffung dieses Seins auf diese Weise, dass kein Wesen außer Allah, dem Erhabenen, dazu fähig sein kann – Was sagt Er? Allah, der Erhabene, führt, damit die Wollenden Seinem Wesen danken oder eine Lehre ziehen, die Aufeinanderfolge von Nacht und Tag als Beispiel an. Als Allah, der Erhabene, das Universum mit Wissen erschuf, das übermenschliche Universum und was dazwischen ist, beweist Er durch ihre Erschaffung, indem Er sie in Ordnung und Regelmäßigkeit laufen lässt, Sein Dasein den Menschen mit Seinem Wissen.
Dass durch die Drehung unserer Erde um die Sonne die Jahreszeiten und außerdem durch ihre Drehung um die eigene Achse Nacht und Tag entstehen, ist ein großes Ereignis. Dieses Ereignis ist allein Allah, dem Erhabenen, der die Welten aus dem Nichts erschuf, vorbehalten. Keine Kraft und Macht außer Ihm kann auch nur ein Stäubchen erschaffen noch eine Ordnung wie diese Geschöpfe errichten. Doch wenn die Menschen diese von Allah erschaffene Ordnung untersuchen, haben sie bewiesen, dass dieses mit Wissen erschaffene Universum von einem Gott erschaffen wurde und dass dieser nur Allah ist. Durch das gegenseitige Abstoßen der Magnetismen im Süden und Norden der Erde dreht sich die Erde in 24 Stunden mit 40.000 Kilometern – das sind pro Stunde eintausendsechshundert- sechsundsechzig und etwas mehr –, und so entstehen Nacht und Tag.
Es ist ein Ereignis, das nur ein Gott durch eine Kraft von Ihm herbei- führen und erschaffen kann. So, denen, die aus diesen Ereignissen eine Lehre ziehen oder zu Allahs Wesen zurückkehren wollen, und denen, die danach Allahs gedenken und danken wollen, zeigt Allah Seine Geschöpfe anhand von Beispielen. Allah, der Erhabene, lässt mit dem, was Er mit Wissen erschuf, und mit Beispielen, die jeder menschliche Verstand begreifen kann, die Menschen wissen, dass Sein Dasein ohne Anfang und Ende ewig ist. Ja.
Wir sagten, die Erde hat einen Nordpol und einen Südpol, nicht wahr?
Am Nordpol gibt es einen Magnetismus und am Südpol ebenfalls eine magnetische Masse. Gleiche Pole stoßen sich ab. (?) Pole ziehen sich an. Nun,
die Magnetismen am Nord- und Südpol der Erde wurden so erschaffen, dass sie einander abstoßen; diese Massen, die unser Verstand und unsere Vorstellung nicht fassen, sind so millimetergenau aufeinander abgestimmt – jene Gewichtsmassen, die unser Verstand und unsere Vorstellung nicht fassen, mit millimetergenauen Berechnungen abgestimmt, wobei die Unebenheiten von Bergen und Ebenen berücksichtigt sind – ihr Abstoßen kann die 24-stündige Drehung der Erde um ihre eigene Achse nicht behindern.
Was für eine Ordnung das ist.
Ja. Somit hat Allah, der Erhabene, mit der Macht Seines Wissens, während Er die Erde dreht, auch die Ebenen und Berge nicht willkürlich erschaffen. Willkürlich. Wenn sich die Erde um ihre Achse dreht, erzeugen die Berge während der Drehung, indem sie auf die Luft treffen, einen Ton.
Ist dieser Ton die Ney, die Mevlana spielte? Der Klang der Ney? Eine Zeit lang klang sie auch in meinen Ohren. Ein innerer Klang. Er hat die Berge der Erde genau wie die Tasten eines Klaviers erschaffen. Nichts davon ist willkürlich.
Ja.
Was sagt Allah, der Erhabene? In Seinem Vers: „Am meisten fürchten Mich die, die Mich kennen“, sagt Er. „Die Mich am meisten lieben – die Mich lieben –, lieben“, sagt Er. Die Mich am meisten fürchten, die Fürchtenden, lieben. Die Mich am meisten lieben, lieben. Wenn nun der Mensch durch Wissen diese Größe Allahs, des Erhabenen, sieht, fürchtet er sich natürlich. Doch wenn er sich durch Wissen auch an Allahs, des Erhabenen, Versprechen an die Menschen klammert, liebt er Allah, den Erhabenen, auch sehr.
Die Gelehrten, sagt Er, halten sich an das Wissen und finden Leben, sagt Er. Wie schön Er es sagt. Ist nun bei einem Gelehrten, einem von Allah herangebildeten Menschen, die Liebe zu Allah, dem Erhabenen, und die Furcht vor Ihm und die Liebe und Furcht eines gewöhnlichen Menschen dasselbe?
Ja.
Was sagt Allah, der Erhabene, in einem Vers? „Ich habe solche Diener, die weder Kauf noch Handel von Meinem Gedenken abhalten“, sagt Er. Wenn ein solcher Mensch – abgesehen von der Zerstreutheit, der menschlichen Zerstreutheit, davon, dass der Mensch zerstreut und fehlerhaft herangebildet ist – Allah, den Erhabenen, nicht vergisst und dieser Mensch auch nachts in (?) zu Bett geht – dieser Mensch, und einer, der tagsüber bis zum Abend seine fünf Gebete (?) – wie oft gedenkt er wohl bis zum Abend Allahs, des Erhabenen? Und wie oft am Tag erwähnt er Allah, den Erhabenen?
Sind sie gleich?