Al-Anfāl 4: Das sind die Mumin, die sich auf dem Rechten befinden. Für sie gibt es vor ihrem Herrn zahlreiche Stufen, Vergebung und unendliche Güter.
Inhalt
Erläuterung
Übersetzung
Das sind die Mumin, die sich auf dem Rechten befinden. Für sie gibt es vor ihrem Herrn zahlreiche Stufen, Vergebung und unendliche Güter.
Tafsir
Die im obigen Vers erwähnten Muslime sind rechtschaffen, sie verbreiten Allahs Gerechtigkeit auf der Erde und tun niemandem Unrecht. Sie weichen nicht von Recht und Wahrheit ab, auch nicht auf Kosten ihrer eigenen Seele. Sie gedenken Allahs in ihren Herzen. Sie weichen nicht von dem Weg ab, den Allah ihnen gezeigt hat, bis zu dem Tag, an dem sie Allah begegnen. Menschen, die diese Eigenschaften haben, sind Gläubige. Sie sind Allahs Freunde. Allah ist ihr Freund.
Für diese Menschen gibt es in den Augen ihres Herrn viele Grade und Positionen, die wir uns nicht vorstellen können. Während sie in diesem weltlichen Bereich leben, im unsichtbaren und verschleierten Eigentum, ohne sich von den Vergnügungen dieser Welt täuschen zu lassen, ohne sich von den Versuchungen Satans gefangen nehmen zu lassen, ohne auf die weltlichen Begierden des Nafs zu achten, um Allahs willen, der nicht von dem abweicht, was Allah sagt, der sein Nafs um Allahs willen reformiert, der sein Herz Allah schenkt und Allah sein Herz überlässt, Allah (swt) wird solche Diener sicherlich erfreuen, indem Er aus Seinem unendlichen Schatz ausgießt, um sie zu erfreuen. Gesegnet sind solche Menschen.
Außerdem vergibt und bedeckt Allah, der den Menschen geistig unvollständig erschaffen hat, die Sünden der Gläubigen, indem er ihnen ihre Fehler vergibt, wenn sie für ihre Fehler und die Sünden, die sie absichtlich oder unabsichtlich begangen haben, um Vergebung bitten und Zuflucht bei Allah suchen.
Diese Gläubigen werden im Jenseits ewige Glückseligkeit genießen, und sie werden auch endlosen und unerschöpflichen Unterhalt von Allahs Barmherzigkeit und Gnade erhalten.
Was im Video gesagt wird
Wir sind beim vierten Vers der Sure Al-Anfal angelangt. Ja, die, die auf der Wahrheit sind, sind die Gläubigen, heißt es. Also jene auf dem geraden Weg, die in Bezug auf Allahs Befehl nicht (?) gehen, die sich Allah fügen, die auf Ihn vertrauen, die mit dem, was von Ihm kommt, zufrieden sind, die sich nie über das beklagen, was Allah gibt, das sind Gläubige, für sie gibt es bei ihrem Herrn viele Stufen, Vergebung und eine unerschöpfliche Versorgung, heißt es. Einem solchen Menschen. Und ich sage: O Mensch, was ist geschehen, was ist aus dir geworden, hast du die Welt angebetet, oder hast du sie erschaffen und bist ihr Besitzer geworden, oder wirst du mit diesem Hab und Gut dein Hab und Gut ebenso ins Jenseits mitnehmen und dort Besitzer sein?
Während dein Herr, der dich erschuf, dich voller Sehnsucht nach Seinem Wesen sehen will, oder sehen will, dass du Sein Wesen anbetest, du aber diesen wertlosen Geschöpfen Allahs, Seinen Geschöpfen von geringem Wert, Wert beimisst. Wenn du damit dein Nafs vergöttlichst, wie wirst du morgen an jenem höchsten Gericht in der Gegenwart Allahs, des Erhabenen, antworten? Kannst du dir diesen Ort vorstellen?
Sieh, es heißt: Das sind die Gläubigen, die auf der Wahrheit sind. Nun, er ist ein Mensch, du bist auch ein Mensch; was ist der Unterschied zwischen euch? Was ist der Unterschied? Es gibt einen einzigen Unterschied.
