Al-A'rāf 187: Sie fragen dich, wann der Jüngste Tag kommen wird. Sag: Dieses Wissen ist ausschließlich bei meinem Herrn. Niemand außer Ihm kann dessen Zeitpunkt erklären. Er ist zu schwierig für die Himmel und die Erde. Er wird euch plötzlich erreichen. Sie fragen dich, als ob du es wüsstest. Sprich: Dessen Wissen ist ausschließlich bei Allah. Doch die meisten Menschen wissen es nicht.

A. Metin Saruhan · 8. September 2017 · Al-A'rāf

Übersetzung

Sie fragen dich, wann der Jüngste Tag kommen wird. Sag: Dieses Wissen ist ausschließlich bei meinem Herrn. Niemand außer Ihm kann dessen Zeitpunkt erklären. Er ist zu schwierig für die Himmel und die Erde. Er wird euch plötzlich erreichen. Sie fragen dich, als ob du es wüsstest. Sprich: Dessen Wissen ist ausschließlich bei Allah. Doch die meisten Menschen wissen es nicht.

Tafsir

Mit diesem Vers erklärt Allah (swt), dass einige Ereignisse nur Ihm vorbehalten sind. Zum Beispiel sind die Schicksale der Menschen und das, was innerhalb dieser Schicksale geschehen wird, d.h. der Zufall und das Schicksal, in Allahs Wissen, so wie auch die Stunde in Allahs Wissen ist. Doch Allah weiß, wann und wie der Tag des Jüngsten Gerichts kommen wird. Sagen Sie daher zu denen, die Sie fragen, wann die Stunde kommen wird: Das Wissen darüber ist bei Allah. Und keines der Geschöpfe ist sich dessen bewusst.

Der Grund dafür ist, dass Allah der Schöpfer der Himmel und der Erde und allem, was dazwischen ist, ist. Er hat diese Schöpfungen mit einem Programm versehen. Wie viele Menschen bis zum Tag der Auferstehung kommen werden, was zwischen ihrer Erschaffung und dem Tag der Auferstehung geschehen wird, was den Ausbruch des Tages der Auferstehung bewirken wird und wie sich diese Ursachen manifestieren werden, all diese Wissenschaften sind im Besitz Allahs, so dass Allah den genauen Zeitpunkt kennt. Dieser Tag des Jüngsten Gerichts wird plötzlich über die Menschen hereinbrechen. Einige Zeichen des Jüngsten Gerichts werden erscheinen. Aber die Menschen werden sie der Natur zuschreiben. Sie werden sagen: "Was geschieht mit dieser Natur? Eines davon ist zum Beispiel, dass die Sonne im Westen aufgeht und im Westen untergeht. Bis dies geschieht, werden noch viele weitere Zeichen erscheinen. In dieser Hinsicht sind die Menschen immer hoffnungsvoll für das Leben. Inmitten dieser Ereignisse werden die Menschen erkennen, dass die Zeit des von Allah (swt) versprochenen Jüngsten Gerichts gekommen ist. Wenn die Berge weggeblasen werden, wenn die Meere anschwellen, wenn die Himmel wie geschmolzenes Metall fließen, wenn die Menschen fragen, was mit dieser Erde geschieht, dann wird die Stunde gekommen sein.

(Es wird schwer sein auf den Himmeln und der Erde) Die Bedeutung dieses Verses ist. Die Ordnung des Universums, die Allah mit Wissen geschaffen hat, wird gestört werden. Die Erde wird heftig beben. Sie wird ihre Bewohner hinauswerfen. Sie wird explodieren. Wenn Sie versuchen, die Erde schnell um ihre Achse zu drehen, wird sie an einen Punkt kommen, an dem sie aufgrund dieser Drehung explodieren wird, und sie wird explodieren und wie Watte verstreut werden. Die Berge werden dann wie Stoffpuppen herumgeschleudert. Da sich die Erde, der Mond und das Sonnensystem umeinander drehen, wird ihre Ordnung gestört. Auch die Gravitationskraft wird verschwinden. In diesem Fall werden die Sonne, der Mond, die Erde und viele Sterne und Galaxien beginnen, schnell im Raum zu fließen. Als Folge dieses Flusses werden Meteoriten oder Sterne schmelzen und aufgrund der Reibung in der Luft und der Geschwindigkeit des Flusses wie Minen fließen. Das wird das Ende der Welt sein. Alle Lebewesen werden zusammengeschleudert und die gesamte Ordnung wird gestört. Nicht ein einziges Lebewesen wird überleben. Die Apokalypse wird den Himmel und die Erde schwer treffen. Mit anderen Worten, wenn die Ordnung des Universums gestört ist, wird kein Lebewesen in der Lage sein, den Zusammenbruch der Stunde zu verhindern. Wenn die Ordnung in diesem Universum, das Allah (swt) mit Seinem Wissen erschaffen hat, gestört wird, werden die Himmel und die Erde wie geschmolzenes Metall fließen, weil die Himmel und die Erde im Himmel schnell fließen.

Das Wissen darüber liegt nur bei Allah. Keines der Geschöpfe kann seinen genauen Zeitpunkt kennen. Abu Jahl und Nadr bin Harith, die in der Sura al-Marij die Stunde verspotteten, fragten den Propheten (Friede sei mit ihm) nach der Stunde, die kommen wird. In den Versen eins, zwei und drei heißt es: "Jemand fragte nach der Strafe, die den Ungläubigen von Allah, dem Besitzer der Stufen des Aufstiegs, auferlegt wird und die niemand abwenden kann. Das ist die Auferstehung. Wenn die Engel in der vierten Strophe zum Geist sagen, dass die Dauer des Auf- und Abstiegs fünfzigtausend Jahre beträgt, wird damit betont, dass niemand die Stunde verhindern kann und dass das Wissen darüber bei Allah liegt und dass die Stunde alle fünfzigtausend Jahre eintritt. Diese Verse werden wir Ihnen zu gegebener Zeit erklären. Es ist sinnvoll, das Folgende zu erwähnen. Die Erde hat sieben Zustände durchlaufen, bis sie zu dem wurde, was sie heute ist. Sie ist zum Beispiel durch Feuer, Rauch, Dampf usw. gegangen, und in jedem Zustand hat Allah (swt) Wesen geschaffen, die auf ihr leben können. So sind sechs Stämme über die Erde gezogen, bis sie zu dem wurde, was sie heute ist. Der siebte ist der Mensch. Niemand außer Allah weiß, wann diese Untergänge eintreten werden.

Sie fragen Sie, als ob Sie es wüssten. Das bedeutet nicht, dass der Prophet (SAW) den genauen Zeitpunkt der Stunde kannte. Es bedeutet, dass er weiß, dass die Stunde sicher kommen wird. Gegen diejenigen, die die Auferstehung leugnen, sagt Allah (swt): "Sie fragen euch, als ob ihr es wüsstet", was bedeutet, dass die Auferstehung mit Sicherheit kommen wird und dass Sie der Beste sind und derjenige, der ohne jeden Zweifel daran glaubt.

Was im Video gesagt wird

Sie fragen dich, wann die Stunde hereinbrechen wird. Auch den Propheten (Friede sei mit ihm) fragten sie. „O Gesandter Allahs, wann wird die Stunde hereinbrechen?" „Wann bricht sie herein?" Auf diese ihre Frage sagt Allah, der Erhabene: Sprich: Das Wissen darüber ist allein bei meinem Herrn. Niemand außer Ihm kann ihre Zeit offenlegen. Ja, niemand kann sagen, die Stunde werde zu dieser Zeit hereinbrechen. Aber ihre Zeichen gibt es. Man zählt ihre Zeichen auf. Doch das Wissen darüber ist bei Allah. Was sind ihre Zeichen? Soweit unser Herr es uns mitgeteilt hat, in Seinem Vers: wenn die Berge wie Wolken vorüberziehen – das ist das Eintreten der Stunde, ihre Zeichen nenne ich auch noch.