Der Bund.
Das Herz. Der Unterschied, ob man Allah kennt oder nicht. Ja. Für sie gibt es bei ihrem Herrn viele Stufen, Vergebungen.
(?) sagte zu dir, was wollte Allah, der Erhabene, von dir? Sagte Er: Arbeite und gib es Mir? Seine Geschöpfe, indem du arbeitest und verdienst, das Verdiente, weil du es für Allahs Diener als Almosen gibst, weil du Allah liebst, aber den Dienern Allahs Almosen gibst, hast du bei Allah viele Stufen. Hätte Allah es jenem Diener nicht geben können? So wie Er es dir gab. Vielleicht gibt Er sogar mehr.
Wir, wir werden miteinander geprüft. Indem wir miteinander geprüft werden, bringen wir unsere eigenen Stufen ans Licht. Und wir beweisen, was für ein Mensch wir sind. Indem wir miteinander geprüft werden.
So wie du Verlangen nach der Welt empfindest, so wie du Liebe zu dieser Materie empfindest, die Allah erschuf, wenn du doch Allah so lieben würdest, wie du jene Liebe empfindest, wenn du Allah so lieben würdest wie die Liebe, die du für Allahs Geschöpfe empfindest, würde Allah dich erhöhen. Er würde dich unter Seine Gottesfreunde aufnehmen, dich zu den Reichen des Jenseits machen, dich zum Erben der Paradiese machen. Aber das Nafs hängt so an der Welt, dass es die Welt durch eine rosarote Brille sieht. Jener Satan macht dem Menschen Angst vor Armut. Doch jener Gläubige kennt diesen Vers von ganzem Herzen, von ganzem Herzen.
Siehst du nicht die Vögel, die morgens mit leerem Kropf in die Ebenen fliegen, heißt es.
Abends kehren sie mit vollem Kropf in ihre Nester zurück, heißt es. Sieh dir diese Geschöpfe an, die Tiere (?). Diese fliegenden Vögel, diese Wölfe, die durch die Berge streifen, Vögel. Alle leben von Tag zu Tag, sie leben von Tag zu Tag, fressen, was sie finden, Allah gibt ihnen jeden Tag ihre Versorgung. Was den Menschen betrifft, so sagt dieser Vers: Obwohl Wir euch eine Versorgung gegeben haben, die ihr ein Leben lang nicht aufessen könnt, sagt ihr immer noch, es gebe nichts, heißt es. Die meisten Menschen sind sehr undankbar, heißt es. Sie sind sehr (?), heißt es. Ja. Sieh, auch im Vers: Jeden Tag erscheinen vor euren Augen Hunderte von Wundern.
Ihr seid blind, ihr seht nicht, heißt es. Ahnungslos vom Leben dieser Tiere, die von Tag zu Tag leben, ihres Herrn gedenken und nie gegen ihren Herrn handeln, kann dieser Mensch, als edelstes der Geschöpfe erschaffen, nicht einmal so viel sein wie jene Geschöpfe.
Wie bitter, nicht wahr? Wirklich sehr bitter. Menschen, die aus Stolz und Hochmut, die das Nafs dem Menschen gibt, das Wort ihres Herrn nicht in den Mund nehmen können, die nicht einmal 'Selamün aleyküm' sagen können, sind wirklich sehr undankbar.
Ja.
Das sind die Gläubigen, die auf der Wahrheit sind. Für sie gibt es bei ihrem Herrn viele Stufen, Vergebung und eine unerschöpfliche Versorgung. (?)
So sagt es Yunus Emre.
'Mein Markt und Basar wurde geplündert', sagt er. Geplündert. Das heißt, er verteilte alles um der Wahrheit willen. 'Es war das Gut der Wahrheit, ich gab es der Wahrheit', sagt er. 'Auch ich bin der Diener meines Herrn, ich gehe zu meinem Herrn', sagt er. Ja. Da die im obigen Vers beschriebenen Muslime auf der Wahrheit sind, verbreiten sie Allahs Gerechtigkeit auf Erden und tun niemandem Unrecht. Selbst wenn es gegen sie selbst geht, weichen sie nicht von Gerechtigkeit und Wahrheit ab. Sie gedenken Allahs, des Erhabenen, in ihren Herzen. Bis zu dem Tag, an dem sie Allah begegnen, weichen sie nicht von dem Weg ab, den Allah gezeigt hat.