Wenn die Meere anschwellen, wenn der Himmel wie geschmolzenes Metall fließt, wie Er sagt – und einige ihrer Zeichen sind, dass sich die Welt (?) um sich selbst dreht, dass Vulkane aktiv werden, dass Erdbeben und solche Unglücke zunehmen; das gehört zu den Zeichen der Stunde. Sogar dass Israel einen Staat gründet, gehört zu den Zeichen der Stunde. Also, diese Zeichen der Stunde treten zutage. Nichts geschieht auf einmal. Es tritt mit der Zeit zutage.

Niemand außer Ihm kann ihre Zeit offenlegen. Das heißt, niemand außer Allah, dem Erhabenen, kann sie offenlegen. Sie lastet schwer auf den Himmeln und der Erde. Natürlich wird die Stunde schwer auf den Himmeln und der Erde lasten. Denn die Himmel werden wie geschmolzenes Metall fließen, und die Ordnung der Erde wird zerbrechen. Ja. Sie wird plötzlich über euch kommen, heißt es. Auch mein Tod ist etwas, das plötzlich kommt. Mein Tod kann plötzlich kommen. Und wenn es heißt, sie werde plötzlich kommen: Wenn die Welt beginnt, sich schnell um ihre eigene Achse zu drehen, werden die Menschen sagen: „Was ist mit dieser Welt los?" Sie fragen dich, als ob du darüber Bescheid wüsstest.

Also kennt niemand außer Allah die Zeit der Stunde. In diesem Vers steht es ja genau dafür. Sprich: Das Wissen darüber ist allein bei Allah, aber die meisten Menschen wissen es nicht. Ja, die Menschen wissen nicht, dass Allah, der Erhabene, manche Dinge bei Sich verborgen hält. Zum Beispiel, wann das Leben eines Menschen abläuft, wo wie viel Regen fallen wird, das wissen sie nicht, und wie viel es regnen wird, können sie nicht wissen. Wann die Stunde hereinbricht – solches Wissen können manche Menschen nicht wissen.

Mit diesem Vers tut Allah, der Erhabene, kund, dass manche Ereignisse Ihm allein vorbehalten sind. Zum Beispiel die Schicksale der Menschen und was in diesen Schicksalen geschehen wird, also Kada und Kader – da sie in Allahs Wissen sind, können wir nicht wissen, was uns im nächsten Augenblick widerfährt. Das ist im Wissen unseres Herrn. Warum hat Er es so gemacht? Wenn wir sagen „Hätten wir doch vorgesorgt" – damit jeder Mensch beweist, was für ein Mensch er ist, wird Allah, der Erhabene, sie mit ihrem Leben und ihrem Besitz prüfen, die Menschen; Er wird sie zu Zeugen gegen sich selbst machen. Darum hat Er ihre künftigen Angelegenheiten, das, was ihnen zustößt, in ihren Schicksalen verborgen, Ihm allein vorbehalten.

Auch das Hereinbrechen der Stunde ist bei Allah. Ja.

Auch das Hereinbrechen der Stunde ist bei Allah, dem Erhabenen. Nur Allah weiß, wann und wie die Stunde hereinbrechen wird. Darum fragen sie dich: „Wann wird die Stunde hereinbrechen?" Sprich: Das Wissen darüber ist bei Allah. Und keines der Geschöpfe hat Kenntnis davon, sprich. Keines der Geschöpfe.

Ja. Niemand hat Kenntnis davon, wann die Stunde hereinbricht. Niemand. Worauf stützen wir das? Sagen wir es noch einmal. Wiederholen wir den Vers noch einmal. Sie fragen dich, als ob du darüber Bescheid wüsstest. Wenn der Prophet (Friede sei mit ihm), der als Barmherzigkeit für die Welten, für beide Welten kam, es nicht wissen kann, dann kann es niemand wissen. Wenn er es nicht wissen kann. Was sagen wir? Wenn wir in eine Sackgasse geraten oder Entscheidungen treffen, sagen wir: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten." Wir sagen: „Allah und Sein Gesandter wissen es am besten." Wenn also Allah und Sein Gesandter es richtig wissen, richtig wissen, und wenn bei uns selbst der Gesandte Allahs, wie Allah, der Erhabene, uns mitteilt, nicht wusste, wann die Stunde hereinbricht, dann kann keines der Geschöpfe, wann die Stunde hereinbricht, wissen. Ja.

Niemand außer Ihm kann die Zeit dieser Stunde offenlegen. Das heißt, niemand außer Allah, dem Erhabenen, kann sie offenlegen. Denn Er hat diese Welten mit Wissen erschaffen, und mit Wissen werden sie enden. Er hat mit Wissen erschaffen. Der Grund ist, dass Allah, der Erhabene, der ist, der die Himmel und die Erde und auch was dazwischen ist erschaffen hat.

Als unser Herr diese Orte, also diese Welten, erschuf – wie Er sie erschuf, bis wann sie ihren Lauf nahmen und nehmen werden –, weiß Er es, da Er all diese Welten programmiert hat, Sekunde für Sekunde. Diese Seine Geschöpfe sind mit einem Programm programmiert. Wie viele Menschen bis zur Stunde kommen werden, was zwischen Seinen Geschöpfen und der Stunde geschehen wird, was das Hereinbrechen der Stunde verursachen wird und wie diese Ursachen zutage treten werden – da all dieses Wissen bei Allah ist, kennt ihre genaue Zeit Allah. Diese Stunde wird plötzlich über die Menschen kommen. Manche Zeichen der Stunde werden zutage treten.

Doch die Menschen werden sie der Natur zuschreiben. Sie werden sagen: „Was ist mit dieser Natur los, was ist los?" Eines davon ist zum Beispiel, dass die Sonne im Westen aufgeht und im Westen untergeht. Bis es so weit ist, werden noch viele weitere Zeichen zutage treten. Darum hängen die Menschen immer am Leben und sind voller Hoffnung. Am Leben hängend, meinen sie immer noch, die Welt gehe nicht unter, die Stunde breche nicht herein, und sie würden ihr Leben weiterführen. Inmitten dieser Ereignisse werden die Menschen plötzlich sehen, dass die von Allah, dem Erhabenen, verheißene Zeit der Stunde gekommen ist.

Wie ist sie gekommen? Auch über die vernichteten Völker ist diese Vernichtung plötzlich gekommen. Was heißt das, eine Bedeutung von „plötzlich"?

Doch die Menschen werden das der Natur zuschreiben. Das heißt, sie werden diese Naturereignisse der Natur zuschreiben. Sie werden sagen: „Was ist mit dieser Natur los?" Mit dieser Natur. Denn die Menschen hängen am Leben. Wie ich vorhin sagte, kam es auch über die vernichteten Völker plötzlich; dieses Verderben brach über sie herein. Die Vernichtung brach über sie herein. Auch über sie kam es plötzlich. Das Volk Salihs etwa leidet unter Dürre und sieht dort eine Wolke, eine Wolke kommt. Sie sagen: „Unter dieser Wolke kühlen wir uns jetzt ab, es ist sehr heiß geworden." Dabei ist diese Wolke ein Kommen, das sie in die Vernichtung führt.

Als sie über ihnen ist, sinken sie durch einen Schrei alle auf die Knie und bleiben so. Das ist eine plötzliche Vernichtung. Da die Menschen also an der Welt hängen, werden sie, obwohl solche Zeichen für das Hereinbrechen der Stunde zu ihnen kommen, weil sie noch hoffnungsvoll im Leben sind und an der Welt hängen, selbst wenn sie wissen, dass die Stunde kommt, sie für fern halten. Aber was kommen muss, kommt. Die Stunde wird hereinbrechen. Denn auch dann werden Glaube und Überzeugung der Menschen sehr schwach sein. Sogar bei der Arbeit, sagen wir mal, wird man „Er ist Muslim" oder „Er sagt Allah" sagen und mit dem Finger auf ihn zeigen.

Mit dem Finger. So wenige werden es also sein. Natürlich, auch ihr Bekenntnis und ihr Glaube, äh, da sie Allahs Gebot nicht gehorchen, werden sie durch triebhafte Gefühle plötzlich der Vernichtung anheimfallen.