Menschen mit diesen Eigenschaften sind Gläubige.
Sie sind Freunde Allahs. Und Allah ist ihr Freund. Hasbünallahu ve ni'mel vekîl, ni'mel mevlâ ve ni'me'n-nasîr. Welch vortrefflicher Herr, welch vortrefflicher Gefährte und welch vortrefflicher Beistand, heißt es. Wenn ein Mensch sein Herz Allah gäbe, sein Nafs läuterte und zu einem Zustand aufstiege, in dem er seinem Herrn gehört,
und mit Ihm sprechen könnte, von Herzen, von Herzen, durch Eingebung, was würde Er Seinem Diener alles erzählen, was alles, was würde Er ihm alles zeigen. Und mit dem, was Er zeigt, mit der Entfaltung des Verstandes, weiß er viel besser, dass sein Herr die Wahrheit ist und wahrhaft der absolute Besitzer der Welten, und dass er eines Tages zu Ihm zurückkehren wird.
Und er richtet sein Tun in der Welt danach aus. Für diese Menschen gibt es bei ihrem Herrn viele Stufen, die über unseren Verstand und unsere Vorstellung hinausgehen, und Stellungen.
Dem Reich, das in dieser Welt verborgen und verhüllt ist, ein Mensch, der sich zu Lebzeiten nicht von den Vergnügungen dieser Welt täuschen lässt, sich nicht von Satans Verführungen hinreißen lässt, die weltlichen Begierden seines Nafs nicht beachtet, der um Allahs willen nicht von Allahs Worten abweicht, sein Nafs für Allah läutert und sein Herz Allah gibt und sich Allah wiederum von Herzen ergibt. Diesen Menschen wird gewiss auch Allah, der Erhabene, um solche Diener zu erfreuen, aus Seiner nie endenden, unerschöpflichen Schatzkammer beschenken und erfreuen. Wie glücklich sind solche Menschen, mit dem nie endenden, unerschöpflichen (?).
So ist es auf der Welt, und im Jenseits die Stätte der ewigen Glückseligkeit. Die Freude eines unsterblichen Lebens. Zudem: Allah, der Erhabene, der die Menschen mit unvollkommenem Verstand erschuf: Wegen der Fehler der Gläubigen nehmen diese Menschen Zuflucht bei ihrem Herrn und bitten Allah, den Erhabenen, um Verzeihung und Vergebung, und weil ihr Verstand nicht ausreicht, bitten sie für Sünden, die sie wissentlich oder unwissentlich begehen, Allah, den Erhabenen, um Verzeihung; daraufhin vergibt Allah, der Erhabene, ihnen ihre Sünden, bedeckt und verhüllt sie.
Auch hierzu gäbe es viel zu sagen. So wie diese Gläubigen im Jenseits das Leben ewiger Glückseligkeit erlangen, gibt es für sie aus der Barmherzigkeit und Güte Allahs, des Erhabenen, zudem eine nie endende, unerschöpfliche Versorgung. Ja.
Auch in unserem letzten Absatz gibt es vieles zu erklären.
Zum Beispiel: Zudem, Allah, der Erhabene, der die Menschen mit unvollkommenem Verstand erschuf: Wegen der Fehler der Gläubigen nehmen diese Menschen Zuflucht bei ihrem Herrn und bitten Allah, den Erhabenen, um Verzeihung und Vergebung.
Auch hier gibt es vieles zu erklären. Wie sehr ein Gläubiger sein Nafs auch läutert, die Läuterung des Nafs können wir damit vergleichen. In letzter Zeit lesen wir nur durch. Ich will nicht (?) erklären. Mein Kopf (?) ohnehin etwas. Wohl das Alter. Statt nur durchzulesen, mit kurzen Versen schöner zu erklären und den Rest anderen Lektionen zu überlassen, scheint mir (?). Wir können das Nafs damit vergleichen.