Sie werden sagen: „Was ist mit dieser Natur los?" Eines davon ist zum Beispiel, dass die Sonne im Westen aufgeht und im Westen untergeht. Bis es so weit ist, heißt es, werden noch viele weitere Zeichen zutage treten. Darum hängen die Menschen immer am Leben und sind voller Hoffnung. Inmitten dieser Ereignisse werden die Menschen plötzlich sehen, dass die von Allah, dem Erhabenen, verheißene Zeit der Stunde gekommen ist. Wenn die Berge wie gekrempelte Baumwolle verweht werden, wenn die Meere anschwellen, wenn die Himmel wie geschmolzenes Metall fließen, wenn der Mensch sagt: „Was ist mit dieser Erde los?", wird die Zeit der Stunde gekommen und angebrochen sein.

Dann lässt sie sich nicht mehr aufhalten. Ja.

Sie wird schwer auf den Himmeln und der Erde lasten, heißt es. Auf der Erde.

Warum heißt es, sie werde schwer auf den Himmeln und der Erde lasten? Wenn die Stunde kommt, sagt Allah, der Erhabene, also wenn die Zeit der Stunde kommt, wird weder die Erde in jener Ordnung und Regelmäßigkeit, die Wir erschaffen haben, ihr Bestehen fortsetzen können, noch, heißt es, die Himmel. Sie alle werden, wenn die Zeit der Stunde kommt, dem nicht standhalten, und (?), (?) alles wird ineinanderstürzen. Die Himmel und die Erde werden ineinanderstürzen. So wird sie schwer auf den Himmeln und der Erde gelastet haben. Mit diesem Vers ist gemeint: Die Ordnung des Universums, das Allah, der Erhabene, mit Wissen erschaffen hat, wird zerbrechen, und die Erde wird heftig erschüttert werden.

Das heißt, sie wird in einen Zustand der Explosion geraten. Was für ein Zustand der Explosion? Wie wir vorhin und schon in früheren Lektionen sagten: So wie die Sonne im Westen untergeht und im Westen aufgeht, wird die Welt, die sich umkehrt und mit haltloser Kraft zu drehen beginnt, einen solchen Punkt der Drehung erreichen, dass, wie der Gesandte Allahs in seinen Hadithen mitteilte, Jahre wie Monate, Monate, sagt er, wie Wochen, Wochen wie Tage, Tage, sagt er, wie Stunden, Stunden wie Sekunden – wenn sie so vergehen, dann wird die Welt durch die Zentrifugalkraft explodieren. Wenn die Welt ihr Inneres hinausschleudert, heißt es.

Also alles, was darin ist, und so wie die Magmaschicht, diese Schicht aus Flammen, unter den Meeren hervorkommt und anschwillt. Ja. Die Erde wird heftig erschüttert werden. Das heißt, sie wird in einen Zustand der Explosion geraten. Sie wird ihr Inneres hinausschleudern. Gemeint ist: Wenn man die Welt schnell um sich selbst drehen ließe, käme sie an einen Punkt, an dem sie wegen dieser Drehung explodiert und ringsum wie gekrempelte Baumwolle verweht wird. So werden die Berge wie gekrempelte Baumwolle geschleudert. Wenn das System von Erde, Mond und Sonne, die umeinander kreisen, in Unordnung gerät und die Anziehungskraft ebenfalls verschwindet, werden auch sie (?) mit großer Geschwindigkeit geschleudert, und infolge dieser Strömung werden durch die Reibung mit der Luft und wegen der Strömungsgeschwindigkeit Meteoriten oder Sterne schmelzen und wie Metall fließen.

Und beim Verlassen der Erde durch diese Luftschicht, in einem Winkel – sie treten in einem Winkel aus und in einem Winkel ein; sonst, wenn sie nicht in diesem Winkel austreten, verglühen diese Satelliten bei dieser Geschwindigkeit durch die Reibung. Auch beim Eintreten ebenso: Sie treten in einem bestimmten Winkel ein. Allah, der Erhabene, hat unsere Welt mit einer 81 bis 83 Kilometer dicken Luftschicht geschützt. Wenn Meteoriten auf die Erde fallen, treten sie willkürlich in die Luftschicht ein, und wegen der Reibung hat unser Herr diese 83 Kilometer berechnet. Wie der schwerste dieser Meteoriten verglüht und zu Asche wird, bevor er die Erde erreicht, und der Erde nicht schadet – das hat Er berechnet.