Wenn du aus Lehm eine Statue machst, eine Statue. Wenn du diese Statue unter die Wunder der Welt stellst, du hast den Lehm getrocknet, oder aus Lehm geformt, getrocknet, in den Ofen gegeben, vergoldet und verziert. Du hast diese Statue oder jenes Kunstwerk unter die Wunder der Welt gestellt. Dabei, als du sie in der Hand hieltest, hast du sie fallen lassen und zerbrochen. Sie zerfiel in Stücke. Wenn du sie mit Wasser benetzt, wird sie wieder zu Lehm, denn sie hat nichts von ihrem Wesen verloren. Das Nafs ist genauso: wie sehr du es auch läuterst, sobald du es frei lässt, tut es dir an, was es tut. Wie sehr du dein Nafs auch läuterst, dieses Nafs macht dir dennoch zu schaffen.
In diesem Fall, wie sehr der Mensch sein Nafs auch läutert, dennoch, so wie Er zum Propheten (Friede sei mit ihm) sagte: Ich habe deine vergangenen und künftigen Sünden vergeben; und er, der als Barmherzigkeit für die Welten gesandt wurde und um den guten Charakter zu vollenden, sagte: Mein Herr hat mich erzogen, gut erzogen; wenn also selbst er gegenüber unserem Herrn unvollkommen und fehlerhaft war, dann haben Menschen, die ein Nafs tragen, gewiss, sei es gegenüber Menschen, und sie sind keine Propheten, sei es gegenüber Menschen, und sei es nur wenig,
sei es gegenüber sich selbst, gegenüber ihrem Herrn erst recht; sie haben Mängel. In diesem Fall, in diesem Fall, da er mit unvollkommenem Verstand erschaffen wurde, werden sie, selbst auf der höchsten Stufe des Gläubigen, ständig Allah, den Erhabenen, um Verzeihung und Vergebung bitten.
Hätte der Mensch nie einen Fehler gemacht, hätte sich dieser Vers nicht verwirklicht. Wenn ihr auf Erden nie einen Fehler begangen hättet, würden Wir euch vernichten und an eurer Stelle Diener erschaffen, die Fehler begehen, heißt es. Ja. Also, wie sehr dieses Nafs auch (?), die schlechte Tat des einfachen Volkes, wie ich eben erklärte, die gute Tat, so wie sie die schlechte Tat der Elite ist, so wie mit der Entfaltung des Verstandes des einen Lohn des anderen Sünde ist, lässt das Nafs den Menschen nicht los, und die Menschen sind nicht frei von Fehlern. In diesem Fall macht auch ein Gläubiger Fehler und bittet Allah, den Erhabenen, um Verzeihung und Vergebung.
Ja. Und Allah, der Erhabene, vergibt ihnen ihre Sünden, bedeckt und verhüllt sie. Bedeckt sie. Denn sie machen ihre Sünden nicht öffentlich. Allah, der Erhabene, sagt: Wir lieben die Diener nicht, die ihre Sünden öffentlich machen. Denn Allah, der Erhabene, hat dem Menschen mit Seiner Verzeihung und Vergebung vergeben. Indem jene Person ihre Sünde, die Allah, der Erhabene, vergeben hat, anderen Dienern, den Dienern Allahs, offenlegt, stellt sie Allah, den Erhabenen, so hin, als wüsste Er nichts davon. Also: Sieh, Er wusste nichts von meiner Sünde. Dabei hat Allah, der Erhabene, seine Sünde vergeben.
O Mein Diener, warum, sagt Er, machst du deine Sünde öffentlich, die Ich vergeben habe? Ja, so wie diese Gläubigen im Jenseits das Leben ewiger Glückseligkeit erlangen, gibt es für sie aus der Barmherzigkeit und Güte Allahs, des Erhabenen, zudem eine nie endende, unerschöpfliche Versorgung, sagen wir. Damit schließen wir diesen Teil.