Und diesen Luftdruck auf Meereshöhe, den wir eine Atmosphäre nennen, im Herzen – indem Er ihn im Herzen mit einer Atmosphäre Druck ausglich, hat Er dem Menschen und Seinen Geschöpfen Leben gegeben, so. All das hat unser Herr in Ordnung und Regelmäßigkeit, mit Kenntnis und Wissen erschaffen. Ja. Die 83 Kilometer hohe Luftschicht hat auf Meereshöhe einen Druck von einer Atmosphäre. Der Mensch steht unter einer Atmosphäre Druck; so wie wenn man aus einer Blechdose die Luft herausnimmt und ihre Wände ineinanderfallen – damit er nicht so einfällt, hat Allah, der Erhabene, das Herz des menschlichen Körpers mit einer Atmosphäre Druck gegen die Luftschicht ausgeglichen.

Nur mit dem menschlichen Körper und den Schichtdrücken der Tiere, die Er auf der Welt erschaffen hat. Wenn die Menschen deshalb in die Höhe steigen, weil die Schichtdrücke zu stark werden, wenn sie auf Berggipfel und dergleichen steigen, entsteht Druck in ihren Ohren. Es kommt sogar zu Blutungen. Ja.

Ihr könntet Folgendes sagen: Wenn jemand fragt, warum so etwas heute in einem Flugzeug, das in 65.000 bis 70.000 Fuß Höhe fliegt, nicht passiert – dort gibt es eine Druckkabine. Genau auf eine Atmosphäre festgelegt. Der Druck innen hält den Druck auf Meereshöhe aufrecht.

Ja. Also die Stunde: Meteoriten und Sterne werden schmelzen und wie Metall fließen, und dann wird die Stunde hereingebrochen sein. Alle Wesen werden ineinanderstürzen, die ganze Ordnung wird zerbrechen, und kein einziges Lebewesen wird am Leben bleiben. So wird die Stunde schwer auf der Erde und den Himmeln gelastet haben. Das heißt, kein Wesen wird sie tragen und ertragen können. Es bedeutet, dass die Himmel und die Erde das Hereinbrechen der Stunde nicht verhindern können. Gewiss wird diese Stunde (?). Sie lastet schwer auf den Himmeln und der Erde. In einem Sinne auch: Die Verheißung Allahs, des Erhabenen, ist wahr, die Stunde wird hereinbrechen.

Wie sehr die Menschen auch, sagen wir, das Aufreißen dieser Ozonschicht der Welt verhindern mögen, sie werden es nicht aufhalten können. Und sie werden diese Ordnung nicht verhindern können; Allahs Wort wird sich als wahr erfüllen, und diese Stunde wird hereinbrechen, heißt es.

Das Wissen darüber ist allein bei Allah. Keines der Geschöpfe kann ihre Zeit genau wissen. In der Sure Al-Ma'arij verlangen Abu Dschahl und Nadr ibn Harith, die das Hereinbrechen der Stunde verspotten, vom Propheten (Friede sei mit ihm), dass die Stunde hereinbricht. In den Versen eins, zwei und drei heißt es auch: Jemand verlangte die Strafe von Allah, dem Herrn der Stufen des Aufstiegs, die über die Leugner kommen wird und die niemand (?) kann, heißt es. Ja, so lauten die Verse.

Sollen wir Al-Ma'arij lesen? Sollen wir es lesen und dort nachsehen? Ja.

Seite 567, Sure Al-Ma'arij. Bei mir steht hier 1-2-3-1. Es hat sie zusammengenommen. Ich habe das schon früher getrennt, in meiner Übersetzung. Wenn wir aus meiner Übersetzung lesen, versteht man es besser. Die Verse versteht man besser.

Ja.

Sure Al-Ma'arij, 1: Ein Fordernder forderte die Strafe, die eintreffen wird. Ein Fordernder. Wer sind sie? Leute wie Abu Dschahl. Also.

Abu Dschahl und Nadr ibn Harith. Das sind Heuchler. Auch Nadr ibn Harith ist ein Heuchler. Er will, dass die Stunde hereinbricht. Daraufhin sendet Allah, der Erhabene, den Vers herab. Was heißt es? Ein Fordernder. Ja.

Ein Fordernder. Forderte die Strafe, die eintreffen wird. Für die Ungläubigen gibt es niemanden, der sie abwendet. Für die Ungläubigen. „Hodscha, hier ergibt sich nun folgende Bedeutung. Die Stunde wird hereinbrechen. Allah wird Sein Licht bis zur Stunde vollenden. Bis zur Stunde. Wenn Er es vollendet, wenn die Stunde hereinbricht, gibt es dann hier keine Muslime?" Muslime. Hier sagt Allah, der Erhabene: Für die Ungläubigen gibt es niemanden, der sie abwendet.

Da sich nun die Verse Allahs, des Erhabenen, nicht widersprechen, sondern einander immer bestätigen, wie verhält es sich dann hier? Nun kommt es einem so vor, als widersprächen sich die Verse. Nicht wahr? Ja, so sieht es aus. In Wirklichkeit widersprechen sich die Verse überhaupt nicht. Allah, der Erhabene, wird die Sache bis zur Stunde vollenden. Auch der letzte Mensch, der kommt, wird von der Religion des Islam hören. Wenn die Stunde hereinbrechen soll, wird ein Samum-Wind wehen. Ein Wind des Todes. Sam heißt Tod. Und Yel heißt ja Wind. Ein Todeswind wird wehen. Mit diesem Todeswind wird die Muslime, die Muslime dort bei ihrer Arbeit, ein Schlaf überkommen.

Mit dem Schlaf werden sie den Tod kosten. Sie werden sterben. Die Muslime.

So wird diese Stunde über die verbliebenen Ungläubigen hereinbrechen. Was heißt es? Für die Ungläubigen gibt es niemanden, der sie abwendet. Allah lässt die, die Er liebt, nicht der Strafe anheimfallen. So wie Er, wenn Er eine Stadt vernichten wollte, die, die den Propheten folgten – die Anhänger der Propheten aus dieser Stadt herausführt. Wie bei Salih, wie bei Noah, wie bei Lot – die ihnen folgten, führt Er von dort heraus. Wenn Er ihnen diese Vernichtung gibt, wird Er bei der Stunde auch den Muslimen einen schönen Schlaf geben, sie werden sterben, und die Stunde wird über jene Ungläubigen hereinbrechen.

Für die Ungläubigen gibt es niemanden, der sie abwendet. Diese Strafe kommt von Allah, dem Herrn der hohen Stufen, heißt es. Hohe Stufen, das ist Allah, der Erhabene, selbst. Den vierten Vers nun haben sie ohnehin falsch ausgelegt, falsch ausgelegt. Was sagt der vierte Vers? „Die Engel und der Geist", heißt es, sieh, die Engel und der Geist. Auch diese hier hat es als Gabriel ausgelegt, den Geist zu Gabriel gemacht: „dorthin, an einem Tag, dessen Maß fünfzigtausend Erdenjahre beträgt, steigen sie auf." Wohin? Wohin steigen sie auf? Dorthin. (?). Allah, der Erhabene, sagt: Sie fragen dich nach den Geistern.

Sprich: Er ist ein Befehl meines Herrn.

Hier, an manchen Stellen, nun ja, sagt man, der Geist sei Allah, der Erhabene – und das sage nicht ich. Auch im Buch des Diyanet sagen sie es. Und an manchen Stellen heißt es Gabriel. Der Geist kann nicht zugleich Gabriel und Allah sein. Also wissen wir im Licht der Verse, dass der Geist Allah, der Erhabene, selbst ist. Was heißt es? Sie fragen dich nach den Geistern; sprich: Er ist ein Befehl meines Herrn. Wenn also der Geist das Wesen unseres Herrn selbst ist, was sagt dann der Vers? „Die Engel und der Geist" – das heißt, zusammen mit den Engeln wurde der Geist zu Gabriel. Gabriel ist dorthin an einem Tag aufgestiegen, dessen Maß fünfzigtausend beträgt.

Wohin? So ist es nicht gemeint. Die Engel treten an einem Tag, dessen Maß 50.000 Erdenjahre beträgt, vor den Geist. Vor den Geist. Um die Stunde hereinbrechen zu lassen. Mein Gesandter, sei nun auf die schönste Weise geduldig, aufs Schönste, heißt es. Sie halten jene Strafe ja für unwahrscheinlich. Wir aber sehen sie nahe. An jenem Tag wird der Himmel wie geschmolzenes Metall sein. Und die Berge werden wie gezupfte Wolle. Der Freund wird nicht nach dem Freund fragen, heißt es. Ja. Wenn es so weit ist, werden wir euch das ausführlicher und schöner erklären. Ja.

Ja. Wenn es im vierten Vers heißt, die Engel und der Geist steigen dorthin in fünfzigtausend Jahren auf, dann heißt das, dass niemand das Hereinbrechen der Stunde verhindern kann. Dabei heißt es nicht „die Engel und der Geist". Die Engel treten an einem Tag, dessen Maß fünfzigtausend Jahre beträgt, vor den Geist. Diese Verse werden euch erklärt, wenn sie an der Reihe sind. So viel lohnt es sich anzusprechen. Bis die Welt ihren heutigen Zustand erreichte, hat sie sieben Mal ihren Zustand gewechselt. Sieben Zustände. Sie durchlief zum Beispiel Entwicklungen wie einen Zustand aus Feuer, aus Rauch, aus Dampf.

In jeder Entwicklung hat Allah, der Erhabene, Wesen erschaffen, die darauf leben konnten. So kamen und gingen auf ihr, bis die Welt ihren heutigen Zustand erreichte, sechs Völker. Das siebte sind die Menschen. Das Wissen darüber, wann diese Stunden hereinbrachen, hat niemand außer Allah.

So sagt es der ehrwürdige Ahmed Bican.

Sechs Völker kamen und gingen auf der Welt, sagt er. Das siebte sind die Menschen. Sie fragen dich, als ob du darüber Bescheid wüsstest.

Sie fragen dich, als ob du darüber Bescheid wüsstest. Gemeint ist damit nicht, dass der Prophet (Friede sei mit ihm) die (?) der Stunde genau kannte. Sondern dass er wusste, dass die Stunde gewiss hereinbrechen wird. Gegenüber denen, die die Stunde leugnen, sagt Allah, der Erhabene: „Sie fragen dich, als ob du darüber Bescheid wüsstest" – das heißt, gewiss wird diese Stunde hereinbrechen, und du bist der Beste, unter denen, die es am besten wissen; das ist die Bedeutung. Du gehörst zu denen, die am besten wissen, dass die Stunde hereinbrechen wird. Denn unter allen Menschen ist derjenige, der Allah am meisten kennt und Seine Einheit bezeugt, der Gläubige, der Ihn als Einen erkennt, der Prophet (Friede sei mit ihm).

Nach ihm kommt Abu Bakr as-Siddiq.

Wenn du den Glauben aller Menschen in eine Waagschale legst, Abu Bakr – wenn du den Berg Uhud in dieselbe Schale legst, wenn du den Glauben aller Menschen in eine Schale legst und den Berg Uhud ebenfalls in dieselbe Schale und den Glauben Abu Bakrs in die andere Schale, dann wiegt der Glaube Abu Bakrs schwerer. Warum erhielt er den Namen Siddiq? Als der Gesandte Allahs die Himmelfahrt erlebte, erzählt er von der Himmelfahrt. Leute wie Abu Dschahl, die Heuchler, die Götzendiener spotten. Und als sie Abu Bakr begegnen: „Muhammad", sagen sie, „erzählt so etwas." Allahümme salli alâ seyyidinâ ve nebiyyinâ Muhammedin ve alâ âlihî.

„Glaubst du das?", sagen sie. „Was erzählt er?", fragt er. „Dass er die Himmelfahrt erlebt hat, dass er in die Himmel aufgestiegen ist", sagen sie. „Er ist verrückt", sagen sie. Er bestätigt es sofort. Ja. Ja. Darum erhält er den Namen Siddiq.